„Wer sich nach dem Bauchgefühl richtet, kann nur verlieren“
Nach 20 Jahren in der Commerzbank hat Normann Mörsel einen Batzen Geld bekommen und ist gegangen. Wie fühlt sich das an? Hat es sich gelohnt? Und was macht er mit dem Geld?
Nach 20 Jahren in der Commerzbank hat Normann Mörsel einen Batzen Geld bekommen und ist gegangen. Wie fühlt sich das an? Hat es sich gelohnt? Und was macht er mit dem Geld?
Mit unserem F+Spezialangebot erhalten Sie jetzt für nur 1 Euro in der Woche Zugriff auf alle exklusiven Beiträge auf FAZ.NET. Unter anderem auf diese beliebtesten Stücke der ganzen Woche.
Obwohl die Bundesregierung zig Milliarden in die Wirtschaft investiert, vor allem in Kurzarbeit, gehen die Corona-Maßnahmen nicht spurlos am Arbeitsmarkt vorbei. Wir geben einen aktuellen Überblick und sprechen mit dem F.A.Z.-Kolumnisten und Vermögensberater Volker Looman über Abfindungsangebote.
In zahlreichen Branchen werden derzeit große Abfindungsprogramme ausgerollt. Ein beispielhafter Überblick über die Unternehmen – und was dort gezahlt wird.
Die Folgen der Pandemie treffen den Flughafenbetreiber Fraport schwer. Bis zu 4000 Stellen will der MDax-Konzern abbauen. 1600 Mitarbeiter haben sich bereits mit den Bedingungen einverstanden erklärt.
Hunderte Angestellte der britischen Königsfamilie sorgen sich um ihren Arbeitsplatz. Ein freiwilliges Abfindungsprogramm wurde bereits eingerichtet. Vor dem Schloss Windsor versammelten sich einige Beschäftigte zum stillen Protest.
Dennis Muilenberg erhält als scheidender Boeing-Chef weder Abfindung noch Bonus. Dank seiner Dienstjahre bringt er es doch auf 62 Millionen Dollar.
Für viele Arbeitnehmer ist die Kündigung wie ein Faustschlag. Gerade dann muss man aber einen kühlen Kopf bewahren. Wie geht es weiter – und wie viel Geld brauche ich?
Viele waren unzufrieden mit seiner Arbeit, nicht nur Verkehrsminister Scheuer. Deshalb verlässt der bisherige Bahn-Finanzvorstand Doll den Konzern.
Wozu die Presse gut ist: In ihrem Buch „She Said“ zeichnen Jodi Kantor und Megan Twohey die Recherche nach, die zum Fall von Harvey Weinstein führte. Ein Lehrstück des investigativen Journalismus.
Entlassen zu werden ist hart – manchmal aber erleichtert ein goldener Handschlag die Sache. Wer geschickt ist, kann viel daraus machen und Steuern sparen.
Die Deutsche Bank stellt sich auch in der Vorstandsetage neu auf – drei Mitglieder verlassen das Geldhaus Ende Juli. Den Abschied versüßt die Deutsche Bank ihren Managern – mit insgesamt 26 Millionen Euro.
Mit der Commerzbank laufen Fusionsgespräche. Innerhalb der Deutschen Bank läuft ein Sparprogramm. Gleichzeitig erhält der Vorstand wieder einen Millionenbonus. Und der ehemalige Chef John Cryan freut sich über eine hohe Abfindung. Wie kann das sein?
Streit mit dem Arbeitgeber über das Ausscheiden verursacht oft hohen psychischen Druck. Wer der Belastung mit den richtigen Strategien standhält, kann sich mit einer Abfindung etwa als Endvierziger eine neue Existenz aufbauen.
Aus der jüngst veröffentlichten Steuererklärung des amerikanischen Verbandes geht die Abfindungszahlung für den deutschen Trainer hervor, der 2016 als Nationalcoach entlassen wurde.
Ceconomy hat ein katastrophales Geschäftsjahr hinter sich. Jetzt geht es für das Unternehmen offenbar bergauf. Doch hohe Abfindungen für ehemalige Vorstände belasten den Technik-Konzern.
Eine drohende Kartellstrafe kostet Thyssen-Krupp den Gewinn dieses Jahres. Ganz konkret weniger Geld bedeutet das auch für einen Mann: Ex-Chef Heinrich Hiesinger. Der Aktienkurs sackt weiter.
Der im Kodex empfohlene Deckel wird formal erfüllt – und doch oft überschritten. Abfindungshöhen wie die von Heinrich Hiesinger bei Thyssen-Krupp sind schwer nachzuvollziehen.
Heinrich Hiesinger hat selbst entschieden, von der Spitze des deutschen Traditionsunternehmens abzutreten. Zum Abschied bekommt er nach Informationen der F.A.Z. mindestens 2,7 Millionen Euro.
Condor bietet seinen Flugbegleitern zusätzlich zu einer Abfindung eine Prämie von 25.000 Euro – und sorgt damit für Verunsicherung. Denn wer den Höchstsatz bekommen will, muss schnell sein.
Ein ehemaliger Audi-Abteilungsleiter hat eine hohe Abfindung vor dem Arbeitsgericht erstritten – obwohl er an Abgasmanipulationen beteiligt war. Dem Unternehmen könnte das sogar ganz recht sein.
Ein Start-up bietet gekündigten Arbeitnehmern eine Alternative zum Anwalt an: Ein Rechner, der auf Künstlicher Intelligenz basiert, soll die Abfindung einklagen. Ist das erlaubt?
Hat Opel hunderte Mitarbeiter früher als erlaubt vor die Tür gesetzt? Der Betriebsrat ist dieser Meinung – und zitiert zum Beleg ein Schreiben der Agentur für Arbeit. Doch das Unternehmen widerspricht.
Der Streit zwischen Opels Arbeitnehmervertretern und der Führung eskaliert. Von einer „Massenflucht der Leistungsträger“ könne aber keine Rede sein.
Ohne Entlassungen und Werkschließungen will der Autobauer Opel wieder auf Gewinnkurs kommen. Der neue Eigentümer PSA setzt nun viel Geld ein, um größere Teile der Belegschaft loszuwerden.
Der Salzkonzern K+S heuert von außen Vorstände an und wirft sie rasch wieder hinaus. Das kostet Millionen an Abfindungen – während im Unternehmen die Mitarbeiter bluten.
Großzügige Belohnung: Neben der klassischen Abfindung soll der französische Manager Jean-Paul Gut auch Provisionen für erfolgreiche Abschlüsse erhalten haben.
Der Chef von Air Berlin bekommt wohl eine Abfindung in Höhe von bis zu 4,5 Millionen Euro. So kann man als Führungskraft in einer Krise nicht vorangehen, es sei denn, man pfeift auf moralische Integrität. Ein Kommentar.
Der Hedgefonds Elliott hat seinen Anteil an Stada in den vergangenen Tagen kontinuierlich ausgebaut. Er will so eine hohe Abfindung bei den Finanzinvestoren Bain und Cinven herausschlagen, die Stada übernommen haben.
Wegen der Hackerattacken auf Yahoo hatte Marissa Mayer Anfang März noch auf ihren Bonus verzichtet. Zum Abschied erhält sie nun aber eine stattliche Abfindung.
Das üppige Abschiedsgeld für die VW-Compliance-Chefin sorgt für Empörung. Rechtlich ist daran aber wohl nichts auszusetzen.
Christine Hohmann-Dennhardt sollte als Compliance-Vorstand den Abgasskandal bei VW aufarbeiten. Jetzt geht sie nach nur einem Jahr Arbeit – und bekommt bis zu 15 Millionen Euro Abfindung. Plus eine hohe Rente.
Die im britischen Handelsregister veröffentlichte Jahresbilanz legt offen, was die zweite Kündigung des Trainerteams um José Mourinho den FC Chelsea gekostet hat: Verhältnismäßig wenig.
Sollte Yahoo verkauft werden und die Führungsspitze abgelöst werden, könnte Marissa Mayer sich über eine hohe Abfindung freuen. Drei Millionen gäbe es in Bar, den Rest in Aktien.
Wenn Beamte ihren öffentlichen Arbeitgeber wechseln, sollte eigentlich Geld in einen Vorsorgefonds fließen. Das klappte nicht immer so wie vorgesehen.
Wer rausfliegt, hat laut Gesetz keinen Anspruch auf eine Abfindung. Doch die Praxis zeigt: Wer hart verhandelt, kann trotzdem noch etwas für sich herausholen.