Weitere Warnstreiks in Entsorgungsbetrieben und Pflegeheimen
Verdi plant zu Wochenbeginn in Wiesbaden und Frankfurt mehrere Streiks und Protestaktionen. Die Gewerkschaft will ein Lohnplus von 4,8 Prozent erkämpfen.
Verdi plant zu Wochenbeginn in Wiesbaden und Frankfurt mehrere Streiks und Protestaktionen. Die Gewerkschaft will ein Lohnplus von 4,8 Prozent erkämpfen.
Der größte Getränkehersteller in Deutschland baut um: Coca-Cola will sich von Mitarbeitern in einem Abfüllwerk trennen. Eine bekannte Untermarke soll nicht mehr im umkämpften Einzelhandelssegment verkauft werden.
Die Lokführergewerkschaft lehnt es ab, über einen Sanierungstarifvertrag zu verhandeln. Deshalb sieht die Deutsche Bahn in der Schlichtung den einzigen Ausweg im Tarifkonflikt. Die GDL hat auf laufende Verträge bis Februar 2021 verwiesen.
Mit abermaligen Warnstreiks hat die Gewerkschaft Verdi den öffentlichen Nahverkehr zum Erliegen gebracht. In Frankfurt zeigen die Menschen Verständnis. Die Verkehrsgesellschaft sieht die Fahrgäste „gut vorbereitet“.
Gesundheitsminister Spahn setzt auf höhere Bundeszuschüsse. Und er möchte die Pflege zu Hause vereinfachen. Das findet längst nicht jeder richtig.
Wie lange müssen die Menschen auf ihre Rente warten? Und wie lange haben sie dann etwas von den Bezügen nach jahrelangem Einzahlen? Seit 120 Jahren hat sich die Lebenszeit verdoppelt – die Prognosen sind nicht so ganz klar.
Die Gewerkschaft Verdi ruft abermals zu Streiks auf, die Corona-Fälle steigen, und Rechtsextremismus bereitet dem hessischen Verfassungsschutz Sorgen. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die Corona-Krise hat die Debatte entfacht, nach welchem Kriterium Arbeit entlohnt werden soll. Nach Systemrelevanz oder nach Bildung?
Es gibt bessere Wege, Sympathiepunkte zu sammeln, als das, was diese Woche zu sehen war. Vom Streiken und Strampeln.
Nach der Selbsttötung der russischen Journalistin Irina Slawina formiert sich am Tatort ein Protest. Und auch Kremlkritiker Alexej Nawalnyj meldet sich zu Wort.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ruft in der kommenden Woche abermals zu Arbeitsniederlegungen auf. Der öffentliche Nahverkehr soll demnach am Dienstag in Hessen und am Mittwoch in Bremen und Niedersachsen bestreikt werden.
In der Diskussion über den Weiterbau der Autobahn von Gießen nach Kassel stellt sich nur noch die hessische Linke gegen das Vorhaben. Derweil haben die ersten Rodungsarbeiten unter großem Protest begonnen.
Vor wenigen Wochen wurde eine rechtsextreme Chatgruppe bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen aufgedeckt – nun fällt das Licht auch auf interne Gruppen bei der Polizei Berlin und dem NRW-Verfassungsschutz.
Die neuen Corona-Regeln sind vorerst die alten: Hessen folgt dem Vorschlag der Kanzlerin, auf den Anstieg der Infektionen lokal zu reagieren. Wie Verstöße gegen Quarantäneauflagen kontrolliert werden sollen, bleibt unklar.
Der Autozulieferer Continental wird seine Werke in Karben und Aachen schließen, das eine bis Ende 2021, das andere drei Jahre später. Die Chemiegewerkschaft rügt das „Kahlschlag-Konzept“.
Die hessischen Verkehrsbetriebe leiden in besonderer Weise unter der Corona-Krise. Allein deshalb war der Warnstreik im Nahverkehr so ärgerlich und zeitlich schlecht gewählt.
Infolge der Pandemie war insbesondere das Geschäft mit Vergnügungsparks, Ferienresorts und Kreuzfahrten eingebrochen. Disney bezeichnete die Entscheidung als „herzzerreißend“, sie sei aber in der Krise ohne Alternative.
Nicht nur die Warnstreiks von Verdi lassen Corona-Appelle vom Frühjahr wie hohles Pathos erscheinen. Auch das asoziale Verhalten auf Privatfeiern gehört dazu. Der Staat reagiert darauf zu zögerlich.
Ab Mittwoch soll der Verkehr wieder rollen, für Feiern gelten in Hessen neue Vorschriften, und die Oper ist abermals „Opernhaus des Jahres“. Das und was sonst noch wichtig ist heute in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die Alte Nationalgalerie Berlin zeigt die Kunst des belgischen Symbolismus – und führt eindrucksvoll vor Augen, dass zur Moderne immer auch die Antimoderne gehört.
Angesichts anhaltend hoher Infektionszahlen wird auch Hessen reagieren. Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir setzt derweil darauf, den Aufschwung nach der Krise staatlich zu fördern.
Verdi fordert wegen der Pandemie fast 5 Prozent mehr Lohn. Doch wie viele „Corona-Helden“ gibt es im öffentlichen Dienst überhaupt?
Die ungefähr 700 Flugschüler wurden am Dienstag in einem Webcast dringend aufgefordert, sich einen neuen Berufsweg zu suchen. Kritik folgte prompt.
Mit dem Streik will Verdi einen Tarifvertrag für 87.000 Beschäftigte im ÖPNV durchsetzen. Hier kommt ein Überblick darüber, wer betroffen ist.
Millionen Pendlern und Schülern drohen am Dienstag massive Behinderungen auf dem Weg zur Arbeit und zum Unterricht: Bundesweit streiken heute Mitarbeiter des öffentlichen Nahverkehrs. Viele Busse und Bahnen werden wohl in den Depots bleiben.
Am 31. März endet nach gut 130 Jahren die Geschichte der Frankfurter Werkzeugfabrik Günther & Co. 210 Beschäftigte verlieren ihre Arbeit. Der Sozialplan kann sich sehen lassen. Es hakt aber noch an Details. Und dann ist da noch das Betriebsgelände.
Der Tarifstreit im Öffentlichen Dienst dürfte zu längeren Wartezeiten in Stadtverwaltungen führen. Der Kita-Betrieb wird leiden. Und am global bedeutenden GSI-Helmholtzzentrum in Darmstadt steht laut Verdi ein Novum an.
Das „Progressive Zentrum“ fordert in einer Studie über Talkshows mehr Pluralismus, da die Gäste meist aus Politik und Medien kommen. Die AfD blendet es in der Datenanalyse einfach aus.
Der künftige Chef der Commerzbank gilt als harter Sanierer. Am ersten Handelstag nach der Berufung von Manfred Knof macht der Aktienkurs einen Satz nach oben. Doch es gibt auch verhaltene Stimmen auf dem Parkett.
Am Dienstag ist damit zu rechnen, dass die Frankfurter U-Bahnen und Straßenbahnen vom bundesweiten Warnstreik betroffen sind, teilte die Stadt mit. Fahrgäste sollen sich auf den Social-Media-Kanälen über die aktuelle Lage informieren.
Der Autozulieferer Norma wird an seinem Stammsitz in Maintal deutlich weniger Arbeitsplätze streichen als zunächst angekündigt. Das Werk in Thüringen dagegen wird 2022 geschlossen.
Gemeinsam mit Gerhard Schröder setzte „Superminister“ Wolfgang Clement Reformen durch, zu denen wohl keine unionsgeführte Regierung imstande gewesen wäre. Den Lohn dafür heimsten andere ein. Ein Nachruf.
Die Eidgenossen stimmen klar gegen die „Begrenzungsinitiative“ der SVP. Der von der Wirtschaft gefürchtete Bruch mit Brüssel bleibt also vorerst aus. Aber die künftige Anbindung an Europa steht trotzdem in Frage.
Polen ist der größte Förderer von Steinkohle in der Europäischen Union - und hat nun geräuschlos ein Ende des Abbaus bis zum Jahr 2049 beschlossen. Wie kommt das?
Nach der Übereinkunft zur Zukunft des Warenverteilzentrums in Rüsselsheim haben Management und Betriebsräte von Opel nun eine deutlich grundlegendere Einigung erzielt. Die Kurzarbeit soll deutlich verlängert werden.
113 Jahre lang wurde in Jarmen an der Peene Korn gemahlen, jetzt schließt der Konzern GoodMills die letzte große Getreidemühle in Mecklenburg-Vorpommern. Das liegt auch am Bäckereiensterben.