Leserbriefe vom 17. September 2022
Gesellschaftsjahr der Jugend +++ Einführung verpflichtendes Gesellschaftsjahr +++ Wiedergutmachungszahlung +++ Europäische Zentralbank
Gesellschaftsjahr der Jugend +++ Einführung verpflichtendes Gesellschaftsjahr +++ Wiedergutmachungszahlung +++ Europäische Zentralbank
9,1 Prozent hat die Inflation im Euroraum im August erreicht. Schuld ist nicht nur der Ukrainekrieg. Grund genug für die Europäische Zentralbank, an einer Reform ihrer Inflationsprognosen zu arbeiten.
Robert Holzmann beanstandet eine falsche Einschätzung der Inflationsgefahr.
Die Zinsen steigen, die Renditen auch. Vorausschauend gute Anleihen zu kaufen, könnte sich aktuell lohnen – nicht zuletzt außerhalb des Euroraums.
Deutschlands Banken haben seit 2016 mehr als 50 Milliarden Euro Bargeld in ihren Tresoren eingelagert. Jetzt ändert sich das gerade. Was steckt hinter dieser bemerkenswerten Entwicklung?
Die Lebensmittelpreise spielen eine große Rolle, während Männer darauf weniger achten. Sie schätzen die künftige Teuerung um einen Prozentpunkt geringer ein.
Muss die Europäische Zentralbank mit ihren Instrumenten diesmal scheitern? Oder sinkt die Inflation in der Rezession sogar bald ganz von allein? Unter Ökonomen sorgen die hohen Teuerungsraten für wilde Diskussionen.
Nach den Inflationszahlen aus den USA herrscht Nervosität an den Börsen. Der Gabelstaplerhersteller Kion warnt vor weniger Gewinn wegen schwacher Lieferketten. In Asien gibt es Gerüchte um Fosun und Yen. Doch der Dax schlägt sich wacker.
Die hohen Energiepreise werden die deutsche Wirtschaft schrumpfen lassen. Aber wie passiert das genau? Und vor allem: Wie kommt das Land da wieder heraus?
Viele Aktionäre fürchten sich vor einem Wirtschaftsabschwung. Matthias Born, der Investmentchef der Bank Berenberg, verrät im Interview, wo er derzeit Spielraum für die Geldanlage sieht.
Wie geht es nach der Rekordzinserhöhung bei der EZB weiter?
Vor 20 Jahren wurde das Eurobargeld eingeführt. Die Bundesbank erinnert mit einem Buch an das Jubiläum. Damals hatten die Leute das Gefühl, alles werde teurer. Allerdings blieb die Inflationsrate niedrig – ganz anders als heute.
Die EU-Schuldenregeln sollen einfacher, flexibler, zielgerichteter und realistischer werden. Das wird schwer. Die Finanzminister sind sich nur im Grundsatz einig.
Zum zweiten Mal in Folge hat sich die EZB zu einem größeren Zinsschritt durchgerungen.
Wie kann die EZB die Inflation wieder unter Kontrolle bringen? Der durch die hohen Energiepreise ausgelöste Schock birgt die Gefahr einer selbst verstärkenden Tendenz. Wir brauchen höhere Zinsen und Glück.
Joachim Nagel nennt die Steigerung der Leitzinsen im Euroraum ein „deutliches Zeichen“. Wenn die Inflation hoch bleibe, müsse die Europäische Zentralbank weitere Maßnahmen ergreifen.
Die EZB hat die Leitzinsen in einem Schritt so stark angehoben wie noch nie seit der Einführung des Euro-Bargeldes. Was bedeutet der historische Zinsschritt für den Alltag?
Die meisten EU-Staaten haben Hilfsprogramme zur Abfederung der Energiekrise beschlossen. Jetzt wollen sie die Programme begrenzen.
Die Eurofinanzminister wollen die Inflation bekämpfen. Doch ist es ihnen wirklich ernst damit?
Die Notenbank hat recht spät verstanden, dass die Inflation steigt. Jetzt will sie ihre Arbeitsweise ändern.
Der Tod der Monarchin macht den Börsen nichts aus. Auch nicht die Zinserhöhung der EZB. Viel spannender ist die Frage, ob man Pleite-Aktien kaufen sollte.
Wegen der starken Inflation, die im Euroraum zuletzt 9,1 Prozent betrug, hat die Europäische Zentralbank eine Erhöhung des Leitzinses um 0,75 Prozentpunkte beschlossen.
Nach der größten Leitzinserhöhung in der Geschichte der Europäischen Zentralbank (EZB) bleibt ein Ausverkauf an den Aktienmärkten aus.
Die Notenbank hebt die Zinsen um 0,75 Prozentpunkte an. Die Märkte reagieren gelassen.
Es war Zeit, dass die Europäische Zentralbank die Leitzinsen erhöht. Auch wenn die Inflation dadurch wohl nicht verschwinden wird, ist der größte Zinsschritt der EZB-Geschichte die richtige Entscheidung.
Die Finanzmärkte lässt die historische Zinserhöhung kalt. Doch die Nervosität bleibt hoch. Und die Angst vor einem kalten, teuren Winter.
Der Kurs der Commerzbank gewinnt 5 Prozent. Die Titel der Deutschen Bank verteuern sich um 3,4 Prozent. Doch der Dax gibt nach.
Die Notenbank hebt den Leitzins von 0,5 auf 1,25 Prozent an. Angesichts einer hohen Inflation von 9,1 Prozent hatten viele Fachleute ein energisches Eingreifen gefordert. Bis zum Schluss aber war unklar, ob sich die EZB traut, diesen Schritt zu gehen.
In dem Szenario drohen weitreichende Auswirkungen: von der Datenverabreitung bis hin zu den Geldautomaten. Die Institute versuchen sich mit alternativen Energiequellen zu wappnen.
Mit ihrem Anleiheportfolio von rund 5 Billionen Euro ist die Notenbank der mächtigste Spieler am Markt. Der damit verbundenen Versuchung, ist sie erlegen. Die Risiken sind groß. Ein Gastbeitrag.
Kurzlaufende Anleihen haben in diesem Jahr geringere Kursverluste erlitten als langlaufende. In der zweiten Jahreshälfte halten Fondsmanager bessere Erträge für möglich – selbst in einem herausfordernden makroökonomischen Umfeld.
Die Ukraine-Kontaktgruppe trifft sich in Ramstein, der Bundestag stimmt über das Infektionsschutzgesetz ab und die EZB verkündet ihren Zinsentscheid.
Für den Vorstandsvorsitzenden besitzt die deutsche Wirtschaft zwar ausreichend Widerstandskraft, doch auch im Umgang mit China müssten unbequeme Fragen gestellt werden. Von der EZB fordert er entschlossenes Handeln.
Fotografien von Joanna Piotrowska +++ Kritik an der EZB +++ Bürokratiekosten +++ Bildungswelten +++ Neubau von Wohnungen
Vom nächsten Monat an will die EZB bei ihren Anleihekäufen Klimakriterien berücksichtigen. Greenpeace fordert, sie müsse noch „dringend nachbessern“ – und Ölkonzerne von ihren geldpolitischen Operationen ausschließen.
Auch Italiens Aktienmarkt steckt im Negativtrend. Das verlockt nicht, an der Börse zu bleiben. Zudem fehlt es an institutionellen Investoren.