Keine Angst vor dem Winter
Die Lage ist ernst, aber sie ist längst nicht so aussichtslos, wie sie mancher darstellt. Die Bundesregierung hat es nun selbst in der Hand, dass die Stimmung nicht kippt.
Die Lage ist ernst, aber sie ist längst nicht so aussichtslos, wie sie mancher darstellt. Die Bundesregierung hat es nun selbst in der Hand, dass die Stimmung nicht kippt.
Über den Strompreis entscheidet das teuerste Kraftwerk, nicht das günstigste. Wie kann das sein? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Auf jeden Haushalt kommen im nächsten Jahr Mehrbelastungen von mehreren Tausend Euro zu. Wie aber lassen sich 20 Prozent des Energieverbrauchs einsparen?
Sorgenvoll blickt die Industrie in Deutschland auf den kommenden Winter. Im Wiesbadener Industriepark Kalle-Albert werden dank vorausschauender Strategien die Lichter jedoch wohl eher nicht ausgehen müssen.
Das Treffen von Söder mit seiner Amtskollegin Schwesig an der russischen Gaspipeline in Lubmin nützt beiden. Sie können dort von eigenen Versagen und Fehlern in der Energiekrise ablenken.
Die Bundesregierung will die Gasumlage reparieren und auf Schloss Meseberg neue Entlastungen diskutieren. Und: In der EU geht der Streit über Visa für Russen weiter.
Was treibt den Strompreis? Wie viel ist Spekulation? Was kann die Politik tun, und welche Rolle spielt die Atomkraft? Wir haben die wichtigsten Antworten zusammengetragen.
Uniper-Chef Klaus-Dieter Maubach hat es bald mit zwei Regierungen zu tun. Zum Großaktionär Fortum tun sich neue Risse auf.
Die Unsicherheiten durch die Gaskrise kommen in den Baumärkten an: Elektrische Heizlüfter sind kaum noch zu bekommen. Dabei haben sie erhebliche Nachteile.
Netzagentur sieht Chancen, ohne Rationierung über den Winter zu kommen
Die Industrie hat ihren Erdgas-Verbrauch im Juli deutlich gedrosselt. Eine Gasnotlage sei abwendbar, sagt der Chef der Bundesnetzagentur.
Der Mutterkonzern von Uniper hat im zweiten Quartal einen Milliardenverlust erzielt. Das Rettungspaket der Bundesregierung sei ein „wichtiger Schritt“.
Neue Funde bestätigen, dass vor Zypern eine riesige Gas-Bonanza im Meer liegt. Kann sie helfen, dem Gasmangel in Europa abzuhelfen?
Pflichten statt Appelle: Was die Verordnungen von Wirtschaftsminister Habeck vorschreiben und welche Ausnahmen es geben soll. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Die alte Heizung soll raus. Doch was sind die Alternativen zu Öl oder Gas? Das kommt auf die Entwicklung der Energiepreise und den Einzelfall an. Nicht immer lohnt der Austausch.
Bananen- und Kartoffelschalen sind wertvolle Ressourcen. In Aufbereitungsanlagen wird daraus Biogas, Strom und Kompost. Doch noch immer landet ein Drittel der Küchen- und Gartenabfälle im normalen Hausmüll. Wöchentliche Leerungen in Frankfurt sollen das ändern.
Die Regierung verzettelt sich beim Kompensieren hoher Preise. Dabei steht die Lösung schon im Koalitionsvertrag
Erst vor wenigen Tagen musste Uniper für das erste Halbjahr einen Verlust von 12 Milliarden Euro vermelden. Nach Auskunft eines Konzernsprechers dürften sie kurzfristig nach anwachsen.
Wegen der hohen Preise auf den Energiemärkten müssen die Kunden der Mainova nun mit höheren Kosten rechnen.
Der Energiekonzern macht 12 Milliarden Verlust – und wird wohl frühestens 2024 die Verlustzone wieder verlassen. Dafür gibt es mehrere Gründe.
Der Kreml attackiert mit dem Zudrehen des Gashahns die Geschlossenheit und den sozialen Frieden in Deutschland. Die Linkspartei agiert in Putins Sinn.
Die Terminals gelten zusammen mit einer Gas-Einsparung von rund 20 Prozent sowie vollen Speichern als zentrale Faktoren dafür, dass Deutschland ohne Gas-Mangel durch den Winter kommt.
Aktuelle Zahlen des Energieverbands BDEW zeigen, dass Unternehmen und Haushalte Energie sparen – aber nicht genug. Immerhin klappt es, die Stromerzeugung aus Gas zu reduzieren. Vor Heizlüftern wird indes gewarnt.
Mitten im Wendemanöver: 23 Jahre bleiben, dann will Deutschland klimaneutral sein. Im Auftakt zur neuen Serie blicken wir auf unsere Energie: Wo wir stehen und wie der Wandel funktionieren kann.
Mona Neubaur, die Wirtschaftsministerin Nordrhein-Westfalens, plädiert im Interview für eine pragmatische Energiepolitik. Einen längerfristigen Betrieb von Atomkraftwerken lehnt die Grünen-Politikerin aber ab.
Deutschland hat trotz der Pipeline-Importe in der Vergangenheit mehr für Erdgas bezahlt als viele andere Länder, zeigt eine neue Berechnung. Eine Rechtfertigung für die Abhängigkeit von Putin scheint damit zerstört.
Die EU will deutschen Verbrauchern zusätzliche Belastungen ersparen, Deutschlands größter Gasimporteur stellt seine Halbjahreszahlen vor. Und die Deutsche Fußball Liga bittet zur Generalversammlung. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Egal wie man rechnet – Haushalte und Industrie müssen mehr Energie sparen. Forscher fordern deshalb noch höhere Gaspreise.
Im Nordosten der Niederlande bebt die Erde. Schuld ist die Erdgasförderung – ein großes Gasfeld in Groningen soll daher Ende des Jahres schließen. Ist das angesichts des Krieges noch haltbar?
Die deutschen Versorger bereiten sich in ihren Netzleitstellen auf eine Notlage im Winter vor. Warum die hohen Preise dann nicht das größte Problem sind.
Ökonomen sorgten im Frühjahr mit Berechnungen zu einem Gasembargo für Furore und wurden von Olaf Scholz abgekanzelt. Jetzt haben sie ihre Berechnungen aktualisiert – und bleiben bei ihrer These.
Hohe Gaspreise geben den stärksten Impuls, den Energieverbrauch zu senken. Doch kennt die Verhaltensökonomie Kniffe, um den Einspareffekt noch einmal deutlich zu erhöhen. Ein Gastbeitrag.
Der Krieg, so kalt das klingt, verschafft Amerikanern und Chinesen Wettbewerbsvorteile, und das womöglich auf lange Zeit. Die Gefahr ist real, dass es in Deutschland nicht immer „joot“ gehen wird.
Lange protestierten die Unternehmen in Deutschland heftig gegen ein mögliches Gasembargo. Nun gelingt es Betrieben dennoch, teilweise Gas einzusparen.
Zahlreiche Versorger erhöhen derzeit ihre Preise und die staatliche Gasumlage kommt künftig auch noch obendrauf. Das befeuert die Debatte um eine abermalige Entlastung der Bevölkerung.
In Großbritannien werden im Winter 29 Millionen Haushalte unterstützt.