Der Azubi-Mindestlohn ist beschlossen
Der Bundestag hat den Weg für einen Mindestlohn für Azubis frei gemacht. Außerdem soll es bald etwa den „Bachelor Professional“ geben.
Der Bundestag hat den Weg für einen Mindestlohn für Azubis frei gemacht. Außerdem soll es bald etwa den „Bachelor Professional“ geben.
In Thüringen führt Bodo Ramelow seit fünf Jahren die erste rot-rot-grüne Regierung. Am Sonntag will er wiedergewählt werden. Selbst ohne eigene Mehrheit könnte er im Amt bleiben.
Wie lange müssen wir künftig arbeiten? Bis 69, empfiehlt die Bundesbank, und löst damit viel Widerspruch aus. Worauf es ankommt, wenn das Rentensystem wieder ins Lot kommen soll.
Pressefreiheit, Frauenrechte, Koranschulen, IS-Rückkehrer: Die Investigativreporterin Hanène Zbiss bearbeitet große Themen. Jetzt hat sie für ihren Mut den Raif Badawi Award erhalten.
Unternehmer sollten sich frühzeitig auf einen Konjunkturabschwung vorbereiten. Die Einführung von Kurzarbeit sei nur eine von vielen Möglichkeiten.
Der Autozulieferer Continental zeichnet ein düsteres Bild für die Branche. Die Krise dürfte schwerer werden und länger dauern, als viele Manager derzeit noch hoffen.
Aussagen von Mitarbeitern des Wurstherstellers Wilke sollen die Ermittlungen im Fall der verunreinigten Wurstwaren voranbringen. Die Produkte des mittlerweile insolventen Unternehmens stehen in Verbindung mit mehreren Todesfällen.
Vor fünf Jahren wurde Bodo Ramelow der erste linke Ministerpräsident eines deutschen Bundeslandes. Allen Befürchtungen zum Trotz – wirtschaftlich geschadet hat das Thüringen nicht. Doch es gibt noch Baustellen.
Wie lange sollen die Deutschen arbeiten? Ein Vorschlag der Bundesbank ruft viele Reaktionen hervor – ganz unterschiedliche.
Die Lebenserwartung steigt, die Geburtenrate ist niedrig: Die Bundesbank rät zu einem späteren Renteneintrittsalter. Allerdings würde eine Anhebung noch dauern.
Der Lufthansa war es am Sonntag nicht gelungen, den von der Gewerkschaft Ufo organisierten Warnstreik ins Leere laufen zu lassen. Der Konzern bestätigt die Zahl von geschätzten 100 Flugausfällen und prüft juristische Schritte.
Er wusste, dass er auch hier nicht dazugehören durfte: Paul Celans erste und einzige Israel-Reise im Herbst 1969 begann voller Hoffnung und endete in einem Fiasko. Ein Gastbeitrag.
Die Kabinengewerkschaft Ufo hatte bundesweit zum Warnstreik aufgerufen. Rund 100 Starts wurden bei den Gesellschaften Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und Sunexpress abgesagt. Die Aktion zeigte Wirkung.
Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation hatte zuletzt angekündigt, ihren Warnstreik bei den Lufthansa-Töchtern bis Sonntag 24 Uhr auszuweiten. Die Lufthansa selbst hatte zuvor den Forderungen der Gewerkschaft UFO zugestimmt und so einen Streik abwenden können.
Ufo und die Lufthansa liegen im Clinch. Es geht nicht nur um höhere Gehälter, sondern auch um die Anerkennung der Ufo als Gewerkschaft. Am Frankfurter Flughafen kommt es durch den Streik der Kabinengewerkschaft vereinzelt zu Beeinträchtigungen.
Der Streik der Flugbegleiter der Lufthansa-Töchter dauert erheblich länger als angekündigt. Die Folgen für Reisende sind bislang noch unklar.
Lufthansa will Flugbegleitern außertariflich mehr zahlen. Für die Gewerkschaft Ufo ist der Konflikt damit nicht beendet, denn es geht um ihren Einfluss im Konzern und um ihre Zukunft.
Im Machtpoker mit der Lufthansa erhöht die angeschlagene Kabinengewerkschaft Ufo den Einsatz. Am Sonntagvormittag sollen nun 500 statt bislang 160 Abflüge per Streik verhindert werden.
Die Lokführer-Gewerkschaft GDL fordert mit deutlichen Worten die Entlassung von Bahn-Vorstand Huber im Zuge der Berateraffäre. Verlangt wird auch ein grundlegender Umbau des Konzerns.
Trotz einer Einigung im Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft UAW und dem größten amerikanischen Autokonzern General Motors streiken die Mitarbeiter noch mindestens eine Woche weiter. Die Gewerkschaftsmitglieder müssen dem Deal noch zustimmen.
Das betrifft mehr als 600.000 Beschäftigte: Nach Warnstreiks und langen Verhandlungen bekommen Gebäudereiniger mehr Geld und mehr Urlaub. Für zwei Tage im Jahr gilt nun eine besondere Regelung.
Der singapurische Staatsfonds weist Forderungen der Arbeitnehmer zurück, sich gegen eine Übernahme des Lichtkonzerns durch AMS zu stellen. Er greife nicht in die geschäftlichen Entscheidungen seiner Beteiligungen ein.
Treten die Briten nun geordnet aus der EU aus? Die Wirtschaft setzt darauf. Doch Skepsis bleibt – denn das Parlament in London muss noch zustimmen.
Für Sonntag hat die Spartengewerkschaft Ufo die Flugbegleiter der Lufthansa zum Warnstreik aufgerufen. Das Binnenklima scheint vergiftet, wie ein kleiner Vorfall zeigt.
Seit die Bahn ihre Mitarbeiter wählen ließ, ob sie lieber mehr Freizeit oder eine Lohnerhöhung wollen, ist die Debatte „Zeit oder Geld“ in vollem Gang. Jetzt gibt es neues Zahlenfutter aus dem öffentlichen Dienst dazu.
Einen Monat lang wurde GM bestreikt. Jetzt gibt es eine vorläufige Einigung. Einige Hürden müssen aber noch genommen werden.
Oppositionsführer Aleksej Nawalnyj kämpft seit Jahren gegen ein autokratisches, von Putin unterdrücktes Russland. Die Erfolge der Solidarność in Polen treiben ihn an – und der Verlust eines politischen Mitstreiters.
Mit einem Eilantrag hat sich der insolvente Wursthersteller Wilke gegen die Betriebsschließung gewandt. Vergeblich. Die Produktion liegt nach Listerien-Befall weiter lahm. Die 200 Mitarbeiter wissen nicht, wie es weitergeht.
1,8 Prozent mehr Gehalt fordert die Gewerkschaft und will am Sonntag die Drehkreuze in Frankfurt und München bestreiken. Andere Punkte als der kleine Aufschlag dürften aber viel wichtiger sein.
Politik ist die Vertretung von Interessen. Aber die werden kaum noch ausgesprochen. Statt Streit zuzulassen, erstickt man ihn meistens schon im Keim. Über einen immer enger werdenden Spielraum.
Bei einer Gedenkveranstaltung vor der Synagoge im Frankfurter Westend haben nach dem Anschlag in Halle etwa 1000 Teilnehmer Solidarität gezeigt – und ein ernsthaftes Umdenken gefordert.
Eon und Thyssen sind Beispiele für die Selbstbedienungsmentalität deutscher Unternehmenslenker. Das ist schlecht.
Nach der Bluttat von Halle wird der Vorwurf lauter, dass die AfD der „geistige Brandstifter“ für rechtsextremistische Gewalttaten in Deutschland sei. Immer mehr Politiker fordern eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz.
Auch am Mittwoch wurde in Ecuador wieder gegen die geplante Preiserhöhung von Benzin und Diesel demonstriert. Nun kündigte der staatliche Ölkonzern die vorläufige Schließung der wichtigsten Ölpipeline an.
Die Tochtergesellschaft der Deutschen Bank und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Verdi spricht von einem „sehr guten Signal“.
Der neue Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, bezeichnet die geplante CO2-Bepreisung als „viel zu zögerlich“. Vor allem Vermögende würden zu sehr von den Maßnahmen geschont.