Kunstfreiheit im Scheitern verteidigt
Sollte man Sergej Prokofjews Oper „Krieg und Frieden“ überhaupt noch spielen? Vladimir Jurowski und Dmitri Tcherniakov zeigen in München, was sich an dem Stück lohnt – und was nicht zu retten ist.
Sollte man Sergej Prokofjews Oper „Krieg und Frieden“ überhaupt noch spielen? Vladimir Jurowski und Dmitri Tcherniakov zeigen in München, was sich an dem Stück lohnt – und was nicht zu retten ist.
Frankreichs mächtigster Gewerkschaftsboss ist von Präsident Macron enttäuscht. Er sieht sein Land angesichts der massiven Rentenproteste nicht weit davon entfernt, zur extremen Rechten abzudriften.
Die Beschäftigten von Kanzleien, Praxen und Architektenbüros haben selten Betriebsrenten. Das soll sich ändern. Dafür setzen ihre Berufsverbände auf ein Modell, das schon als Rohrkrepierer galt.
Frankreichs Gewerkschaften wollen die Wirtschaft diese Woche in die Knie zwingen. Sie halten Macrons Rentenreform für ungerecht – und rufen zum Widerstand auf.
Einige Unternehmen erhöhen die Preise stärker als ihre Kosten gestiegen sind. Laut dem Ifo-Institut profitierten so vor allem Betriebe im Handel, Gastgewerbe und Verkehr sowie im Baugewerbe.
Landesweite Streiks sind in Frankreich angekündigt. Die britische Regierung will härter gegen Bootsflüchtlinge vorgehen. Und Spanien plant ein Gesetz für mehr Gleichberechtigung. Der F.A.Z. Newsletter.
Warnungen gab es seit Jahren: Griechenlands Eisenbahnnetz ist in einem beklagenswerten Zustand. Ob der jüngste Unfall etwas daran ändern wird, ist ungewiss.
Nicht nur in der Russlandfrage, auch beim Klima, Gendern und Asyl ähneln sich ganz Rechte und ganz Linke. Das ist kein Zufall. Die AfD will der Linken die Arbeiterklasse streitig machen.
Die Schlangen sind lang, die Briefe kommen spät: Postkunden sind so einiges gewohnt. Jetzt droht noch mehr Ungemach.
Das Rennen um das Amt des Frankfurter Oberbürgermeisters geht in die nächste Runde. Aktivisten haben sich von Autobahnbrücken abgeseilt. Und außerdem wird in Mainz ein Parteiloser Stadtoberhaupt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Vor vierzig Jahren war das Dreiparteiensystem der Nachkriegszeit am Ende: Die Grünen wurden in den Deutschen Bundestag gewählt. Einer ihrer ersten Anträge: Vollwertkost und fleischloses Kantinenessen.
Fast 40 Prozent der deutschen Unternehmen klagen darüber, dass ihre Produktion durch einen Mangel an Arbeitskräften behindert wird.
Klimaaktivisten haben sich am Samstag in Frankfurt von einer Autobahnbrücke abgeseilt – ganz legal. Für Sonntag ist eine ähnliche Aktion bei Mainz geplant. Die GdP kritisiert die Genehmigung solcher Demonstrationen.
Preissteigerungen um mehr als 20 Prozent beuteln das Baltikum. Die Bürger in Tallinn und Umgebung nehmen es gelassen. Sie erleben durch den Ukrainekrieg, wie wichtig ihre Unabhängigkeit ist.
Über den Umgang mit Fußballspielern nach Schlägen gegen den Schädel ist ein heftiger Streit entbrannt. Müssen die „Gladiatoren“ vor sich selbst geschützt werden – oder übertreiben die Mahner?
Verdi kämpfte am Freitag gleich doppelt: Mit Warnstreiks im Nahverkehr und als Teil des globalen „Klimastreiks“ mit Fridays for Future.
Nur siebenmal sei das operative Ergebnis höher als 2022 gewesen, sagt Chef Carsten Spohr. Er sieht blendende Perspektiven für die nächsten Jahre, die Sorge vor Engpässen im Sommer bleibt aber.
Die Gewerkschaft nutzt den Tarifstreit im öffentlichen Dienst für gemeinsame Aktionen mit den Aktivisten. Arbeitgeber und Unionspolitiker sehen das Streikrecht überdehnt.
Um die Forderungen im Tarifkonflikt zu untermauern, rief Verdi zum Warnstreik im Nahverkehr auf. Gemeinsam mit Aktivisten beteiligte sich Verdi am „Klimastreik“.
Mehrere Tausend Klimaschützer haben in Frankfurt zusammen mit Gewerkschaftern für eine Verkehrswende demonstriert. Am Wochenende sollen die Aktionen mit Blockaden der A 648 und der A 643 weitergehen. Verdi kündigt Streiks unter anderem in Kitas an.
Am Samstagmittag wollen sich Klimaaktivisten von einer Autobahnbrücke abseilen. Die Stadt Frankfurt hatte die Aktion genehmigt. Nun übt die Polizeigewerkschaft scharfe Kritik.
Bei einem gemeinsamem Aktionstag von Fridays for Future und der Gewerkschaft Verdi sind tausende Demonstranten bundesweit auf die Straße gegangen. Sie wollen auf die Bedeutung des öffentlichen Personennahverkehrs im Kampf gegen die Klimakrise aufmerksam machen.
Mit dem Versuch, den größeren Wettbewerber Continental zu übernehmen, hätte sie das Familienimperium beinahe zum Fallen gebracht. Doch mit Fleiß und Intelligenz hat Maria-Elisabeth Schaeffler das abgewendet. Nun tritt sie ab.
Was der Chef und was Verdi zur Bilanz zu sagen haben, könnte kaum unterschiedlicher sein. Offenbar gibt es im Konzern weniger Einendes als vorher.
Noch nie haben so viele Namen auf dem Stimmzettel einer Frankfurter Oberbürgermeisterwahl gestanden. Wer sind die vielen Bewerber jenseits der großen Parteien? Und was ist ihre Motivation?
Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst sind auch in der zweiten Runde gescheitert. Die Gewerkschaft Verdi rief die Beschäftigten auf ihre Arbeit nieder zu legen, um den Druck auf die Arbeitgeber vor der dritten Verhandlungsrunde zu erhöhen.
U-Bahnen, Busse, Straßenbahnen – sie alle stehen an diesem Freitag in mehr als sechs Bundesländern weitgehend stillstehen. Verdi will damit den Druck für mehr Geld für die Beschäftigten von Bund und Kommunen erhöhen.
Warnstreiks: Um ihren Tarifforderungen Nachdruck zu verleihen, bittet die Gewerkschaft Verdi ihre Mitglieder landesweit auf die Straße.
Vor einer Schule in Florenz schlagen rechte Aktivisten brutal auf linke Aktivisten ein. Der Fall bewegt Italien und weckt Erinnerungen an dunkle Zeiten vor 100 Jahren.
Die Eisenbahner legen auch am Freitag die Arbeit nieder. In Thessaloniki fliegen bei einer Demo Steine und Molotow-Cocktails. Die Regierung gesteht nach dem schweren Unglück Staatsversagen ein.
Olaf Scholz reist nach Washington, Verdi und Fridays for Future machen gemeinsame Sache und Deutschland sucht einen würdigen Vertreter für den ESC. Der F.A.Z.-Newsletter.
In Griechenland läuft die Suche nach den Ursachen für die Eisenbahnkatastrophe. Erste Hinweise gibt es bereits. Für die Regierung sind das keine guten Nachrichten.
Busse und Bahnen bleiben morgen in ihren Depots, in Frankfurt wurde eine Studie zu Antisemitismus im Alltag vorgestellt und in Hessen endet die Frist zur Anmeldung an den weiterführenden Schulen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Bisher sind es eher Nadelstiche. Ab nächster Woche droht der große Arbeitskampf.
Mehrere Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt wollen den Schulbau in Frankfurt reformieren. Doch eine Gewerkschaft meint, es fehle nur Personal.
Der politisch unerwünschte Ausstoß von Kohlendioxid ist auf ein Rekordniveau gestiegen. Allerdings wäre der Anstieg ohne die stark ausgebauten erneuerbaren Energien weit höher gewesen. Was zeigen die aktuellen Zahlen noch?