Praxis und Produkte
Die Merkmale einer MV Agusta sind hohe Leistung und außergewöhnlich reizvolle Linien, dazu hohe Exklusivität als Folge gesalzener Preise. Jetzt allerdings wird der Hersteller aus dem italienischen Varese volkstümlich.
Die Merkmale einer MV Agusta sind hohe Leistung und außergewöhnlich reizvolle Linien, dazu hohe Exklusivität als Folge gesalzener Preise. Jetzt allerdings wird der Hersteller aus dem italienischen Varese volkstümlich.
Es gab schon deutlich bessere Wochenenden für Sebastian Vettel. Auf dem Nürburgring rettet der Weltmeister in letzter Sekunde mit einem Manöver in der Boxengasse immerhin noch Rang vier. Hamilton siegt vor Alonso und Webber.
Grand Prix von Deutschland auf dem Nürburgring (60 Runden à 5,148 km/308,863 km) Endstand: 1. Hamilton (England) McLaren Mercedes 1:37:30,334 Std. (Schnitt: 190,059 km/h), 2. Alonso (Spanien) Ferrari 3,980 Sek.
Sebastian Vettel ist ein Kind des Booms, den der Altmeister auslöste. Beinahe zwanzig Jahre trennen beide, und trotzdem verbinden sie die gleichen Eigenschaften: Disziplin, Durchsetzungsvermögen und Wissensdurst.
Das, was er der Welt zeigt, ist dieses Lächeln und sein Finger. Der Vettel-Finger. "Ich will damit niemanden verletzen, es ist nicht böse gemeint", sagt der Weltmeister: "Wirklich nicht." Es ist die Mimik und die Gestik des Erfolgs.
Die "Hochzeit im Himmel" zwischen Daimler und Chrysler endete bekanntlich einst in der Hölle. Unter anderem deshalb wurde vor zwei Jahren die Nachricht vom Einstieg Fiats bei Chrysler mit viel Häme aufgenommen.
Für die Börsianer wird die neue Woche im Zeichen der Berichte deutscher Großunternehmen über ihre Geschäftstätigkeit von April bis Juni stehen. Unter anderem legen SAP, Daimler, BASF, Bayer, Volkswagen und Siemens ihre Zahlen vor.
Sechs deutsche Fahrer saßen am Donnerstag in der Fragerunde vor dem Großen Preis von Deutschland auf dem Podium. Ein Viertel des Feldes, Mittendrin der Hauptmatador: Sebastian Vettel, 24 Jahre alt, der gejagte Weltmeister.
2 Milliarden Dollar investiert der Stuttgarter Autokonzern Daimler in sein Werk im nordamerikanischen Tuscaloosa. Damit soll die Kapazität ausgeweitet werden, nachdem das Werk mit dem Anlauf der neuen M-Klasse an seine Grenzen stößt.
Noch vor zwei Jahren mussten die deutschen Autozulieferer in der Rezession reihenweise Insolvenz anmelden. Heute hat sich das Bild ins Gegenteil verkehrt. Den Zulieferern geht es genauso gut wie ihren Kunden, den Herstellern Volkswagen, Daimler oder BMW.
München. Konferenz der Hanns-Seidel-Stiftung zur Energiewende mit Alois Glück, Mitglied der Ethik-Kommission Sichere Energieversorgung München. Die United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) stellt im ifo-Institut ihren 20.
BMW fächert die Modellpalette auf. Der neue Einser ist nur der Anfang. Auch Audi und Mercedes schielen auf die kleinen Teuren. Denn in diesem Segment erwarten sie die höchsten Wachstumsraten.
Ökologie und Luxusautos sind ein schwieriges Paar. Die neue baden-württembergische Landesregierung probt den Spagat beim Thema Dienstwagen. In der grün-roten Koalition rumort es.
Um nicht immer auf der Telekom herumzuhacken: Für die Deutsche Post stand am Ende ein Desaster in Höhe von mehr als 7 Milliarden Euro in den Büchern. Und Daimler dürfte die „Hochzeit im Himmel" mit Chrysler insgesamt rund 40 Milliarden Dollar gekostet haben. Leider haben diese hohen Summen als Gradmesser des Versagens letztlich immer das Problem, abstrakt und nicht greifbar zu sein. Aber sie helfen in diesen Tagen in einem völlig anderen Zusammenhang, mit Blick auf die Katastrophen in Japan, etwas optimistischer zu werden.
Im Vergleich zum Jahr zuvor freuen sich die im Deutschen Aktienindex Dax vertretenen Konzerne im Geschäftsjahr 2010 über einen eindrucksvollen Anstieg des operativen Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit) von im Durchschnitt 66 Prozent. Besonders erfolgreich waren die Automobilunternehmen mit einem absoluten Gewinnwachstum von 8,8 (Daimler), 5,3 (VW) und 4,8 (BMW) Milliarden Euro.
An Facebook, Twitter und Youtube scheiden sich die Geister - zumindest in den größten Unternehmen Deutschlands. Während die Pioniere im vergangenen Jahr die Zahl ihrer Fans, Follower oder Videoabrufe kräftig ausgebaut haben, ist die Mehrheit der Dax-30-Unternehmen noch zurückhaltend. Die Kluft wird stetig größer.
In diesem Jahr ist es mit der Krise wie mit Lena Meyer-Landrut, man fragt sich: Wo ist sie denn plötzlich hin?" Das hat Dieter Zetsche gesagt, der Vorstandsvorsitzende des Autokonzerns Daimler. Der Mann hat Humor, und was er sagt, gilt für die deutsche Industrie ebenso wie für Bayern München.
Bodo Uebber, der Finanzvorstand von Daimler spricht über das Ende der Krise, einen Geldsegen für Mitarbeiter und Aktionäre und die chinesische Herausforderung.
Wenn sich ein berühmter Schauspieler als Szenarist und eine bekannte Illustratorin als Zeichnerin zu ihrem ersten Comic zusammentun, darf man nicht gleich ein Meisterwerk erwarten. Aber genau das ist "Aus der Nachwelt" geworden. Unbedingt lesen!
Der Startschuss für Deutschlands Aufholjagd in Sachen Elektroautos hat zu einem Machtkampf unter den wichtigsten deutschen Industrieverbänden geführt. Es geht um die Verteilung von Fördergeldern, die letztlich die Höhe mehrerer Milliarden Euro erreichen dürften. Es handelt sich also um ein Prestigeobjekt - und deshalb haben sich die Lobbyverbände der Autoindustrie (VDA), der Chemie (VCI) und der Elektroindustrie (ZVEI) in Fragen der Besetzung der nicht weniger als sieben Arbeitsgruppen einen Machtkampf geliefert.
Der Absatz an die Händler hat deutlich zugelegt, zugleich erntet Daimler die Früchte seiner Sparbemühungen: Das ist das perfekte Umfeld, um im Autogeschäft eine der besten Margen in einem Auftaktquartal überhaupt zu erzielen. Und so stehen die Signale für den Autohersteller wieder auf Grün.
Die Umstellung von der Zeit, in der man Schmiergeldzahlungen von der Steuer absetzen konnte, in die Neuzeit, in der das eine verwerfliche Geschäftspraxis ist, haben manche deutschen Unternehmen schlecht gemeistert. Jetzt ist Daimler dran.
Viele große Unternehmen nutzen inzwischen soziale Medien wie Facebook, um mit Kunden und Meinungsmachern in Verbindung zu treten. Die deutschen Dax-30-Unternehmen erreichen auf diese Weise schon 10 Millionen Menschen.
Wenn im Unternehmen Betrüger arbeiten, die Dokumente fälschen, die zugleich dem Arbeitgeber der Betrüger nicht bekannt werden, ist man machtlos. So sieht es im Fall des Konsumgüterherstellers Henkel und seines angeblichen Interesses an einem hochdotierten Sponsoring-Vertrag für den Formel-1-Rennstall Brawn aus, der inzwischen vom Autohersteller Daimler gekauft worden ist.
Manchmal hält die Arbeitswelt selbst für hartgesottene Berichterstatter Einiges an Überraschungen bereit: Da kämpft der einstige deutsche Nobelkonzern Daimler nicht nur mit der Gefahr roter Zahlen. Nein, er mutiert auch zum Dracula und will Blut von Bewerbern - natürlich nicht zum Trinken, sondern um es zu analysieren. Doch der Reiseführer „Per Anhalter durch die Arbeitswelt" denkt natürlich noch einen Schritt weiter und zeigt in bemerkenswerter Schärfe alles das auf, was hinter der Ecke noch auf uns wartet.
Die Zukunft wird dank unserer Ingenieure schön, und eine Woche mit guten Nachrichten geht zu Ende: Umweltfreundliche Minikraftwerke, angetrieben von Volkswagen-Gasmotoren, sollen künftig in Wohnhäusern Wärme für Heizung und Wasser liefern und zugleich Ökostrom ins Netz einspeisen. VW will so das Geschäft abseits des Autos ausbauen, unabhängiger von der stets schwankenden Automobilkonjunktur werden und Arbeitsplätze sichern. Der erfreuliche Nebeneffekt: Würden Tausende solcher Anlagen zu einem virtuellen Großkraftwerk zusammengeschaltet, könnten sie angeblich bis zu zwei Atom- oder Kohlekraftwerke ersetzen. Und damit nicht genug.
Per Twitter lässt sich verkaufen, kommunizieren oder mit Kunden sprechen. Das „Echtzeit-Internet“ hat aber auch seine Tücken. Viele Unternehmen fürchten sie.
Der Daimler-Chef Dieter Zetsche hakt die Vergangenheit im Stillen ab und muss nun zeigen, was er kann.
In der Show von Johannes B. Kerner kündigte Oliver Pocher am Mittwochabend an, künftig bei Sat.1 zu moderieren. Das kam überraschend. Also: Außer vielleicht für Harald Schmidt, der in der vorletzten "Schmidt & Pocher"-Sendung am vergangenen Donnerstag aus heiterem Himmel anfing, über seinen alten Arbeitgeber zu lästern, während Pocher still im Hintergrund saß.
Würde man auf der Strasse fregen, was man verstaatlichen sollte, kämen vermutlich Antworten wie : Banken. Kunstsammlungen von Steuerhinterziehern. Das Parteivermögen der NPD. Springer. Privatfernsehen. Atomreaktoren. Und was wird verstaatlicht? Die Autoindustrie, die damit zur neuen Staatsbahn heruntergewirtschaftet wird. Heute sind Autos vom Staat subventioniert und sehen aus wie Opel, früher waren sie dagegen pleite und ausgesprochen schön. Heute wollen Politiker mitreden, früher hatten Dichter etwas zu sagen. Ein Systemvergleich.
Deutsche Autohersteller haben den Klimaschutz lange Zeit verschlafen. In einem Vergleich unter 15 großen Herstellern kommt BMW wegen seines großen Sparpotentials immerhin auf Rang 3. VW und Mercedes liegen im Mittelfeld, Porsche am Schluss.
Nach Siemens minus BenQ, Daimler minus Chrysler jetzt Nokia minus Bochum - und viele andere Fälle. Obwohl eigentlich alles gesagt ist, gibt es ein neues Wort: Den Karawanenkapitalisten, aktuell verwendet vom Finanzminister Peer Steinbrück. Dieses Wort ist so schön und in seiner Konsequenz so grotesk, dass es hiermit sofort in den Reiseführer „Per Anhalter durch die Arbeitswelt" aufgenommen (und damit diskutiert) wird.