Eine Großbaustelle mit Ewigkeitsgarantie
Bis 2027 müssen sich Bahnreisende in Süddeutschland auf viel Ärger einstellen. Die Umstellung vom Kopf- auf den Durchgangsbahnhof ist kompliziert.
Bis 2027 müssen sich Bahnreisende in Süddeutschland auf viel Ärger einstellen. Die Umstellung vom Kopf- auf den Durchgangsbahnhof ist kompliziert.
Mit einem eigenen Ministerium, einem 100.000-GPU-Programm und ambitionierten Infrastrukturzielen verspricht die neue Bundesregierung die digitale Wende. Doch der Teufel steckt im Detail und in den offenen Fragen zur Umsetzung.
Es läuft für die Staatsreformer um Thomas de Maizière und Andreas Voßkuhle. Nach dem Bundespräsidenten hat sich auch der Koalitionsvertrag hinter ihr Projekt gestellt. Es repräsentiert ein latent undemokratisches Politikmanagement.
Was im Koalitionsvertrag steht, wie die Regierungsbildung weitergeht und warum Eintracht Frankfurt kein Problem mit der Außenseiterrolle hat. Der F.A.Z. Frühdenker
Zu viel Bürokratie, zu wenig Digitalisierung, zu lange Verfahren, atemlose Gesetzgebung. Die Probleme sind längst erkannt und beschrieben. Wird die nächste Regierung sie lösen?
Was bei den Koalitionsverhandlungen zum Datenrecht berücksichtigt werden sollte.
Cedrik Neike, Industriechef von Siemens, über die Hannover Messe, den Standort Deutschland, die Chancen durch Künstliche Intelligenz – und den Konkurrenten China.
Der Inspekteur des Heeres, Alfons Mais, nennt seine Prioritäten für die Landstreitkräfte: Es geht um defensive Maßnahmen – und die Beschaffung von „Kamikazedrohnen“.
Das Land Hessen schränkt die private Handynutzung an Schulen gesetzlich ein. Das fördert die Konzentration und schützt die seelische Gesundheit der Schüler. Mit Technikfeindlichkeit hat das nichts zu tun.
Das Eschborner Unternehmen Techem macht Ernst mit der Digitalisierung und geht dafür ganz neue Wege. Der milliardenschwere Eigentümerwechsel und besonders der Fachkräftemangel stellen das Unternehmen vor Herausforderungen.
Das wahre Unglück der Digitalisierung ist das stete Scheitern kurz vor der Vollendung. Das muss sich ändern. Ein Digitalministerium mit Budget wäre ein guter Anfang.
Die Chefin des Start-up-Verbands Verena Pausder fordert mehr Optimismus im Land, mehr Geld für Gründer. Außerdem soll das Tabu der Militärforschung an Hochschulen fallen.
Das Frankfurter Unternehmen Videoreality hat eine computeranimierte Version der Mona Lisa von Leonardo da Vinci entworfen. Mit dieser kann man sich mithilfe von KI unterhalten. Was kann sie so erzählen?
Die EU strebt nach digitaler Unabhängigkeit von Amerika. Doch das einstige Prestigeprojekt Gaia-X für eine eigene Datencloud zeigt beispielhaft, wie schwer das bislang fällt.
Zu viel Regulatorik lähmt Unternehmen. Welche sinnvollen Regeln sollten bleiben und welche können weg? Eine Umfrage zeigt, worauf Unternehmen verzichten können.
Zu langsam, zu defensiv: Deutschen Unternehmen wird inzwischen klar, dass ihr Zögern bei der Digitalisierung Wettbewerbsfähigkeit und Marktanteile auf den Weltmärkten kostet. Nun könnte sich dieser Fehler bei der KI wiederholen.
Daten sind die neue „Währung der Macht“ – und Kriminelle machen sich neue Technologie rasch zunutze, um diese abzugreifen. Wie sich das äußert und welche Folgen das hat, zeichnet ein Bericht von Europol nach.
Finanzbildung meint mehr als Anlagetipps: Warum das Konzept des Bildungsministeriums zu kurz greift und den systemischen Einblick in die Finanzwelt verfehlt.
Durch die ständige Verfügbarkeit von Smartphone und Tablet gehen nicht nur geistige Fähigkeiten verloren. Auch Tugenden wie Empathie, Verlässlichkeit und Höflichkeit können darunter leiden.
Eine Kommission rund um den früheren Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts will den Staat wieder handlungsfähig machen. Im Interview beschreibt Andreas Voßkuhle, warum das dringend nötig ist.
Es geht doch. Zumindest an acht Stellen im Ergebnispapier der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD findet die Suche den Begriff „Digitalisierung“.
Was die neue Bundesregierung tun muss. Und wieso Dänemark, Schweden und die USA Vorbilder sind.
Die Kliniken von Quirónsalud gelten als Vorreiter für Digitalisierung. Der Mutterkonzern Fresenius will den KI-Erfolg auf Deutschland übertragen.
Frankfurt digitalisiert Bauanträge und beendet damit auf diesem Feld das Papierzeitalter. Von April an können Anträge nur noch online gestellt werden. Damit verkürzt sich die Bearbeitungszeit erheblich.
Das hessische Bauunternehmen T.O.M. hat den Umgang mit Baukolonnen neu erfunden: Arbeiter werden per Videoschalte instruiert, bei Baubegehungen bleibt der Polier am Schreibtisch. Und der Kunde kann regelmäßig schauen, wie es vorangeht.
Zu Unrecht werden afrikanische Länder pauschal als Hochrisikoregionen für Exportfinanzierungen bewertet. Das liegt auch an der eingeschränkten Perspektive der großen Ratingagenturen. Zwei Bankanalysten zeigen Alternativen auf.
Wie sollen Kinder und Jugendliche mit der digitalen Welt umgehen? Ein Ehepaar aus Hanau befasst sich damit und hat eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Sie fordern ein Smartphone-Verbot bis zur Oberstufe. In der Politik findet das Gehör.
Industrie und Ingenieurskunst waren einst die Zugpferde der deutschen Wirtschaft. Heute hält eine Expertenkommission die Lage für dramatisch. Deren Chef Uwe Cantner erklärt, was eine neue Bundesregierung jetzt machen muss.
Deutschland hat gewählt – und die neue Regierung jede Menge Arbeit vor sich. Doch die Lösung unserer Kernprobleme liegt nicht darin, die Grenzen zu schließen, sondern die Wirtschaft wieder flottzumachen.
Prüfungs- und Beratungsanbieter rüsten kräftig mit KI auf. Trotzdem soll für Jobstarter und Praktikanten viel zu tun bleiben – oft Interessanteres als bisher.
Deutschlands Digitalisierung spielt im Wahlkampf keine Rolle – zu dominant waren die Themen Migration und Wirtschaftsschwäche. Trotzdem muss viel passieren. SPRIND-Chef Rafael Laguna im Podcast.
Seit Gründung der Bundesrepublik hat sich am analogen Ablauf der Bundestagswahl kaum etwas geändert. Doch eine Verlagerung der Stimmabgabe in den digitalen Raum wäre gefährlich und ließe sich auch nicht verfassungskonform umsetzen.
Im Immobiliengeschäft läuft wenig ohne gute Gebäudeverwaltung. Hilfe zur Digitalisierung und Nachhaltigkeit ist gewünscht. Die Anbieter stehen vor einem Umbruch – was sich mit dem Milliardenverkauf eines Dienstleisters zeigt.
Der Bund hat seine Digitalausgaben seit 2019 mehr als verdoppelt. Eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim zeigt erstmals detailliert, wie viel Geld die Bundesregierung tatsächlich für die Digitalisierung ausgibt. Im Jahr 2023 erreichten die Digitalausgaben mit 20,5 Milliarden Euro einen Höchststand.
Es scheint ausgemachte Sache: Nach der Bundestagswahl wird es ein neues Ministerium für Digitalisierung geben. Das klingt erst mal nach einer guten Nachricht. Allerdings kommt es sehr auf die Umsetzung an, wenn das ein Erfolg werden soll. Wunder werden erwartet – aber nicht von allein passieren.
Der Softwarekonzern SAP fordert in München eine souveräne Cloud für Europa. Früher habe man ein Land mit Festungen gesichert, „heute müssen wir die Daten sichern“, sagt Vorstand Thomas Saueressig im Interview.