„Rettungspakete allein werden nicht genügen“
Peter Altmaier hält die aktuelle Lage für ernster als die Finanzkrise von 2008. Im Interview erklärt der Wirtschaftsminister seine umfassenden Pläne, um Deutschland nach der Krise wieder fit zu machen.
Peter Altmaier hält die aktuelle Lage für ernster als die Finanzkrise von 2008. Im Interview erklärt der Wirtschaftsminister seine umfassenden Pläne, um Deutschland nach der Krise wieder fit zu machen.
Die neuen Vorschläge spiegeln die Planlosigkeit einer Regierung, die sich seit langem weigert, über den rentenpolitischen Horizont zu schauen. Dabei dürften die Verteilungskämpfe schon in naher Zukunft härter ausfallen.
Altenpfleger, Fahrer und Beschäftigte im Einzelhandel verdienen in Deutschland deutlich weniger als der Durchschnitt aller Erwerbstätigen. Derweil deklarieren auch andere die „Systemrelevanz“ für ihre Branche. Eine Übersicht.
Zuschläge für Kurzarbeit sind nicht Sache der Politik, sondern der Sozialpartner. Politik sollte das nun nicht plötzlich erschweren.
Frankreichs größte Gewerkschaft im öffentlichen Dienst will sich von der Corona-Pandemie nicht vom Kurs abbringen lassen – und hat zum Streik aufgerufen. Wie viele Franzosen dem Aufruf folgen werden, ist aber unklar.
Selbst in der Deutschen Bank und im öffentlichen Dienst wird über Kurzarbeit nachgedacht. Aus Solidarität zeigen sich auch Manager bereit, auf Gehalt zu verzichten.
Arme Menschen sind im amerikanischen Gesundheitssystem schon in normalen Zeiten benachteiligt. Das Coronavirus bringt sie besonders in Gefahr. Vor allem, wenn es massenhafte Ansteckungen auf dem Land geben sollte.
In Spanien fehlt es überall an Schutzkleidung. Das hat Folgen: In keinem anderen Land haben sich so viele Pfleger mit dem Coronavirus infiziert. Nun bittet Madrid sogar die Nato um Hilfe.
Schon vor den Ausgangsbeschränkungen haben deutlich weniger Reisende die Züge der Deutschen Bahn benutzt. Nach der Kritik der Gewerkschaft GDL gibt der Konzern weitere Zahlen über die Auswirkungen des Coronavirus auf die Auslastung der Züge bekannt.
Die Corona-Krise füllt einen alten Begriff mit neuem Leben: „Systemrelevant“ sind auf einmal nicht mehr Banken, sondern Berufe. Die, die Leben retten und uns versorgen. Wie sollte sich das in den Löhnen widerspiegeln?
Das Coronavirus zwingt die Armen in Asien und Afrika zu einer schrecklichen Entscheidung. Allein in Indien kann eine halbe Milliarde Menschen auf Zuruf entlassen werden, hat keine Krankenversicherung, keine Ersparnisse und kaum Zugang zu Ärzten.
Trotz des weltweiten Kampfes gegen die Lungenkrankheit Covid-19 steigen die Zahlen der Infizierten und Toten weiter. Während in Spanien weiter von grauenhaften Szenen berichtet wird, keimt im am schwersten betroffenen Land Italien ein wenig Hoffnung auf. Ein Überblick.
Nach dem Vorreiter Auchan zieht die Konkurrenz nach. Eine Gewerkschaft meldet indes den ersten Todesfall in der Einzelhandelsbranche. Sie hält die Prämien für unverantwortlich, weil die Ansteckungsrisiken zu hoch seien.
Streit in Rom: Der Ärger um Fabrikschließungen könnte eine weitere dramatische Folge haben. Zur Unzeit.
Ein neues Gesetz sichert Erwerbstätigen besseren Zugang zu ergänzenden Einkommenshilfen. Doch Gewerkschaften zeigen sich verärgert.
In den Friseursalons geht die Angst vor Ansteckungen um. Noch größer aber ist die Sorge um die wirtschaftliche Zukunft. Es steht viel auf dem Spiel.
Die französische Kette Auchan überweist den Mitarbeitern eine Prämie, weil sie trotz des Coronavirus ihre Pflicht tun. Die Regierung befreit die Zuschläge von der Steuer. Weitere Unternehmen dürften folgen.
Mehr Alte, weniger Junge: Das Rentensystem kommt unter Druck. Eine Kommission von Experten hat jetzt eine Lösung geliefert – oder jedenfalls fast.
Die Gewerkschaften schlagen Alarm und fordern Hilfe für Millionen Beschäftigte. Kurzarbeitergeld reiche „vorne und hinten“ nicht. Im Zweifel sei der Staat gefordert.
Hessen hat verfügt, dass von Samstag an alle Restaurants vorerst schließen. Der Frankfurter Gastronom James Ardinast sagt, warum das richtig sei und wie es für ihn seine Mitarbeiter weitergeht.
Weil der Nachschub nicht reicht, sucht Europa händeringend nach Atemschutzmasken – in Frankreich sieht sich das Krankenhauspersonal großen Risiken ausgesetzt. Deutschland seinerseits reglementiert die Exporte.
Wegen der Coronakrise kündigt der Präsident des FC Sion gleich neun Fußballspielern fristlos. Die Kritik an diesem Schritt ist groß. Nun kontert Christian Constantin mit einem geharnischten Brief.
In der Metall- und Elektroindustrie haben Unternehmen und Arbeitnehmervertreter sich auf einen Krisen-Tarifvertrag geeinigt. Er gilt bis Ende des Jahres – und enthält Einigungen zum Lohn, zusätzlichen freien Tagen und Kurzarbeitergeld.
In Italien sind inzwischen mehr Menschen ums Leben gekommen als in China. Vielerorts werden deshalb noch schärfere Maßnahmen gefordert. Die Volksrepublik schickt Ärzte und medizinische Hilfsgüter. Das gefällt nicht jedem.
Von Frankfurt starten nur noch drei Lufthansa-Fernflüge am Tag. Die Corona-Krise schlägt auf die Flugzeughersteller durch. „Was die Weltwirtschaft gerade durchmacht, wird eine kleinere Weltwirtschaft zur Folge haben“, sagt der Lufthansa-Chef.
Der Kreml versucht zu zeigen, dass er die Epidemie unter Kontrolle hat. Viele Russen aber fürchten, im Fall einer Erkrankung in die Hände des staatlichen Gesundheitssystems zu fallen. Manche Covid-19-Diagnosen soll Moskau verschwiegen haben.
Wer muss zur Arbeit gehen, wer darf zuhause arbeiten? Diese Frage führt in den französischen Unternehmen zu wachsenden Konflikten. Macron ruft dazu auf, die Produktion nicht stillzulegen und fordert Lohnzuschläge für die physisch Anwesenden.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft kritisiert die Präsenzpflicht der Lehrer trotz Schulschließungen. Das hessische Kultusministerium lässt die Schulleiter jedoch in einigen Fällen selbst darüber entscheiden.
Auch die French Open müssen wegen der Ausbreitung des Coronavirus verschoben werden. Die Neuterminierung – offenbar ohne Rücksprache – sorgt aber für Ärger. Dem Tennis droht ein zusätzlicher immenser Schaden.
Viele Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter derzeit in Kurzarbeit. Für die Betroffenen bedeutet das Einkommensverluste von bis zu 40 Prozent. Politik und Sozialpartner wollen offenbar helfen.
Während die meisten Aktien binnen weniger Wochen ein Drittel ihres Wertes oder sogar mehr verloren, hält sich die Deutsche Familienversicherung wacker. Dafür gibt es gute Gründe.
Nach Peugeot, Fiat Chrysler und Renault stellen nun auch Daimler und der VW-Konzern ihre Produktion in den meisten Werken in Deutschland und Europa ein. In China wurde die Produktion hingegen schon wieder aufgenommen.
Das Geld für das Sanierungsprogramm holt sich der kriselnde Weltmarktführer aus dem eigenen Pensionsfonds. Betriebsrat und IG-Metall gehen den ungewöhnlichen Schritt gemeinsam an. Dabei könnten kleinere Werke ganz dicht gemacht werden.
Die Corona-Krise trifft auch die Film- und Fernsehwirtschaft. Es wird kaum etwas gedreht. Wie lange halten das die Produzenten aus?
Verdient jemand über das ganze Erwerbsleben hinweg mehr oder weniger als eine Million Euro? Die Antwort hat viel mit dem Geschlecht zu tun. Zudem gibt es regionale Ungleichheiten in Bezug auf die Arbeitszeit.
Der Kapp-Putsch jährt sich in diesen Tagen zum hundertsten Mal. Der rechtsradikale versuchte Staatsstreich vom März 1920 stürzte die noch junge deutsche Republik in ihre bis dahin schwerste Krise. Das Trauma ist bis heute zu spüren.