VW schließt Kompromiss für größere Dieselautos
Volkswagen hat sich mit den Behörden auf einen Kompromiss für die vom Abgasskandal betroffenen Dieselwagen mit 3,0-Liter-Motoren geeinigt. Doch einige Punkte sind weiter offen.
Volkswagen hat sich mit den Behörden auf einen Kompromiss für die vom Abgasskandal betroffenen Dieselwagen mit 3,0-Liter-Motoren geeinigt. Doch einige Punkte sind weiter offen.
Umweltministerin Barbara Hendricks kann sich offenbar vorstellen, für Autos mit Verbrennungsmotoren eine Abwrackprämie zu zahlen. Heute funktioniere das aber noch nicht – aus einem einfachen Grund.
Weil die Werbung ihnen zu gute Abgaswerte vorgegaukelt habe, wollten Käufer Mercedes verklagen. Das hat ein Richter zunächst verhindert. Mit einer ganz einfachen Begründung.
Im Gefolge des Dieselskandals von Volkswagen hat Südkorea die Autoimporteure ins Visier genommen. BMW, Porsche und Nissans droht nun ein Verkaufsverbot für einige Modelle.
Wie sicher sind Lithium-Batterien? Fehlbedienung und schlampige Konstruktion erhöhen das Risiko. Und wenn er mal brennt, ist der Stromspeicher kaum zu löschen.
Volkswagenchef Müller begründet im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, warum Kunden in Europa schlechter behandelt werden als in Amerika. Die Kritik folgt prompt.
Volkswagen-Chef Matthias Müller sieht nicht ein, vom Dieselskandal betroffene Kunden in Europa ähnlich zu entschädigen wie in Amerika. Mit harschen Worten wehrt sich der Manager auch gegen Vorwürfe, die deutsche Autoindustrie habe die Elektromobilität verschlafen.
VW will mit seinen Abgas-Manipulationen kein EU-Recht gebrochen haben. Niedersachsens Ministerpräsident Weil passt diese Sicht der Dinge gar nicht.
Volkswagen soll den von der Abgas-Affäre betroffenen Kunden mehr anbieten, findet die EU-Kommission. Der derzeitige Plan ist ihr offenbar zu dürftig.
Gut 2,5 Millionen Menschen fahren hierzulande mit einem Diesel, der von Abgas-Manipulationen des VW-Konzerns betroffen ist. Viele müssen keinen Preisverfall fürchten. Längerfristig sieht es aber düster aus.
Obwohl die Elektroautos gefördert werden, sind sie unbeliebt. Ab dem Jahr 2030 sollen trotzdem keine Benziner und Dieselautos mehr durch Deutschland fahren.
Seat stoppt den Verkauf eines Dieselmodells in letzter Sekunde. Im gerade vorgestellten Ateca muss ein Katalysator nachgerüstet werden. Die Kunden werden auf unbestimmte Zeit vertröstet.
Seit Beginn des Dieselskandals von Volkswagen fuhr Audi im Windschatten des Mutterkonzerns. Nun gerät der Chef in den Fokus.
Obwohl die Luft in Delhi die schmutzigste der Welt ist, dürfen schwere Diesel wieder in die Stadt. Ein glorreicherSieg der internationalen Autoindustrie.
Der größte Rückruf der VW-Geschichte wird ausgedehnt. Damit rückt der Autobauer seinem Ziel näher, bis zum Jahresende die Umrüstung für alle Modelle zumindest gestartet zu haben.
Dem Manager winken Monate nach Bekanntwerden des Dieselskandals nicht nur interessante Stellenangebote als Dax-Aufsichtsrat. Doch eine Hürde gibt es noch.
Nach dem Volkswagen-Skandel steht der Diesel ständig unter Beschuss. Es ist gut, dass dieser Aktionismus nun gebremst und länger nachgedacht wird.
Opel kann mit seinen neuen Modellen mit Zweiliter-Dieselmotor an den Start gehen. Das Kraftfahrt-Bundesamt ist mit den Abgaswerten zufrieden. Sie sollen viel besser sein als zuvor.
Einfahrverbote in Städte helfen nicht dabei, die Luftqualität zu verbessern. Sinnvolle Effekte brächten Taxis, Busse und Behörden. Warum die blaue Plakette schleunigst vertrieben gehört.
Volkswagen legt wegen des Abgasskandals in den Vereinigten Staaten weitere 2,2 Milliarden Euro zur Seite. Das eigentliche Geschäft aber läuft besser als gedacht. Die VW-Aktie steigt.
Der Abgas-Skandal könnte Volkswagen wohl auch in Kanada teuer zu stehen kommen. Die Einigung mit Kunden dort würde sich an dem orientieren, was der Konzern mit Amerika ausgemacht hat, heißt es.
Hinter enormen Boni wie bei Volkswagen steckt vor allem Misstrauen, sagt Ulrich Goldschmidt, Vorsitzender des Führungskräfteverbandes. Ein Interview über Gehälter, Leistung und eine viel zu autoritäre Befehl-Gehorsam-Kultur.
Viele Autohersteller haben die E-Mobilität nicht ernst genommen. Dann kam der Dieselskandal. Nun gibt es Prämien und große Versprechungen. Aber warum erst jetzt?
Nach entsprechenden Berichten in der Nacht ist nun offiziell: Volkswagen soll wegen der Abgas-Affäre in Amerika mehr zahlen als gedacht. Reicht das Geld, das der Konzern zurück gelegt hat?
„Dieselgate“ hat Volkswagen in eine schwere Krise gestürzt. Nun will das Management um Vorstandschef Müller den Konzern grundlegend umbauen. Bis 2025 plant der Konzern mehr als 30 neue Elektromodelle. Insgesamt aber soll die Palette an Modellvarianten kleiner werden.
Der Mazda CX 3 mit Diesel ist kein Sportsmann, er fährt müder, als er aussieht, und bedarf eines entschlossenen Gasfußes. Dafür ist er sparsam: Seine große Stunde schlägt an der Tankstelle.
Weniger Profit, weniger Umsatz: Volkswagen spürt die Folgen des Dieselskandals weiterhin. Aber immerhin schreibt der Konzern wieder schwarze Zahlen.
Volkswagen macht auf dem Weg zu einem Vergleich im Dieselgate-Verfahren in Amerika weiter Fortschritte. Angeblich muss VW für die Strafen und Entschädigungen keine weiteren Rückstellungen vornehmen.
Nach langer Diskussion empfiehlt der Aufsichtsrat der Hauptversammlung, den Vorstand zu entlasten. Derweil flammt schon ein neuer Krisenherd auf.
Der aktuelle Vorstandschef muss sich bei der Jahrespressekonferenz für den Abgasskandal entschuldigen. Der ehemalige Vorstandschef füllt sich ungerührt weiter sein Konto mit Zahlungen aus Wolfsburg.
Wer Kleinwagen zu seinem Kerngeschäft zählt und auf den Diesel als Motor nicht verzichten will oder kann, geht teuren Zeiten entgegen.
Volkswagen kappt wegen des Abgasskandals die Vorstandsboni um 30 Prozent. Allerdings nicht endgültig: Steigt der Aktienkurs in den kommenden drei Jahren hoch genug, soll das Geld nachträglich ausbezahlt werden.
Die Umweltminister der Bundesländer wollen Konsequenzen aus dem Abgas-Skandal ziehen: Diesel soll teurer werden, auch ein neues Tempo-Limit ist geplant.
In Sachen Dieselgate überziehen Anwälte jetzt VW mit ihren Klagen. Die Forderungen fallen naturgemäß hoch aus. Alles eine Frage der Berechnung.
Der Diesel muss um seinen Ruf fürchten: Mancherorts soll er aus den Innenstädten verbannt werden. Dabei schont ein Euro-6-Dieselmotor nicht nur das Klima, sondern auch den Geldbeutel.
Der Ruf nach Subventionen für die Elektromobilität wird immer lauter. Der frühere SAP-Chef Henning Kagermann hat jetzt eine Sonderabgabe von bis zu eineinhalb Cent je Liter ins Gespräch gebracht.