„Der Tiefpunkt dürfte hinter uns liegen“
Bundesbank-Präsident Jens Weidmann spricht über den Kampf gegen die Corona-Krise, prognostiziert dauerhaft niedrige Zinsen und warnt vor steigenden Preisen im nächsten Jahr.
Bundesbank-Präsident Jens Weidmann spricht über den Kampf gegen die Corona-Krise, prognostiziert dauerhaft niedrige Zinsen und warnt vor steigenden Preisen im nächsten Jahr.
Das Bundesverfassungsgericht hat der EU immer wieder Grenzen gesetzt. Jetzt geht Präsident Voßkuhle in den Ruhestand – und die Gewichte verschieben sich.
Wo sind die Milliarden, die in der Bilanz des Zahlungsabwicklers Wirecard fehlen? Die Zentralbank der Philippinen ist sich sicher: nicht bei uns.
Das Karlsruher EZB-Urteil hat ein ungelöstes Problem akut gemacht. Andere Konflikte über die richtige Verfassung der EU waren schon zuvor ausgebrochen – oder harren ihrer Austragung. Eine Analyse von Udo Di Fabio im neuen Essay-Podcast.
Der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas droht der stärkste wirtschaftliche Abschwung seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Trotz steigender Infektionszahlen soll nun wieder Fußball gespielt werden.
Die fallenden Energiepreise freuen Verbraucher. Doch sie senken auch die Inflation in der Eurozone – schon im Juni könnte sie negativ werden. Wird das ein Problem für die Geldpolitik?
Einige Ökonomen haben das EZB-Urteil als Angriff auf die Unabhängigkeit der Zentralbank kritisiert. Dabei darf und muss die EZB wirtschaftspolitische Effekte detailliert bewerten und gegeneinander abwägen. Ein Gastbeitrag.
Kredite können die Krise abfedern. Doch viele europäische Institute zögern bei der Vergabe. Dabei haben sie Liquiditätspuffer für genau diesen Zweck. Nun gibt der oberste Aufseher der EZB Fortbildungen.
Die Probleme der Realwirtschaft in Amerika scheinen nun an den Börsen angekommen zu sein. Die Hoffnung auf eine V-förmige Erholung der Wirtschaft schwindet, der Buchstabe U bereitet nun den Anlegern Sorge. Hinzukommt ein hausgemachtes amerikanisches Problem.
Um Ideen für den Neustart zu entwickeln, hat Italiens Ministerpräsident in die Villa Pamphilj eingeladen. Das prominent besetzte Treffen ist umstritten – und vor dem Start muss Conte Staatsanwälten Auskunft über den Kampf gegen das Virus geben.
Mit einem Bericht im Auftrag des Euro-Krisenfonds ESM zu den damaligen Griechenland-Hilfsprogrammen sollen „erhebliche Fehler der Vergangenheit“ künftig vermieden werden. Die Liste der Kritikpunkte ist lang.
Schon vor dem EZB-Urteil des Verfassungsgerichts waren Konflikte über die richtige EU-Verfassung ausgebrochen. Sie nun auf die Spitze zu treiben und markante Entscheidungen zu suchen, wäre der falsche Weg. Ein Gastbeitrag.
Die Krise könnte die Rolle des Dollars als Weltwährung sogar eher stärken. Chancen sieht die Europäische Zentralbank aber beim „grünen“ Finanzmarkt.
Das Land sei ein wichtiger Partner in der EU, gerade auch für Deutschland, sagt der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen – und will damit Sorgen vor einer Schuldenunion zerstreuen.
Schlag nach beim vergessenen Ökonomen George Shackle: Auch große Unsicherheit rechtfertigt keine Politik, die keine Grenzen mehr kennt.
Nach der Verschnaufpause zum Handelsstart hat der deutsche Aktienmarkt wieder auf Angriff geschaltet. Auch an den amerikanischen Börsen dominiert die Hoffnung auf eine Erholung der Wirtschaft.
Das Unionsrecht ist auf den Dialog angewiesen. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, sich über ein Urteil des EuGH hinwegzusetzen, droht die Fliehkräfte zu verstärken, die an der EU zerren. Ein Gastbeitrag.
Die Titel profitieren nicht von dem EZB-Kaufprogramm. Die sinkenden Kurse lassen die Renditen steigen. Wieder positiv rentieren 30-jährige Titel.
EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni lobt die Bundesregierung – und erwartet eine schnelle Einigung über den europäischen Wiederaufbaufonds.
Deutschland darf an den Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank bald nicht mehr teilnehmen – und steckt nun in einer Zwickmühle. Aber Abgeordnete von Koalition und Opposition haben einen Plan.
Politisch und wirtschaftlich mag man das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Anleihenkaufprogramm befürworten oder auch nicht. Doch die juristischen Mängel der Entscheidung lassen sich nicht schönreden. Ein Gastbeitrag.
Die Kompetenz der EZB ist limitiert und die Einhaltung ihrer Grenzen unterliegt gerichtlicher Kontrolle. Die Unabhängigkeit der Zentralbank muss das aber nicht beschneiden. Im Gegenteil. Ein Gastbeitrag.
Um in Krisen liquide zu bleiben, sollen die Gesellschaften neue Instrumente einführen. Sie erschweren Anlegern den Ausstieg, um Fondsschließungen zu verhindern.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Ankauf von Anleihen durch die Europäische Zentralbank wirft Fragen auf zur Politik in Zeiten der Globalisierung. Es zeigt aber auch: Die Demokratie lebt nicht vom Nationalstaat allein. Eine Replik auf Dieter Grimm.
Die EZB stockt ihr Krisenprogramm auf 1,35 Billionen Euro auf. Ökonomen streiten, ob das wirklich nötig gewesen wäre. Der Finanzmarkt reagiert kurz erfreut.
Angesichts einer drohenden Rekord-Rezession in der Euro-Zone weitet die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Notfallprogramm gegen die Folgen der Corona-Pandemie kräftig aus.
Michael Hüther ist einer der geistigen Väter des Konjunkturpakets. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft neigt ansonsten immer wieder zu „ordnungspolitischem Schweinkram“. Wofür steht der Ökonom?
Es ist falsch, dass die EZB ihr Anleihekaufprogramm ohne jede Not um 600 Milliarden Euro aufstockt. Denn die Anzeichen für eine allmähliche Belebung der Wirtschaft verdichten sich.
Die Europäische Zentralbank stemmt sich mit noch mehr Geld gegen die Wirtschaftskrise. Die Zinsen bleiben auf ihren historischen Tiefständen.
Die deutschen Bonitätsprüfer haben gegen eigene Regeln verstoßen. Für Scope ist das ein Rückschlag im Bemühen, von der EZB anerkannt zu werden.
Die Märkte warten auf die geldpolitischen Entscheidungen der EZB, die am Nachmittag anstehen. In der zuletzt stark gelaufenen Autobranche macht sich dagegen schon Enttäuschung breit. Die große Koalition hat sich gegen die Kaufprämie von Diesel und Benziner entschieden.
In der vergangenen Nacht hat die Bundesregierung ein gigantisches Konjunkturpaket verkündet. Doch durch Geldspritzen allein wird die Wirtschaft nicht heilen. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Anleihemarkt sendet positive Signale. Die Deutsche Bank stößt auf hohes Interesse, die Nachfrage fällt 9,5-mal höher aus als das Angebot. Und der Internetgigant Amazon sichert sich historisch günstige Zinsen.
Ökonomen wollen Italien mit einer radikalen Maßnahme helfen: Ein Schuldenschnitt soll dem Euro-Krisenland aus der Klemme helfen. Kann das gutgehen?
Die Preise im Euroraum sind im Mai nur noch 0,1 Prozent gestiegen. Der Preisrückgang bei Energie glich den Anstieg für Obst und Gemüse aus. Aber wie lange wird das noch so gehen und was wird die EZB machen?
Die Inflationsrate ist denkbar gering. Allerdings spricht eine andere Kennzahl dafür, dass im Herbst vielleicht wirklich die Erholung der Wirtschaft beginnt.