Der kurze Traum der Revolutionäre
Mit der Ankunft von aufständischen Matrosen am 7. November 1918 siegte auch in Frankfurt die Revolution. Doch der Arbeiterrat im Frankfurter Hof konnte sich nicht lange halten.
Mit der Ankunft von aufständischen Matrosen am 7. November 1918 siegte auch in Frankfurt die Revolution. Doch der Arbeiterrat im Frankfurter Hof konnte sich nicht lange halten.
Salat statt Pommes, Gemüse statt Wurst: Schon für einen einstelligen Centbetrag mehr könnte das Schulessen in Deutschland wesentlich gesünder ausfallen.
Progressive Kandidaten finanzieren sich nur durch Kleinspenden? Von wegen! Amerikas Midterms werden zu einer teuren Angelegenheit – und reiche Spender bleiben wichtig.
9. November 1918: Seit hundert Jahren gibt es eine deutsche Republik. Ihre Geburt war schmerzhaft – doch sie war entscheidend für die Einübung der Demokratie.
Die Vorträge von Jugendoffizieren der Bundeswehr an deutschen Schulen sind umstritten. Bergen die organisierten Museumsbesuche und Exkursionen die Gefahr der Indoktrination?
Der demokratische Senator Joe Manchin möchte im roten West Virginia wiedergewählt werden und gibt sich umgänglich. Richard Ojeda, Kandidat für das Repräsentantenhaus, ist aus anderem Holz geschnitzt – er droht dem Präsidenten.
Donna Burgraff stammt aus einer amerikanischen Arbeiterfamilie. „Alles überzeugte Demokraten“, wie sie sagt. Erst wählte sie Obama, dann Trump. Und jetzt? Gespräch mit einer Wechselwählerin.
Der Demokrat Andrew Gillum will der erste schwarze Gouverneur von Florida werden – und wird von Donald Trump als „Dieb“ beschimpft. Wie aufgeheizt die Stimmung ist, wird bei einem Obama-Auftritt in Miami deutlich.
Nehmen uns Roboter die Arbeitsplätze weg? Ökonomen haben ausgerechnet, dass die Zahl der Jobs steigen wird. Langfristig ist die Lage komplizierter.
Im hessischen Bad Hersfeld streiken die Amazon-Mitarbeiter wieder. Grund für die Arbeitsniederlegung ist der Kampf um mehr Lohn.
Die SPD erntet harsche Kritik und Erstaunen für ihre Pläne, den Mindestlohn auf zwölf Euro anzuheben. Das Handwerk spricht gar von einem „Abschied von der Sozialpartnerschaft“.
Die Union muss zu alter Stärke zurückfinden. Dafür muss sie den Kern ihrer Politik neu formulieren, schreibt Jens Spahn in einem Gastbeitrag und kritisiert noch einmal die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin.
Die SPD im Südwesten steht kurz vor der Bedeutungslosigkeit. Intern zerfleischen sich die Genossen – von Demütigungen und cholerischen Ausfällen ist die Rede. Wie konnte es so weit kommen?
Die Lehrer-Meldeportale der AfD ergeben überhaupt keinen Sinn. Trotzdem lässt sich von ihnen eine Menge über das Selbstbild der Partei lernen. Eine Zwischenbilanz.
Die Lufthansa lehnt eine Übernahme von Alitalia zusammen mit dem italienischen Staat ab, kann sich aber eine Partnerschaft mit der kriselnden Fluggesellschaft vorstellen – denn Italien ist für den Konzern ein wichtiger Markt.
In Niedersachsen gibt es Zweifel, dass die Hessen die Schwierigkeiten der Norddeutschen alleine lösen können. Doch eine Super-Landesbank steht vor großen Hürden.
Vor zehn Jahren hielt niemand das deutsche Beschäftigungswunder für möglich. Heute steht der Arbeitsmarkt glänzend da – und ein ganz anderes Problem dominiert.
Vertrauensarbeitszeit, Gesundheitschecks, mehr Weiterbildung: Mit solchen Bonbons versucht Bosch jetzt die heiß begehrten Fachkräfte zu finden, die dem Konzern bei der digitalen Transformation helfen sollen. Kann das funktionieren?
Ambitionierte Pläne: Mit einem neuen Flughafen will sich der türkische Präsident ein Denkmal setzen. Das kann zu Lasten von Deutschland gehen.
Ein kurzfristiger Streik am wichtigsten Flughafen Belgiens durchkreuzt die Pläne vieler Reisender – und das zum Ferienbeginn. Nach einem schnellen Ende des Konflikt sieht es nicht aus.
Wer regiert Hessen nach dem 28. Oktober? Volker Bouffier (CDU) oder Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD), lautete lange die Alternative. Dank sensationeller Umfragewerte für seine Partei hat nun auch Grünen-Spitzenmann Tarek Al-Wazir Chancen.
Der Privatkunden-Vorstand der Deutschen Bank, Frank Strauß, im Interview über den Abstieg des Konzerns, Übernahme-Phantasien und den Reiz der Boni.
Roter Norden, schwarzer Süden: Die Zeiten, in denen die Machtverhältnisse in Hessen übersichtlich waren, sind am Sonntag vorbei. Das Land hat sich sehr verändert. Das merkt man im Wahlkampf auf der Straße.
Aus dem Hause des hessischen Kultusministers Alexander Lorz (CDU) kommen derzeit frohe Botschaften. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bleibt dagegen argwöhnisch. Eine Glosse
Keine Freizeit und viele Überstunden? Im europäischen Vergleich arbeiten die Deutschen wenig. Trotzdem gibt es einige Berufe, in denen häufig Überstunden gemacht werden.
Eine interaktive Karte zeigt Polizeieinsätze in Echtzeit an. Die Polizei schlägt Alarm: Die App diene dem Schutz von Straftätern. Was steckt hinter der Plattform?
Das AKW Fessenheim an der deutsch-französischen Grenze gilt als unsicher. Seine schon einmal verschobene Schließung wurde nun abermals ausgebremst.
Das Frankfurter Arbeitsgericht hat die Belegschaft des Ferienfliegers Sun-Expres bei der Wahl eines Betriebsrats gestoppt. Dies hat mit dem Betriebsverfassungsgesetz zu tun.
Mit Plaketen wie „Hambi muss weg“ haben 20.000 Arbeiter bei Köln für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze in der Kohle-Industrie demonstriert. Die Gewerkschaft äußert sich weniger entschieden.
Die Vorstellung von Greenpeace, Deutschland könnte sich schon 2030 von der Kohle verabschieden, ist bizarr. Bei einem Ausstieg trifft der Arbeitsplatzverlust den ohnehin geschwächten Osten besonders hart. Ein Kommentar.
Was, wenn die Verhältnisse auf der Welt inzwischen zu kompliziert sind für Solidarität? Pedro Pinhos portugiesischer Spielfilm „A Fábrica de Nada“ erzählt von Arbeitern in einer Fabrik, die nicht mehr gebraucht werden.
Im Streit über den Braunkohleabbau schwimmen ausgerechnet die Grünen auf der „Hambi“-Welle mit. Das könnte sich schon bald rächen. Ein Kommentar.
RWE-Mitarbeiter ernten im Hambacher Forst und anderswo Hass für ihre Arbeit. Ihre Gewerkschaft fordert mehr Schutz – zeigt sich aber auch flexibler in der Diskussion um den Braunkohleausstieg.
Im Rheinischen Revier bereiten Bergleute der Kohlekommission heute einen heißen Empfang. In Hessen beginnt unterdessen der Endspurt um die Staatskanzlei – und das Mitleid mit der strauchelnden SPD wächst.
Ein Dorn im Auge der Partei: Matteo Salvinis Lega versucht den Auftritt von Riaces Bürgermeister Mimmo Lucano im italienischen Fernsehen zu verhindern
Ungewürztes Essen, pampiges Personal, Behandlungsfehler beim Arzt: Im Internet kann man alles bewerten. Für Berufstätige sind die Bewertungsportale Fluch und Segen zugleich.