Thyssen trennt sich von Aufzügen
Der kriselnde Thyssen-Krupp-Konzern braucht dringend Geld und hat sich nun entschieden: Der Verkauf der lukrativen Aufzugssparte ist besiegelt. Das vom Aufsichtsrat akzeptierte Angebot ist eine Überraschung.
Der kriselnde Thyssen-Krupp-Konzern braucht dringend Geld und hat sich nun entschieden: Der Verkauf der lukrativen Aufzugssparte ist besiegelt. Das vom Aufsichtsrat akzeptierte Angebot ist eine Überraschung.
Die Fußball-WM 2022 ist umstritten: Organisationschef Hassan Al-Thawadi spricht im Interview über Kritik, geopolitische Komplotte, Tote auf Baustellen, Verbindungen zum FC Bayern – und eine „Kampagne“ gegen Qatar.
Wohin bewegt sich die CDU? Ein Brief Konrad Adenauers könnte die Konservativen, die sich auch schon nach 1945 vernachlässigt fühlten, wieder mit ihrem Schicksal versöhnen.
Die Initiatorin des „Perioden-Produkte“-Gesetzes nannte den Beschluss „einen Meilenstein für die Normalisierung der Menstruation in Schottland“.
Was viele Demokraten über den Spitzenreiter Bernie Sanders sagen, geht über die übliche Kritik in einem Vorwahlkampf hinaus. Ist er ein Kommunist? Will er das Gesundheitswesen in Planwirtschaft ersticken? Ja, ist er überhaupt ein Demokrat?
Mit einem lokalen Generalstreik protestieren die Inseln Lesbos, Chios und Samos gegen die Pläne Athens, dort weitere Aufnahmelager für Geflüchtete und Migranten zu errichten. Die Regierung verteidigt ihr Vorhaben – und argumentiert mit dem Coronavirus.
Die alte Ausbildungsordnung stammt noch aus dem letzten Jahrhundert. Jetzt wird sie reformiert. Dabei geht es nicht nur um die Digitalisierung.
Die französische Muttergesellschaft legt einen neuen Rekordgewinn vor. Konzernchef Tavares lobt die Opel-Führung für ihre „unpopulären Entscheidungen“. Für den Augenblick sei das Nötigste getan.
Die EZB eröffnet einen „Bürgerdialog“ für ihre strategische Neuausrichtung. Jeder soll per Mail seine Meinung einbringen dürfen. Wird die Notenbank damit demokratisiert?
Mit dem Kauf von Bombardier durch die Franzosen könnte eine Marktmacht entstehen – und den deutschen Konkurrenten an die Wand drücken. Doch zweifelt nicht nur Siemens, dass Brüssel grünes Licht gibt.
Nach dem Sportschützen-Massaker in Winnenden blieb das Waffenrecht kriminell lasch. Auch nach der Bluttat in Hanau wird das Morden weiter begünstigt.
Im Namen des Naturschutzes protestiert eine illustre Gruppe gegen die Elektroauto-Fabrik in Brandenburg.
Bodo Ramelow will die DDR nicht „Unrechtsstaat“ nennen. Dafür spricht er von der „Menschenvernichtung“ in einem „Unrechtssystem“. Wie der Linke es schafft, zugleich Bürgertum und frühere Stasi-Leute anzusprechen.
Es lässt sich bestreiten, dass in Deutschland eine Zweiklassen-Medizin existiert. Das ändert aber nichts daran, dass es eine Zweiklassen-Krankenversicherung gibt.
Crowdworker liefern sich im Internet ständig einen Wettbewerb: Wer macht’s am schnellsten, besten, günstigsten? Gewerkschaften warnen vor digitalem Prekariat. Aber sind Crowdworker überhaupt Arbeitnehmer?
Eine Lohnsteigerung von 6,8 Prozent – das fordert die Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt für die anstehenden Tarifverhandlungen. Außerdem sollen die Bauarbeiter für den häufig langen Weg zur Baustelle bezahlt werden.
Wer Präsidentschaftskandidat der Demokraten werden will, sollte auch Spanisch sprechen. Bernie Sanders hat sich intensiv um die Latinos bemüht. Am Samstag will er in Nevada die Früchte ernten.
Qualifizierte Arbeitskräfte werden in der Gastronomie immer knapper. In der nahenden Karnevalszeit wird das umso stärker spürbar. Wie groß die Lücken wirklich sind, zeigen jetzt neue Zahlen.
Die Einführung einer Grundrente für Geringverdiener sieht die schwarz-rote Koalition als einen sozialpolitischen Meilenstein. Monatelang rangen die Regierungsparteien um eine Lösung. Nun verkündeten sie in Berlin eine Einigung.
Die Bundesregierung hat die geplante Grundrente auf den Weg gebracht. Der einkommensunabhängige Rentenzuschlag für Geringverdiener soll etwa 1,3 Milliarden Euro im Jahr kosten.
Der französische Bahnkonzern Alstom will Bombardier kaufen und damit die Nummer zwei der Bahnindustrie werden. Vorstandschef Henri Poupart-Lafarge erklärt im Interview, was das für den Standort Deutschland bedeutet.
Die Übernahme von Thyssen-Krupps Aufzuggeschäft durch Kone ist geplatzt. Der Chef des finnischen Unternehmens sieht den Ruhrkonzern in einer prekären Lage. Der Stahlkonzern hält dagegen.
Im Krankenhaus sind viele frustriert, weil sie so viel Verwaltungsarbeit erledigen müssen. Die neue Vorsitzende des Marburger Bundes sagt: Das System ist schuld.
Massiver Streik im Transportwesen in Griechenland am Dienstag. Busse, Bahnen und Fähren fuhren nicht, was zu heftigen Staus von Privatautos unter anderem in der Hauptstadt Athen führte. Tausende Personen, die von Gewerkschaften aufgerufen worden waren, gingen auf die Straße und protestierten gegen die geplante Rentenreform.
Die Forderung nach höheren Renten legt in Griechenland den öffentlichen Nahverkehr lahm. Das Land erholt sich von der Finanzkrise vor zehn Jahren – eine Rentenreform lässt aber noch auf sich warten.
Anders als jahrelang behauptet, klaffen die Einkommen von Arm und Reich nicht weiter auseinander. Forscher sehen eine Trendumkehr. An anderer Stelle geben sie aber keine Entwarnung.
Bombardier muss wegen hoher Schulden an den Rivalen Alstom verkaufen. Der neue Konzern soll bessere Aussichten auf Genehmigung der EU-Kommission haben als die Fusion mit der Siemens-Bahnsparte. Deutsche Gewerkschaften sind alarmiert.
Männerclubs seien nicht mehr zeitgemäß: Mindestens eine Frau soll im Vorstand jedes Unternehmen mit mehr als 2000 Mitarbeitern sitzen – so will es Familienministerin Giffey.
Klaus von Dohnanyi glaubt weiter an seine SPD. Im Gespräch erklärt der frühere Hamburger Bürgermeister, warum es sich die urbane Gesellschaft zu leicht mache und die Grünen beim Thema Klimawandel nicht mehr gebraucht würden.
Trillerpfeifen, Tröten und klare Worte an Christdemokraten und FDP: In Erfurt sind mehrere Tausende auf die Straße gegangen, um ihrem Unmut über den Eklat bei der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen Luft zu machen.
In Südafrika preschen digitale Geldinstitute vor. Mit attraktiven Angeboten setzen sie die etablierten Banken erfolgreich unter Druck. Dabei entsteht auch ein Eindruck von den Geschäftsmodellen der Zukunft.
Vor ihrer Veröffentlichung sollen Entscheidungen anonymisiert werden – niemand muss wissen, warum Tante E. ihren Nachbarn A. verklagt. Doch manche Gerichte steigern die Anonymisierung ins Absurde. Beispiele aus dem vergangenen Jahr.
Weil immer mehr Babyboomer in den Ruhestand gehen, steht das deutsche Rentensystem vor dramatischen Entwicklungen. Nun droht einer wichtigen Arbeitsgruppe, die Vorschläge für einen „verlässlichen Generationenvertrag“ erarbeiten sollte, das Scheitern.
Der Tod des eigenen Kindes ist das Schlimmste, das Eltern widerfahren kann. Frankreich gewährt dafür künftig 15 Tage Sonderurlaub, Großbritannien erhöht auf zehn. In Deutschland gibt es meist nur zwei Tage. „Damit kommt niemand aus“, findet nicht nur Verdi.
Lebensmittel und Flüge sind angeblich zu billig, Mieten zu teuer. Für alles soll der Staat eine Lösung finden. Warum soll das eine gute Idee sein?
Immer wieder werden Polizisten, Gerichtsvollzieher oder Mitarbeiter in Jobcentern Opfer von Übergriffen. Viele Vorfälle werden gar nicht erst angezeigt.