Jubiläum einer Sternstunde
Die Demonstranten vom Herbst 1989 hätten „deutsche Demokratiegeschichte geschrieben“, sagt Bundespräsident Steinmeier in Leipzig. Einige von ihnen sind wieder dabei.
Die Demonstranten vom Herbst 1989 hätten „deutsche Demokratiegeschichte geschrieben“, sagt Bundespräsident Steinmeier in Leipzig. Einige von ihnen sind wieder dabei.
Die IG Metall macht sich Sorgen, dass das österreichische Unternehmen AMS einen zweiten Anlauf zur Osram-Übernahme nehmen könnte. Die Gewerkschaft sucht Hilfe bei Singapurs Staatsfonds Temasek.
Die Digitalisierung verändert nicht nur unsere Wirtschaft, sondern auch die Art und Weise, wie wir arbeiten. Ein Wandel mit großen Herausforderungen und großen Chancen.
Mit Warnstreiks wollen Gewerkschafter diese Woche Zuschläge und Weihnachtsgelder für die 60.000 Gebäudereiniger in Hessen erkämpfen. Die Arbeitgeber sind irritiert.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Wilke-Geschäftsführer wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Unterdessen warten viele Mitarbeiter auf ihr Gehalt – und suchen nach Wegen, um ihrer Wut Luft zu machen.
Unerwartete Turbulenzen: Die Gewerkschaft hat Jörg Hofmann im Amt bestätigt – aber mit einem kümmerlichen Ergebnis. Über die Gründe wird gerätselt.
Die Deutsche Bank baut Tausende Stellen ab. In Deutschland sind offenbar mehr Mitarbeiter betroffen als bislang bekannt. Im Privatkundengeschäft soll sich einiges ändern. Die Gewerkschaft verweist auf den Kündigungsschutz.
Die größte deutsche Gewerkschaft IG Metall hat ihren bisherigen Chef Jörg Hofmann im Amt bestätigt. Die gut 480 Delegierten wählten ihn auf dem Gewerkschaftstag in Nürnberg mit einer Mehrheit von 67 Prozent für weitere vier Jahre.
Das ganze Land empört sich über die Ungleichheit. Jetzt hätten Gewerkschaften und Arbeitgeber die Chance, mit Betriebsrenten für eine bessere Verteilung der Vermögen zu sorgen. Doch sie kneifen.
Jörg Hofmann wird die größte Einzelgewerkschaft der Welt weitere vier Jahre leiten. Das Wahlergebnis auf dem Gewerkschaftstag fiel jedoch nicht so gut aus wie bei seiner ersten Kandidatur.
In das Gesetz zur Stärkung der Betriebsrenten hat die Koalition große Hoffnungen gesetzt. Bislang ist es allerdings ein Ladenhüter. Vor allem Gewerkschaften kritisieren seine Unverbindlichkeit. Diese Woche könnte entscheidend sein.
Die Besatzungsmacht Großbritannien übergab vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Treuhänderschaft für den Konzern an den Bund. Das sorgte zunächst für viel Zündstoff.
Die Piloten von Southwest Airlines erheben wegen des Absturzes zweier Maschinen des Typs 737 Max schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen. Zudem beklagen sie entgangene Einnahmen.
Reinigungskräfte in Frankfurt und an mehreren anderen deutschen Flughäfen legen ihre Arbeit nieder. Die Warnstreiks sollen zum Teil 24 Stunden dauern.
Der Tarifstreit zwischen dem amerikanischen Autohersteller und der Gewerkschaft UAW geht nun schon in die vierte Woche. GM kostet das zwischen 50 und 100 Millionen Dollar am Tag, schätzen Analysten.
Ungarn hat sich von der Werkbank zum Entwicklungsstandort gewandelt. Deutsche Unternehmen loben die Zuverlässigkeit. Ein neuer Meilenstein dieser Entwicklung wird eine Autoteststrecke.
Beim Autozulieferer Continental in Babenhausen in Südhessen stehen 2200 Stellen auf dem Spiel. Dieser Vorgang betrifft nicht nur den Standort, wie Metall-Gewerkschafter mahnen. Sie fordern Engagement vom Land Hessen.
Um die CO2-Emissionen auf null zu senken, will die britische Regierung neue Wälder pflanzen sowie Öl- und Gaskessel abschaffen – und auf die Kernfusion setzen. Nur: Wann ist die finanzielle Schmerzgrenze der Bevölkerung überschritten?
Frank Appel erklärt die CO2-Bilanz der Paketzustellung, Verluste mit Elektro-Transportern – und seine Vergangenheit als Anti-Atomkraft-Demonstrant.
Der französische Innenminister Castaner wollte offenbar verhindern, dass die Messerattacke von Paris als Terror eingestuft wird. Der Täter war jedoch schon länger auffällig – und wurde ignoriert.
Im Frankfurter „House of Labour“ wird das Thema Mitbestimmung groß geschrieben. Hier lernen Betriebsräte, richtig zu verhandeln. Das ist auch nötig.
Nach dem Eklat um eine Ehrenauszeichnung hat die Gesellschaft für Goldschmiedekunst in Hanau die Nazi-Verstrickungen der damaligen Vereinsspitze aufarbeiten lassen. Diese reichten bis ganz nach oben.
In Deutschland greift eines der weltweit besten Systeme, wenn es um Lebensmittelkontrolle geht. Umso betroffener macht es, wenn ein Produkt plötzlich zum tödlichen Risiko wird.
Bei einem Messerangriff in Paris sind vier Polizisten ums Leben gekommen sowie der mutmaßliche Angreifer selbst. Frankreichs Innenminister teilte mit, der Mann sei zuvor nie negativ aufgefallen.
Der Streit innerhalb der Bundesgeschäftsstelle der Gewerkschaft der Polizei hält an: Zuletzt wurde die Betriebsratsvorsitzende vom Dienst suspendiert. Dem widerspricht nun das Landesarbeitsgericht Berlin.
Noch immer ist umstritten, ob die Deutschen auch am Wochenende mit ihrem Finanzberater sprechen wollen. Die Deutsche Bank bietet seit zweieinhalb Jahren ein Call-Center an – und bekommt nicht nur positive Resonanz.
Gleich mehrere Gehalts-Untersuchungen kritisieren: Zwischen West und Ost gibt es noch große Unterschiede. Wo sie am stärksten sind, woran das liegen könnte und ob sich die Lage gebessert hat.
Im „House of Labour“ sollen Betriebsräte für Verhandlungen mit Arbeitgebern ausgebildet werden. Mitbestimmungsmanagement gilt dort ein besonderer Schwerpunkt – denn dies komme in üblichen Hörsälen zu kurz.
Obwohl noch kein Termin für eine Neuwahl steht, zeigt der Meinungsstreit in Großbritannien Züge des Wahlkampfes. Die Konservativen wollen Wähler aus der Arbeiterschicht an sich binden und nennen sich schon „neue Arbeiterpartei“.
Sogenannte Tenure-Track-Stellen sollen Jungforschern mehr Sicherheit bieten: Sie eröffnen ihnen die Möglichkeit, sich einen Lehrstuhl auf Lebenszeit zu erarbeiten. Das Modell erntet Lob – hat aber auch Kritiker.
Der Eintritt des Finanzinvestors KKR in den Medienkonzern hat nicht jeden gefreut. Nun sollen Arbeitsplätze wegfallen. Das Unternehmen will dafür „Bild“ ins Fernsehen bringen.
In „Wer beherrscht Deutschland?“ spürt Jan Lorenzen den Bruchstellen zwischen Bürger und Politik nach. Doch die ökonomischen Erklärungsmuster des Films sind unzureichend.
Es mehren sich zwar die Zeichen für schlechtere Zeiten, aber einstweilen brummt Hessens Arbeitsmarkt unbeeindruckt. Auch für die nächsten Monate sieht es gut aus, sagt ein Experte.
Um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, plant Continental ein hartes Sparprogramm. Treffen wird das jedoch auch die Mitarbeiter. Vertreter gehen nun in die Offensive – und geben dem Management eine Mitschuld an der Krise.
Auch das ist Populismus: Niemand traut sich, notwendige, aber unbequeme Entscheidungen zu treffen. Ein führender Wiener Ökonom warnt jetzt offen vor dem Rückfall in den Reformstau.
Vor einem Jahr noch drohte der Union im Streit über die Flüchtlingspolitik die Spaltung, nun bietet Horst Seehofer die Aufnahme von Migranten an. Ist der Bundesinnenminister plötzlich milde geworden?