Glauben Europäer mehr an Milton Friedman als die Amerikaner?
Intransparent und unvollständig: Sportler protestieren in einem offenen Brief an das IOC gegen die Verabschiedung einer Erklärung, die ihre Rechte betrifft. Bei der Session am Rande der Jugendspiele in Buenos Aires soll das Thema werden.
Ein bescheidener Vorschlag für das neue Grundsatzprogramm der CDU.
Jede zweite neue Stelle in Deutschland wird von Ausländern besetzt – und zwar in erster Linie von Osteuropäern. Ohne sie würden kaum noch Häuser gebaut oder Pakete ausgeliefert.
Für den Energiekonzern RWE ist der Rodungsstopp ein herber Schlag. Der verzögerte Braunkohleabbau lässt den Aktienkurs abstürzen. Politik und Gewerkschaft sorgen sich um die Arbeitsplätze.
Im Sommer herrschte Chaos über den Wolken. Der Luftfahrtgipfel will mit 25 Maßnahmen für Ordnung sorgen. Alle beteiligten Akteure sollen ihren Beitrag leisten – und Fluglotsen freiwillige Überstunden machen.
Max von Baden ist der neue Reichskanzler, Staatssekretäre werden bestimmt. Auch der Reichstag tagt bald zum ersten Mal mit neuer Spitze.
Yasha Levine beschreibt das Internet in „Surveillance Valley“ als militärische und geheimdienstliche Waffe. Die Verlierer dieses Spiels sind die ganz normalen Internetnutzer, deren Handlungen überwacht und vorhergesagt werden.
Die Einigung mit Kanada und Mexiko über eine Nafta-Reform solle ein Muster für künftige Handelsverträge sein, sagt ein Trump-Berater. Gilt dieser Vorbildcharakter auch für die Verhandlungsführung des Präsidenten, dürfte es für die Europäer interessant werden.
Am 2. Oktober 1968 sterben auf der Plaza de las Tres Culturas in Mexiko-Stadt junge Menschen im MG-Feuer des „Olympischen Bataillons“. Weil bei Olympia Frieden sein soll. Was ist damals genau geschehen?
Heute und morgen wollen die deutschen Beschäftigten von Amazon die Arbeit niederlegen. Fünf große Standorte sind betroffen – möglicherweise kommen Bestellungen verspätet an.
Der Volkswirtschaftsprofessor Achim Truger soll „Wirtschaftsweiser“ werden – prompt gibt es heftigen Widerspruch.
Unter neuer Führung von Bernhard Pellens billigt der Aufsichtsrat von Thyssen-Krupp den Umbauplan. Guido Kerkhoff soll dauerhaft Vorstandschef bleiben.
Haben die Deutschen mit ihrem Kult um die Herkunft die „Rückkehr nach Reims“ falsch verstanden? Hat Sahra Wagenknecht eine Mitschuld an Chemnitz? Ein Gespräch mit dem Soziologen Didier Eribon.
In der englischen Premier League haben einige Klubs den Handel mit Nachwuchsspielern industrialisiert. Das sorgt für Ärger – und bei manchen für eine kuriose Odyssee quer durch Europa.
Wegen des Ausstandes von Piloten und Flugbegleitern fallen mehr Ryaniar-Flüge aus, als angekündigt. Ein anderer Billigflieger sieht sich derweil als Profiteur der andauernden Streiks.
Pflegekräfte sind häufig überlastet, gestresst und werden obendrein schlecht bezahlt. Die Gewerkschaft Verdi will sich nun für eine tarifliche Regelung der Löhne einsetzen.
Fast drei Monate hat die Führungskrise Thyssen-Krupp und seine 160.000 Mitarbeiter in Atem gehalten. Nun scheint es der vermeintlichen Ersatzmannschaft an der Konzernspitze zu gelingen, den Knoten zu durchschlagen.
Zusammen mit den Piloten wollen jetzt auch die Flugbegleiter in Deutschland am Freitag ganztägig ihre Arbeit niederlegen. Auf Ryanair rollt damit die nächste größte Streikwelle zu.
Während am Freitag wieder Hunderte Piloten in den Ausstand treten werden, nimmt die Billigfluglinie sein Geschäft in Frankreich wieder auf – das es wegen denselben Streitigkeiten einst beendet hatte.
An dem für Freitag geplanten Streik bei Ryanair sollen sich nun auch die deutschen Piloten beteiligen. Alle Flüge mit geplantem Start in Deutschland seien betroffen.
Durch den Ryanair-Streik am Freitag fallen weniger Flüge aus als gedacht. Die Gewerkschaft Verdi hat noch nicht entschieden, ob sie mitmacht. Klare Worte an Chef O’Leary kommen von der EU.
Argentinien steckt wieder einmal in der Krise. Die Armut wächst und mit ihr die Unzufriedenheit. Für Präsident Macri wird die Lage ernst, denn er steht immer mehr in der Kritik.
Der irische Billigflieger streicht an diesem Freitag 190 Flüge, 30.000 Passagiere sind betroffen – auch in Deutschland. Grund ist ein Streik der Flugbegleiter. In Italien können diese derweil einen Erfolg verbuchen.
Um wie viel müssen die Autohersteller den CO2-Ausstoß ihrer Neuwagen reduzieren? Diese Frage ist in der Regierung fast so umstritten wie die der Diesel-Nachrüstungen. Die Kanzlerin plädiert nun für einen Kompromiss.
Heinz Hermann Thiele ist einer der reichsten Deutschen. Im Interview spricht der Industrielle über seine Besessenheit vom Erfolg, den hohen Preis dafür und die Börsenpläne für seine Firma Knorr-Bremse.
Die Ursache des Diesel-Desasters: Wie es zu den Grenzwerten für Stickoxide im Straßenverkehr kam. Mediziner bestätigen ihre Notwendigkeit.
Der Oppositionelle Alexej Nawalnyj wird aus der Haft entlassen – und sofort wieder festgenommen. Die Nervosität des Kremls ist wegen jüngster Wahlergebnisse gestiegen.
Es sind 500 Jobs weniger als befürchtet, dennoch sind die Einschnitte hart: Siemens schrumpft seine in Schwierigkeiten steckende Kraftwerkssparte. Eine gute Nachricht gibt es dabei.
Bekennender Sozialismus mit Stil: Wie das Print-Magazin „Jacobin“ Bewegung in die amerikanische Linke bringt und immer mehr Hefte verkauft.
Die Tarifrunde der Bahn beginnt in Kürze. Die Gewerkschaft EVG macht Personalmangel für die wirtschaftliche Schieflage mitverantwortlich – deshalb müsse sie mehr bezahlen, sagt ihr Vorsitzender im F.A.Z.-Gespräch.
In Berlin schließt der „Wohngipfel“ mit konkreten Vorhaben für bezahlbaren Wohnraum, darunter mehr Wohngeld und Bauland. Und sogar das Grundgesetz soll geändert werden.
Die Bahn verdient zu wenig Geld, um ihre ehrgeizigen Investitionspläne zu stemmen. Nach dem Brandbrief des Bahn-Chefs müssen er und der Bahn-Vorstand nun liefern. Ein Kommentar.
Jeder dritte Erwachsene wurde schon einmal am Arbeitsplatz schikaniert. Warum eine Klage nur selten hilft und was Betroffene statt dessen tun können.
Es ging um die Energiepolitik und den Hambacher Forst. Eingeladen waren Gäste, die das vielfältige Meinungsspektrum repräsentieren. Oder auch nicht.
Mehr als eine halbe Million Menschen arbeiten in der deutschen Chemieindustrie. Sie alle erhalten künftig mehr Lohn. Eine Forderung der Gewerkschaft blieb jedoch auf der Strecke.