Vom 1. Oktober an müssen Verbraucher noch mehr fürs Gas zahlen
500 oder gar 1100 Euro mehr im Jahr könnte eine Familie bald für ihre Gasheizung bezahlen. In Berlin fürchtet man, dass Gasunternehmen sonst pleite gehen.
500 oder gar 1100 Euro mehr im Jahr könnte eine Familie bald für ihre Gasheizung bezahlen. In Berlin fürchtet man, dass Gasunternehmen sonst pleite gehen.
Die Preise für Gas und Strom sind deutlich gestiegen. Der Energieverbrauch lässt sich mit günstigen Mitteln ganz einfach reduzieren. Wir haben die gängigsten Energiespartipps durchgerechnet.
Der BASF-Chef Martin Brüdermüller geht im Falle einer Ausrufung der letzten Stufe des Notfallplans Gas derzeit davon aus, noch ausreichend Erdgas zu erhalten, um den Betrieb am größten Standort Ludwigshafen mit reduzierter Last aufrechtzuerhalten.
Um auf einen möglichen Lieferstopp Russlands vorbereitet zu sein, will Baden-Württemberg unter Kretschmann ordentlich Gas sparen. Einen Fahrplan gibt es noch nicht – dafür einen einprägsamen Slogan.
Die Deutschen kaufen exzessiv Heizlüfter. Tunesien stimmt über eine neue Verfassung ab. Und Vorwürfe überschatten den Auftakt der Bayreuther Festspiele. Alles Wichtige im F.A.Z.-Frühdenker.
Damit Fleisch und mehr auf dem Rost gelingen, helfen auch die richtigen Instrumente. Und auch für den Nachtisch gibt es passende Geräte.
Die beiden Länder sehen sich zu Unrecht zur Solidarität mit dem Norden gezwungen – und wollen sich an dem Vorschlag der EU-Kommission, den Verbrauch von Erdgas um 15 Prozent zu verringern, nicht beteiligen.
Merck-Chef Belén Garijo spricht im F.A.Z.-Interview über die Folgen von Ukrainekrieg, Gaskrise und Inflation, wie man Entscheidungen in einer höchst unsicheren Zeit trifft – und was Forscher bewegt, die die Welt retten.
Die Wartungsarbeiten bei Nord Stream 1 sind vorbei, die EZB verkündet ihren Zinsentscheid, die Regierung in Italien steht vor dem Aus und Deutschland spielt gegen Österreich im EM-Viertelfinale.
Björn Schumacher kämpft wie viele Mittelständler um eine Zukunft ohne Gas. Doch der Wellpappenfabrikant hat kaum Alternativen und ist von der Politik enttäuscht.
Bis Ende März will die EU-Kommission den Gasverbrauch um 15 Prozent senken. Eine Art Notverordnung soll die Mitgliedstaaten diesem Ziel näher bringen. Die Kommissionspräsidentin von der Leyen sieht das als Kriegsvorsorge.
In Großbritannien stimmen die Tories über die Finalisten für die Johnson-Nachfolge ab. Die EU-Kommission bereitet sich auf einen Winter ohne russisches Gas vor. Und in Spanien bilden sich nach zwei Phasen extremer Hitze Wüsten.
Bayern geht die Energie aus.
Florian Bieberbach leitet die größten Stadtwerke Deutschlands. Hier spricht er über den sorglosen Umgang mit Energie, bedenklich leere Gasspeicher in Süddeutschland und Heizverbote für private Swimmingpools.
Klimaabkommen könnten die Erdgas- und Erdölvorräte durch ein Verbot ihrer thermischen Nutzung wertlos machen. Die Anreize, sie schnell zu Geld zu machen, würden übergroß – mit schlimmen Folgen. Doch es gibt eine Lösung. Ein Essay.
Borkum und Juist haben zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe Klagen gegen Pläne zur Erdgasförderung in der Nordsee eingereicht. Ein niederländisches Unternehmen will dort in den nächsten Jahren mit Bohrungen beginnen.
Brüssel setzt bei einem Gas-Lieferstopp auf niedrige Raumtemperaturen – und die Verschiebung des Atomausstiegs. Um den Verbrauch in Privathaushalten zu reduzieren, soll ein anderer Weg gewählt werden.
Wenn Russland das Gas dauerhaft verknappt, geht der deutsche Wohlstand verloren, warnt der Unternehmer. Der Netzagenturchef Müller sagt dreimal höhere Gasabschläge voraus. Und die EU arbeitet an einem Gasnotfallplan.
Das Land, das in der EU stets den energiepolitischen Musterknaben abgeben wollte, bittet und bettelt nun um Gas. Eine Antwort aus dem Ausland könnte sein: Warum helft ihr euch nicht selbst?
Die deutschen Gasspeicher sind nicht ausreichend gefüllt. Die Welthungerhilfe blickt auf die Ernährungskrise. Und das „James Webb“-Teleskop hat erste Bilder aus den Tiefen des Alls geliefert.
Die Wartungsarbeiten an Nord Stream 1 beginnen. In Großbritannien wird die Suche nach einem Johnson-Nachfolger unübersichtlich. Und: Was steckt hinter den Großbränden in Rom?
Die EU betrachtet Investitionen in Atomkraft und Erdgas als nachhaltig. Das ist gar nicht so dumm wie es klingt.
In der Regierungsbefragung im Bundestag wendet sich Kanzler Olaf Scholz gegen Kritik aus der Opposition an seiner Ukraine-Politik und den Maßnahmen zur Energiesicherheit. Die AfD greift er direkt an.
Eine konzertierte Aktion, wie Bundeskanzler Olaf Scholz sie plant, ist eine schlechte Idee. Vor allem im Angesicht von Inflation. Über das Elend des Korporatismus.
Die Bundesregierung arbeitet schon an dem nächsten Rettungspaket – diesmal für die Energiewirtschaft. Im Winter wird die Lage dann noch ernster: Die Gasspeicher reichen dann allenfalls für zwei Monate, sagt die Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur.
Europa will weg vom Erdgas und plant eine Ausbauoffensive in der Windenergie. Doch ausgerechnet jetzt stecken die heimischen Windradbauer in der Krise. Stattdessen liefert China.
Die Regierung ruft zum Energiesparen gegen Russland auf. Frieren für den Frieden muss das nicht bedeuten – aber es gibt viele Möglichkeiten, wie jeder einzelne weniger Gas und Öl verbrauchen kann.
Industrieunternehmen sind bereit, gegen finanziellen Ausgleich Gas einzusparen, ergab eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, die der F.A.Z. vorliegt. Damit könnten die Gasspeicher um zusätzlich vier Prozentpunkte gefüllt werden.
Höhere Gaspreise sollen rascher durchschlagen können.
Die Regierung lädt zum Wärmepumpengipfel: Immer häufiger sollen Wärmepumpen Häuser beheizen. Im Altbau kann das teuer werden. Gibt es ab 2024 eine Pflicht? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Steigende Preise, ausbleibende Lieferungen: Deutschland ist in der Energieversorgung besonders verwundbar, warnen Fachleute. Für einen sofortigen russischen Lieferstopp sagen sie einen Wirtschaftseinbruch von bis zu 13 Prozent voraus.
Plötzlich redet alle Welt von Deglobalisierung. Der Westen will nur noch mit seinen Freunden handeln. Doch das wäre eine Katastrophe, vor allem für die Ärmsten. Ein Gastbeitrag.
Werden wir an der Katastrophe knapp vorbeischrammen oder mitten in sie hineinsteuern? Nach Ausrufung des Gas-Alarms flossen bei Maybrit Illner Fakten und Befürchtungen zusammen.
Die Wirtschaft sucht bereits nach Alternativen zu russischem Erdgas. Heizöl und Ferndampf könnten Alternativen darstellen. Hessens Wirtschaftsminister rechnet damit, dass das Kohlekraftwerk Staudinger 5 am Netz bleibt.
Noch gibt es keinen Gasnotstand, aber politisch ist er schon da. Bis Deutschlands Energiepolitik wieder festen Boden unter den Füßen hat, werden Jahre vergehen.
Die explodierenden Energiepreise drohen Teile der Mittelschicht in die Armut zu treiben. Nun sollen Versorger auch noch das Recht bekommen, die Gaspreise sofort an die Verbraucher weiterzureichen. Gibt es einen Ausweg?