Das große Problem der Lufthansa
Die Fluggesellschaft hat eine Flanke offen gelassen, die Gewerkschaften ausnutzen. Für die Aufgaben der Zukunft wäre es besser, wenn sich alle Beteiligten mäßigen.
Die Fluggesellschaft hat eine Flanke offen gelassen, die Gewerkschaften ausnutzen. Für die Aufgaben der Zukunft wäre es besser, wenn sich alle Beteiligten mäßigen.
Der Tod der von Gegnern der Corona-Maßnahmen bedrohten österreichischen Ärztin Lisa-Maria Kellermayr hat auch in Deutschland Bestürzung ausgelöst. Der Bundesgesundheitsminister sagt, er verachte und verabscheue die Hetzer im Netz.
Die Unternehmen müssen auf Geschäft verzichten, da ihnen Arbeitskräfte fehlen. Besonders groß ist die Not bei Zeitarbeitsfirmen und in der Hotellerie – und das Problem wächst von Jahr zu Jahr.
Die norddeutschen Hafenstädte wollen künftig mehr miteinander arbeiten. Dafür müsse auch der Bund investieren, bekräftigt Hamburg Erster Bürgermeister Peter Tschentscher. Als Vorbilder nennt er Belgien und die Niederlande.
Im Tarifkonflikt pochen die Arbeitnehmervertreter auf ein „abschlussfähiges Angebot“. Komme es in der nächsten Verhandlungsrunde nicht zu einem Ergebnis, drohten weitere Warnstreiks.
Für das Traditionsunternehmen Schlapp-Möbel im Taunus gibt es keine Rettung. 23 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz.
Der Verwaltungsrats des RBB sagt, in sechs bis acht Wochen wisse man mehr zu den Filz-Vorwürfen, die sich gegen die RBB-Spitze richten. Die neuesten Details rufen auch die Gewerkschaft auf den Plan.
Das Cockpitpersonal der Lufthansa stellt die Weichen für einen Ausstand. Vorerst setzen beide Seiten auf weitere Gespräche – aber das Risiko für Reisende steigt.
Für Stefan Herth ist der Streit mit der Lufthansa der erste Großkonflikt im Amt. Er muss Tarifkämpfer und Versöhner sein.
Nach einer Abstimmung könnten die Piloten der Lufthansa und Lufthansa-Cargo ab sofort streiken. Einige Pflegekräfte verdienen auch ohne Streik ab September mehr, auf die Heimbewohner kommen allerdings die ersten Preissteigerungen zu. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Mehr als 90 Prozent der 5000 Lufthansa-Piloten haben sich für einen Streik ausgesprochen, um höhere Tarife durchzusetzen. Dennoch müssen Passagiere ihn derzeit noch nicht fürchten.
Wirtschaft und Sozialverbände kritisieren den Gesetzentwurf, der Eltern und pflegenden Angehörigen beim Spagat zwischen Berufs- und Familienarbeit helfen soll.
Mit großer Mehrheit haben sich die Piloten grundsätzlich für einen Ausstand ausgesprochen. Doch erst mal soll es eine siebte Verhandlungsrunde geben.
Die Piloten rufen ein kräftiges Gehaltsplus auf. Die Lufthansa muss abwägen.
Nach den jüngsten Vorwürfen gegen Frankfurter Polizeibeamte sehen Fachleute strukturelle Mängel in der Organisation. Vorgesetzte haben Straftaten mutmaßlich gedeckt, ohne dass jemand eingegriffen habe.
Zum Flughafenchaos kommen immer mehr Streiks dazu: Neben dem Bodenpersonal haben sich nun auch die Piloten für einen Arbeitskampf ausgesprochen.
Der Tarifstreit zwischen der Lokführergesellschaft und den privaten Bahnanbietern zieht sich weiter hin. Bis August sind noch weitere Ausstände geplant, und ein Ende ist nicht in Sicht.
Die RBB-Intendantin Patricia Schlesinger soll einen sehr teuren Dienstwagen zu Sonderkonditionen auch privat genutzt haben. Der RBB dementiert. Die Journalistengewerkschaft DJV wartet mit Kritik an der Intendantin auf.
Die Kursrückgänge an den Börsen drücken die Notenbank tief ins Minus. Die Ausschüttungen an Bund und Kantone drohen auszufallen.
In Zeiten niedriger Arbeitslosigkeit sollten Arbeitnehmer länger arbeiten dürfen, wenn sie denn wollen. Die Gängelei der Tarifverträge sollte deshalb beendet werden.
Seit acht Jahren führt Carsten Spohr den Flugkonzern. Vieles ist in der Zeit gut gelungen, doch nun trüben verärgerte Kunden und zwei große Tarifkonflikte das Bild.
Kurzarbeit, Arbeitszeitverkürzung, Bürgergeld: Sozialpolitik federt vor allem Mangel an Arbeit ab. Kritiker finden das vor allem in diesen Zeiten überholt. Der Staat dürfe keine „Stilllegungsprämien“ für Arbeitskräfte zahlen.
Nach dem Ende des Warnstreiks beim Bodenpersonal fliegt die Lufthansa wieder planmäßig. Nächste Woche wird weiter verhandelt.
Der Warnstreik bei der Lufthansa schmerzt Unternehmen und Kundschaft. Die Eskalation wäre aber womöglich zum Nutzen aller zu vermeiden gewesen.
Keir Starmer will die Partei in die Mitte rücken. Doch der linke Flügel und die Gewerkschaften sind über seine Manöver erbost.
Dass politische Beamte im hessischen Landeskriminalamt tätig werden sollen, stößt bei der AfD-Fraktion im Landtag auf Widerwillen. Sie reicht die nächste Klage beim Staatsgerichtshof ein.
Um die Entwicklung von Preisen zu berechnen, schwärmen in Hessen jeden Monat Dutzende Ermittler in Tausende Geschäfte aus. Doch das reicht bei Weitem noch nicht aus.
Der Flugbetrieb der Lufthansa soll nach dem Warnstreik des Bodenpersonals wieder planmäßig laufen. Weitere Streiks soll es zunächst nicht geben. Die Union fordert derweil, dass sich Verkehrsminister Wissing einschaltet.
Das Bodenpersonal der Lufthansa hat mit seinem Warnstreik den Betrieb der Lufthansa gelähmt. Vor der nächsten Verhandlungsrunde ab Mittwoch kommender Woche will Verdi auf weitere Ausstände verzichten.
Staatliche Zuschüsse soll es künftig fast ausschließlich für die Sanierung von Häusern geben. Und auch die sollen weniger üppig ausfallen als bislang.
Das Bodenpersonal legt den Betrieb lahm, die Piloten stimmen über Streik ab. Für Lufthansa geht es nicht bloß um Prozentwerte für Lohnerhöhungen, sondern um mehr.
Um die Folgen des 26-Stunden-Warnstreiks zu mildern, hat Lufthansa gut 1000 Flüge gestrichen. Die Mitarbeiter am Boden zeigen sich weiter entschlossen.
Die Bahngewerkschaft in Großbritannien hat 40.000 Mitglieder zum Ausstand aufgerufen. Landesweit kommt es zu erheblichen Störungen.
Wegen des Streiks bei der Lufthansa werden hunderte Flieger ausfallen. Und Papst Franziskus bittet in Kanada für Missbrauch und Gewalt an katholischen Internaten um Vergebung. Alles Wichtige im F.A.Z. Frühdenker.
Das Bodenpersonal der Lufthansa hat die Arbeit niedergelegt. Mehr als 1000 Flüge fallen mitten in den Ferien aus. 134.000 Passagiere sind betroffen.