Fürs grobe Ganze
Nach wie vor sind Computerchips für Autos und Maschinen knapp. Eine neue Fabrik von TSMC in Dresden soll Abhilfe schaffen.
Nach wie vor sind Computerchips für Autos und Maschinen knapp. Eine neue Fabrik von TSMC in Dresden soll Abhilfe schaffen.
Taiwan ist der wichtigste Chipproduzent der Welt. Das bot dem kleinen Land immer auch einen gewissen Schutz vor einem Angriff Chinas. Doch der könnte nun bröckeln.
Der Hype um Künstliche Intelligenz und Elektroautos dürfte die Nachfrage nach Halbleitern in die Höhe treiben. Doch auf dem Branchentreff Semicon in Taiwan wird auch klar, wo es hakt.
Der Technologie-Investor Softbank treibt den Börsengang von ARM voran. Bei dem weltweit größten Debüt des Jahres an der Wall Street wollen auch führende Technologie-Konzerne dabei sein.
Die Politikerin reist nach China für Handelsgespräche. Nicht ganz einfach.
Der Wolfsburger Konzern will Halbleiter künftig von Herstellern direkt kaufen.
Der Chipanbieter Nvidia ist weiter im Höhenflug. Er steigert seine Geschäftsergebnissen deutlich – und spielt an der Börse nun in einer Liga mit Apple, Microsoft und Google.
Nachdem sich der Mangel an Chips in der Autoindustrie gelegt hat, zieht der VW-Konzern Konsequenzen. Künftig wollen die Wolfsburger wichtige Halbleiter direkt bei den Herstellern einkaufen.
Wenn in Dresden krude Parolen skandiert werden, heißt es: Typisch Osten! Wenn Taiwaner Milliarden investieren, heißt es: Ein Wunder! Wie wäre es mit einem nüchternen Blick?
Kein Geld und kein Know-how für Technik, die Chinas Militär dient. Das ist Bidens Parole.
Überbordende Bürokratie, mangelnde Produktivität, weniger Subventionen – Europa wirkt im Vergleich zu den USA manchmal abgehängt. Doch auch dort ist nicht alles so rosig, wie der Schein Glauben macht.
Die Autoindustrie kritisiert viel an den Standortbedingungen in Deutschland. Doch die neue Chipfabrik ist für sie ein Gewinn.
Die Staaten verteilen mit beiden Händen milliardenschwere Subventionen an die Halbleiterindustrie – und jetzt steht in Dresden der taiwanische Branchenprimus TSMC in der Tür.
Die Angst vor Deindustrialisierung allein mit Subventionen zu dämpfen, ist keine Antwort auf die wirtschaftlichen Herausforderungen. Langfristig hilft nur die Verbesserung der Standortbedingungen.
Dresden ist heute der weltweit fünftgrößte Standort für Mikroelektronik. Die Grundlagen dafür wurden bereits in den Fünfzigerjahren gelegt.
Vier Halbleiterkonzerne bauen unter Führung von Branchenprimus TSMC eine neue Chipfabrik in Sachsen – für 10 Milliarden Euro. Die Hälfte zahlt der Staat.
Dresden gehört zu den wichtigsten Halbleiter-Zentren. Nun siedelt sich mit TSMC aus Taiwan ein Schwergewicht der systemrelevanten Branche dort an – und will zusammen mit anderen Größen wie Bosch und Infineon eine gigantische Summe investieren.
Der Halbleitermarkt boomt. Bevor ein Chip jedoch verbaut wird, muss er auf Fehler getestet werden. Für Advantest ein gutes Geschäft und für Anleger eine interessante Option.
Die Investitionen in neue Chip-Fabriken, wie in Magdeburg, lässt sich der US-Konzern gut bezahlen. Ob damit der Sprung zurück in vergangene Marktkonstellationen gelingt, muss sich noch zeigen.
Der deutsche Chipkonzern will den Markt für Siliziumkarbid-Halbleiter anführen. Ein weiteres Werk für 5 Milliarden Euro in Malaysia soll dabei helfen. An der Börse kamen die Pläne allerdings gar nicht gut an.
Lagerbestände abgebaut, Spannungen in den Lieferketten lassen nach, Nachfrage hoch / Aktienkurs behauptet
Indien hat nun eine größere Bevölkerung als China und ist im Durchschnitt jünger als die Volksrepublik. Auch die Wirtschaft wächst kräftig. Zehn Grafiken zeigen Indiens Potential.
Peking verlangt ab August für den Export von Gallium und Germanium eine Lizenz. Die Auswirkungen zeigen sich bei Freiberger Compound Materials schon jetzt.
Gemeinsam wollten Foxconn und Vedanta in Indien eine Chipfabrik für 20 Milliarden Dollar bauen. Die Regierung versprach hohe Hilfen. Doch nach einem Jahr Anlauf ist das Projekt abgesagt – und den Investoren platzt der Kragen.
Die Auflagen für Gallium und Germanium zielen zunächst auf die Chipindustrie. Doch es könnte schon bald noch viel schlimmer kommen.
Der hessische Technologiekonzern hat ein Unternehmen zugekauft, das Quarzbauteile für die Halbleiterindustrie herstellt.
Der Bundeswirtschaftsminister befürchtet Probleme aus der starken Abhängigkeit Deutschlands von China. Noch größer wäre das Problem, wenn die Volksrepublik bald zusätzlich den Export von Lithium einschränken würde.
Die Europäische Union ist auf Rohstoffe wie Gallium und Germanium angewiesen. Aber China beschränkt ihren Export. Das hat gravierende Auswirkungen für die Halbleiterindustrie. Und auf die Energiewende.
Elmos erregte Aufsehen, weil Bundeswirtschaftsminister Habeck den Verkauf von Teilen der Produktion an Chinesen untersagt hatte. Nun steht ein neuer Abnehmer bereit.
Deutschland will unabhängiger von globalen Lieferketten werden. Wichtiger Schritt: Die geplante Mega-Ansiedlung von Chipfabriken in Magdeburg. Jetzt steht der Deal.
Die Investition soll sich auf alles in allem 4,6 Milliarden Dollar umfassen und rund 2000 Arbeitsplätze schaffen. Das Werk wird Teil einer Fertigungskette.
Jensen Huang hat Nvidia an die Spitze der Halbleiterindustrie geführt. Sein persönliches Vermögen soll 30 Milliarden Dollar übersteigen. Die Euphorie um Künstliche Intelligenz führt Nvidia nun noch in eine ganz neue Dimension.
Das Geschäft mit Halbleiterchips soll auch in Europa laufen: Die EU genehmigt Staatshilfen für Produktionsanlagen, Fertigungsstätten und zur Entwicklung. Viele Projekte liegen in Deutschland.
In Südostfrankreich wurde am Montag die Produktion in einer neuen Chipfabrik aufgenommen.
Platzhirsche der Chipindustrie können sich der Aufmerksamkeit und Förderung sicher sein. Für die Wack-Gruppe gilt das nicht. Dabei ist sie mit ihrer chemischen Expertise unerlässlich – und hat Kunden vom Kaliber Apple und Samsung.
Der Boom nach Systemen der Künstlichen Intelligenz feuert die Nachfrage nach speziellen Halbleitern an – und der kalifornische Konzern Nvidia kann liefern. Analysten sehen dessen Entwicklung noch längst nicht am Ende.