„Ich stehe im Feuer“
Bundesbank-Chef Jens Weidmann bietet EZB-Chef Mario Draghi Paroli und wird zum Anführer einer außerparlamentarischen Opposition. Ein Gespräch über Widerstand in Zeiten der Krise.
Bundesbank-Chef Jens Weidmann bietet EZB-Chef Mario Draghi Paroli und wird zum Anführer einer außerparlamentarischen Opposition. Ein Gespräch über Widerstand in Zeiten der Krise.
Unser Kolumnist Thomas Mayer befürchtet eine weltweite Krise des Papiergelds. Und extrem niedrige Zinsen für mindestens ein Jahrzehnt.
In Deutschland breite sich allenthalben Krisenmüdigkeit aus, stellt Bundesbankpräsident Weidmann im Interview fest. Die Politik dürfe nicht erwarten, dass die Notenbank „die Kastanien aus dem Feuer holt“.
Am letzten Handelstag des Jahres hat sich der Dax kaum bewegt. Der unsichere Ausgang des amerikanischen Haushaltsstreits stimmte die Investoren vorsichtig. Präsident Barack Obama wird sich nach Angaben eines Sprechers am Freitag mit vier Top-Politikern von Demokraten und Republikanern treffen, um vor Ende der Frist 31. Dezember doch noch eine Einigung zu erreichen. Der Dax notierte nahezu unverändert bei 7657 Punkten. Gehandelt wird am Freitag nur bis 14 Uhr. Seit Jahresbeginn ist der Leitindex um knapp 30 Prozent gestiegen.
Die Bundesbank gründet 2013 einen EZB-Schattenrat und verlegt dessen Sitzungen auf den Planeten Jupiter, um ihre Geldpolitik irgendwo in die Praxis umzusetzen, wo man auf dem Boden der Realität steht. Möglich wird dies durch die 20 Jahre lang geheim gehaltene Entwicklung einer speziellen Rakete zur Beförderung der Schattenratsmitglieder.
Trotz der anhaltende Debatte um den amerikanischen Haushalt ist der Dax am Donnerstag leicht im Plus gestartet. In den Vereinigten Staaten unternehmen Demokraten und Republikaner nach einer kurzen Weihnachtspause den letzten Anlauf, den Etat-Streit doch noch vor Jahresende beizulegen. Am Mittwoch hatte der Dow-Jones-Index 0,2 Prozent, der S&P-500 0,5 Prozent und der Nasdaq-Composite 0,7 Prozent verloren.
„Wenn der Euro scheitert, scheitert Europa“: Ist das eine Schutzbehauptung? Oder eine Drohung? Und haben Sie den IWF gewählt? Hans Magnus Enzensberger fordert uns zu einem Europa-Quiz heraus. Ihre Antworten müssen Sie selbst geben.
Investoren haben mit Wetten auf den Bestand der Währungsunion 2012 hohe Gewinne erzielt und der Euro ist eine stabile Währung geblieben. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.
Zu den Berichten über den EZB-Präsidenten, Mario Draghi, und seine Geldpolitik: Mehr als ein Jahr lang ist Draghi nun schon Präsident einer der wichtigsten
Anlagen in Gold haben von der Finanzkrise bislang profitiert. Nun könnte der Einfluss der realen Zinsen aber wieder wachsen und den Goldpreis unter Druck setzen.
Mit zwei Sätzen hat EZB-Präsident Mario Draghi im Sommer die Euro-Krise gewendet. Innerhalb eines Jahres Amtszeit ist er zum mächtigsten EZB-Chef geworden, den es je gab. Trotzdem nagt es an ihm, dass die Deutschen ihn nicht lieben. Gelingt es ihm, für Geldwertstabilität zu sorgen? Stimmen Sie ab.
maf. FRANKFURT, 21. Dezember. In der Schuldenkrise Zyperns zeichnet sich keine Lösung ab. Das überschuldete Land, das ein Hilfspaket der Eurogruppe und des ...
Zum Artikel „Allmächtige EZB“ (F.A.Z. vom 14. Dezember): Holger Steltzner ist sehr zu danken für die klare Analyse dessen, was uns Wolfgang Schäuble erneut ...
Mario Monti trat in Italien als Erneuerer an. Seine Reformen haben bisher wenig bewirkt. Das will er ändern - und wohl Ministerpräsident bleiben.
BUENOS AIRES, im Dezember. Lateinamerikas Volkswirtschaften sind 2012 trotz der angeschlagenen Lage der Weltwirtschaft recht kräftig gewachsen.
Der Frankfurter Finanzprofessor Jan-Pieter Krahnen ist ein wichtiger Berater der EU, der EZB und der Bundesregierung. Er fordert eine Abkehr von Rettungsautomatismen und die Rückkehr zur Ordnungspolitik.
tp. ROM, 19. Dezember. Italiens ehemaliger Ministerpräsident Silvio Berlusconi zieht nun in den Wahlkampf mit der Forderung, dass die Europäische Zentralbank ...
Vom 21. Dezember an will die EZB wieder griechische Staatsanleihen als Sicherheiten bei geldpolitischen Operationen mit Geschäftsbanken akzeptieren. Nach dem Schuldenrückkauf hat Griechenland eine bessere Kreditnote bekommen.
Die anhaltend gute Stimmung an den Börsen stützt auch die Aktienkurse in Deutschland. Vor Weihnachten seien die 7.700 Punkte im Dax immer noch drin, sagte Analystin Katrin Ehling von X-Trade Brokers xtb. Die Anleger warteten zwar weiter auf eine endgültige Einigung im Haushaltsstreit der Vereinigten Staaten, die Parteien näherten sich aber an und die Märkte täten schon so, als seien die drohenden Steuererhöhungen und Ausgabensenkungen mit einem Kompromiss bereits vom Tisch.
ruh. FRANKFURT, 18. Dezember. Der jüngst in das sechsköpfige Direktorium der Europäischen Zentralbank aufgenommene Luxemburger Yves Mersch wird zusammen mit ...
Das Jahr 2012 hat gezeigt: Die Schuldenkrise lässt sich nicht mit kleinen Schritten lösen. Doch der große fehlt weiterhin. Das ist gefährlich.
Nach Einschätzung der Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF birgt die Rettung Griechenlands „sehr große“ Risiken. Probleme bei der Umsetzung der geplanten Reformen könnten schnell entstehen. In Zypern ist derweil „alles unter Kontrolle“.
Mario Draghi hat „keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit“ der europäischen Bankenaufsicht. Der neue EZB-Direktor Yves Mersch stimmt ihm zu und spricht sich im F.A.Z.-Interview zudem gegen eine weitere Leitzinssenkung aus.
Weil sich der Wirtschaftsausblick für die Währungsunion deutlich verschlechtert hat, glauben einige Analysten, dass die EZB den Einlagenzins unter null Prozent drücken könnte. Doch Ökonomen warnen vor diesem Schritt.
Investoren verlassen den Krisenmodus und bereiten sich auf Umschichtungen von Anleihen in Aktien vor.
Die Ruhe in der Eurokrise ist trügerisch. Das Schlimmste ist noch keineswegs vorbei.
Wenn das so weitergeht mit der Deutschen Bank, dann wird eines Tages bei „Wer wird Millionär?“ die Frage gestellt, wer der letzte Vorstandssprecher des
Die Zentralbank hat untersucht, wie die Investmentbank Goldman Sachs Athen half, ein Milliarden-Defizit zu verschleiern. Nun will die EZB diese internen Berichte nicht herausgeben. Ein Gericht gab ihr Recht. Politiker sind empört.
Die Hoffnung auf eine Belebung der chinesischen Wirtschaft hat den Dax am Freitag im Plus starten lassen. Der Leitindex kletterte um 0,3 Prozent auf 7603 Zähler. Nach vorläufigen Daten ist der Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC im Dezember auf 50,9 Punkte gestiegen - den höchsten Stand seit 14 Monaten. Dass sich das Plus im Dax dennoch in Grenzen hielt, führten Händler auf den anhaltenden Streit um den amerikanischen Haushalt zurück. Sollte bis Jahresende kein Kompromiss erzielt werden, träten automatische Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen im Volumen von rund 600 Milliarden Dollar in Kraft.
Die gerade beschlossene Bankenaufsicht der Eurozone wird ihren Sitz in Frankfurt beziehen. Damit erhält die Stadt eine weitere europäische Einrichtung, die an Bedeutung gewinnen dürfte.
wmu. BRÜSSEL, 13. Dezember. Kurz vor Beginn des Gipfeltreffens der EU-Staats- und Regierungschefs haben die EU-Finanzminister ein wesentliches Zwischenziel im ...
Wie streng wird die Europäische Zentralbank mit den Geldinstituten sein, die sie als Zombie-Banken am Leben hält? - So sinnvoll eine gemeinsame Aufsicht über europäische Banken ist, so schlecht ist eine Aufsicht unter dem Dach der EZB. Eine Analyse.
Die Finanzminister Europas haben sich auf einen gemeinsame Bankenaufsicht geeinigt. Vertreter großer Banken finden sie gut, Sparkassen und Volksbanken üben Kritik.
Bundeskanzlerin Merkel hat die Einigung der Euro-Finanzminister auf eine europäische Bankenaufsicht gelobt. In ihrer Regierungserklärung sagte sie, nach Kroatien werde es vorerst keine weiteren Aufnahmen in die EU gaben.
Trotz neuer Konjunkturhilfen der amerikanischen Notenbank ist der Dax am Donnerstag kaum verändert in den Handel gestartet. Banken und Broker rechneten mit einem Minus von 0,1 Prozent zum Börsenbeginn. Die amerikanische Notenbank Fed hatte am Mittwochabend ab Januar den Kauf von Staatsanleihen in Höhe von 45 Milliarden Dollar pro Monat angekündigt. Außerdem setzt sie den Aufkauf von Immobilienpapieren fort.
Ab Januar will die Federal Reserve jeden Monat für weitere 45 Milliarden Dollar Anleihen kaufen - bis die Arbeitslosenquote unter 6,5 Prozent gefallen ist. Das ist neu. Und umstritten.