Daimler Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Blogs | Ad hoc

Auch in Sachen Japan: Hotline nach Amerika

Um nicht immer auf der Telekom herumzuhacken: Für die Deutsche Post stand am Ende ein Desaster in Höhe von mehr als 7 Milliarden Euro in den Büchern. Und Daimler dürfte die „Hochzeit im Himmel" mit Chrysler insgesamt rund 40 Milliarden Dollar gekostet haben. Leider haben diese hohen Summen als Gradmesser des Versagens letztlich immer das Problem, abstrakt und nicht greifbar zu sein. Aber sie helfen in diesen Tagen in einem völlig anderen Zusammenhang, mit Blick auf die Katastrophen in Japan, etwas optimistischer zu werden.

Carsten Knop
25.03.2011 20:03 Uhr
Blogs | Ad hoc

Ein schönes Jahr: Dax-Konzerne freuen sich über 66 Prozent mehr Gewinn

Im Vergleich zum Jahr zuvor freuen sich die im Deutschen Aktienindex Dax vertretenen Konzerne im Geschäftsjahr 2010 über einen eindrucksvollen Anstieg des operativen Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit) von im Durchschnitt 66 Prozent. Besonders erfolgreich waren die Automobilunternehmen mit einem absoluten Gewinnwachstum von 8,8 (Daimler), 5,3 (VW) und 4,8 (BMW) Milliarden Euro.

Carsten Knop
22.03.2011 20:41 Uhr

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Blogs | Ad hoc

Der Machtkampf um das Sagen in der Elektromobilität

Der Startschuss für Deutschlands Aufholjagd in Sachen Elektroautos hat zu einem Machtkampf unter den wichtigsten deutschen Industrieverbänden geführt. Es geht um die Verteilung von Fördergeldern, die letztlich die Höhe mehrerer Milliarden Euro erreichen dürften. Es handelt sich also um ein Prestigeobjekt - und deshalb haben sich die Lobbyverbände der Autoindustrie (VDA), der Chemie (VCI) und der Elektroindustrie (ZVEI) in Fragen der Besetzung der nicht weniger als sieben Arbeitsgruppen einen Machtkampf geliefert.

Carsten Knop
23.04.2010 14:42 Uhr
Blog | Per Anhalter durch die Arbeitswelt

Danke Daimler: Bluttest für Personalvorstände

Manchmal hält die Arbeitswelt selbst für hartgesottene Berichterstatter Einiges an Überraschungen bereit: Da kämpft der einstige deutsche Nobelkonzern Daimler nicht nur mit der Gefahr roter Zahlen. Nein, er mutiert auch zum Dracula und will Blut von Bewerbern - natürlich nicht zum Trinken, sondern um es zu analysieren. Doch der Reiseführer „Per Anhalter durch die Arbeitswelt" denkt natürlich noch einen Schritt weiter und zeigt in bemerkenswerter Schärfe alles das auf, was hinter der Ecke noch auf uns wartet.

Christian Scholz
06.11.2009 09:54 Uhr
Blogs | Ad hoc

Ein Hoch auf die Ingenieure

Die Zukunft wird dank unserer Ingenieure schön, und eine Woche mit guten Nachrichten geht zu Ende: Umweltfreundliche Minikraftwerke, angetrieben von Volkswagen-Gasmotoren, sollen künftig in Wohnhäusern Wärme für Heizung und Wasser liefern und zugleich Ökostrom ins Netz einspeisen. VW will so das Geschäft abseits des Autos ausbauen, unabhängiger von der stets schwankenden Automobilkonjunktur werden und Arbeitsplätze sichern. Der erfreuliche Nebeneffekt: Würden Tausende solcher Anlagen zu einem virtuellen Großkraftwerk zusammengeschaltet, könnten sie angeblich bis zu zwei Atom- oder Kohlekraftwerke ersetzen. Und damit nicht genug.

Carsten Knop
11.09.2009 18:59 Uhr
Blogs | Das Fernsehblog

Wie Oliver Pocher bei Kerner seinen Wechsel zu Sat.1 bekannt gab (und was Harald Schmidt davon gewusst hat)

In der Show von Johannes B. Kerner kündigte Oliver Pocher am Mittwochabend an, künftig bei Sat.1 zu moderieren. Das kam überraschend. Also: Außer vielleicht für Harald Schmidt, der in der vorletzten "Schmidt & Pocher"-Sendung am vergangenen Donnerstag aus heiterem Himmel anfing, über seinen alten Arbeitgeber zu lästern, während Pocher still im Hintergrund saß.

Peer Schader
02.04.2009 08:08 Uhr
Blogs | Stützen der Gesellschaft

Bessere Tote und schlechtere Staaten am Steuer

Würde man auf der Strasse fregen, was man verstaatlichen sollte, kämen vermutlich Antworten wie : Banken. Kunstsammlungen von Steuerhinterziehern. Das Parteivermögen der NPD. Springer. Privatfernsehen. Atomreaktoren. Und was wird verstaatlicht? Die Autoindustrie, die damit zur neuen Staatsbahn heruntergewirtschaftet wird. Heute sind Autos vom Staat subventioniert und sehen aus wie Opel, früher waren sie dagegen pleite und ausgesprochen schön. Heute wollen Politiker mitreden, früher hatten Dichter etwas zu sagen. Ein Systemvergleich.

Don Alphonso
22.02.2009 08:39 Uhr
Blogs | Per Anhalter durch die Arbeitswelt

Karawanenkapitalisten und Oasenbetreiber

Nach Siemens minus BenQ, Daimler minus Chrysler jetzt Nokia minus Bochum - und viele andere Fälle. Obwohl eigentlich alles gesagt ist, gibt es ein neues Wort: Den Karawanenkapitalisten, aktuell verwendet vom Finanzminister Peer Steinbrück. Dieses Wort ist so schön und in seiner Konsequenz so grotesk, dass es hiermit sofort in den Reiseführer „Per Anhalter durch die Arbeitswelt" aufgenommen (und damit diskutiert) wird.

Christian Scholz
18.01.2008 19:11 Uhr

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