Bangladeschs Tee-Sklaven wehren sich
Lange gilt Bangladesch als Musterland der Entwicklung - trotz aller Katastrophen. Auf die Weltkrisen aber ist Südasien nur schlecht vorbereitet.
Lange gilt Bangladesch als Musterland der Entwicklung - trotz aller Katastrophen. Auf die Weltkrisen aber ist Südasien nur schlecht vorbereitet.
Drei Tage lang soll sich Alexej Nawalnyj in Einzelhaft befunden haben. Über seine Anwälte berichtet er von „einem großen Betonzwinger“, in dem kaum Luft gehe.
Zwei Millionen Arbeitskräfte fehlen. Wie aber lassen sich qualifizierte Ausländer gewinnen? Die FDP dringt auf ein Punktesystem nach dem Vorbild Kanadas als Kern einer großen Einwanderungsreform.
Gendern in Rundfunk und Fernsehen +++ Öffentlich-rechtliche Umerziehung +++ Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks +++ Sanktionsaufhebung +++ Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Auf den Teeplantagen Bangladeschs verdienen Beschäftigte derzeit umgerechnet 1,20 Euro am Tag und können damit ihr Leben nicht mehr bestreiten. Sie fordern mehr Lohn. „Tee-Arbeiter sind wie Sklaven in moderner Form“, sagt ein Forscher.
Dass sich Mitarbeiter direkt begegnen, sei Teil der Unternehmenskultur, heißt es bei der Deutschen Telekom. Deshalb will man zwar auch in Darmstadt die Büroflächen deutlich reduzieren, das Homeoffice soll aber nicht zum Dauerzustand werden.
Beschäftigte in Hessen bekommen im Mittel 3799 Euro brutto im Monat. Banker bekommen allerdings dreimal so viel Geld wie Hotelangestellte. Die Geschlechter-Lohnlücke ist zudem geschrumpft.
Die Ampelkoalition möchte das Selbstbestimmungsgesetz beschließen – und wirft damit neue Fragen auf. Es geht um Sportnoten, Eignungstests und das Strafrecht.
Die betriebliche Pflegeversicherung liegt im Trend. Die Assekuranz verkauft das Produkt als Mitarbeiterbindung und Absicherung für eine Zeit im Pflegeheim. Doch welche Rolle sie künftig spielen soll, ist noch nicht absehbar.
Zu viele Überstunden und Schreibarbeit, zu wenig Digitalisierung: Die angestellten Mediziner sind frustriert, zeigt eine neue Umfrage.
Erhard Goldbach ärgerte mit Benzin zum Dumpingpreis die großen Ölkonzerne – und endete als Betrüger im Gefängnis. Vom Aufstieg und Fall eines Volkshelden in Zeiten hoher Energiepreise.
Der Finanzminister will die kalte Progression abbauen. Der Kanzler findet das im Prinzip gut. Die SPD-Linke aber will Vermögensabgabe und/oder Übergewinnsteuer. Jetzt beginnt die Ressortabstimmung.
Die Gewerkschaft Verdi hat mit Netflix einen Tarifvertrag abgeschlossen, der Regisseure zu Tagelöhnern macht. Die Kreativen sind entsetzt, zumal, da die Gewerkschaft sie gar nicht vertritt. Warum das Lohndumping?
2021 gab es nur noch 1532 solcher Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen in der Wetterau. Die schwarz-rote Koalition will das ändern.
Philip Larkin wurde regelmäßig schlecht, wenn er bei seiner Reisegruppe bleiben sollte. Im August 1936 und im August 1937 musste er beim Familienurlaub in Deutschland mitmachen. Sein Vater, prominenter Kommunalbeamter in Coventry, brachte verfängliche Souvenirs nach Hause. Jetzt hat ein Larkin-Forscher Sydney Larkins Reisetagebücher ausgewertet.
Am Mittwoch drohen zahlreiche Flüge am Münchener Flughafen auszufallen. Die Gewerkschaft Verdi hat die Arbeitnehmer des Abfertigungsdienstleisters Swissport Losch zu einem fünfstündigen Warnstreik aufgerufen.
Während über eine Nachfolge zum 9-Euro-Ticket diskutiert wird, kommt dieser Vorschlag: 300 neue Züge, zentral angeschafft und von jedem Verkehrsverbund einsetzbar – so ließen sich Bedarfsspitzen wie im Urlaub oder zu Großveranstaltungen bewältigen.
Die Verhätschelung am Arbeitsplatz greift überall um sich. Statt sich um alles zu kümmern, sollten Unternehmen lieber mehr zahlen.
Wenn in Brasilien Luiz Inácio da Silva die Wahlen gewinnen sollte, haben die starken Länder Lateinamerikas alle linke Staatschefs. Aber wie progressiv sind sie?
„Die Talsohle ist durchschritten, der Flugbetrieb ist weitgehend stabilisiert“
Zuletzt war das Beratergremium nur noch zu dritt gewesen. Jetzt sollen Ulrike Malmendier und Martin Werding den Sachverständigenrat wieder komplettieren. Die neue Konstellation wäre ein Novum.
Rom fordert die Lufthansa und die Rivalen aber zu neuen Angeboten auf
In der Spitze fast 19 Prozent mehr Gehalt für Bodenkräfte: Die Einigung mit Verdi ist für Lufthansa nicht günstig. Auch Condor meldet einen Tarifabschluss.
Emotionen zeigt Lufthansa-Vorstand Michael Niggemann kaum. Das dürfte für die Einigung mit Verdi geholfen haben. Aber der Konflikt mit den Piloten ist noch offen.
Die Erhöhung der Beamtenbezüge könnte sich bei der hessischen Landtagswahl für die Union bezahlt machen.
Lohnerhöhungen klar oberhalb der Inflation und eine starke „soziale Komponente“: Worauf sich Verdi und die Lufthansa geeinigt haben, wird nachhallen.
Als Chefin der ARD tritt Patricia Schlesinger zurück. Aber wieso bleibt sie Intendantin des RBB?
Der mögliche Verkauf von ITA Airways an ein Konsortium mit Beteiligung der Lufthansa führt zum Streit in Italiens Wahlkampf. Das gibt einen Vorgeschmack auf potentielle Konflikte mit der umfragestärksten Rechtspartei Fratelli d’Italia.
In der dritten Verhandlungsrunde finden Verdi und Lufthansa im Tarifstreit in der Nacht zusammen. Insbesondere für untere Vergütungsgruppen soll es eine deutliche Lohnsteigerung geben. Weitere Streiks des Bodenpersonals sind damit vorerst vom Tisch.
Eine aufgehellte Prognose erfreut Anleger. Für die endgültige Krisenbewältigung hat der Chef aber noch eine lange Liste - mit weniger Flügen und Zugeständnissen an Gewerkschaften.
Ulla Schmidt saß für die SPD mehr als 30 Jahre lang im Bundestag. Im Interview spricht die frühere Gesundheitsministerin über Quotenfrauen, die Vereinbarkeit von Politik und Familie und das Machogehabe von Gerhard Schröder.
Die Lufthansa-Spitze hat vor der dritten Tarifrunde Fehler im Krisenmanagement zugegeben. Der Personalvorstand hofft, noch in dieser Woche mit der Gewerkschaft einig zu werden.
Amerika ist auf Konfrontationskurs mit China – und will seine Abhängigkeit so schnell es geht beseitigen. Bei manchen Wirtschaftsvertretern löst das durchaus ein mulmiges Gefühl aus.
Die Tarifverhandlungen zwischen Lufthansa und der Gewerkschaft Verdi gehen in die dritte Runde. Sollten die auf zwei Tage angesetzten Gespräche scheitern, werde es zu Streiks kommen, machte Verdi-Verhandlungsführerin Chistine Behle deutlich.
Nach dem flächendeckenden Warnstreik des Lufthansa-Bodenpersonals reden die Gewerkschaft Verdi und das Unternehmen wieder miteinander. Begleitet von Protesten einiger Beschäftigter trafen sich die Delegationen am Mittwoch am Frankfurter Flughafen zur dritten Runde der Tarifverhandlungen.
Die Fluggesellschaft hat eine Flanke offen gelassen, die Gewerkschaften ausnutzen. Für die Aufgaben der Zukunft wäre es besser, wenn sich alle Beteiligten mäßigen.