Schlichtung empfiehlt deutliche Lohnzuwächse
Durchschnittlich 11,2 Prozent mehr bekämen Beschäftigte im öffentlichen Dienst nach dem Schlichtungsvorschlag. Die Bahn möchte gleichziehen, die EVG nicht.
Durchschnittlich 11,2 Prozent mehr bekämen Beschäftigte im öffentlichen Dienst nach dem Schlichtungsvorschlag. Die Bahn möchte gleichziehen, die EVG nicht.
Es empfiehlt sich dringend, den Schlichterspruch im öffentlichen Dienst anzunehmen. Denn der eigentliche Konflikt spielt sich ganz woanders ab. Und eine Lösung ist nicht in Sicht.
Frankreichs Rentenreform ist seit Samstag Gesetz. Der Protest hält an. Dabei muss auch künftig längst nicht jeder bis 64 arbeiten.
Seit 20. März protestieren Lkw-Fahrer auf dem Rastplatz Gräfenhausen an der A5 gegen ausbleibende Zahlungen. Nun kommt Bewegung in die Angelegenheit.
Das Rentengesetz wurde nur Stunden nach der Billigung durch den Verfassungsrat im französischen Amtsblatt veröffentlicht. Auf Twitter macht ein Abgeordneter seinem Ärger Luft. In mehreren Städten kommt es zu neuen Protesten.
Jürgen Stroop war ein Katasterbeamter aus dem Lipper Land – und als SS-Mann für die Niederschlagung des Aufstands im Warschauer Ghetto vor 80 Jahren verantwortlich. Sein Abschlussbericht dokumentiert die barbarischen Untaten.
IG-Metall-Chef Jörg Hofmann über den Mangel an bezahlbaren E-Autos, Lieferzeiten wie in der DDR und die wirtschaftlichen Vorteile der Viertagewoche.
Die Streiks im öffentlichen Dienst haben in den vergangenen Monaten vielerorts für Chaos gesorgt. Nun hat die Schlichtungskommission ihre Empfehlung vorgelegt. Beendet ist der Tarifstreit damit aber noch nicht.
Die EU-Kommission will Verstöße gegen die Kapitel zum Schutz von Arbeitern und Umwelt in Freihandelsabkommen künftig mit Sanktionen ahnden. Aber wenn es um Ceta geht, soll das nicht gelten – obwohl Kanada genau das will.
Dem wichtigsten Reformvorhaben der französischen Regierung – der Anhebung des Renteneinstiegsalters von 62 auf 64 Jahre – stimmt der Rat zu. Andere Punkte weisen die neun Mitglieder des Gremiums zurück.
Dem Marktführer der Lieferdienste steht ein Arbeitskampf bevor. Um einen Stundenlohn von 15 Euro zu erzielen, planen die „Rider“ von Lieferando Protestaktionen.
Ursprünglich wollte er das Streiklager auflösen lassen. Doch nach einem Besuch plant der Weiterstädter Bürgermeister sogar neue Angebote für Lkw-Fahrer.
Streik zur Stoßzeit am Freitagabend in Frankfurt: Die Gewerkschaft NGG will zusammen mit den Fahrern von Lieferando eine bessere Bezahlung erstreiten.
Auf einer Autobahnraststätte in Hessen protestieren Fernfahrer gegen die miserablen Arbeitsbedingungen in der Logistikbranche. Ihr polnischer Auftraggeber schickt Schlägertrupps.
Der französische Verfassungsrat will am Abend das Ergebnis einer Prüfung des Reformvorhabens verkünden, mit dem das Renteneinstiegsalter von 62 auf 64 Jahre steigt. Die wichtigsten Antworten zu dem großen Streitthema.
Die Warteschlangen bei Ikea könnten dieses Wochenende länger sein als sonst: Die Gewerkschaft Verdi hat in mehreren Städten zu Streiks aufgerufen.
Wir blicken auf das immer noch schwer vorstellbare Ende der Atomkraft, den Verfassungsentscheid zur Rentenreform in Frankreich und das neue Album der kanadischen Sängerin „Feist“. Der F.A.Z. Newsletter.
Während Tausende Ärzte in England an Streikposten stehen, um 35 Prozent Lohnplus zu fordern, ist der Gewerkschaftsvorsitzende in Urlaub gefahren. Das erregt die Gemüter.
Seit Tagen streiken Fernfahrer aus Osteuropa auf einer Raststätte an der A5. Ein polnischer Speditionsunternehmer geht nun juristisch gegen die Fahrer vor – wegen mutmaßlicher Unterschlagung von 39 Lastwagen.
Der passive Widerstand der Bevölkerung verhindert einen Erfolg der Franzosen und Belgier. Ein Bericht nach drei Monaten Besetzung. Aus der Frankfurter Zeitung vom 13. April 1923
In Deutschland werden immer mehr Geldautomaten gesprengt, die Täter kommen dafür extra aus dem Ausland. Dabei existiert längst Technik, die das unattraktiv macht. Warum wird sie nicht eingesetzt?
Das vertikale Politikverständnis von Emmanuel Macron ist nicht die Lösung – sondern die Ursache vieler außen- und innenpolitischer Verwerfungen. Noch vor Ende seines ersten Amtsjahres liegt ein Hauch von Fin de Règne über der Regierung.
Frankreichs Präsident betont Europas geschlossene Haltung im Taiwan-Konflikt – und legt weiter Wert auf die Unabhängigkeit gegenüber den USA. In Amsterdam äußert sich Emmanuel Macron auch zu seiner umstrittenen Rentenreform.
Lauterbach und Özdemir wollen Illegalität und Gesundheitsgefahren zurückdrängen. Nicht nur die Union widerspricht, sondern auch die Polizei.
Auf eine freie Lehrstelle kommen rechnerisch nur noch 0,6 Bewerber. Die Normalisierung nach Corona bleibt aus. Das Handwerk gewinnt sogar weniger Jugendliche als zuvor.
Warum hält die Ampel die Legalisierung von Cannabis für nötig? Wird es eine Amnestie für frühere Rauschgiftdelikte geben? Was bedeuten die beiden Säulen der Legalisierung? Die wichtigsten Fragen.
Digitalisierung, Massen-Verrentungen, mehr Bürgerservice: Der Vorsitzende des Frankfurter Gesamtpersonalrats, Christian Barthelmes, sieht in der Verwaltung erheblichen Personalbedarf. Zudem hat er einige Erwartungen an den neuen Oberbürgermeister.
Im Streit um den Tarifvertrag beim angeschlagenen Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof erhöht die Gewerkschaft Verdi den Druck. Für Mittwoch sind Warnstreiks in mehreren Bundesländern angekündigt.
Die Bankenkrise in den USA hat nun auch Folgen in Schweden. Dort verlor die Rentenkasse Milliarden, und der Chef muss gehen.
Die Politik darf die Tarifautonomie nicht schwächen. Mindestlöhne müssen sich an Tariflöhnen orientieren.
Der Arbeitsminister hat nicht nur die Arbeitgeber gegen sich aufgebracht. Auch der CDU-Arbeitnehmerflügel reagiert mit Unverständnis, dabei hatte dieser Heils 12-Euro-Gesetz noch unterstützt.
Die Gewerkschaft fordert 35 Prozent mehr Lohn für jüngere Ärzte. Aufgrund des Streiks müssen 350.000 Behandlungen für Patienten abgesagt werden. Die Lage im Gesundheitswesen ist extrem angespannt.
„Emily in Paris“ ist populär, aber umstritten: Selbst im Rathaus ist man nicht glücklich mit der Serie. Warum können sich die Bewohner nicht einfach darüber freuen, dass die Serie Paris zu einem Sehnsuchtsort macht?
Seit Tagen sind rund 50 Fernfahrer aus Georgien und Usbekistan auf einer Raststätte in Südhessen im Streik. Sie kämpfen für ihren Lohn und klagen über miserable Arbeitsbedingungen.
Der neue Gouverneur der Bank von Japan, Kazuo Ueda, klingt in vielem wie sein Vorgänger, Haruhiko Kuroda. Eine Normalisierung der Geldpolitik ist nicht sicher.
Alle sechs Jahre dürfen Arbeitnehmer ihre Gremienvertreter für die Sozialkassen bestimmen. Einiges dabei wirkt fast wie Kungelei. Dafür wird jetzt erstmals auch digital gewählt.