Die Zukunft des Sitzens im Pendlerzug
Schlafkojen und Minibüros im Pendlerzug. Das sind nur zwei Ideen, wie der Nahverkehr in einigen Jahren aussehen könnte.
Schlafkojen und Minibüros im Pendlerzug. Das sind nur zwei Ideen, wie der Nahverkehr in einigen Jahren aussehen könnte.
Eigentlich müsste es rund laufen bei der Deutschen Bahn, doch intern fliegen die Fetzen. In einem 15 Seiten langen Brief an Verkehrsminister Scheuer legt Konzernchef Lutz Rechenschaft ab.
Das Steinkohlekraftwerk in Datteln darf doch noch ans Netz. Der Hauptkunde ist die Deutsche Bahn. Für das Stilllegen älterer Kraftwerke soll es derweil Prämien geben. Den Grünen reicht das nicht.
Elf Milliarden Euro hat die Bundesregierung im Klimapaket der Deutschen Bahn versprochen. Die Konkurrenz sieht darin Wettbewerbsverzerrung und eine unzulässige staatliche Beihilfe.
Machtkampf, Schulden und unzufriedene Kunden – die Bahn hat mit vielen Problemen zu kämpfen. Nun hat der Aufsichtsrat eine neue Vorstandsstruktur und Investitionen für neue Züge beschlossen.
Die Bundesregierung will offenbar Bahn-Finanzvorstand Alexander Doll zum Rücktritt bewegen. Jetzt wird auch klar, warum: Denn eines seiner Hauptprojekte wird wohl gleich mit beerdigt. Für die hoch verschuldete Bahn, die sich einen milliardenschweren Erlös erhofft hatte, sind das keine gute Nachrichten.
Trotz Verspätungen und der Affäre um Beraterverträge sollten die Vorstände der Deutschen Bahn mehr Geld bekommen. Das soll vom Tisch sein – der öffentliche Aufschrei hat offenbar Wirkung gezeigt.
Ab dem nächsten Jahr soll der sechsköpfigen Vorstand 1,5 Millionen Euro mehr bekommen. Hintergrund ist ein internes Gutachten. Scheuer kritisiert die Pläne als „falsches Signal“.
Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn ist am Morgen in der Station Offenbach-Ost von einer einfahrenden S-Bahn überrollt worden. Es kam zu einer Sperrung der Strecke.
Eine Zugverbindung von der kenianischen Hafenstadt Mombasa bis in Ugandas Hauptstadt Kampala: Das war der Plan von Kenias Regierungschef Kenyatta. Doch das Projekt droht spektakulär zu scheitern. Profitieren könnte China.
Nachtzüge sind eine wunderbare Alternative zum Fliegen und in Österreich seit Jahren ein Erfolgsmodell. Kommen sie nun auch in Deutschland zurück?
Auf einer Fläche von rund 84 Fußballfeldern sollen bis zu 2000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Arnstadt ist ein 28.000-Einwohner-Ort. Dort soll eine der größten Fabriken für Batteriezellen in Europa entstehen. Und die Arnstädter fragen sich: Schaffen wir das?
Die Lokführer-Gewerkschaft GDL fordert mit deutlichen Worten die Entlassung von Bahn-Vorstand Huber im Zuge der Berateraffäre. Verlangt wird auch ein grundlegender Umbau des Konzerns.
Adliger Besuch am Main: Das norwegische Kronprinzenpaar ist zur Buchmesse nach Frankfurt gefahren. Mit im sogenannten Literaturzug der Bahn AG saßen mehrere Schriftsteller aus ihrer Heimat. Prinz Haakon verriet gleich, was er so liest.
Angela Merkel will eine „Planung per Gesetz“ für wichtige Einzelprojekte auf den Weg bringen. Die Bauwirtschaft unterstützt dieses Vorhaben, denn nur so könnten zusätzliche Kapazitäten im Schienennetz schnell genug entstehen.
In Frankfurt müssen sich Bahnreisende am Wochenende auf beeinträchtigten Verkehr einstellen. Ursache dafür ist eine kaputte Weiche – die sich außerhalb der Stadtgrenzen befindet.
Die Deutschen sollen mehr Zug fahren – doch viele Bahnstrecken sind heillos überlastet. Die Bundeskanzlerin nennt die Planungs- und Genehmigungsverfahren „elend langsam“ und kündigt Besserung an.
Die Deutsche Bahn geht zwar nicht an die Börse. Doch sie will nun ein spezielles Wertpapier herausgeben – eine Mischung zwischen Aktie und Anleihe.
Frankfurt hat weder den schönsten noch den am stärksten frequentierten Bahnhof in Deutschland. Trotzdem: An der Finanzmetropole kommt kaum ein Schnellzug vorbei. Und für die Zukunft kündigt sich Großes an.
Die Elektro-Tretroller spalten die Gesellschaft. Die einen hassen sie (und ihre Fahrer). Die anderen wollen nur Spaß haben. Hier kommt ein Plädoyer für mehr Ruhe.
Schon der erste Herbststurm hat die Bahn teilweise lahmgelegt. Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wenden sich nun hilfesuchend an das Verkehrsministerium. Die Länder haben einen Plan – doch der hat auch Gegner.
Das Sturmtief „Mortimer“ zieht über Deutschland und hat zeitweise für schwere Behinderungen im Bahnverkehr gesorgt. In Sachsen-Anhalt wurde ein Mann von einem umstürzenden Baum erschlagen.
Die Deutsche Bahn hatte ihren Fernverkehr in Norddeutschland wegen des Sturmtiefs „Mortimer" am Montagmorgen weitgehend eingestellt.
Eine halbe Milliarde Euro fordert die Deutsche Bahn von den Herstellern des sogenannten Lastwagen-Kartells. Diese Summe sei wegen der Preisabsprachen von der Bahn, der Bundeswehr und zig weiteren Unternehmen zu viel gezahlt worden. Nun liegt der Fall bald vor Gericht.
Der Staatskonzern soll helfen, das Klima zu retten. Deshalb plant er bis 2030 erhebliche Investitionen. Aber es gibt Zweifel, ob das Ziel wirklich erreicht wird.
Wenn Menschen über Züge reden, dann vor allem über deren Verspätungen. Im vergangenen Jahr ist die Pünktlichkeitsquote im Fernverkehr stark gesunken. Die Deutsche Bahn verspricht Besserung. Doch das wird teuer.
Bislang habe die Deutsche Bahn gesagt, Deutschland brauche eine starke Schiene. Seit Freitag wisse er, Deutschland bekomme sie auch, sagte Konzernchef Richard Lutz am Sonntag. Was bringt das dem Verbraucher?
Heute tagt der Aufsichtsrat der Bahn. Die Sitzung dürfte eines der wichtigsten Treffen der jüngeren Vergangenheit werden. Es geht um die sogenannte Berateraffäre, die marode Infrastruktur und den geplanten Verkauf eines wichtigen Tochterunternehmens.
Die Bahn fährt elektrisch und laut DB sogar oft mit Ökostrom. Doch andererseits heißt es, kein Verkehrsmittel sei so gut für die Umwelt wie der Reisebus. Was nun stimmt, lässt sich gar nicht so leicht sagen. Wir haben uns die Zahlen angesehen.
Die wirtschaftliche Lage der Bahn sei „besorgniserregend“, schreibt der Bundesrechnungshof. Die Prüfer kritisieren insbesondere das Wegschauen von Verkehrsminister Scheuer bei Stuttgart 21.
Egal ob neue Autobahnen, Bahnstrecken oder Stromleitungen – wichtige Infrastrukturprojekte kommen oft nur im Schneckentempo voran. Unionspolitiker wollen das nun ändern und dazu die Rechte von Umweltverbänden beschneiden.
Die wirtschaftliche Situation der Deutschen Bahn sei besorgniserregend, urteilt der Bundesrechnungshof. Bundesverkehrsminister Scheuer fordert vom Aufsichtsrat „klare Antworten“.
Dutzende Eisenbahnbrücken in Hessen sind marode. Sie instand zu setzen, lohnt sich nicht. Das hat die Bahn AG auf Anfrage der SPD im Landtag mitgeteilt. Es gibt aber auch gute Nachrichten zu diesem Thema.
Die Psychiatrie im Klinikum Höchst bleibt auch nach einem Gutachten in der Diskussion. Frankfurts Rathauschef darf auf der IAA keine kritische Rede halten. Und Lasterfahrer erhalten an der A5 mehr Parklplätze. Die F.A.Z.-Hauptwache.
Der Aufsichtsrat diskutiert kommende Woche unter anderem über Personenverkehrschef Berthold Huber. Es geht um einen Beratervertrag mit einem früheren Manager.
Wenn die Mehrwertsteuer auf Zugtickets sinkt, sollen auch die Preise fallen. Zumindest im Fernverkehr. Das ist der Plan der Deutschen Bahn. ICE-Züge bekommen außerdem grüne Streifen.