Doppelter Aufbruch für die Zentralbank
Von Samstag an heißt es: die Umzugswagen rollen. Der Bezug des neuen EZB-Turms hat begonnen. Zugleich nimmt die neue Bankenaufsicht ihre Arbeit auf. Zwei Zeitenwenden.
Von Samstag an heißt es: die Umzugswagen rollen. Der Bezug des neuen EZB-Turms hat begonnen. Zugleich nimmt die neue Bankenaufsicht ihre Arbeit auf. Zwei Zeitenwenden.
Aktien des Industriegase-Spezialisten Linde gehörten am Donerstag nach schlechten Zahlen zu den Verlierern des Tages. Anleger reagierten auf die Enttäuschung mit Gewinnmitnahmen. Der Dax rutschte unter die Marke von 9000 Punkten.
Die Alternative für Deutschland verkauft fleißig Gold. Parteisprecher Bernd Lucke wirbt auch noch im Fernsehen dafür und sagt, dass sie viel günstiger verkaufen als die Banken. Das stimmt nicht.
Die EZB stellt Europas Banken ein gutes Zeugnis aus. Zwar halten Analysten die Stresstests für glaubwürdig, doch die Anleger zweifeln - und sind beunruhigt von der Konjunktur. Bankaktien verlieren doppelt.
Vor allem die norddeutschen Landesbanken und die Commerzbank galten als Wackelkandidaten für den Stresstest - doch sie kommen durch. Ein anderes Institut besteht die Prüfung dafür knapper als erwartet.
Nun sind die Ergebnisse raus: 25 Banken fallen durch den EZB-Stresstest, 13 davon müssen noch ein Loch in ihrer Bilanz stopfen. Einem italienischen Geldhaus fehlen mehr als 2 Milliarden Euro.
Transparenz herstellen und Vertrauen schaffen – das ist das Ziel der Bankenaufsicht. Doch die Gewinnaussichten der Geschäftsbanken sind schwach. Die EZB dürfte Fusionen kritisch sehen.
Die Digitalisierung beschleunigt den Puls der Arbeitswelt. Mit als erste trifft es die Banken. Design-Studenten haben die Filiale der Zukunft illustriert.
Die schwarz-grüne Landesregierung will das Thema Green Finance in Frankfurt fördern. Dabei sind Finanzgeschäfte mit gutem Gewissen ohnedies schon schwer in Mode.
Der Ko-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank räumt Fehler der Kreditbranche ein. Die scharfe Reaktion der amerikanischen Aufsichtsbehörden kann Fitschen dennoch nicht nachvollziehen.
Die Commerzbank fördert das Outing von Mitarbeitern mit eigenen Workshops. Ein Mitarbeiter erzählt seine Geschichte.
Der Commerzbank drohen 650 Millionen Dollar Strafe in den Vereinigten Staaten. Die Behörden wollen offenbar aber auch, dass das Geldhaus Angestellte feuert. Wegen der Abschreckung.
Sorgen um hohe Strafen setzten den Kurs der Commerzbank am Montag unter Druck. Auch die Unruhen in Hongkong sehen Börsianer nicht gerne.
Wenn die Europäische Zentralbank Ende Oktober das Ergebnis des Stresstests bekannt gibt, kann das für mutige Anleger eine gute Gelegenheit sein, um mit Bankaktien Geld zu verdienen. Hierbei bieten sich drei Strategien an.
Ein Schritt vor, ein Schritt zurück - deutsche Aktienanleger sollten sich auf eine zähe Handelswoche einstellen. Auch wenn mit Zalando und Rocket Internet gleich zwei große Börsengänge anstehen - Sorgen um die Leitzinspolitik der Notenbanken dürften weiterhin die Märkte ausbremsen.
Warentester des amerikanischen Magazins „Consumer Reports“ haben die Apple-Darstellung bestätigt, dass sich die neuen großen iPhones doch nicht so leicht verbiegen wie zuletzt behauptet. Derweil könnte der geplante milliardenschwere Verkauf der RWE-Tochter Dea an einen russischen Oligarchen scheitern.
Der nächste Vorwurf gegen die Commerzbank: Amerikas Behörden verdächtigen das Geldhaus offenbar der Geldwäsche. Das könnte einen anderen Fall beeinflussen.
Die Banken hinken der Digitalisierung hinterher, es mangelt an neuen Ideen. Ein von der Commerzbank angeschobener Gründungs-Inkubator soll helfen, daran etwas zu ändern. Nun wurde die erste Investition verkündet - und Traxpay macht Appetit auf mehr.
Russlands internationaler Zahlungsverkehr käme zum Erliegen, wenn seine Banken aus dem Swift-System verbannt würden. Die Wirtschaft träfe das hart.
Der Ansturm auf die Billigkredite der EZB fällt schwach aus. Deshalb könnte der Kauf von Staatsanleihen näher rücken. Und Jens Weidmann verliert kurzzeitig seine Stimme.
Ein kurioser technischer Fehler hat die Frankfurter Eintracht um eine Elfmeter-Chance gegen Augsburg gebracht. Weil Mikrofon und Kopfhörer nicht funktionierten, konnte der vierte Offizielle dem Schiedsrichter ein Foul nicht melden.
Geht es nach Commerzbank-Chef Blessing, sollten die Euroländer endlich Teile ihrer Schulden gemeinsam aufnehmen. Gut, dass die Kanzlerin da nicht mitspielen will.
Für seinen Vorschlag, gemeinsame Anleihen aller Euroländer einzuführen, fängt sich Martin Blessing eine Abfuhr der Kanzlerin ein. Das Finanzministerium findet, er solle sich lieber auf seine Funktion als Vorstandsvorsitzender der Commerzbank konzentrieren
Trotz historisch niedriger Zinsen liegt der durchschnittliche Dispo-Zins bei 10 Prozent. Das ist der Bundesregierung ein Dorn im Auge. Die Banken reagieren mit Beratungsangeboten und Warnhinweisen.
Immer mehr Bankkunden suchen Sicherheit in Schließfächern. In manchen Kreditinstituten werden sie schon knapp. Aber ganz so sicher wie gedacht sind sie nicht.
Wer hatte uns nicht alles erzählt, dass die Politik des billigen Geldes zu Inflation führt. Bislang ist jedoch nichts passiert. Die Inflation sinkt immer weiter, obwohl viele mit dem Gegenteil gerechnet hatten.
Die Jubelstimmung am Aktienmarkt ist erst einmal vorbei. Der Dax fällt in nur vier Wochen um 1000 Punkte. Ukraine, Irak, Gaza und Argentinien sorgen für Unruhe, die Wirtschaft schwächelt. Was können Anleger tun?
Der Wettbewerb um Privatkunden ist hart. Banken lassen sich das einiges kosten. Bei der Commerzbank scheint sich die Investition auszuzahlen - zumindest die Zwischenbilanz fällt positiv aus.
Deutschlands zweitgrößte Bank berappelt sich. Sie macht mehr Gewinn und will ihre interne „Bad Bank“ schneller abwickeln.
Die Wachstumsbegeisterung in Deutschland verfliegt. Eigentlich hatten Volkswirte mit einer Belebung im Sommer gerechnet. Doch nun sorgen Auftragsrückgänge für Verunsicherung. Und der Ukraine-Konflikt kostet zusätzlich Wachstum.
Trotz durchwachsener Wirtschaftsentwicklung dürfte der EZB-Rat bei seiner Sitzung am Donnerstag das Pulver trocken halten.
Die Banken haben kaum noch Interesse an Einlagen der Sparer. Wie konnte es dazu kommen?
Deutschland muss sich auf Jahrzehnte mit Mini-Wachstum gefasst machen, meinen Forscher. Das liegt vor allem an der demographischen Entwicklung. Sind die fetten Jahre tatsächlich bald vorbei?
Die „Gurke“ ist vielleicht das berühmteste Hochhaus Londons. Es hat seinen Besitzern große Sorgen bereitet und viele Deutsche Geld gekostet. Jetzt wollen die Besitzer Hunderte Millionen dafür.
Die Commerzbank muss immer noch sparen. Jetzt will sie einen Geschäftsbereich an andere Unternehmen abgebe - offenbar gehört er nicht zum Kernbereich.