Gefangene Staatsbahn
Aus dem aktuellen Tarifkonflikt mit der GDL kommt die Bahn als Staatskonzern nur schwer heraus. In der privaten Wirtschaft zwingt die Angst vor Jobverlust Streikhansel eher zur Rücksichtnahme
Aus dem aktuellen Tarifkonflikt mit der GDL kommt die Bahn als Staatskonzern nur schwer heraus. In der privaten Wirtschaft zwingt die Angst vor Jobverlust Streikhansel eher zur Rücksichtnahme
Das Angebot enthalte nun eine „Entgeltkomponente“, teilte die Bahn mit. Doch reicht das, um die GDL von neuen Streiks abzuhalten? Arbeitgeber fordern eine Reform des Tarifeinheitsgesetzes.
Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn gibt es bislang kein neues Angebot. Nun erhöht der Gewerkschaftsvorsitzende Claus Weselsky den Druck. Auch Streiks sind wieder möglich.
Schon drei Streikwellen – und im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn ist immer noch keine Lösung in Sicht. Viel Rückhalt für die Arbeitsniederlegungen haben die Lokführer in der Bevölkerung aber offenbar nicht.
Nach dem Ende des Bahnstreiks meldet sich der Chef der deutlich größeren Gewerkschaft EVG zu Wort. Sollte die GDL einen günstigen Abschluss mit der Deutschen Bahn erzielen, will die EVG ihrerseits eine Sonderkündigung des Tarifvertrags prüfen.
Die Lokführergewerkschaft will vorerst zu keinem neuen Ausstand aufrufen. Der Bahn-Konzern beharrt derweil auf Verhandlungen - auch wenn er kein neues Angebot vorlegt.
Der zweitlängste Arbeitsausstand in der Geschichte der Deutschen Bahn ist beendet. Die meisten Züge sollen im Laufe des Tages wieder fahren. Doch GDL-Chef Claus Weselsky erhöht den Druck auf den Konzern weiter.
Nach dem bislang längsten Streik im festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen Bahn und Lokführern sollen am Dienstag die Züge wieder rollen. Die mittelständische Wirtschaft fordert ein Machtwort der Bundesregierung.
Nach dem bislang längsten Streik im Tarifkonflikt verspricht die Deutsche Bahn zwar zunächst wieder einen Normalbetrieb. Bewegung im festgefahrenen Streit mit der Lokführergewerkschaft GDL zeichnete sich aber auch am Montag nicht ab.
Das befürchtete Chaos während des Lokführerstreiks ist ausgeblieben, die Lieferkette hat gehalten. Doch die Industrie zeigt sich besorgt über das marode Image des Schienenverkehrs.
Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL wartet auf ein neues Angebot der Deutschen Bahn. Der Vorwurf, den Lokführern würde es nur um Profilierung gehen, weist Weselsky zurück.
Fast 10.000 Eisenbahner beteiligen sich am Streik der GDL bei der Deutschen Bahn. Zum ersten Mal wurde nun auch am Wochenende gestreikt – doch eine kleine gute Nachricht gibt es.
Die Deutsche Bahn wollte den Lokführer-Streik stoppen, verliert aber auch in der zweiten Instanz. Reisende brauchen weiter Geduld.
Das Arbeitsgericht Frankfurt lehnt eine Einstweilige Verfügung ab, mit der die Deutsche Bahn den Arbeitskampf stoppen wollte. Diese geht nun in Berufung – schon am Freitagmorgen wird wieder verhandelt.
Das neue Lohnangebot hat die GDL nicht vom Streiken abgebracht. Aber auch Gerichte werden keine Lösung liefern können. Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Der GDL-Chef hat das neue Tarifangebot der Deutschen Bahn mit deutlichen Worten zurückgewiesen.
Der Konzern hält den Streik der Lokführer für nicht zulässig und stellt vor dem Arbeitsgericht Frankfurt am Main einen Antrag auf einstweilige Verfügung. Dieses will noch am Donnerstag entscheiden.
Der Streik der Lokführer geht in eine neue Runde - trotz eines neuen Angebots der Deutschen Bahn. Der Unmut der Fahrgäste wächst.
Trotz eines neuen Angebots der Deutschen Bahn hält die Lokführergewerkschaft an ihrem Streik fest. Ziel des Konzerns sei „die Existenzvernichtung der GDL“, sagt deren Chef Claus Weselsky.
An Geldmangel wird der GDL-Streik kaum scheitern: Die Gewerkschaft erfreut sich voller Streikkassen, politische Lösungen des Konflikts sind nicht in Sicht. Und die Wahl verhindert schnelle Rechtsänderungen.
Die Bahn erfüllt eine Forderung der GDL: Sie ist bereit, eine Corona-Prämie von 600 Euro zu zahlen. An anderen Punkten gibt es noch Uneinigkeit. Wie reagiert die Gewerkschaft?
Der Lokführerstreik führe dazu, dass mehr Transporte auf die Straßen verlagert werden, argumentiert die DB-Cargo-Chefin. Von den Streiks im Personenverkehr profitieren Lufthansa und Eurowings.
Die Kanzlerin soll sich im eskalierten Tarifstreit zwischen Deutscher Bahn und Lokführergewerkschaft GDL einschalten. Das fordert Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch. Die Vorstellungen der GDL hält er für berechtigt und bezahlbar.
Es wird der bisher längste Arbeitskampf: Von Mittwochmorgen an wird die GDL Teile des Güterverkehrs lahmlegen. Ab Donnerstag brauchen dann Pendler und Urlauber wieder Geduld. Die Bahn rät, Reisen zu verschieben – und kommt Kunden mit flexiblen Tickets entgegen.
In einem Sonderzug der Berliner S-Bahn können sich die Fahrgäste gegen das Coronavirus impfen lassen. Verwendet wird der Wirkstoff von Johnson&Johnson. Mit der einmaligen Aktion will die Deutsche Bahn mehr Menschen zum Impfen motivieren.
Mit der neuen Trasse soll die Reise zwischen den rund 150 Kilometer voneinander entfernten Städten künftig unter einer Stunde dauern. Auch andere Fernstrecken würden davon profitieren.
Hohe Inflation, leere Kassen: Für den öffentlichen Dienst der Bundesländer steht eine schwierige Tarifrunde bevor – auch weil die Erwartungen vieler Beschäftigter hoch sind.
Während eine Mobilisierung der Menschen für ein modernes und zukunftsgewandtes Gemeinwesen dringend überfällig erscheint, diskutiert Deutschland lieber über die Subventionierung von Lastenrädern. Dann findet die Zukunft eben woanders statt.
Man liege in den Vorstellungen nicht weit auseinander, sagt Konzernchef Richard Lutz. Er erwartet, dass die Lokführergewerkschaft zeitnah an den Verhandlungstisch zurückkehrt.
Die GDL hält die Bahnkunden in Atem. Kaum ist der Streik vorbei, droht schon der nächste. Das ist das Thema der Woche im F.A.Z. Einspruch Podcast
Die Bahn erwartet am heutigen Mittwoch wieder einen weitgehend normalen Betrieb im Fern- und Regionalverkehr sowie bei den S-Bahnen. Eine Lösung des Tarifkonflikts ist jedoch weiter nicht in Sicht.
Bei der Deutschen Bahn gehen die Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) weiter. Am zweiten Streiktag soll laut Bahn rund jeder dritte Zug im Fernverkehr fahren. Im Regional- und S-Bahnverkehr sollen rund 40 Prozent der Züge verkehren.
Am zweiten Tag in Folge werden im Fern- und Regionalverkehr zahlreiche Züge ausfallen - oder sehr voll sein: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer setzt ihren Streik fort. Steigt dadurch auch die Gefahr einer Corona-Infektion?
Der Streik bei der Bahn hat am Montag den Schienenverkehr in ganz Deutschland stark beeinträchtigt. Ist am Dienstag eine Besserung zu erwarten? Ein Überblick über die Situation in den Bundesländern.
Der Anführer der Lokführergewerkschaft GDL wirft der Bahn Widersprüchlichkeit vor – und erläutert seine Konfliktstrategie. Zudem erklärt er, warum das letzte Angebot der Bahn aus seiner Sicht nicht ausreichte.
Für den Deutschlandtakt, mit dem Nah- und Fernverkehr besser aufeinander abgestimmt werden sollen, will der Bund zahlreiche Schienenprojekte vorantreiben. Darunter sind etliche Vorhaben in Hessen.