Lauterbach plant Erhöhung der Krankenkassenbeiträge
„Höhere Beiträge letztes Mittel“ / Zu teure Arzneien
„Höhere Beiträge letztes Mittel“ / Zu teure Arzneien
Gesundheitsminister Lauterbach will die Krankenkassenbeiträge erhöhen, um die Finanzlücke zu stopfen. Die Kassen sind dagegen. Stattdessen fordern sie Mehrwertsteuersenkung auf Arzneien und die vollständige Beitragsübernahme von Hartz-IV-Empfängern.
Kassen wollen mehr Impfungen, aber nicht um jeden Preis
Wenn die Impfpflicht kommt, sollen die Kassen ihre Versicherten anschreiben und dazu auffordern, ein Impfzertifikat oder eine Befreiung vorzulegen: Die Krankenkassen sehen sich dazu nicht in der Lage – und wollen es auch nicht.
Ein Referentenentwurf, den es nicht geben soll, will bei Pharmazeutika sparen / Streit über Bundeszuschuss
Die neue AOK-Chefin Carola Reimann warnt vor einer Finanznot im Gesundheitssystem und macht Sparvorschläge.
Um die Finanzierung klammer Krankenversicherungen zu stabilisieren, wurden Betriebsrentner zur Kasse gebeten. Bis heute regen sich viele von ihnen auf.
In der Finanzierung des Gesundheitswesens läuft etwas gründlich schief. Eine kluge Klinikreform würde Milliarden sparen – und wäre aktiver Patientenschutz.
Die gesetzlichen Krankenkassen haben 2021 ein Minus von deutlich mehr als fünf Milliarden Euro eingefahren, so viel wie nie zuvor. Für das laufende Jahr sind die Finanzen angeblich sicher – weil der Steuerzahler doppelt so viel Geld aufbringen muss wie sonst. Aber was 2023 kommt, weiß niemand.
Schuld an den Horrorzahlen ist nicht etwa Corona.
Die Gruppe hat 2021 ein Defizit von mehr als 4 Milliarden Euro eingefahren. Schuld ist nicht etwa Corona, sondern ganz etwas anderes.
Milliardendefizite, mehr Steuergeld oder Beitragserhöhungen – die Probleme der Krankenkassen ähneln denen in der Pflege. Trotz Pandemie muss Gesundheitsminister Lauterbach hier wohl bald Entscheidungen treffen. Ein Verband fordert die Zusammenlegung.
Was dürfen Gesundheitsapps zu Therapiezwecken kosten? Ein Schiedsspruch beendet den langen Streit.
In der Corona-Pandemie steht ein heftiger Streit bevor: Politiker befürworten höhere Kassenbeiträge für Impfverweigerer. Andere sähen damit Prinzipien verletzt.
Die künftige Ampel-Koalition will mehr Steuergeld einsetzen, die Beiträge zur Pflegeversicherung erhöhen, das Personal entlasten und Cannabis legalisieren. Grundsätzliche Finanzfragen blende sie aber aus, sagen Kritiker.
Es ist klar, dass die Einnahmen im kommenden Jahr nicht ausreichen. Nach F.A.Z.-Informationen liegt das Defizit im Milliardenbereich. Den Parteien ist das vor der Bundestagswahl offenbar egal.
Augenfällig ist der Ausgabenanstieg im zweiten Quartal 2021. Die Kassen nennen einen Grund.
An der Situation der Kranken- und Pflegekassen ist nicht Corona schuld. Es gibt verschiedene Ansätze zur Problemlösung und gute Ideen, die Systeme sozial und marktwirtschaftlich zu machen.
Weil viele Behandlungen abgesagt wurden, sind die Ausgaben für Kliniken, Reha und Vorsorge gesunken. Das macht sich auch bei den Krankenkassen bemerkbar. Die Finanzperspektiven blieben dennoch „düster“, warnt ein Vertreter.
Das Bundessozialgericht (BSG) hat einen langjährigen Streit zwischen dem Bundesgesundheitsministerium und dem Spitzenverband GKV entschieden. Durch das Urteil wurde das Selbstverwaltungsrecht der Krankenkassen gestärkt.
Das Gesundheitswesen der Zukunft exakt vorherzusagen kann nicht gelingen. Möglich ist es aber, die Eckpfeiler für eine gute Gesundheitsversorgung und deren Prinzipien zu definieren. Die Politik muss dafür die Weichen stellen. Dem Gemeinsamen Bundesausschuss kommt hier eine besondere Rolle zu: Immerhin entscheidet er über zahlreiche Details der medizinischen Versorgung für 90 Prozent der Bevölkerung.
Ein mögliches Werbeverbot für Krankenkassen macht dem deutschen Spitzensport weiter Sorge. Doch eine Entscheidung soll es nicht vor der neuen Bundesregierung geben.
Alterung, technischer Fortschritt und teure Reformen treiben die Kosten im Gesundheitswesen in die Höhe. Wie teuer das für Krankenkassen, den Staat und die Versicherten werden könnte, zeigt eine neue Studie, die der F.A.Z. vorliegt.
Das Minus ist 2020 um zwei Drittel auf 2,5 Milliarden Euro gewachsen. Das liegt nicht nur an Corona, sondern auch an den teuren Gesetzen von Minister Spahn. Die Ersatzkassen warnen schon vor einer Verdopplung des Zusatzbeitrags.
Die Verschiebung von Operationen in der Pandemie hat die Finanzen vorübergehend entlastet. Jetzt aber zeigt sich: Das Geld reicht vorne und hinten nicht. Der Chef des AOK-Verbands warnt vor einem „dicken Ende“.
Die Krankenkassen rechnen vor, was die neuen Gesetze des Gesundheitsministers kosten. Zahlen muss nun wohl der Steuerzahler.
Seit Mitte Juli ist eine Krankschreibung für maximal sieben Tage auch per Video möglich. Dafür müssen Arzt und Patient sich aber kennen. Der Gesundheitsminister plant nun weitere Lockerungen für Arbeitnehmer.
Für 2021 ist eine Neuregelung der Gesundheitsfinanzen geplant. Der neue Gesetzentwurf stößt bei den Krankenkassen auf Kritik.
Gesundheitsminister Spahn will Massentests für Menschen ohne Corona-Symptome einführen, die Krankenversicherungen wollen das aber nicht bezahlen. Sie halten die Laborpreise für zu hoch und sehen nicht ein, warum sie auch für Nichtversicherte aufkommen sollen.
Die gesetzlichen Krankenkassen rechnen angesichts der geplanten Corona-Massentests mit erheblichen Mehrkosten. Dies könnte Beitragserhöhungen zur Folge haben.
Die Einkünfte der Kassen sinken in der Corona-Krise deutlich. Jetzt sind Steuerzuschüsse im Gespräch – und höhere Beiträge.
Balkonapplaus und Bonuszahlung: In der Corona-Pandemie fordern alle Respekt vor Pflegern. Doch nun steht die Finanzierung der groß angekündigten Dankesprämie von 1.500 Euro auf der Kippe.
Arbeitgeber, die wegen der Corona-Epidemie keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlen können, haben die Möglichkeit, diese stunden zu lassen. Auch für die Zinszahlungen gibt es eine Ausnahme.
Ein neues Gesetz zapft die riesigen Reserven im Gesundheitsfonds an. Es soll mehr Geld für die Pflege und für Intensivbetten geben. Die Kliniken fühlen sich trotzdem im Stich gelassen.
In den kommenden vier Wochen können sich Arbeitnehmer auch per Telefon krankschreiben lassen. Hierbei gibt es jedoch ein paar Dinge zu beachten.
Wer Geburtshelferin werden möchte, muss in Zukunft studiert haben. Zu Besuch an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg – wo im Herbst die ersten 60 Studierenden erwartet werden.