Neuer Zoff ums Deutschlandticket
Das 49-Euro-Ticket soll im Frühjahr an den Start gehen. Nun gibt es Streit um die Form: rein digital oder auch als Papierticket?
Das 49-Euro-Ticket soll im Frühjahr an den Start gehen. Nun gibt es Streit um die Form: rein digital oder auch als Papierticket?
Das neue Jahr bringt einige Neuerungen. Was wird teurer, was wird billiger, und was ändert sich komplett? Das sind die wichtigsten Änderungen auf einem Blick.
Unser Kartenspiel zeigt es deutlich: 2022 war ein Kriegsjahr und ein Krisenjahr – aber in Frankfurt und Rhein-Main war es auch ein Sonnenjahr. Mit einer meteorologischen Ausnahmeerscheinung.
Wen trifft die Krise am meisten? Der Frankfurter DGB-Chef Philipp Jacks will Geld besser verteilen und Arbeitsplätze sichern. Und kritisiert den Konzern Radeberger hart für die Schließung der Brauerei Binding.
Das Machtwort des Kanzlers hat den Koalitionsstreit über die Nutzung der Atomkraft nur oberflächlich befriedet. Der Bundesverkehrsminister von der FDP hatte nicht nur parteitaktische Gründe, die Debatte wieder zu entfachen.
Einige Verkehrsverbünde begründen Ihre teils saftigen Erhöhungen der Ticketpreise auch mit der geplanten Flatrate. Das ist für die Kunden ärgerlich, aber auch ein Hinweis auf die mobile Zukunft.
Die positiven Effekte des 9-Euro-Tickets sind verflogen: Wegen der hohen Energiepreise steigen die Preise – und die Nutzer verlieren das Interesse.
Bund und Länder wollen sich nächsten Jahr alle Kosten gerecht teilen. Das ganze System wird sich einschwingen müssen, sagt Ministerpräsident Weil.
Der hessische Verkehrsminister Al-Wazir spricht von einer Revolution im Nahverkehr. Die AfD warnt hingegen vor langfristig negativen Folgen für den ÖPNV.
Das Deutschlandticket soll kommen. Die bequeme Flatrate ist ein hochsubventioniertes planwirtschaftliches Experiment. Und auch unter Umweltaspekten ist sie problematisch.
Die Bank ING meint, die Regierungen und nicht die EZB könnten die Teuerung bald drücken. Die Commerzbank beziffert den möglichen Effekt aus dem Deutschlandticket auf knapp 0,3 Prozentpunkte.
Das 49-Euro-Ticket kommt, erklärte Bundeskanzler Olaf Scholz nach der Bund-Länder-Runde. Wann genau ist noch unklar. Vertreter von Städten und Gemeinden sehen aber auf jeden Fall noch viel Arbeit für sich.
In Iran hat das Regime einen Demonstranten hingerichtet. Haben die Sicherheitsbehörden ein Problem mit „Reichsbürgern“? Und Scholz verkündet eine Einigung beim Deutschlandticket. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Bund und Länder haben die letzte Hürde auf dem Weg zum Deutschlandticket aus dem Weg geräumt. Nun soll es „zügig“ kommen.
„Alle Hürden“ seien beseitigt worden, sagte der Kanzler nach einer Sitzung der Ministerpräsidentenkonferenz. Das Deutschlandticket soll demnach im neuen Jahr bei einem Einführungspreis von 49 Euro starten.
Das Deutschlandticket wird womöglich teurer als erwartet. Die Zusatzkosten wollen Bund und Länder nun gemeinsam tragen.
Im April soll das 49-Euro-Ticket starten. DB-Regio-Chefin Evelyn Palla würde am liebsten schon heute loslegen: Das Ticket beende den Tarifdschungel und bringe mehr Menschen in Nahverkehrszüge.
Bundesverkehrsminister Wissing dringt auf dem F.A.Z.-Mobilitätsgipfel auf eine Einführung zum 1. März. In der Frage, wie Folgekosten aufgeteilt werden sollen, herrscht derweil Uneinigkeit.
Die Debatte um die Finanzierung des Deutschlandtickets schien längst abgeschlossen. Nun tut sich womöglich ein neues Milliardenloch auf.
Hessen muss auf Entscheidungen des Bundes warten. Dass das deutschlandweite Ticket am 1. April eingeführt werden kann, ist nur ein Wunsch.
Die Debatte um die Finanzierung des Deutschlandtickets schien längst abgeschlossen. Nun tut sich womöglich ein neues Milliardenloch auf, fürchten die Verkehrsverbünde.
Noch haben die Verkehrsminister nicht alle Fragen geklärt. Hinter den Kulissen tobt ein Streit um Kosten und mögliche Einnahmeverluste. Ein Verband sprach zuletzt davon, dass das 49-Euro-Ticket erst im Mai eingeführt werden könnte.
Das 49-Euro-Ticket soll nun zum 1. April 2023 starten. Darauf verständigten sich die Verkehrsminister von Bund und Ländern am Dienstag auf einer Sonderkonferenz.
Die Verkehrsminister von Bund und Ländern sollen Geld für das 49-Euro-Ticket zusichern. Die Inflationsdaten für November werden bekanntgegeben. Und die WM geht in die heiße Phase. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Kommunen und ihre Verkehrsbetriebe fürchten finanzielle Verluste wegen eines billigen 49-Euro-Tickets zu Gunsten von Pendlern und Touristen. NRW-Minister Krischer warnt vor einer „Vollkaskomentalität“.
Besiegelt die Bundesregierung das Ende der Mali-Mission? Kamala Harris' Philippinen-Reise könnte Peking provozieren. Und: Ist der Höhepunkt der Inflation überschritten? Der F.A.Z.-Newsletter.
Das einheitliche ÖPNV-Ticket für 49 Euro im Monat wird wohl erst im Frühjahr erhältlich sein. Viele Details sind noch zu klären – auch mit der EU.
Bei der Wahl zum neuen Oberbürgermeister sind es die feinen Unterschiede, die zählen, Peter Feldmann stand am Mittwoch erneut vor Gericht und das 49-Euro-Ticket sorgt für Diskussionen im Hessischen Landtag. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Hessen hat als erstes Flächenland schon vor Jahren Flatrate-Tarife für Bus und Bahn eingeführt. Sie sollen mit der deutschlandweiten Lösung in Einklang gebracht werden.
Den Verkehrsunternehmen sind die zusätzlichen Milliarden für die Finanzierung des ÖPNV zu wenig. Sie fürchten, auf den Kosten sitzen zu bleiben, und drohen: So können wir das Ticket nicht einführen.
Verkehrsminister Wissing schwadroniert seit Wochen von der „größten ÖPNV-Tarifreform in Deutschland“. Doch es gibt bessere Lösungen als das 49-Euro-Ticket.
Der Haushalt für das kommende Jahr steht. Und obwohl die Zusatzausgaben nur so sprudeln, gelingt der Koalition ein kleines Wunder.
Das Deutschlandticket soll kommen und bundesweit Fahrten im Nah- und Regionalverkehr für 49 Euro im Monat ermöglichen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt. Noch sind aber der Starttermin und einige Fragen offen.
Für Studierende sollte das geplante 49-Euro-Ticket nur 29 Euro kosten, bemängeln Studierendenvertreter. Ohnehin treffe die hohe Inflation die jungen Menschen mit am meisten.
Man darf ja wohl noch mal fragen: Ist die neue Billigfahrkarte für den Regionalverkehr tatsächlich der richtige Weg?