Königreich der Katzenwäsche
Die britische Presse blickt sorgenvoll auf den kommenden Winter in Deutschland. Dabei haben die Briten selbst Grund zur Besorgnis: Das Land steckt in der Krise.
Die britische Presse blickt sorgenvoll auf den kommenden Winter in Deutschland. Dabei haben die Briten selbst Grund zur Besorgnis: Das Land steckt in der Krise.
An den Börsen spielen die Preise verrückt - Besserung ist nicht in Sicht. Über Entlastungen soll noch diese Woche entschieden werden.
Bis Mitte der Woche gilt bundesweit das 9-Euro-Ticket. Am Samstag wurde es vielerorts nochmals voll in den Zügen. Ob es künftig ähnliche Angebote geben wird, ist nicht geklärt – doch die vorläufige Bilanz fällt vielerorts positiv aus.
Kein Wellness, keine Außengastronomie? Der Präsident der Bundesnetzagentur erwartet für den Winter mehrere Einschränkungen. Jobs und die Herstellung wichtiger Güter seien wichtiger „als persönliche Annehmlichkeiten“.
Perus Präsident Pedro Castillo steht seit seinem Amtsantritt mit dem Rücken zur Wand. 67 Minister hat er in 13 Monaten ausgetauscht. Der Unmut in der Bevölkerung ist groß.
Am Frankfurter Uniklinikum streiken Beschäftigte zwei Tage lang für bessere Arbeitsbedingungen. Verschiebbare Operationen werden deswegen abgesagt.
Schon im ersten schwarz-grünen Koalitionsvertrag in Hessen aus dem Jahr 2013 war die Ernennung eines Bürger- und Polizeibeauftragten vereinbart worden. Trotzdem ist bis heute nicht absehbar, wer das Amt übernimmt.
Die rassistischen Übergriffe von Rostock-Lichtenhagen vor dreißig Jahren waren für ihn ein Fanal, sagt der Ostbeauftragte Carsten Schneider im Interview. Heute will er selbstbewusste Stimmen aus dem Osten fördern.
Flugreisende brauchen in den nächsten Wochen wohl noch stärkere Nerven als ohnehin schon. Die Piloten der Lufthansa drohen damit, ihre Arbeit jederzeit niederzulegen. Einen genauen Termin gibt es nicht.
An der Frankfurter Uniklinik wird gestreikt. Pflegekräfte fordern Arbeitsentlastung. Auch am Uniklinikum Gießen und Marburg schwelt ein Tarifstreit, aber unter anderen Vorzeichen.
Am 14. Juli haben die Stadtverordneten für die Abwahl des Oberbürgermeisters gestimmt. Jetzt kommt es auf die Beteiligung am Bürgerentscheid am 6. November an.
Schlechte Arbeitsbedingungen und zu geringe Löhne: SPD und CDA unterstützen das Personal der Frankfurter Uniklinik.
Jo Sindhu ist in diesen Monaten weitaus mehr als nur ein Interessensvertreter. Der Präsident der englischen Criminal Bar Association tauscht im Streik die Rolle des Verteidigers mit der des Anklägers.
DIW-Chef Marcel Fratzscher hält die Furcht vor einer Lohn-Preis-Spirale für Unsinn. Die Gewerkschaftschefin Yasmin Fahimi sieht aber Grenzen der Lohnerhöhungen.
Knackpunkt war nicht die Gehaltssteigerung, sondern die Laufzeit.
Das Wasser von oben fehlt, aber das Grundwasser dürfte noch länger reichen, Ventilhersteller Samson zieht nach Offenbach und ein Buch für ukrainische Kinder erscheint in einem deutschen Verlag. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Sollte es zu keiner Einigung im Tarifstreit um bessere Arbeitsbedingungen an der Frankfurter Uniklinik kommen, droht die Gewerkschaft Verdi mit einem Streik.
Im Ringen um mehr Lohn für die rund 12.000 Hafenarbeiter gibt es endlich eine Einigung. Die Streiks der Beschäftigten hatten die angespannten Lieferketten zusätzlich unter Druck gesetzt.
Die Bundesregierung hat ihre wichtigsten digitalen Projekte identifiziert: Elektronische Patientenakte, digitale Verwaltung und jede Menge Datenräume. Erreicht werden soll das schon bis 2025.
Kanzler Scholz und Vizekanzler Habeck besuchen Kanada, der RBB-Verwaltungsrat tagt zur Vertragsauflösung von Patricia Schlesinger und der frühere Formel-1-Chef Bernie Ecclestone steht vor Gericht. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Klimawandel hin, Klimawandel her: Amerikaner ziehen unverdrossen in die Regionen, in denen es bald sehr heiß sein wird. Die Migration in den Süden hält an.
Nach Post und Telekom legen nun auch die Beschäftigten im größten Frachthafen des Landes die Arbeit nieder. Der Grund: Steil steigende Lebenshaltungskosten.
Die Sondierungsgespräche mit den Piloten sind bislang ohne ein Ergebnis geblieben. Was bedeutet das?
Vielleicht platzt an diesem Montag der Knoten. Bis zu 14 Prozent mehr Geld für Hafenarbeiter sind drin. Das „Zebramodell“ gefällt offenbar.
Die Lufthansa und ihr Partner MSC hoffen auf den Zuschlag und die Expansion in Italien. Bis Montagabend können noch Angebote abgegeben werden.
Britische Hafenarbeiter wollen von diesem Sonntag an den größten Containerhafen der Insel für acht Tage bestreiken. Damit dürfte ein Großteil des Import- und Exportsgeschäfts zum Erliegen kommen.
Dass gesetzliche Feiertage von der Konfession abhängen, ist aus der Zeit gefallen. Alternativen gäbe es. Doch ob die wirklich besser sind?
Der Mutterkonzern der britischen P&O Ferries erregt in Britannien Ärger. Gewerkschaften und Politik schäumen.
In einem Nachtclub in Kalifornien ist es zu Übergriffen durch Gäste gekommen. Etwa 30 Tänzerinnen fordern nun, in Zukunft besser geschützt zu sein – als Teil einer Künstlergewerkschaft.
Der Wohnungsbau hinkt hinter dem Bedarf weiter hinterher. Branchenverbände fordern von Bund und Ländern deutlich mehr Mittel für günstigen Wohnraum und Sozialwohnungen.
Ulrich Silberbach ist Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes. Im F.A.Z.-Interview fordert er hunderttausende Stellen für den öffentlichen Dienst, bessere Angebote zur Qualifizierung – und eine Reduzierung der Arbeitszeit für Beamte.
In Großbritannien schnellt die Inflationsrate zum ersten Mal seit Jahrzehnten in den zweistelligen Bereich. Der britische Schatzkanzler Zahawi kann die Beunruhigung der Bürger nachvollziehen – hat aber keine schnelle Lösung.
Die Vereinigung Cockpit ruft Eurowings-Piloten zur Urabstimmung über einen möglichen Streik auf. Und die Flugbegleitergewerkschaft UFO will Gespräche bei Eurowings Discover erzwingen.
Angeblich wegen eines offenen Knopfes wird der russische Oppositionsführer in Strafeinzelhaft genommen.
Zehn Jahre sind seit dem Massaker in der Platinmine Marikana vergangen. Über die Folgen wird immer noch heftig gestritten. Eine Gedenkstätte gibt es bis heute nicht.
Lange gilt Bangladesch als Musterland der Entwicklung - trotz aller Katastrophen. Auf die Weltkrisen aber ist Südasien nur schlecht vorbereitet.