Staatsbank im Krisenmodus
Die Regierung hat die Folgen von Pandemie und Krieg mit Geld abgefedert – verteilt hat es die KfW. Auch beim Umbau der Energieversorgung steht die Bank in der Pflicht.
Die Regierung hat die Folgen von Pandemie und Krieg mit Geld abgefedert – verteilt hat es die KfW. Auch beim Umbau der Energieversorgung steht die Bank in der Pflicht.
Marie-Luise Wolff ist die Stimme der deutschen Energieversorger. Seit Beginn der Energiekrise steht die Entega-Chefin im engen Austausch mit Berlin.
In der Energiekrise war der Wirtschaftsminister ziemlich erfolgreich. Das macht es im zweiten Amtsjahr nicht einfacher: Jetzt muss er sich um die Niederungen des Alltags kümmern. Zum Beispiel im Subventionsstreit mit Amerika.
Die Ampel unternimmt einen Vorstoß, Großvorhaben zu beschleunigen. Doch Geschwindigkeit ist nicht alles. Das Gesamtpaket muss stimmen.
Die Preise für Strom und Gas sind deutlich gesunken. Trotzdem kann es für manche Verbraucher günstiger sein, an einem teuren Lieferanten festzuhalten.
Totalenergies hat massiv in das Geschäft mit flüssigem Erdgas investiert. Das zahlt sich nun aus. Doch politische Seiltänze bleiben für den französischen Energiekonzern Teil des Geschäfts.
Die Auszeichnung sei der vorläufige Höhepunkt seiner Karriere, sagt Christian Lindner der F.A.Z. In seiner Antrittsrede erklärt der neue Grünkohlkönig, was der Alkoholgehalt eines norddeutschen Pils mit der FDP zu tun hat.
Die Bundesnetzagentur sieht die Versorgungssicherheit weiter als gewährleistet an. Aber der temperaturbereinigte Gasverbrauch sei kritisch.
Die Gasspeicher übererfüllen die Vorgabe für den Füllstand zu Monatsbeginn. Für das weitere Jahr kommt es dennoch aufs Energiesparen an.
„Konstruktiv“ sei ihr Austausch, sagen die Ampelparteien. Doch hinter den Kulissen sind sie sich uneins: Soll es schnellere Planungsverfahren vor allem für den Klimaschutz geben – oder für alle Infrastrukturprojekte?
Der Winter nagt an den Gasvorräten Deutschlands. Seit dem 9. Januar sinken die Speicherstände.
Der Wechsel im Verteidigungsministerium war holprig und unübersichtlich. Am liebsten hätte Christine Lambrecht schon früher aufgehört. Doch dann wurde es kompliziert. Eine Chronologie der Ereignisse.
In Brunsbüttel ist eine weitere schwimmende Flüssiggasanlage eingeweiht worden. Etwa ein Viertel der wegfallenden Liefermenge aus Russland kann so ersetzt werden. Robert Habeck sagte, auch die weiteren LNG-Projekte müssten schnell umgesetzt werden.
Die Entega gibt als erster Versorger in der Rhein-Main-Region die gefallenen Energiepreise an ihre Kunden weiter. Vorbei ist die Krise aber noch nicht, sagt die Vorstandsvorsitzende Marie-Luise Wolff.
Die Windkraftbranche hakt 2022 als letztes mieses Jahr ab. Für 2023 gibt es Rekordausschreibungen. Angeblich ist das der Ampel zu verdanken. Doch auch diese lässt mit Beschleunigungsgesetzen auf sich warten.
Frankreich und Spanien schließen einen Freundschaftsvertrag. Damit will Emmanuel Macron auch ein Signal an Berlin senden.
Die FDP zweifelt an einem Bericht von Wirtschaftsminister Habeck zur Versorgungssicherheit. Dieser beschreibe ein „politisches Wunschkonzert und keine realistische Analyse“. Rückendeckung erhält sie ausgerechnet aus der Opposition.
Klaus Müller hat stets am lautesten vor einem Gasmangel in Deutschland gewarnt. Jetzt ist der Chef der Bundesnetzagentur sehr plötzlich umgeschwenkt. Das hat auch etwas mit einem Virus zu tun.
Für den Bau der LNG-Infrastruktur haben deutsche Behörden eine schnellere Planung eingeübt. Das sollte Schule machen.
Weniger als ein Jahr hat es gedauert, bis die ersten LNG-Terminals in Deutschland betriebsbereit waren. Nach Wilhelmshaven hat der Kanzler auch in Lubmin den Startschuss gegeben – und gibt sich optimistisch.
Der LNG-Terminal soll mit Flüssiggas das russische Erdgas ersetzen. Bundeskanzler Scholz verwies bei der Zeremonie auf eine Entspannung in der Gaskrise. Damit sollen nicht nur in Deutschland die Gaspreise sinken.
Im Norden Litauens beschädigt eine Explosion eine Pipeline, die Gas nach Lettland liefert. Die Ursache wird untersucht. Der lettische Verteidigungsminister schließt Sabotage nicht aus.
Der Irak leidet unter Stromausfällen und endemischer Korruption. Der neue Ministerpräsident Sudani sucht bei seinem Berlin-Besuch die Nähe zu Deutschland – auch durch eine Energiepartnerschaft mit Siemens.
Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt fordert auf der Technologiekonferenz DLD von Unternehmen Investitionen in der Ukraine, sobald der Krieg vorbei ist. Abermals verteidigt er die Politik von Bundeskanzler Olaf Scholz.
Aus dem Erfolg mit der raschen Planung der LNG-Terminals lässt sich wenig für den Wohnungsbau lernen. Auch das Bundesverwaltungsgericht hat die langsame Planungspraxis gutgeheißen.
Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt fordert auf der Technologiekonferenz DLD von Unternehmen Investitionen in der Ukraine, sobald der Krieg vorbei ist. Abermals verteidigt er die Politik von Bundeskanzler Olaf Scholz.
Die 100 Milliarden Euro Sondervermögen reichten bei weitem nicht für die Modernisierung der Bundeswehr, kritisiert Högl. Sie fordert mehr Geld, neue Produktionslinien. Und Soldaten sollen ihre Panzer auch selbst reparieren dürfen.
Die Deutsche Umwelthilfe setzt ihren juristischen Feldzug gegen das LNG-Terminal in Wilhelmshaven fort.
Die Küstenregionen könnten davon profitieren, dass dort die Energie der Zukunft produziert wird. Aber Industrialisierung ist kein Selbstläufer.
Die Rückgabe der Benin-Bronzen an Nigeria dient den deutschen Wirtschaftsinteressen in Afrika. Menschenrechte und Moral müssen dabei zurückstehen. Ein Gastbeitrag.
In der Ukraine ist die einseitige Feuerpause in Kraft getreten. Satellitenbilder aus der zerstörten Stadt Bachmut erinnern an Mariupol. Der Verlauf des Krieges in Karten und Grafiken.
Das LNG-Terminal steht kurz vor der letzten ausstehenden Genehmigung. Zuvor sollen ab Montag die Unterlagen für vier Tage zur Einsicht ausgelegt und im Internet veröffentlicht werden.
Gedankenleser in Fahrt +++ Düsteres Bild der Chemieindustrie +++ Praktizierte Religiosität
Im April hat Putin Bulgarien das Gas abgedreht. Sein Machtspiel aber ging nicht auf. Dafür sorgten die EU, die USA, ein türkischer Autokrat, ein kaukasischer Diktator und internationale Energiekonzerne.
Rund 20 neue Kreuzfahrtschiffe gehen 2023 in Dienst. Spätestens 2024 wird der Auftritt der neuen Königin der Meere, der Icon of the Seas, erwartet. Doch tatsächlich ist das Orderbuch der Branche das dünnste seit Jahrzehnten.
Für Reisende aus China könnte die Einreise in die EU schwieriger werden. Baerbock und Habeck sind unterwegs auf Klima- und Energiemissionen. Und: Braucht es das Mindesthaltbarkeitsdatum noch?