Arzneimittelausgaben erreichen Rekord von 53 Milliarden Euro
Neuer Knatsch mit der Pharmabranche: Die Krankenkassen bemängeln, sie hätten seit 2012 16,6 Milliarden Euro für Arzneimittel ohne jeglichen Zusatznutzen aufbringen müssen.
Neuer Knatsch mit der Pharmabranche: Die Krankenkassen bemängeln, sie hätten seit 2012 16,6 Milliarden Euro für Arzneimittel ohne jeglichen Zusatznutzen aufbringen müssen.
Für Pflegekräfte ist es eine gute Nachricht: Die tatsächlich gezahlten Entgelte legen zu. Doch für die Heimbewohner wird es damit teurer.
Der Reinertrag von 19.700 Euro je Inhaber und Monat sei „sehr gut“, behaupten die Honorarverhandler. Radiologen rangieren am oberen Ende der Verdienstliste, Psychiater am unteren.
Die Einnahmen von Praxisinhabern sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, auch wegen Corona. Die guten Zahlen kommen ungelegen in den bevorstehenden Honorarverhandlungen mit den Kassen.
Die Mediziner fordern einen Ausgleich für steigende Praxiskosten. Andernfalls drohe ein Zustand, in dem Patienten nicht mehr ausreichend behandelt werden könnten, sagt der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.
Die gesetzlichen Krankenkassen erwarten auch im nächsten Jahr ein Defizit. Leistungskürzungen soll es nicht geben. Stattdessen kündigt Lauterbach höhere Beiträge an – und den Startschuss für E-Rezepte im Juli.
Die finanzielle Lage der Krankenkassen hat sich entspannt. Aber unnötige Notfalleinweisungen bereiten den Experten Sorgen.
Der Schatz an medizinischen Informationen könnte die Versicherungsbeiträge stabilisieren. Die Patienten sollen aber selbst darüber entscheiden können.
Kassenpatienten kommen beim Facharzt oft erst nach wochenlangem Warten dran. Mit Geld lässt sich die Sache abkürzen. Manchmal ist das überraschend günstig.
Die Arbeitgeber rechnen vor, dass die rot-grünen Ideen zu den Kranken- und Pflegekassen die Unternehmen und die Beschäftigten mit 14,3 Milliarden Euro zusätzlich belasten. Und der Finanzminister macht schon mal eine Ansage.
Endlich wird etwas gegen den Personalmangel in der Pflege getan – doch das Gesetz gegen die Personalnot in Altenheimen ist gescheitert. Die Privatversicherung will ihr Geld zurück.
Mit Flickschusterei wie zuletzt kommt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach aus der Finanzmisere nicht heraus. Höhere Selbstbeteiligungen sind ein guter und fairer Weg.
Ökonom schlägt Selbstbeteiligung bis zu 2000 Euro vor. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist aber strikt dagegen.
Die Kassen wollen gegen sein jüngstes Stiftungsprojekt klagen – und die Zahlung verweigern
Für die Pflegeversicherung werden die Deutschen in absehbarer Zeit mehr bezahlen müssen
Bund und Ärzte sagen, dass die hohe Nachfrage die Preise beflügelt habe. Inzwischen seien sie längst wieder gesunken.
Nach Verbandsangaben könnte das Ende der Corona-Hilfen zum „Wegbrechen“ der Versorgung führen. Schon machen Ideen wie Flohmärkte für Medikamente die Runde.
In der Diskussion um die Finanzschieflage der gesetzlichen Krankenversicherung fordert IKK-Chef Ralf Hermes, die Zahl der Krankenkassen deutlich zu verringern. Die Politik solle endlich echte Konkurrenz zulassen.
Begleitet von Kritik der Ärzte und Kassen, verabschiedet der Bundestag das Finanzgesetz für 2023.
Ein „Problemverschiebegesetz“: Von der Opposition hagelt es Kritik an Lauterbachs Gesetz zu den Krankenkassenfinanzen. Versicherte müssen sich auf höhere Beiträge einstellen.
Die Finanzlage der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist schlecht, aber etwas besser als befürchtet.
Die Ampel weiß, dass Lauterbachs Gesetz ein Notbehelf ist. Der Gesundheitsminister verspricht, dass es zu keinen Leistungskürzungen kommen werde. Das sieht die Union ganz anders. Und die Linke bringt einen Gassenhauer ins Spiel.
Der Gesetzesvorschlag von Bundesgesundheitsminister Lauterbach zur Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung ist ein kläglicher Notbehelf. Er zeugt nicht von Weitsicht, sondern von Ideenarmut und Hilflosigkeit.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat mit einem Rekorddefizit in der Gesetzlichen Krankenversicherung zu kämpfen. Seine Novelle zur Krankenkassenfinanzierung stößt aber auf viel Widerstand.
Die Ampel kämpft in der Krankenversicherung mit einer Lücke von bis zu 30 Milliarden Euro. Immer mehr begehrliche Blicke richten sich auf die Gehaltskonten gutverdienender Angestellter.
Das Defizit der gesetzlichen Krankenkassen steigt. Im ersten Halbjahr gaben sie 287 Millionen mehr aus, als sie einnahmen. Schwarze Zahlen werden sie dieses Jahr nur dank stabiler Rücklagen und Steuerzuschüssen schreiben.
Arzneimittelhersteller verdienen Abermilliarden und vergolden deutsche Landeshauptstädte? Ja, Corona macht's möglich. Auf der anderen Seite herrscht erhebliche Sorge um den Standort.
Kubicki bezeichnet Lauterbachs Finanzvorstoß als nicht abgestimmt. Bayern ist gegen die Pharmaabgabe. Auch die Grünen fordern Nachbesserungen.
Das aufgeblähte Gesundheitswesen steuert auf ein Rekorddefizit zu. Doch Gesundheitsminister Lauterbach ist nicht bereit, Leistungen zu streichen. Das ist ein großer Fehler.
Die Arbeitgeber und Sozialverbände kritisieren die geplante Beitragserhöhung. Die Krankenkassen und die Ärzte fühlen sich gerupft.
Kassen bemängeln fehlende Lösung für Beiträge von Hartz-IV-Empfängern
Endlich haben sich die Minister Lauterbach und Lindner darauf geeinigt, wie das Rekorddefizit ausgeglichen wird. Aus einem Guss ist die Reform aber nicht.
Der Gesundheitsminister und der Finanzminister haben an den Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherung lange herumgedoktert. Herausgekommen ist ein fauler Kompromiss, der alles ist, nur keine belastbare und zukunftsfeste Reform.
Die gesetzliche Krankenversicherung steckt tief in den roten Zahlen. Gesundheitsminister Lauterbach will deshalb den Zusatzbeitrag erhöhen. Auch der Bundeszuschuss soll steigen.
m Windschatten der Debatte über den Bundeshaushalt für 2022 hat die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) mehr Geld für 2023 gefordert.
Ist es klug, Versicherte, die sich und andere gefährden, stärker an den Behandlungskosten zu beteiligen? Darauf gibt es unter dem Grundgesetz nicht nur eine Antwort.