Kreuzberger Nächte sind lang
Nach der letzten Verhandlungsnacht steht der Vertrag für die große Koalition. Gefühlige Gesten werden gezeigt, nette Worte ausgetauscht. Dabei steht eine Entscheidung noch aus: Jene der SPD-Basis.
Nach der letzten Verhandlungsnacht steht der Vertrag für die große Koalition. Gefühlige Gesten werden gezeigt, nette Worte ausgetauscht. Dabei steht eine Entscheidung noch aus: Jene der SPD-Basis.
Bayer steht vor einer Milliardenübernahme in Norwegen. Der Leverkusener Pharmakonzern will den Krebsmittelspezialist Algeta kaufen.
Der deutsche Leitindex setzt seinen Weg nach oben mit langsamem Tempo fort. Die Aktien von Hugo Boss reagierten mit Abschlägen auf eine Verschiebung des Gewinnziels.
Acetylsalicylsäure wird zu einem Hoffnungsträger der Krebsmedizin. Schon gilt das gängige Medikament als „Superdroge“. Allerdings profitieren nicht alle Patienten gleichermaßen.
Regional und Bio: Immer mehr junge Menschen brennen ihre eigenen Spirituosen und verkaufen sie mit Erfolg.
Männer streiten doppelt so oft wie Frauen. Bayern und Baden-Württemberger sind besonders friedfertig. Das zeigt die Auswertung von mehr als einer Million Streitigkeiten in Deutschland.
Zwei Tage nach dem Nein zu Olympia hat Ministerpräsident Seehofer angekündigt, Bayern zum „Vorbild für den modernen Bürgerstaat des 21. Jahrhunderts“ auszubauen.
Nach der Ablehnung der Olympischen Winterspiele 2022 durch die Bürger ist der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer wieder einmal auf der Seite der Sieger. Natürlich.
Eine ganz große Koalition im Freistaat wünscht eine Bewerbung um die Winterspiele 2022. Millionen Bürger Münchens und Oberbayerns stimmen darüber am Sonntag ab. Olympischen Übereifer löst das jedoch nicht aus.
Die CSU feiert einen großen Sieg, den Seehofer mit der Maut errungen hat. Einschränkende Interpretationen aus Brüssel werden ignoriert - Schlachtendetails langweilten das Publikum schließlich schon immer.
Nicht nur die amerikanische, auch die japanische Notenbank hält die Geldschleusen weiter offen. Die CO2-Grenzwerte für Autos bleiben umstritten. Die Gewinne von Wacker Chemie und Evonik sinken.
In Köln eröffnet die Messe für moderne und aktuelle Kunst, aktuelle Quartalszahlen kommen von Bayer, Lufthansa und Wacker Chemie und die Bank of Japan trifft sich zur Sitzung.
Die Hypo Alpe Adria ist ein Lehrstück für Größenwahn. Längst beschäftigt sich die Justiz mit der Skandalbank, die einst von der Bayern LB gekauft wurde. Doch am Ende haften die Steuerzahler.
Jedes Jahr verliert die Bahn durch Betrügereien mit ihrem Bayern-Ticket eine halbe Million Euro. Mit Zivilstreifen versucht das Unternehmen, Verstöße zu ahnden.
Sind asiatische Anleihen eine eigene Anlageklasse? Oder sollten sie zu den Schwellenländeranleihen gezählt werden? Die Fondsgesellschaft Western Asset Management plädiert für einen asiatischen Sonderweg.
Die Farmer in Amerika bauen fast nur noch genveränderte Pflanzen an. Das finden viele Menschen furchtbar. Um zu verstehen, warum sich Genmais und Soja trotzdem so schnell verbreiten, fragt man am besten die Bauern, die sie säen.
Sie haben ihm wieder ein Blechdach auf den Weg gegeben: Das neue 3er Cabriolet von BMW heißt nun 4er. Wie das Coupé legt auch das Cabrio gegenüber dem Vorgänger zu.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt im November über den ZDF-Staatsvertrag. In dem verwickelten Verfahren geht es letztlich um die Frage, welchen Einfluss die Politik auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben darf.
Anton Hofreiter, neuer grüner Fraktionschef, folgt auf Jürgen Trittin, ist aber ganz anders. Hofreiter ist durch und durch ein Öko. Als „links“ würden ihn aber die wenigsten bezeichnen.
Die Polit-Talkshow als Probierküche: Günther Jauch beschäftigt sich abermals mit dem Weg zur Regierungsbildung in Berlin. Er vermittelt ungeahnte historische Einsichten.
Einheitliche Schullaufbahnen gibt es in Deutschland nicht. Das beginnt schon bei der Länge der Grundschulzeit. Doch damit nicht genug: Wann ein Schüler in der weiterführenden Schule versetzt wird, ist von Land zu Land verschieden.
Die kleinen Parteien haben sich politisch selbstverzwergt. Den Grünen ist ihr programmatischer Kern abhanden gekommen. Die AfD ist in jene „Protest“-Position eingerückt, die im Westen die Linke innehat. Eine Wahlanalyse.
Noch im Freudentaumel der Union bereitet Horst Seehofer die CSU auf eine Minirolle in Berlin vor. Die Partei kann vor Kraft kaum laufen - und muss sich doch darauf einstellen, dass ihr Einfluss in der Hauptstadt schwindet.
Der Chef der BayernLB, Gerd Häusler, gibt seinen Posten vorzeitig auf. Als Sanierer hat Häusler bei der Bank viel erreicht. Abgeschlossen ist der Umbau aber noch nicht.
Im Vergleich mit der Wahl 2008 stieg die Beteiligung in Bayern um sechs Punkte auf fast 64 Prozent. Davon profitierte vor allem die CSU - sie bekam mehr Stimmen früherer Nichtwähler als alle anderen Parteien zusammen.
Die FDP macht sich keine Illusionen: Es wird eng. Also schrumpft sie sich selbst zur Funktionspartei – und wirbt verzweifelt um Zweitstimmen. Die Union aber zeigt sich davon unbeeindruckt.
Am Tag nach der Landtagswahl ist der bayerische SPD-Spitzenkandidat Ude nach Berlin geeilt, um sich ein paar Blumen abzuholen. Der SPD-Vorsitzende Gabriel bemüht sich, dem Ergebnis etwas Positives abzuringen.
In Berlin wird das Ergebnis der Landtagswahl als Signal für die Bundestagswahl gedeutet. Für die FDP könnte das Fiasko in Bayern, so eine der Theorien, im Bund sogar von Nutzen sein.
Ministerpräsident Seehofer vermeidet auch nach dem Wahlsieg jeden Triumphalismus. Auffällig müht sich die CSU, dem gestrauchelten Koalitionspartner nicht noch einen Stoß zu versetzen. Bei den anderen Parteien beginnt die Fehleranalyse.
In Bayern blickt der CSU-Vorsitzende längst über den Wahltag hinaus. Horst Seehofer arbeitet schon an seinem eigenen Mythos: Der Mann, der immer auf der richtigen Seite steht.
Seit 2012 machen Flüchtlinge mit dramatischen Protesten auf sich aufmerksam, zuletzt durch die Besetzung der DGB-Zentrale in München. Organisiert werden die Aktionen von fünf radikalisierten Iranern.
Der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude ist in Bayern bekannt und beliebt. Doch der Ude-Effekt ist im Landtagswahlkampf nicht eingetreten. Jedenfalls nicht so, wie erwünscht.
Kluge Dynasten im Schatten der Staufer und Welfen: Eine gelungene Mannheimer Ausstellung zeigt, welche Rolle das Adelsgeschlecht der Wittelsbacher am Rhein spielte.
Am nächsten Sonntag wird in Bayern ein neuer Landtag gewählt. Wir wissen schon die Antwort auf die politischste aller Fragen - wer was wird. Und wenn es doch nicht so kommt, gilt die bayerische Grundmaxime: Ja mei!
Der Landtagswahlkampf in Bayern hat seine ganz eigene Plagiatsaffäre. Bei CSU und Grünen fällt es den Wählern schwer, zwischen Original und Kopie zu unterscheiden.
Edmund Stoiber und Horst Seehofer wenden sich im Wahlkampf der Vergangenheit zu, um die Zukunft zu gewinnen. Und Gabriele Pauli präsentiert ihre Memoiren.