Nur die drittbeste Lösung
Die Versorgung Gazas aus der Luft reicht nicht. Die europäische Diplomatie sollte sich für eine Waffenruhe einsetzen. Das hat man viel zu lange Amerika überlassen.
Die Versorgung Gazas aus der Luft reicht nicht. Die europäische Diplomatie sollte sich für eine Waffenruhe einsetzen. Das hat man viel zu lange Amerika überlassen.
Sechzig Jahre „Fischer Weltgeschichte“: Ergebnisse weiland neuester historischer Forschung gelangten auch deshalb direkt ins Bücherregal der Bildungsbürger, weil kein Gesamtherausgeber Regie und Aufsicht führte.
Der amerikanische Abgeordnete Jim Jordan wirft der EU Einschränkung der Meinungsfreiheit im Internet vor. Der neue Handelsdeal könnte ein Einfallstor für amerikanischen Druck auf Brüssel werden.
Donald Trump möchte der EU mehr Flüssiggas verkaufen – und hat sich mit der Kommission auf eine gigantische Summe geeinigt. Die will es auf einmal doch nicht so gemeint haben.
Weil amerikanische Colleges mit Millionengehältern locken, fürchten nicht nur deutsche Basketballklubs die Abwanderung der besten Talente. Die begehrten Spieler zieht aber noch ein anderer Grund in die USA.
Hersteller aus der EU bezahlen 15 Prozent Zoll, wenn sie ihre Produkte in die USA exportieren. Umgekehrt fällt der Zoll auf die meisten Waren aus Amerika. Verkauft das Land deswegen mehr in Europa? Entscheidend ist die Nachfrage der Verbraucher.
Die USA und China verhandeln weiter, Vertreter der UN-Mitgliedstaaten diskutieren die Umsetzung einer Zweistaatenlösung. Und: Bei den Keltengold-Dieben fällt ein Urteil. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Vereinbarungen zwischen der Trump-Regierung und der EU sind mehr Erpressung als Basis für eine gute Zusammenarbeit. Europa sollte den Binnenmarkt vertiefen und der WTO treu bleiben.
„Sie tun uns weh“, sagt der EVP-Chef über die amerikanischen Zölle. Dass die EU-Kommission nicht härter mit Trump verhandelte, erklärt er sich mit der großen Abhängigkeit von Washington.
Auch die Europäische Union kann die Dampfwalze aus dem Weißen Haus nicht aufhalten. Der „Deal“ schadet beiden Parteien – aber die Schwäche der Europäer ermöglichte kein besseres Ergebnis.
USA und China verhandeln in Stockholm zu den Zöllen, Debatte um Lebensarbeitszeit spaltet die Union. Und: Rutscht Deutschland in die Zinsenfalle? Der F.A.Z. Frühdenker.
Die EU und die USA haben sich im monatelangen Handelsstreit auf ein Rahmenabkommen geeinigt. „Wir haben eine Einigung erzielt. Es ist ein gutes Abkommen für alle", sagte Trump. Doch gibt es einen Gewinner?
Amerika hat Europa wirtschaftlich abgehängt. Das hat damit zu tun, dass Europäer seltener den Job wechseln.
Konkurrenz der Konfessionen, Ratlosigkeit des Glaubens: Ein Gedicht über den gnadenlosen Religionsstreit in Europa zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges.
Die griechische Regierung droht Migranten mit Haftstrafen. Doch die vollmundige Ankündigung zeigt bisher kaum Wirkung. Wird sich das in Zukunft rächen?
Die großen Unternehmen aus der französischen Verteidigungsindustrie verzeichnen weiter ein sattes Kursplus – und ein Ende des Aufwärtstrends scheint nicht in Sicht.
Der Handel mit den USA wird schwieriger. Manche Unternehmen stellt das vor große Probleme. Doch die meisten sind stark genug, um das zu verkraften.
Teherans Einladung an den IAEA-Chef verschafft dem Regime Zeit. Europa aber muss sich beeilen, wenn es eine Eskalation ebenso vermeiden will wie den Ausbau des Atomprogramms.
Die Deutschen müssten mehr und länger arbeiten, sagt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) im F.A.Z.-Gespräch. Was im Koalitionsvertrag an Reformen steht, werde nicht reichen.
Die Wolfsburger hoffen im Zollstreit auf einen eigenen Deal mit dem US-Präsidenten Donald Trump. In Europa hingegen will das Management den Spardruck weiter erhöhen.
Die Zahlen für das erste Halbjahr fallen erwartet schlecht aus. Doch eine Trendwende bei Europas größtem Autohersteller deutet sich an. Vom harten Sparkurs darf das Management aber nicht abrücken.
Beim Gipfeltreffen in Peking verlangt Kommissionspräsidentin von der Leyen eine Drosselung der chinesischen Überproduktion. China kommt der EU entgegen.
Vergessene Pionierinnen des Stils im Jüdischen Museum Berlin, die Comiczeichnerin Allison Bechdel in Basel und Goldschätze aus China in Gotha: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons
Zollstreit, ungünstige Wechselkurse, harter Wettbewerb: Europas größter Autokonzern kämpft an vielen Fronten. Schon jetzt kostet der Handelskonflikt mit Amerika eine Milliardensumme.
Vor 100 Jahren fand im neuen Frankfurter Waldstadion die Erste Internationale Arbeiter-Olympiade statt. Teilnehmer und Besucher wollten dem proletarischen Sport Geltung verschaffen.
Die Deutsche Bank steigert Erträge und Vorsteuergewinn. Das Institut ist für dieses Jahr auf der Zielgeraden. Doch für einen europäischen Champion reicht das noch nicht.
Wahrscheinlich wird nur in Europa Kühltechnik derart verteufelt, während sie anderswo zur Standardeinrichtung gehört. Die Abneigung gegen die Klimaanlage nimmt seltsame Ausmaße an.
Griechenland und die Türkei kämpfen um Einflusszonen im Mittelmeer. Eine Folge davon: An Kretas Küsten landen immer mehr illegal eingereiste Migranten aus Afrika.
In Hessen wurde weniger Wohnungsbau als im Vorjahr genehmigt. Der Frankfurter Flughafen ist Europas wichtigster Knotenpunkt für Medikamententransport. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
In Peking spricht Kommissionspräsidentin von der Leyen von einem „Wendepunkt“. Doch der chinesische Präsident Xi lässt die EU abblitzen: Europas Probleme hätten nichts mit seinem Land zu tun.
Der Europa-Park Rust bringt seine Maskottchen ins Kino. Der Animationsfilm „Grand Prix of Europe“ strebt nach Großem. Und verpasst ein paar gute Gelegenheiten.
Der Nationalpark Thingvellir im Südwesten von Island ist eine geologische Sensation – und die Wiege eines mystischen Parlamentarismus.
Der Blick auf die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten überdecken die wachsenden Risiken in Asien: Analysten warnen immer lauter vor der wachsenden Gefahr rund um Taiwan. Denn dort schlägt das Herz der globalen Chip-Industrie.
Sie fragen: Sollte sich Europa nicht stärker den Chinesen zuwenden, da der Handelskonflikt mit den USA eskaliert? Nein, antwortet ein Ökonom. Und nennt vier Gründe.