Drei Strategien zur Rettung von Binding
Nachdem Radeberger die Schließung der Binding-Brauerei verkündet hat, gibt es Ideen, wie der Standort zu retten wäre. Doch weder der Konzern noch die Stadt Frankfurt halten sie für umsetzbar.
Nachdem Radeberger die Schließung der Binding-Brauerei verkündet hat, gibt es Ideen, wie der Standort zu retten wäre. Doch weder der Konzern noch die Stadt Frankfurt halten sie für umsetzbar.
Die Binding-Brauerei in Frankfurt steht vor ihrem Ende. Fußgängerhorden blockieren Radwege. Und außerdem steht möglicherweise eine Störung am Frankfurter Flughafen durch Aktivisten bevor. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Radeberger-Geschäftsführung beharrt darauf, dass die Binding-Brauerei in Frankfurt nicht wirtschaftlich betrieben werden könne. Die Gewerkschaft NGG plant nach der Betriebsversammlung weitere Protestaktionen.
Höhere Energiekosten treffen in Großbritannien auch die Gastronomie. Bis März erhalten Pubs und Brauereien dort noch staatliche Hilfe. Doch Kunden halten sich ebenfalls zurück.
Der weltgrößte Braukonzern AB Inbev überlegt, ob er die mexikanische Biermarke „Corona Extra“ künftig auch in einer seiner deutschen Brauereien herstellt.
150 Menschen bangen um Arbeitsplätze und Tradition, aber der Rest der Stadt sorge sich mehr um das Grundstück, kritisiert der Binding-Betriebsrat.
4600 Bürger haben sich für den Erhalt der Pfungstädter Brauerei an ihrem Standort ausgesprochen. Ein Bürgerbegehren wird es dennoch nicht geben.
Wie geht es mit dem Pfungstädter Brauerei-Areal weiter? Ein Investor will Wohnungen bauen, eine Initiative die Brauerei bewahren. Noch vor Ablauf des Jahres soll entschieden werden, ob es dazu einen Bürgerentscheid geben wird.
Mit Erstaunen hat die Radeberger-Gruppe auf Pläne von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) reagiert, die Stadt könne „bei Binding“ einsteigen.
Die Römer-Koalition will die angekündigte Schließung der Brauerei nicht hinnehmen.
Die Mitarbeiter der Binding-Brauerei in Frankfurt wollen für ihre Arbeitsplätze kämpfen. Das wird nicht nur von den Gewerkschaften, sondern auch von der Stadtpolitik unterstützt.
Die Münchner Paulaner-Brauerei darf ihre Cola-Limo-Mischung auch in Zukunft weiter „Spezi“ nennen, ohne dafür Lizenzgebühr zahlen zu müssen.
Original oder Nachahmer: Die Münchner Großbrauerei darf nach einer Gerichtsentscheidung ihr Mischgetränk weiter unter dem Namen „Spezi“ verkaufen. Die Inhaberin des Warenzeichens, die Brauerei Riegele aus Augsburg, muss dies vorerst hinnehmen.
In der Not helfen sich die Brauer selbst: Weil in den vergangenen Wochen viele Brauereien nicht mit ausreichend Kohlensäure beliefert wurden, hat der Deutsche Brauer-Bund eine eigene Internetplattform für den Handel mit Kohlensäure gegründet.
Im Frühjahr und Sommer sind die Absätze in hessischen Brauereien gestiegen. Doch die aktuelle Krise treibt die Kosten enorm nach oben. Nun bereiten die Betriebe sich auf unterschiedliche Szenarien vor.
Was passiert mit dem Brauerei-Gelände in Sachsenhausen? Wie geht es den anderen Brauereien in Hessen in Zeiten der Krise? Die Ankündigung der Schließung der traditionsreichen Produktionsstätte hat in Frankfurt viele Fragen aufgeworfen.
Politiker in Frankfurt zeigen sich bestürzt über die Schließung der Binding-Brauerei. Nun geht es um die Frage, was aus der Fläche wird.
Die Schließung der Binding-Brauerei ist ein tiefer Einschnitt in die Frankfurter Geschichte. Das Gelände in Sachsenhausen sollte auch in Zukunft dem Gewerbe zur Verfügung stehen.
Mit der Schließung der Binding-Brauerei im nächsten Jahr endet ein großes Kapitel der Frankfurter Wirtschaftsgeschichte. Die De-Industrialisierung schreitet voran.
Binding, Henninger, Schöfferhofer und Clausthaler: Noch werden in Sachsenhausen große Mengen Bier gebraut. Doch 2023 soll es damit vorbei sein, wie die zu Oetker zählende Radeberger-Gruppe mitteilt.
In Pfungstadt will ein Immobilienentwickler Wohnungen für 1000 Menschen schaffen. Die Gespräche mit der Brauerei um deren Fortbestand seien für ihn vorbei. Doch gegen die Baupläne regt sich Widerstand.
Die Radeberger-Gruppe schließt ihren Frankfurter Brauerei-Standort. Die Braukessel von Binding werden bis Oktober 2023 stillgelegt. Die Marke soll wie auch Henninger erhalten und künftig andernorts gebraut werden.
Noch fließt das Bier in der Brauerei Schweiger im bayerischen Markt Schwaben. Hier werden neben Bier auch Mineralwasser und andere Erfrischungsgetränke hergestellt. Eines braucht es aber dringend für die Produktion: Kohlensäure – und die ist mehr als knapp.
Vor allem kleine Getränkehersteller befürchten derzeit Produktionsausfälle, weil Kohlendioxid knapp wird – eine Folge der hohen Energiepreise. Große Marken dagegen geben Entwarnung.
In Pfungstadt soll eine Brauerei abgerissen werden und Wohnhäusern weichen. Dagegen wehrt sich eine Bürgerinitiative und hat Unterschriften gegen den Plan gesammelt.
In Brüssel gibt es nicht nur die besten Pommes der Welt (sagen die Belgier), sondern auch eine neue aufregende Food-Szene, die beeindruckend dynamisch, modern und international ist.
Immer mehr Brauereien greifen eine uralte Idee auf und machen altes Brot zu frischem Bier. Wie geht das – und wie nachhaltig ist es?
Der Streit um die Zukunft der Pfungstädter Brauerei geht weiter
Energie aus der Brauerei: Die FH Münster erprobt eine Anlage, die aus dem Abwasser der Nahrungsmittelindustrie wertvolle Rohstoffe heben kann. Der Schlüssel liegt in der dunklen Fermentation.
Auf dem Areal der Pfungstädter Brauerei soll ein Wohnviertel entstehen. Der Pachtvertrag für die Brauerei läuft aus. Eine Kompromiss-Suche findet nicht statt.
Die steigenden Rohstoffpreise und die Gasversorgungskrise umtreiben die vielerorts mittelständischen und familiengeführten Braureibetriebe.
In Pfungstadt wird ein Bürgerentscheid gegen die Bebauung des Brauereigeländes mit Wohnungen angestrebt. Doch damit wäre noch nicht gesichert, dass das Werk bleiben kann.
Der Motivwagen für den Hessentag 2023 ist vorgestellt worden. Er greift einen Konflikt auf, der die Stadt seit längerem bewegt.
Ende 2023 könnte das Bier in Pfungstadt versiegen. Da der Brauereibesitzer Lauer nicht mehr über das Nutzungsrecht des derzeitigen Grundstücks verfügen wird. Ihm zu Seite stehen jedoch viele Bürger seiner Stadt.
Schneider Weisse wird 150 Jahre alt. Ein Grund zum Feiern – trotz immer neuer Krisen, wie der Chef in sechster Generation meint.
Nach dem Ende der Corona-Auflagen sind die Deutschen durstig. Veltins hat im ersten Halbjahr so viel Bier gebraut wie noch nie. Jetzt rüstet sich die Brauerei für einen Gas-Lieferstopp – mit 500.000 Litern Heizöl.