Was Union und SPD in Gesundheit und Pflege planen
Union und SPD planen bis 2028 zusätzliche Ausgaben von 74 Milliarden Euro für Pflege und Gesundheit. Die vorgeschlagenen Einsparungen entlasten vor allem die GKV.
Union und SPD planen bis 2028 zusätzliche Ausgaben von 74 Milliarden Euro für Pflege und Gesundheit. Die vorgeschlagenen Einsparungen entlasten vor allem die GKV.
Die Krankenversicherung wird für Bürger immer teurer und trotzdem: Das viele Geld reicht vorn und hinten nicht, um die Kosten im Gesundheitssystem zu decken. Die Defizite wachsen. Das liegt auch an höheren Pflegelöhnen.
Arztpraxen bieten auch viele Leistungen an, die Patienten selbst bezahlen müssen. Doch nicht alle Maßnahmen sind sinnvoll. Was gibt es bei der Entscheidung für oder gegen eine sogenannte IGeL zu beachten?
2025 bringt im Gesundheitswesen höhere Beiträge. Obschon immer mehr Geld ins System fließt, wird die Betreuung nicht besser. Doch es kommen auch gute Neuerungen.
Der Bund redet sich die Kassenfinanzen schön. Weil er in die Rücklage gegriffen hat, müssen die Aufschläge für Versicherte viel stärker steigen als festgelegt.
Manche Gesetzesvorhaben sind auf der Strecke geblieben, andere sind ungewiss. Gleichwohl gibt es auch im neuen Jahr wieder jede Menge Neuerungen. Ein Überblick.
Der Spitzenverband sieht kein Ende der Fahnenstange. Unterdessen erklären Mediziner die Terminverzögerung bei Kassenpatienten mit der freier Arztwahl.
Wer ohne Chef arbeiten möchte, hat es in Deutschland schwer. Viele denken sogar darüber nach, das Land zu verlassen. Warum ist das so?
Die Ausgaben der gesetzlichen Kranken- und der Pflegeversicherung wachsen stärker als die Einnahmen. Dass es Reformen braucht, ist unbestritten. Die Ideen von SPD und Grünen würden den Staat allerdings jedes Jahr Milliarden kosten.
Deutschlands Gesundheitswesen ist teuer und trotzdem nur durchschnittlich. Kommt jetzt die Praxisgebühr zurück?
Jens Baas, Chef der größten deutschen Krankenkasse TK, erwartet in fünf Jahren Beiträge von 20 Prozent. Dagegen helfe eine Zusammenlegung der gesetzlichen und der privaten Versicherungen.
Der Schätzerkreis empfiehlt eine Anhebung um 0,8 Punkte auf 2,5 Prozent. Alle sehen sich von den miesen Zahlen bestätigt, auch Minister Lauterbach. Er setzt auf seine Klinikreform.
Viele gesetzlich Krankenversicherte müssen sich im kommenden Jahr auf spürbare Beitragserhöhungen einstellen. Experten zufolge muss der durchschnittliche Zusatzbeitrag um 0,8 auf 2,5 Prozentpunkte angehoben werden.
Es gibt ein Plus von 1,7 Milliarden Euro. Und das ganz ohne Schlichtung.
Das hat man nicht so häufig im Digitalen in Deutschland: Zufriedenheit über eine digitale Anwendung. Das E-Rezept funktioniert – wenn auch nach langen Einführungswehen. Zurzeit bauen immer mehr Krankenkassen das elektronische Rezept in ihre Apps ein.
Der Wechsel in die Gesetzliche Krankenversicherung hat einen Haken: Die angesammelten Rücklagen für das Alter gehen verloren. Sie lassen sich aber übertragen.
Im Wahljahr 2025 werden wohl Krankenkassen und Pflege teurer, dann springt der Rentenbeitrag hoch. Kosten einer möglichen „Pflegevollkasko“ kämen sogar noch obendrauf.
Die Ukraine stößt auf russischem Gebiet vor, die SPD debattiert über die Stationierung amerikanischer Raketen in Deutschland, und Israels Verbündete fordern eine Verhandlungslösung mit der Hamas.
Finanzen laufen aus dem Ruder: Laut BKK-Verband hat sich der Schätzerkreis stark verschätzt.
Rätsel der Jugend +++ EU und Sanktionen +++ Grundsteuerreform +++ privat krankenversichert
Die gesetzliche Krankenversicherung meldet tiefrote Zahlen. In der Rente sieht es aber besser aus als befürchtet.
Hinter der Gesundheitsversorgung steht ein milliardenschweres Finanzsystem – und die Lage ist nach wie vor angespannt. Wird es für die Beitragszahler teurer?
Die Zahl derjenigen, die sich privat zu ihrer gesetzlichen Krankenversicherung zusätzlich versichern, nimmt zu.
Die angeschlagene GKV zeigt, wie unangebracht die Hybris gegenüber den USA ist. Aber zum Glück gibt es ja die PKV.
Die Krankenkassen bekommen nur ein Drittel der Kosten bezahlt. Derweil wächst die Kritik an Lauterbachs Klinikatlas: Er soll viele Fehler enthalten.
Zur besseren ambulanten Versorgung plante Karl Lauterbach Gesundheitskioske und 5000 neue Medizinstudienplätze. Wegen vieler Widerstände wird daraus nun nichts.
Um 11 Prozent ist die Zahl der Pflegebedürftigen im vergangenen Jahr gestiegen. Dies könnte ein neuer Trend sein, warnt der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen.
Der Gesundheitsminister plant eine Praxisreform. Es geht dabei auch um mehr Studienplätze und Gesundheitskioske in Brennpunkten.
Die Flucht aus der privaten in die gesetzliche Krankenkasse scheint für viele ein attraktives Kostensenkungsprogramm für das Alter. Schlecht geplant, kann sich das finanziell aber sogar rächen.
Der Anteil der Privatversicherten an den Praxiseinnahmen ist doppelt so hoch wie ihr Anteil an allen Versicherten. Der Verband argumentiert, dass der Mehrumsatz vor allem Landarztpraxen diene.
Was passiert, wenn die Krankenversicherung immer teurer wird? Immerhin gibt es auch in der PKV Möglichkeiten, die Kosten zu senken.
Hohe Kosten und Hürden beim Wechsel – die private Krankenversicherung kämpft mit Vorurteilen. Und trotzdem wächst der Kundenstamm. Aus der gesetzlichen Versicherung in die private wechseln die Deutschen öfter als andersherum.
Ökonomisierung unseres Gesundheitswesens +++ Keine Globuli von der Kasse +++ Finanzierung homöopathischer Mittel +++ Falscher Bahn-Fatalismus +++ Streikrecht
Die weißen Globuli der Homöopathie sind schon lange umstritten. Eine medizinische Wirkung lässt sich nicht nachweisen. Nun will sie der Bundesgesundheitsminister als Kassenleistung streichen.
Stetig steigende Beiträge der privaten Krankenversicherung treiben viele Versicherte um. Sind die Summen auch im Alter noch zu stemmen? Es ist ratsam, sich darum zeitig Gedanken zu machen.
Wenn sie sich um kranke Kinder kümmern müssen, können sich Eltern von der Arbeit freistellen und Verdienstausfälle ausgleichen lassen. Für nötige Nachweise müssen sie künftig nicht mehr unbedingt in Arztpraxen gehen.