Die EZB-Präsidentin im Brennpunkt
Christine Lagarde leitet die EZB seit November 2019. Die Inflation wird zu ihrer größten Bewährungsprobe. In jedem Falle bleibt sie eine Gefangene der von ihr geleiteten Institution.
Christine Lagarde leitet die EZB seit November 2019. Die Inflation wird zu ihrer größten Bewährungsprobe. In jedem Falle bleibt sie eine Gefangene der von ihr geleiteten Institution.
Bei den Sparern waren „Verwahrentgelte“ verhasst. Nach dem EZB-Zinsentscheid schaffen sie Banken wieder ab, aber nicht jede sofort. Unterm Strich bleibt eh nicht viel übrig.
Ein gescheiterter Zentralbanker in Rom, eine späte Zinswende in Frankfurt und der Gassparer in Berlin – der etwas andere Wochenrückblick.
In diesem Konflikt gilt es für die EZB einen klugen Mittelweg zu finden.
Ein bisschen Rezession ist in der Börse schon eingepreist, aber bei der Euroschwäche steht EZB-Präsidentin Christine Lagarde beim Kampf gegen die Inflation auf verlorenem Posten.
Wenig attraktive Anleihen, aber ein interessanter Hochzinsbereich. Niedrigere interne Verzinsung für Private Equity, aber ein positives Umfeld für Infrastruktur. HQ Trust gibt sich gedämpft optimistisch.
Ein genauerer Blick auf das angekündigte Anti-Krisen-Instrument der Euro-Währungshüter tut Not: Wie weich sind die Bedingungen für Krisenländer wie Italien?
Trotz epochaler Herausforderungen für das Land schicken die Parteien Mario Draghi in die Wüste. Die Sorgen wachsen, denn jetzt kann alles passieren.
Die Gefahr, eine Blüte zu erwischen, ist niedrig. Trotzdem halten Geldfälscher Polizisten und Bundesbanker auf Trab. Seit einiger Zeit versuchen Betrüger es auch mit ziemlich dummdreisten Attrappen.
Zum „Volksaufstand“ wird es in Deutschland nicht so schnell kommen. Wohl aber werden die Deutschen der Logik der Energiewende schneller gehorchen, als den Grünen lieb sein kann: Heizung durch Strom.
Die Reaktion an der Börse auf die EZB-Entscheidung ist moderat. Die Anleger haben andere Sorgen.
Italien ist tief gespalten, der Parteienstreit lässt sich mit einer „Experten“-Regierung nicht auf Dauer unterdrücken. Draghis Rücktritt wirft das Land zurück in die politische Dauerkrise.
Italiens Parlamentarier entziehen dem Ex-Zentralbankchef das Vertrauen. Wer kommt jetzt? Die rechtsnationale Parteichefin Meloni macht sich Hoffnungen .
Die Europäische Zentralbank erhöht zum ersten Mal seit elf Jahren die Zinsen. Der erste Schritt fällt mit 0,5 Prozentpunkten sogar größer aus als erwartet. Was hat die Notenbank zum Umschwenken bewegt?
Die Abkehr der Europäischen Zentralbank von der jahrelangen Politik des billigen Geldes haben die Anleger in Europa gut weggesteckt.
Der Gouverneur der Bank von Japan, Haruhiko Kuroda, hat gegen die Händler an den Anleihemärkten gewonnen. Für wie lange?
Die Reaktionen sind positiv: Der Rat der EZB erhöht die Leitzinsen um einen halben Prozentpunkt.
Wladimir Putin, Mario Draghi und Christine Lagarde: Sie haben am Donnerstag die Kurse an der Börse gemacht. Das Protokoll eines hoch nervösen Handelstags, der die herrschende Unsicherheit an den Börsen im Brennglas zeigt.
Die deutliche Erhöhung der Leitzinsen durch die EZB ist richtig, aber kommt zu spät. Und das Programm zum Kauf von Anleihen ist sogar gänzlich falsch. Die Notenbank hat sich durch Zögern in eine schwierige Lage gebracht.
Es ist ein historischer Moment: Zum ersten Mal seit dem Jahr 2011 erhöht die Europäische Zentralbank die Zinsen. Sie konnte sich sogar zu einem größeren Zinsschritt durchringen als zunächst geplant.
Seit gut sechs Jahren liegt der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) bei null Prozent – jetzt soll die Zinswende in die Eurozone kommen. Für Verbraucher hat die erwartete Zinserhöhung vielfältige Auswirkungen.
Die Anleger erleben am Donnerstag ein Wechselbad der Gefühle. Die wieder aufgenommenen Gaslieferungen Russlands und Draghis Rücktritt halten den Dax auf Trab. Italiens Rendite legt zu.
Die Europäische Zentralbank ist für die Währungspolitik in der Eurozone zuständig. Der lockere geldpolitische Kurs der EZB war angesichts hoher Inflationsraten zuletzt immer stärker in die Kritik geraten. Seit 2011 hat es keine Leitzinserhöhung mehr gegeben.
Der Inflationsdruck in Japan steigt. Doch anders als die Europäische Zentralbank gibt die Bank von Japan ihre lockere Geldpolitik nicht auf.
Italiens Ministerpräsident Mario Draghi steht vor dem Aus. Damit steht auch den Finanzmärkten eine längere Phase der Unsicherheit bevor.
Die Wartungsarbeiten bei Nord Stream 1 sind vorbei, die EZB verkündet ihren Zinsentscheid, die Regierung in Italien steht vor dem Aus und Deutschland spielt gegen Österreich im EM-Viertelfinale.
Eine mögliche Ausweitung der Kämpfe in der Ukraine verdirbt Anlegern die Laune.
Die Bundesanleihe ist die Fieberkurve der Marktsorgen: Der Titel weist so heftige Kursschwankungen auf wie selten zuvor.
Die Verbraucherpreise in Großbritannien sind so stark gestiegen wie seit 1982 nicht mehr. Hierzulande dagegen schwächt sich die Dynamik des Anstiegs der Erzeugerpreise etwas ab. Das könnte womöglich ein erstes kleines gutes Zeichen sein.
In Großbritannien stimmen die Tories über die Finalisten für die Johnson-Nachfolge ab. Die EU-Kommission bereitet sich auf einen Winter ohne russisches Gas vor. Und in Spanien bilden sich nach zwei Phasen extremer Hitze Wüsten.
Sein Platz in den Geschichtsbüchern ist ihm als Geldpolitiker sicher, denn er rettete den Euro. Dann übernahm er Regierungsverantwortung. Doch was braucht es jetzt, damit er mit dem Retten Italiens weitermacht?
Auch in der EZB gibt es jetzt eine Debatte, ob nicht doch ein stärkerer erster Zinsschritt angemessen wäre.
Nicht nur die EZB hebt die Zinsen an. Auch bei vielen Banken steigen die Zinssätze. Was ist bald wieder drin fürs Ersparte? Und wo müssen Sparer aufpassen?
In Belgien und Luxemburg sind Löhne und Gehälter an die Teuerungsrate gekoppelt. Dadurch kommt es automatisch zur Lohn-Preis-Spirale. EU-Beamte sind auf diese Weise vor Reallohnverlusten geschützt.
Am Donnerstag will die EZB die Zinsen anheben. Angesichts der immer höheren Teuerungsrate gibt es auch in der Notenbank offenbar eine Debatte, dass der geplante Schritt um 0,25 Prozentpunkte nicht ausreicht.
Die EZB will Anleihen einzelner Länder kaufen, um Zinsunterschiede zu begrenzen. Ein gefährlicher Weg. Sie schwingt sich zur Richterin über gewählte Regierungen auf. Ein Gastbeitrag.