Bausparkassen sehen sich von der EZB gegängelt
Die Geldpolitik zwingt die Bausparkassen zu unpopulären Schritten. Schwäbisch-Hall-Chef Klein will mit neuen Tarifen das Bausparen attraktiver machen. Wie sehen die aus?
Die Geldpolitik zwingt die Bausparkassen zu unpopulären Schritten. Schwäbisch-Hall-Chef Klein will mit neuen Tarifen das Bausparen attraktiver machen. Wie sehen die aus?
Das Bundesverfassungsgericht weist Klagen gegen das umstrittene OMT-Programm der EZB zurück. Der neue Ton aus Karlsruhe heißt Europafreundlichkeit – aber nicht um jeden Preis.
Die Geldpolitik ist entgrenzt: Kunst, Häuser und Firmen kaufen. Undenkbar? Das gibt es – in Europa. Nicht erst seit dem Urteil des Verfassungsgerichts.
Die Polizei twittert und hat viel Erfolg damit. Das ist rechtlich nicht unbedenklich, finden Juristen und Politiker und fordern ein neues Gesetz. Die Bundesregierung aber winkt ab. So bringt sich die Polizei selbst bei, was sie darf.
Das Verfassungsgericht hat der EZB unter Auflagen grünes Licht für zentrale Elemente ihrer Euro-Rettungspolitik gegeben. Bundesregierung und EU sehen sich bestätigt.
Die Europäische Zentralbank hat mit dem OMT-Beschluss nicht ihr Mandat überschritten, urteilt das Verfassungsgericht. Es nennt aber Grenzen. Fünf Anmerkungen zur Entscheidung.
Die Europäische Zentralbank darf ihr umstrittenes OMT-Programm im Ernstfall mit deutscher Beteiligung anwenden. Das Bundesverfassungsgericht hat mehrere Klagen dagegen abgewiesen.
Immobilien und Aktien sind bei reichen Familien gefragt, Infrastruktur bleibt dagegen ein Nischenthema. Wie Millionäre angesichts von Minizinsen jetzt ihr Geld anlegen.
Die schwindende Furcht vor dem Brexit beflügelt Anleger – mit Folgen: Der Dax springt um 3,4 Prozent und das Pfund wertet stark auf. Analysten warnen aber davor, das Risiko zu unterschätzen.
In Karlsruhe geht es an diesem Dienstag um das, was auch viele Briten umtreibt. Ganz allgemein: Entfaltet die EU ein Eigenleben, das sich von den Bürgern abgekoppelt hat? Und konkret: Handelt die EZB im Rahmen ihres Mandats?
Die Richter in Karlsruhe sollen heute ihr Urteil über umstrittene Befugnisse der Europäischen Zentralbank verkünden. Im Kern geht es um die Frage, wie viel Macht sich die EZB herausnehmen darf. Aber auf dem Spiel steht mehr.
Im Sommer 2012 beruhigte EZB-Präsident Mario Draghi die Euro-Krise nahezu mit einem Schlag. Lange haben Deutschlands höchste Richter über diese Entscheidung verhandelt. Nun steht das Urteil bevor.
„Ungarn steht stolz mit euch als Mitglieder der Europäischen Union“, soll es nächste Woche in englischen Zeitungen heißen. Damit ist Orban der erste europäische Regierungschef, der in den Wahlkampf eingreift.
Gerade wird spekuliert, ob Frankfurt am Main auf Kosten Londons zum wichtigsten Finanzplatz Europas werden kann. Was das für die Bewohner einer Stadt heißt, in der die Dinge ziemlich schnell kommen und gehen. Ein Gastbeitrag.
Die deutsche Finanzaufsicht hat die Banken zuletzt immer wieder ermahnt, ihre Abhängigkeit von Zinserträgen zu verringern und ihre Geschäftsmodelle zu überarbeiten. Wie reagieren die Institute und was bedeutet dies für den Kunden?
Das gedrückte Zinsniveau hat eine abschreckende Wirkung auf Käufer deutscher Staatsanleihen. Die Nachfrage nach Bundesanleihen mit zehnjähriger Laufzeit fiel kleiner aus als das Angebot.
Die Industrieproduktion schrumpft, die Inflation erreicht nicht die Zielmarke. Das hat Auswirkungen auf die Geldpolitik der Fed.
Am 23. Juni entscheiden die Briten über einen möglichen Brexit. Ökonomen sind sich einig: Überall in der EU litte die Wirtschaft unter einem Austritt. Offen ist nur das Ausmaß.
85 Prozent aller Bundesanleihen haben negative Renditen. Trotzdem hat die Finanzagentur keine Probleme, Abnehmer zu finden. Wie kann das sein?
Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ist erstmals negativ. Für die Menschen sind negative Renditen eine unnatürliche Entwicklung – und eine Bedrohung für die Kapitalbildung.
Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik stehen sogar die Zinsen für zehnjährige Bundesanleihen unter Null. Wo steckt man nun sein Geld hinein?
Viele Analysen der Geldpolitik behandeln die Finanzmärkte wie ein Individuum. Das ist nicht nur falsch, sondern potentiell verhängnisvoll.
Anleger verkaufen Aktien und suchen Schutz in Anleihen. Doch die sinkenden Renditen können selbst zu einem Problem werden. Bill Gross fürchtet eine Supernova.
Unternehmensanleihen werden knapp, seitdem die Notenbank nun auch diese Titel erwirbt. Zudem begünstigt das Kaufprogramm große Unternehmen. Doch EZB-Präsident Draghi sieht keine Alternativen.
Die Geldpolitik der EZB setzt gerade manches deutsche Geldhaus unter Druck. Ein führender Unions-Politiker verwendet nun nahezu dieselbe Wortwahl wie der Chefvolkswirt der Deutschen Bank.
Der Euro hat unter den Devisenreserven der Welt im vergangenen Jahr an Gewichtung verloren. Der Chefvolkswirt der Bank für internationalen Zahlungsausgleich, Hyun Song Shin, warnt nun vor einer Dollar-Aufwertung. Das hat verschiedene Gründe.
Erst beschwerte sich die Deutsche Bank lauthals über die EZB Zinspolitik, jetzt legt die Commerzbank nach: Sie prüft, ob sie ihr Geld künftig lieber im Tresor lagert, als es bei der Zentralbank zu Minus 0,4 Prozent anzulegen.
Das neue Ankaufprogramm der EZB für Unternehmensanleihen startet. Und pünktlich zu Beginn hat der Deutsche-Bank-Chefvolkswirt harsche Kritik. Er fordert die geldpolitische Wende.
Die EZB startet ihr Kaufprogramm für Unternehmensanleihen. Der BGH verhandelt einen Schadenersatzrechtsfall nach einer abgebrochenen eBay-Auktion über ein Motorrad für einen Euro.
Deutsche Bundesanleihen sind bei Anlegern derzeit gefragt. Mit den steigenden Kursen fallen die Renditen.
Müssten die Euroländer höhere Zinsen zahlen, wäre Schuldenmachen für sie teurer. Amerikanische Kreditprüfer haben ausgerechnet, was das bedeuten würde.
Niedrige Zinsen, strikte Regulierung, innovative Finanz-Start-ups: Deutsche Banken verdienen immer weniger und müssen dringend neue Geschäftsmodelle finden. Das kostet aber Geld. Ein Teufelskreis.
Die EZB hat vor Monaten angekündigt, künftig auch Anleihen von Unternehmen zu kaufen. Nun hat sie verraten, wann sie damit beginnt.
Die deutschen Aktien haben am Donnerstag kaum verändert geschlossen. Weder die EZB noch die Opec-Entscheidung sorgetn für nachhaltige Impulse.