Vor Fukushima wird der Meeresgrund zubetoniert
Vor dem Atomkraftwerk Fukushima Daiichi soll der Meeresboden mit dicken Betonschicht abgedichtet werden, um eine weitere radioaktive Kontaminierung des Ozeans zu verhindern.
Vor dem Atomkraftwerk Fukushima Daiichi soll der Meeresboden mit dicken Betonschicht abgedichtet werden, um eine weitere radioaktive Kontaminierung des Ozeans zu verhindern.
In diesem Winter sind die Lichter in Deutschland nicht ausgegangen. Der scheidende Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, betont aber: Der Härtetest für die Energiewende kommt erst noch.
Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima, Tepco sieht sich mit riesigen Entschädigungszahlungen und Aufräumkosten konfrontiert. Im laufenden Geschäftsjahr schreibt das Unternehmen höhere Verluste als erwartet. Mit 6,7 Milliarden Euro will die Regierung Tepco stützen.
In den Vereinigten Staaten hat die Aufsichtsbehörde zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren den Bau von zwei Atomreaktoren genehmigt. Sie könnten bereits 2016 und 2017 in Betrieb gehen.
Im Bundestag wurde knapp ein Jahr nach Fukushima zum ersten Mal über den Stand der Energiewende debattiert. Ergebnis: Noch ist die Wende nicht zu erkennen, wohl aber die Gefahr eines „Blackouts“.
Es ist paradox: Nach Fukushima war Deutschland auf französischen Strom angewiesen. Nun aber, wo viele wegen der abgeschalteten Kernkraftwerke Engpässe und Stromausfälle befürchtet hatten, liefert Deutschland Strom in das Nachbarland.
Die Temperatur im havarierten Atomkraftwerk Fukushima steigt wieder an. In Reaktor 2 sei sie zuletzt um 20 Grad auf mehr als 70 Grad gestiegen. Kritiker werfen der Regierung vor, zu früh von einer „Kaltabschaltung“ gesprochen zu haben.
Kritik aus allen Richtungen: Die Gewerkschaft fordert abermals ein Energieministerium, die Industrie fürchtet um Arbeitsplätze. Die Regierung, heißt es, habe in der Energiepolitik keine klare Linie.
In Japan sind derzeit nur noch drei Atommeiler in Betrieb. Alle anderen wurden vorerst vom Netz genommen. Als Konsequenz aus Fukushima will die Regierung die Laufzeiten generell auf 40 Jahre begrenzen. Doch Atomkraftgegner fürchten eine Hintertür.
Die Folgen der Erdbebenkatastrophe und ein starker Yen haben der Exportnation Japan zum ersten Mal seit 31 Jahren ein Handelsdefizit beschert. Allerdings musste das Land 2011 auch mehr als eine Katastrophe verkraften.
Entgegen mancher Börsenklischees haben Privatanleger, denen ein Hang zum Herdentrieb nachgesagt wird, zuletzt überwiegend antizyklisch gehandelt. Bei fallenden Kursen kauften sie 2011 Aktien zu. Besonders beliebt waren Banktitel und Energieversorger.
Aus Solidarität mit Japan plant Frankreich eine Wanderausstellung in Fukushima. Jetzt fragen Kritiker, ob Bilder dadurch kontaminiert und wie sie anschließend restauriert werden könnten.
Krisen- und Katastrophenmanager sollen helfen, Risiken beherrschbarer zu machen und Schäden zu minimieren. Doch längst nicht alle Unternehmen sind gut gerüstet. Dabei muss Vorsorge gar nicht viel kosten.
Ein heftiges Erdbeben der Stärke 7,0 hat Teile Japans erschüttert. Zahlreiche Gebäude wankten – doch Schäden blieben offenbar weitgehend aus.
Eigentlich sollte man meinen, am Ende dieses Jahres sei nichts mehr wie es war in Japan. Aber noch ist längst nicht klar, ob das Land die Erinnerung verdrängen oder aus ihr lernen will.
Der japanische Atomkraftwerksbetreiber Tepco bittet um weitere Hilfen für Entschädigungszahlungen. Airbus rechnet 2012 mit weniger Aufträgen. Die Privatisierung von Russlands größtem Ölförderer Rosneft im nächsten Jahr ist noch ungewiss. Die brasilianischen Umweltbehörden haben den Konzern Chevron wegen des Ölunfalls mit einer zweiten Millionenstrafe belegt. Die spanische Wirtschaft fällt in die Rezession zurück. Und in Frankreich ist die Arbeitslosenzahl im November auf den höchsten Stand seit zwölf Jahren gestiegen.
Josef Ackermann mag ein Buch über Armin Hary. Erfolg hatten beide, Erfahrung mit Zweifel, Neid und Missgunst aber auch. Solche Gefühle spielen in vielen Unternehmen eine Rolle, mancher Manager fiel ihnen 2011 zum Opfer.
Bis zur endgültigen Stilllegung des havarierten japanischen Atomkraftwerkes Fukushima werden nach Einschätzung der Regierung in Tokio bis zu vier Jahrzehnte vergehen.
„Stresstest“ ist das Wort des Jahres 2011. Das gab die Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden bekannt. Weitere Wörter des Jahres sind „hebeln“, „Arabellion“, „Merkozy“ und „Fukushima“.
„Kalte Abschaltung erfolgt“, sagt die japanische Regierung über das Kernkraftwerk in Fukushima. Aber noch längst ist nicht geklärt, wer wann was falsch gemacht hat.
Seit mehr als einem Jahr sucht die TUI nach einem Käufer für ihren Minderheitsanteil an der Container-Reederei Hapag-Lloyd. Doch nun kommt überraschend ein Angebot auf den Tisch: Der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne und die Stadt Hamburg wollen weitere Anteile übernehmen.
Wenn Banken oder Staaten nicht pleitegehen dürfen, hebelt das die Prinzipien der Marktwirtschaft aus. Wer deshalb das ganze System in Frage stellt, hat nichts verstanden.
Kann Japan ohne den Strom aus Kernkraftwerken leben? Atomkraftgegner sagen ja, die Industrie ist skeptisch. Das alte Vertrauen in die Sicherheit der Kraftwerke ist dahin.
Es war der 11. März 2011. In Japan bebte die Erde, die Havarie des Atomkraftwerks Fukushima löste eine atomare Katastrophe aus. Nun schildern erstmals die Arbeiter des Atomkraftwerks, wie sie die Katastrophe erlebten.
Der GAU von Fukushima wirkt nach. Kernkraftwerke galten zwar schon vorher als Auslaufmodell. Doch nun geht ihre Ära hierzulande in Zeitraffer zu Ende. Weil auch Kohlekraftwerke umstritten sind, müssen die vier großen Energiekonzerne ihre Geschäfte neu ordnen. Sie investieren viele Milliarden in den Ausbau Erneuerbarer Energien.
Stefan Mappus war nur zwölf Wochen lang Manager bei Merck. Jetzt schmeißt der frühere baden-württembergische Ministerpräsident hin. Es gibt Indizien, dass er nicht freiwillig ging.
Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hat den Nordosten Japans erschüttert. Das Epizentrum lag 100 Kilometer östlich des im März havarierten Atomkraftwerks Fukushima. Schäden sind bislang nicht bekannt.
Henkel-Chef Kasper Rorsted eifert dem FC Bayern München nach: Es zählt nur der Sieg. Der Konzern will gewinnen, die Aktionäre auch.
Acht Monate nach dem schweren Reaktorunglück von Fukushima wurde einer Gruppe von Journalisten Zugang zum Unglücksreaktor gewährt. 30 Reporter in Schutzkleidung fuhren auf das Reaktorgelände. Bilder einer atomaren Verwüstung.
Im Frühjahr ließ die Regierung zehn Atomkraftwerke abschalten. Was ist aus ihnen geworden? Innenansichten aus dem AKW Isar 1.
Der Betreiber des japanischen Katastrophenkraftwerkes Fukushima bekommt Milliardenhilfen, um Opfer des Atomunglückes zu entschädigen. Die japanische Regierung billigte einen Plan, mit dem Tepco 8,4 Milliarden Euro erhalten soll.
Fast acht Monate nach der Abschaltung wurden in Fukushima kurzlebige Edelgasisotope festgestellt. Wie kann das sein? Das havarierte Kraftwerk gibt neue Fragen auf.
In Reaktor 2 des japanischen AKW gebe es Anzeichen von erneuter Kernspaltung, gab der Betreiber der Atomruine, Tepco, am Mittwoch bekannt.
Die Bauern aus der Präfektur Fukushima sind in großer Sorge. Ihr Obst bleibt in den Regalen liegen. Die Menschen haben Angst - trotz aller Appelle.
Der Bundespräsident wollte nach Japan reisen, um ein Jubiläum zu feiern. Doch wegen der Katastrophe von Fukushima hat seine Reise nun auch einen sehr ernsten Teil.