Geldvermögen auf Rekordhoch, doch Anstieg schwächt sich ab
Die Privathaushalte in Deutschland sind in der Summe so reich wie niemals zuvor. Doch nach Angaben der Deutschen Bundesbank verlangsamte sich die Zunahme des Vermögens im vergangenen Sommer.
Die Privathaushalte in Deutschland sind in der Summe so reich wie niemals zuvor. Doch nach Angaben der Deutschen Bundesbank verlangsamte sich die Zunahme des Vermögens im vergangenen Sommer.
Finanzministerium, Bundesbank und Bafin sorgen sich über den Preisanstieg bei Wohnimmobilien. Die Aufseher schalten vom Pandemie- in den Präventionsmodus um.
Der Wechsel an der Spitze der Bundesbank fällt in eine brisante Zeit. Die alte Kompetenz der deutschen Institution in der Inflationsbekämpfung kann der EZB helfen.
Feierstunde für einen außergewöhnlichen Wechsel: Der neue Bundesbankpräsident Joachim Nagel verspricht Kontinuität im Geiste – und sieht die hohe Inflation keineswegs nur durch Sondereffekte der Pandemie hervorgerufen.
SPD und Union beraten „fraktionsoffen“ über die Impfpflicht. Die Briten stellen sich auf ein Leben mit Corona ein. Und in Deutschland erreichen die Strompreise Rekordhöhen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Zentralbank versteckte in einem unterirdischen Atombunker an der Mosel jahrzehntelang eine milliardenschwere Bargeldreserve. Ein Besuch in der Unterwelt.
Finanzminister Lindner teilte vor Weihnachten mit, dass sich er und Kanzler Scholz für Nagel aussprechen. Demnach stehe der Ökonom für geldpolitische Kontinuität, die gerade von besonderer Bedeutung sei.
Im Dezember ist die Inflation überraschend noch einmal gestiegen. Und das obwohl der Anstieg bei den Energiepreisen nicht mehr so stark ausfiel wie zuletzt. Auch in diesem Jahr müssen sich Verbraucher auf höhere Preise einstellen.
Seit 20 Jahren ist die Deutsche Mark Geschichte. Wer noch Münzen findet, sollte sie sich ganz genau anschauen – vielleicht ist eine teure Rarität darunter.
Zwanzig Jahre nach der Einführung des gemeinsamen europäischen Bargeldes stellen 1-€-Münzen aus anderen Euroländern die Mehrheit in deutschen Geldbörsen. Auch beim Kleingeld werden die Ausländer immer mehr. Zur Statistik einer Durchmischung.
Auch in der Corona-Krise haben die Haushalte insgesamt ihr Vermögen gesteigert. Dass es eine Rekordhöhe erreicht hat, liegt vor allem an einer bekannten Neigung der Deutschen.
Zum Jahreswechsel steigt der CO2-Preis auf Benzin. Wie vor einem Jahr dürfte das den Kraftstoff an der Tankstelle verteuern. Laut ADAC werden die Auswirkungen aber längst nicht so gravierend sein.
Joachim Nagel tritt in einer schwierigen Phase an die Spitze der Deutschen Bundesbank. Dennoch ist er nicht chancenlos.
Vor allem Benzin und Öl waren im Dezember billiger als im Monat zuvor. Worauf Verbraucher nun hoffen können.
Der oberste Bankenaufseher Joachim Wuermeling warnt vor einer zu starken Konzentration auf die Pandemie. Er fürchtet Gefahren, die größer und langfristiger seien.
Der Ökonom rät von einer Erweiterung der Währungsunion ab. Seiner Ansicht nach muss dauerhaft Stabilität gewährleistet sein. Das Problem seien die Unterschiede zwischen den Ländern.
Bund und Länder beraten über neue Kontaktbeschränkungen, der Vorsitzende der Bischofskonferenz ruft zum Impfen auf, und in Berlin soll die neue Regierende Bürgermeisterin die Arbeit aufnehmen.
Joachim Nagel übernimmt in der Deutschen Bundesbank ein schweres Erbe. Sein Vorteil besteht darin, dass er mit Weidmanns Vergangenheit im Beziehungsgeflecht der EZB-Ratsmitglieder nichts zu tun hat.
Hohe Inflationsraten und die Lasten der Negativzinspolitik: Auf den neuen Bundesbankpräsidenten kommen große Aufgaben zu. Viele Bankenvertreter bejubeln die Entscheidung für Joachim Nagel.
Joachim Nagel soll neuer Bundesbankpräsident werden. Er ist ein erfahrener Notenbanker und hat oft ähnliche Positionen wie Jens Weidmann vertreten.
Die Preise dürften weiter klettern. Für 2022 rechnet die Bundesbank mit 3,6 Prozent Inflation. Die Erholung der Konjunktur wird sich indes wohl nach hinten verschieben.
Wen will die CDU-Basis an der Spitze der Partei sehen? Heute könnte es Klarheit geben. Hält der Pessimismus der deutschen Unternehmer an? Und gibt es ein Grundrecht aufs Gendern? Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Ampelkoalition gestaltet aggressiv die Regeln um. Das Versprechen der FDP, das bürgerliche Lager zu vertreten, hat nicht lange gehalten. Die Regierung will nicht offenlegen, dass sie die Corona-Notkredite für ihre Projekte braucht.
Die Preise steigen in diesen Tagen so stark wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Häuser gelten landläufig als guter Schutz davor. Trifft das auch wirklich zu?
Für die Nachfolge von Jens Weidmann dürfte das SPD-Mitglied Joachim Nagel mit Notenbank-Erfahrung die besten Karten haben. Seine Partei soll außerdem das Vorschlagsrecht für den Bundesbank-Posten haben.
Die Institute wehren sich gegen einen Kapitalpuffer für die Risiken am Immobilienmarkt. Doch auch die EZB macht hier Druck.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde spricht über die Furcht der Deutschen vor der Inflation und den Abschied von Bundesbankchef Jens Weidmann. Außerdem erklärt sie, wann sie die Geldpolitik straffen würde.
Ausgerechnet die hohe Inflation könnte auch für den Wert von Häusern ein Problem werden, warnt die Bundesbank. Dann nämlich, wenn die Zinsen steigen. Die Ampelkoalition erwägt laut Bundesbank ein Eingreifen gegen eine mögliche Immobilienblase.
Die Inflation steigt und steigt. Am 16. Dezember will die Europäische Zentralbank die Weichen für ihre künftige Geldpolitik stellen. Für Bundesbankpräsident Weidmann wird es die letzte Sitzung in seiner Amtszeit. Wird sie zur Zäsur?
Alles hängt mit allem zusammen: Mehr Inflation verstärkt die kalte Progression. Ihr Ausgleich mindert das vorhergesagte Steueraufkommen. Die künftigen Koalitionäre haben damit weniger Geld in der Kasse.
Mehrere Bundesländer wollen ihre Corona-Regeln verschärfen. Die Debatte um eine allgemeine Impfpflicht nimmt Fahrt auf. Und für VW-Chef Diess könnte es ein wichtiger Tag werden. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Bundesbank erwartet noch mehr Inflation. Auch im kommenden Jahr könnten die Inflationsraten in Deutschland noch längere Zeit deutlich über drei Prozent liegen.
Noch ist unklar, ob hohe Inflationsraten eine Episode bleiben oder zu einer dauerhaften Gefahr werden. Das akzeptiert nun sogar die EZB.
Der scheidende Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt: Angesichts der Unsicherheit über die künftige Inflationsentwicklung sollte die EZB ihren expansiven Kurs nicht zu lange fortsetzen. Sie dürfe das Risiko einer zu hohen Inflation nicht ignorieren.