EZB-Aufsicht plant Bad Bank
Der Vorschlag stößt allerdings in Brüssel auf wenig Gegenliebe. Ein ehemaliger Bundesbanker warnt zudem davor, dass alte Problemkredite vergemeinschaftet werden könnten.
Der Vorschlag stößt allerdings in Brüssel auf wenig Gegenliebe. Ein ehemaliger Bundesbanker warnt zudem davor, dass alte Problemkredite vergemeinschaftet werden könnten.
Dem Binnenmarkt und dem freien Grenzverkehr in Europa drohen Industriekommissar Thierry Breton zufolge noch für Monate starke Einschränkungen. Die EU-Kommission will die Tourismusbranche nun vor Übernahmen schützen.
Die Europäische Zentralbank soll den Eurostaaten bei der Bewältigung der billionenschweren Corona-Kosten helfen. Wenn das mal gut geht.
In Italien heizen nicht nur Populisten den Streit um europäische Hilfskredite weiter an. Ein einflussreicher Volkstribun fordert die direkte Finanzierung durch die Notenbank. Doch der Direktor des Rettungsfonds ESM versucht zu beruhigen.
Das soziale Netzwerk und die anderen Mitglieder des Libra-Konsortiums wollen Zentralbanken und Aufsehern Mitsprache bei dem Großprojekt einer Digitalwährung einräumen.
Wer hofft, im Zuge der Corona-Krise weniger Zinsen zahlen und mehr bekommen zu können, dürfte sich getäuscht sehen. Finanzdienstleister und Unternehmen haben noch ganz andere Probleme.
In den vergangenen zwei Wochen wurden fast 75 Milliarden Euro an neuen Unternehmensanleihen begeben. Es läuft eine „Jagd nach Liquidität“.
Seit April 2019 geben die Notenbanken im Euroraum keine 500-Euro-Scheine mehr aus. Doch die Banknote erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit.
Die Notenbank darf nun sogar griechische Staatsanleihen als Sicherheit akzeptieren. Mit ihren Maßnahmen will die EZB die Finanzierung der Eurozone und die Kreditversorgung der Wirtschaft sichern.
Der Streit in der EU um eine gemeinsame Antwort auf die Corona-Krise blieb am Dienstag ungelöst. Der frühere EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark sieht zu den von den Südländern geforderten gemeinsamen Anleihen eine einfache Alternative.
Frankreichs Wirtschaftsleistung verliert im ersten Quartal beunruhigend viel an Wert. Dabei sind in dem Minus nur zwei Wochen Ausgangssperre enthalten. Die französische Notenbank vermittelt auch ein paar positive Botschaften.
Die Corona-Krise macht sich zunehmend im Portemonnaie bemerkbar. Einige Verbraucher wird das freuen – viele andere aber nicht.
Sinnvoll wäre ein Europäischer Fonds, der Anleihen ausgeben kann, schreiben die für Binnenmarkt und Wirtschaft zuständigen EU-Kommissare in einem Gastbeitrag.
Wie weiter in der Corona-Krise? Finanzaufsichts-Präsident Hufeld über das Leid der Banken, verbotene Dividenden und die Sicherheit des Geldes.
Die EZB steigt als wichtiger Käufer auf dem Markt für kurzfristige Unternehmensanleihen ein. Ein Erfolg zeigt sich nach Ansicht der Währungshüter schon jetzt.
Immer mehr Banken beugen sich dem Druck der Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) und legen ihre Ausschüttungen auf Eis. Aktionäre gehen leer aus, dürften aber auch Interesse an finanzieller Stabilität haben.
Die Eigentümer der Deka beugen sich dem Druck der Bankenaufsicht – auch der Vermögensverwalter Amundi packt die Dividende in die Reserve. Der Konkurrent DWS dagegen hält noch an seinem Dividendenplan fest.
In diesen Zeiten ist der Kapitalmarkt für Gerüchte empfänglich. Die Gefahr für Marktmanipulation und -versagen steigt. Ein Gastbeitrag.
Die Enttäuschung vieler Italiener über die EU in der Corona-Krise spielt den Rechtsnationalisten in die Hände. Besonders eine Partei profitiert vom Unmut gegen die Europäische Union.
Bankenaufseher wollen, dass Geldhäuser nicht nur auf Dividenden und Aktienrückkäufe verzichten. Auch mit Erfolgsprämien für Mitarbeiter soll die Branche vorsichtiger sein.
Dax-Unternehmen haben noch im März eigene Aktien zurückgekauft. Doch angesichts der Krise wächst die Kritik. Adidas und Münchner Rück haben nun reagiert.
Auflagen für Empfänger von Staatshilfen sind grundsätzlich in Ordnung, eine allgemeine Dividendensperre für Banken aber ist ein zu starker Eingriff.
Der Wirtschaftsweise Volker Wieland spricht über die Folgen der Corona-Krise, knappe Schutzkleidung, Inflation – und die nötige Dauer des Shutdowns.
Als Reaktion auf den wirtschaftlichen Schock hat die EZB-Bankenaufsicht Entlastungen angekündigt. Jetzt müssen auch die Aktionäre ihren Beitrag leisten – und auf ihre Dividenden verzichten. Ein Gastbeitrag vom Vorsitzenden der Europäischen Bankenaufsicht der EZB.
Die Eurozone ist für die Corona-Krise kaum gewappnet. Schon sind die alten Grabenkämpfe wieder da: Nord gegen Süd.
In der EU ist ein Konflikt entstanden, der an die Eurokrise erinnert. Doch es besteht kein Grund, die gesundheitliche Not als Vehikel für schnelle Änderungen im System zu nutzen.
Die EZB-Bankenaufsicht hat europäischen Geldhäusern empfohlen, angesichts der aktuellen Krisensituation keine Dividenden auszuschütten. Erste Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten.
Die Aufseher der EZB empfehlen den Instituten, in der Corona-Krise auf Ausschüttungen zu verzichten. Damit haben die Banken ein weiteres Argument, ihre ursprünglichen Pläne zu ändern.
Im Kampf gegen die Corona-Krise kann die Europäische Zentralbank noch mehr Anleihen kaufen. Können Staaten sich jetzt zügellos finanzieren? Wir haben Top-Ökonomen gefragt.
Der deutsche Aktienmarkt startet mit einem deutlichen Minus. Die Erholung vom Vortag scheint sich damit erledigt zu haben. Positive Nachrichten könnten aus Japan kommen, wo wohl bis April ein gigantisches Konjunkturpaket geschnürt werden soll.
Das 750 Milliarden Euro schwere Anleihekaufprogramm „PEPP“ der Europäischen Zentralbank könnte nach Ansicht von Ökonomen die umstrittenen Forderungen der Bundesbank gegen die EZB anschwellen lassen.
In der Krise werden Milliarden aus dem Nichts geschaffen. Wer profitiert von der Geldschöpfung, und hat der Staat sie noch in der Hand? Drei Soziologen haken nach.
Die Bundesregierung und die Länder muss sich schon jetzt eine Strategie überlegen, wie es nach den verschärften Ausgangsbeschränkungen weitergeht. Auch da geht es um das Vertrauen der Menschen.
In der Corona-Krise muss Finanzminister Scholz zusätzlich 120 Milliarden Euro an Anleihen begeben. Das Emissionsvolumen fällt höher aus als in der Finanzkrise.
Solidarität führt über Staatshilfen, die die nationalen Parlamente billigen müssen. Ein kritischer Blick auf die EZB-Programme von Otmar Issing, Präsident des Center for Financial Studies und ehemaliger Chefsvolkswirtschaft der EZB.
Infolge der Pandemie hat die amerikanische Währung gegenüber vielen Devisen an Wert gewonnen. Besonders belastet ist Asien.