Bahn-Vorstand bekommt neues Vergütungsmodell
Die Pünktlichkeit der Bahn ist mies, trotzdem fließen die Boni. Daran übt auch ein früherer Verkehrsminister Kritik. Ändern tun das jetzt jedoch andere.
Die Pünktlichkeit der Bahn ist mies, trotzdem fließen die Boni. Daran übt auch ein früherer Verkehrsminister Kritik. Ändern tun das jetzt jedoch andere.
Mit einer eigenen Genossenschaft will GDL-Chef Weselsky der Bahn Lokführer abwerben. Damit will er den Druck erhöhen, bessere Arbeitsbedingungen und finanzielle Konditionen zu akzeptieren. Das ist nicht ohne Risiko. Ein Gastbeitrag.
Deutschen Gewerkschaften steht es frei zu fordern, was ihnen durchsetzbar erscheint. Problematisch wird es, wenn die Regierungskoalition auf Kosten Dritter kräftig Schützenhilfe für solchen Übermut leistet.
Die nächste Streikrunde bei der Deutschen Bahn wird laut der Lokführergewerkschaft GDL länger als 24 Stunden dauern. Sie nennt ein konkretes Datum, ab dem mit neuen Arbeitsniederlegungen zu rechnen sei.
Mit einer eigenen Genossenschaft will GDL-Chef Weselsky der Bahn Lokführer abwerben. Das ist nicht ohne Risiko.
Die Strecke durch das hessische Kinzigtal ist eine der am stärksten ausgelasteten Bahnlinien in Deutschland. Deswegen erhält sie ein zweites Gleis für jede Richtung.
Im Dauerstreit um Bonuszahlungen für den Vorstand der Deutschen Bahn könnte dieser laut Aufsichtsratskreisen nun doch für 2022 Zahlungen erhalten.
Die Vorstände der Deutschen Bahn erhalten einem Bericht zufolge üppige Boni in Höhe von insgesamt 5 Millionen Euro für 2022. Einige Ziele wie Pünktlichkeit wurden deutlich verfehlt, andere habe man aber dafür übertroffen.
Nach diesem Modell könnte nach Auffassung des DB-Vorstands Seiler noch vor Weihnachten eine Einigung erzielt werden. Er fordert die Lokführergewerkschaft GDL auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Es wird immer deutlicher, wie sehr Deutschlands Wohlstand wackelt. Hier sind die 13 größten Schwierigkeiten – und drei Dinge, die trotzdem Hoffnung machen.
Bei der Deutschen Bahn gilt ab sofort der neue Fahrplan. Zusätzliche Fernverkehrsstrecken sowie Nachtzugverbindungen ins Ausland sind jetzt im Angebot. Das Bahnfahren wird teurer.
Ab der zweiten Jahreshälfte 2024 müssen sich Bahnreisende auf eine Änderung einstellen. Einige BahnCards werden dann nur noch digital angeboten. Für neu beantragte Probekarten gilt dies ab sofort, teilt der Konzern mit.
Der Ausbau und die intensivere Nutzung des Schienennetzes stößt in der Landeshauptstadt auf Schwierigkeiten. Die Knotenpunkte limitieren die Möglichkeiten. Einen S-Bahn-Halt in Kostheim wird es so erstmal nicht geben.
Von diesem Sonntag an gilt der neue Fahrplan der Deutschen Bahn. Es gibt nun dreimal pro Woche eine Nachtzugverbindung zwischen Berlin, Brüssel und Paris. Die Fahrkartenpreise steigen.
In Kleinstädten verlottern die Bahnhöfe, die Deutsche Bahn will das Elend mit einem großen Sanierungsprogramm stoppen. Doch die Ampelparteien streiten darüber, wer zahlen soll.
Die USA haben stärker als die meisten Industriestaaten auf individuelle Mobilität gesetzt. Das erschwert es, Treibhausgase einzusparen. Nun sollen zwei neue Bahnstrecken errichtet werden. Die Regierung stellt Milliarden bereit.
Der Fern- und Regionalverkehr der Deutschen Bahn läuft nach dem Streikende wieder wie geplant. Die Züge dürften nach Angaben des Unternehmens stark ausgelastet sein.
Die Mitglieder der Lokführergewerkschaft GDL haben ihren Streik am Freitagabend beendet. Bei der Bahn gilt jedoch vorerst weiter der Notfallfahrplan. Reisenden wird geraten, ihre Pläne noch etwas aufzuschieben.
Offenbar haben ausfallende Züge in Frankfurt die Reisepläne vieler Fahrgäste durchkreuzt. Seit Donnerstagabend um 22 Uhr wird der Personenverkehr bei der Deutschen Bahn bestreikt. Der Warnstreik der Lokführergewerkschaft GDL soll 24 Stunden andauern.
Am Freitagmorgen regt sich am Bahnsteig wenig. Die Gewerkschaft der Lokomotivführer streikt und will die Arbeitgeber zu Zugeständnissen bewegen. Wer eine Fahrkarte mit Zugbindung gekauft hat, kann dieses später nutzen.
Der Ausstand der Lokführer am Freitag dürfte den Schienenverkehr in Deutschland erheblich beeinträchtigen. Im kommenden Jahr könnte es noch schlimmer kommen.
Die kurzfristige Ankündigung des Bahn-Streiks stößt auf heftige Kritik
Die GDL ruft ihre Mitglieder ab 22 Uhr zum Warnstreik im Personenverkehr auf, bereits ab 18 Uhr soll er im Güterverkehr beginnen. Nach Angaben der Deutschen Bahn werden Beeinträchtigungen schon vor Beginn des Warnstreiks erwartet, ebenso danach.
Wie beim letzten Warnstreik der GDL will die Deutsche Bahn wieder zumindest jeden fünften Fernzug fahren lassen. Das Unternehmen hat bereits einen Notfahrplan veröffentlicht.
Die Gewerkschaft der Lokführer will von Donnerstagabend bis Freitagabend streiken, in Deutschland werden in dieser Zeit fast keine Züge fahren. GDL-Chef Claus Weselsky verspricht: Es ist die letzte Aktion für dieses Jahr.
Die Lokführergewerkschaft GDL ruft abermals kurzfristig zu einem Warnstreik bei der Deutschen Bahn und weiteren Eisenbahnunternehmen auf. Für den Personenverkehr beginnt der Arbeitsausstand am Donnerstagabend um 22.00 Uhr.
Der Bahnverkehr in Bayern ist durch die Schneemassen weit stärker betroffen als in Österreich. Die Nachbarn lassen sich den Winterdienst auch einiges kosten.
Der Deutschen Bahn zufolge müssen Zugreisende noch bis Mittwoch mit Einschränkungen rechnen. Starker Schneefall hatte am Wochenende zu Verkehrsbehinderungen in Teilen Süddeutschlands geführt – vielerorts riefen Behörden dazu auf, aus Sicherheitsgründen zuhause zu bleiben.
In München bleibt die Lage am Flughafen angespannt. Für Dienstag kündigen Meteorolgen Eisregen an. Die Lufthansa rechnet mit weiteren Einschränkungen im Laufe der Woche.
Auch am Montag stranden Menschen in und bei München im Zugverkehr. Teils sind die Züge so voll, dass Fahrgäste zum Ausstieg aufgefordert werden – zum Beispiel im ICE 508.
Aufgrund des Winterwetters fuhr am Wochenende rund um München kaum noch ein Zug. Die Eisenbahn- und Verkehrsgesellschaft fordert massive Investitionen in die Infrastruktur: Diese sei derzeit „in weiten Teilen marode“.
Starke Schneefälle in Süddeutschland sorgten am Wochenende für ein Verkehrschaos. Bei der Deutschen Bahn kommt es zu massiven Ausfällen und Verspätungen. Die Gewerkschaft (EVG) und der Fahrgastverband Pro Bahn fordern nun mehr Investitionen in die Schienen-Infrastruktur.
Auch in der neuen Woche dominiert in Deutschland das Winterwetter. Vielerorts dürfte es glatt werden. In Bayern fallen am Montag weiter viele Züge aus.
44 Zentimeter misst die Schneedecke in München an diesem Wochenende – der höchste Wert seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Für den Straßen- und Flugverkehr bedeutet das Chaos, Wintersportbegeisterte freuen sich.
Der Schienenkonzern kämpft mit der Pünktlichkeit im Fernverkehr. Im November hielten nur 52 Prozent der ICE- und IC-Züge den Fahrplan ein. Das war der schlechteste Wert seit acht Jahren.
Im Süden Bayerns fordert starker Schneefall die Rettungskräfte heraus. Zahlreiche Bahnstrecken sind gesperrt, der Münchner Flughafen steht still. Auch auf den Autobahn staut es sich. Mehrere Tausend Haushalte sind ohne Strom.