Wenn die letzte Mühle schließt
113 Jahre lang wurde in Jarmen an der Peene Korn gemahlen, jetzt schließt der Konzern GoodMills die letzte große Getreidemühle in Mecklenburg-Vorpommern. Das liegt auch am Bäckereiensterben.
113 Jahre lang wurde in Jarmen an der Peene Korn gemahlen, jetzt schließt der Konzern GoodMills die letzte große Getreidemühle in Mecklenburg-Vorpommern. Das liegt auch am Bäckereiensterben.
Die Wirtschaft der Eidgenossen profitiert von der Personenfreizügigkeit. Dennoch stimmen die Schweizer am Sonntag über eine Zuwanderungsbremse ab.
Polen leitet das Ende eines bedeutenden Industriezweigs ein. Regierung und Gewerkschaften vereinbaren die Schließung des letzten Kohlebergwerk zum Jahr 2049.
In Kitas und Behörden wird schon gestreikt. Am Dienstag folgt der Nahverkehr. Das wirkt, als würde Verdi ausblenden, was in der Welt los ist.
Ulrich Mädge, der Lüneburger Oberbürgermeister, dampft Gehaltswünsche der Beschäftigten in Kitas, Krankenhäusern und Ämtern ein. Warum macht er das?
Am kommenden Dienstag müssen sich Pendler in ganz Deutschland auf erhebliche Verzögerungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu Warnstreiks aufgerufen, um Druck in den Tarifverhandlungen für die 87.000 Beschäftigten aufzubauen.
Der eine kündigt an, gegebenenfalls seinen Posten nicht zu räumen, der andere geht vermeintlich freiwillig: Der Newsletter für Deutschland fasst die Empörung um Trumps Amtsübergabe-Aussagen, die Ludwig-Erhard-Stiftung und alles andere Wichtige zusammen.
Die Gäste des Hessischen Hofs sind in Trauer. Das Bruttoinlandsprodukt in Hessen ist gesunken. Das, und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Mitarbeiter in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in Hessen haben ihre Arbeit niederlegt. Die Gewerkschaft Verdi will so Druck auf die Arbeitgeber machen. Insgesamt seien rund 600 Personen beteiligt gewesen.
Das diesjährige F.A.Z.-Ranking der Ökonomen zeigt: In Zeiten von Corona ist wirtschaftspolitischer Rat gefragt.
Das „Manhattan Project“ spielte sich weit entfernt von New York ab. Doch auch in der Stadt lagerte die Regierung Anfang der vierziger Jahre Material, das bis heute strahlende Spuren hinterlässt.
Das Grandhotel Hessischer Hof muss schließen. Verdi hat Warnstreiks in mehreren Krankenhäusern angekündigt. Das, und was heute sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Weil der börsennotierte Autozulieferer Continental 13.000 Stellen streichen will, intensivieren die Beschäftigten ihren Protest. In Frankfurt bildeten sie eine Menschenkette um die Börse. Die Politik appelliert an das Unternehmen.
Die gut 140.000 Tarifbeschäftigten bekommen in zwei Stufen insgesamt fünf Prozent mehr Gehalt. Eine Corona-bedingte Einmalzahlung ist ebenfalls vorgesehen.
Laut einer neuen Arbeitszeit-Studie hat die Belastung der Frankfurter Lehrer stark zugenommen. Viele Pädagogen fühlen sich gestresst, erschöpft und ausgebrannt, wie die GEW beklagt. Die Gewerkschaft hat die Studie in Auftrag gegeben.
Die bisher überschaubaren Warnstreiks im öffentlichen Dienst sollen sich ausweiten. Verdi will den Druck nicht nur für die laufende Tarifrunde steigern.
Am Donnerstag wird es auch in Hessen Warnstreiks im öffentlichen Dienst geben. Die Gewerkschaft Verdi ruft zu Arbeitsniederlegungen in Frankfurt, Offenbach, Friedberg und Bad Nauheim auf.
Verdi fordert unter anderem eine Erhöhung der Entgelte um 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
Insgesamt werden seit dem frühen Morgen 18 Objekte in Berlin, Brandenburg und der Schweiz durchsucht. Hintergrund sollen Ermittlungen gegen den Abou-Chaker-Clan sein – im Zusammenhang mit Managementleistungen innerhalb der Rapszene.
An diesem Dienstag beginnen die ersten Warnstreiks: Verdi hat Arbeitsniederlegungen in Unna, Gütersloh und Augsburg angekündigt. Kein Bereich ist davon ausgenommen. Vor allem sind Eltern kleiner Kinder wieder betroffen.
Dienstlaptops für Lehrer, Geld für Administratoren, die sich um die Technik an Schulen kümmern: Beim Schulgipfel im Berliner Kanzleramt haben sich Bund und Länder auf eine engere Zusammenarbeit bei der Digitalisierung geeinigt.
Die Fronten im Tarifstreit im öffentlichen Dienst sind verhärtet. Die einen wollen den verdienten Lohn für die Coronahelden, die anderen verweisen auf leere Kassen. Doch auf dem Spiel steht mehr als nur Geld.
Die Lufthansa steckt noch immer mitten im Überlebenskampf. Die Milliarden-Finanzspritze des Bundes bedeutet lediglich einen zeitlichen Aufschub.
Die Lufthansa muss wegen der nicht nachlassenden Corona-Krise noch stärker schrumpfen als bislang geplant. So wird eine größere Zahl an Flugzeugen stillgelegt, zudem sollen mehr Vollzeitstellen gestrichen werden.
Auf Bürger kommen ab Dienstag regionale Arbeitsniederlegungen insbesondere der kommunalen Angestellten zu. Betroffen sein könnten Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Kitas.
Im festgefahrenen Tarifkonflikt für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen soll es ab Dienstag erste Warnstreiks geben. Wo und in welchen Branchen gestreikt wird, steht noch nicht fest.
Er habe kein Verständnis für die Pläne von Continental, das Reifenwerk in Aachen zu schließen, sagt Bundesarbeitsminister Heil. Es geht bei der Entscheidung um 1800 Jobs.
Abermals hat Verdi zu Warnstreiks und Protestaktionen bei der Deutschen Post aufgerufen. In ganz Hessen muss deshalb mit Verzögerungen bei der Brief- und Paketzustellung gerechnet werden.
Verdi lässt nicht locker: An vielen Standorten gibt es Warnstreiks von Post-Mitarbeitern. Sie fordern höhere Löhne, auch wegen des Paketbooms in der Corona-Krise. Die Post findet: Die Löhne sind schon die höchsten in der Branche.
Mitarbeiter der Bahn erhalten ein höheres Tarifentgelt. Bis Anfang 2023 sind betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Jedes Jahr will der Konzern mindestens 18.000 Menschen einstellen.
Rund 11 Millionen Schüler sind zurück in den Klassenzimmern. Auch wenn der Unterricht insgesamt relativ reibungslos verläuft, bleiben Lehrervertreter skeptisch.
Wochen hat es gedauert, jetzt steht die Vereinbarung für moderate Lohnerhöhungen. Zumindest mit der Gewerkschaft EVG. Die Details sollen am Freitag verkündet werden.
Verdi und Awo-Vertreter planen einen neuen Tarifvertrag für Pflegeberufe mit 14,15 Euro Mindestlohn. Arbeitsminister Heil will diesen für alle Anbieter festschreiben. Kritiker fürchten ein „Lohndiktat“.
Im ersten Halbjahr hat Opel im Gegensatz zu vielen anderen Autobauern noch Gewinn gemacht. Jetzt aber bringt die Firma plötzlich betriebsbedingte Kündigungen ins Gespräch. Arbeitnehmervertreter wehren sich.
Aktuelle Diskussionen erinnern zunehmend an Debatten vor einem halben Jahrhundert: Der Wille zur Erneuerung geht mit großem Vertrauen in die Machbarkeit einer von Ökonomen beratenen Politik einher.
Liegt es an der Corona-Krise oder am Strukturwandel? In der Autobranche bauen Unternehmen Arbeitsplätze ab. Continental schließt nun einen weiteren Standort.