Im Auge des Donuts
Wie klingelt ein Paketbote, wie das Handy eines Philosophen? Isabella Straub beschreibt es gewitzt und zugespitzt: Ihr Roman „Nullzone“ spießt nicht nur österreichische Gegenwart gekonnt auf.
Wie klingelt ein Paketbote, wie das Handy eines Philosophen? Isabella Straub beschreibt es gewitzt und zugespitzt: Ihr Roman „Nullzone“ spießt nicht nur österreichische Gegenwart gekonnt auf.
Schiffsmodelle sind mindestens so vielfältig und faszinierend wie ihre Vorbilder. Wer maritime Funktionsmodelle zu Wasser lässt, hat jetzt im Sommer besonders viel Freude daran.
Thomas Rinks Handwerksbetrieb ist außergewöhnlich: Er stellt anatomische Griffe für Sportwaffen her.
Tief im finnischen Dschungel: Die Helsinki Biennale bespielt drei Orte, an denen Zukunftsideen entfaltet werden. Darunter ist eine verwunschene Insel, die Urzeit und Futur verknüpft.
Jetzt können auch Türme gedruckt werden. An der ETH Zürich produzierten zwei Roboter dafür den tragenden Stahlbeton. Das Ergebnis kann man hoch in den Bergen bestaunen.
Der Bluetooth-Lautsprecher Mynd will nicht nur gut klingen. Teufel hat versucht, mit dem Produkt eine Reihe von Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen.
Gestern belächelt, heute schlachtentscheidend, morgen mit KI: Drohnen entwickeln sich rasend schnell. Deutschland braucht Piloten – und flexible Produktionskapazitäten.
Recht allein ist keine Hilfe: Der Deutsche Museumsbund packt das Problem der politischen Rolle von Museen kleinmütig an. Neutralität verlangt die Verfassung von ihnen nicht.
Deutschland soll digital aufholen, den dazu passenden Digitaltag gibt es schon lange. Auch Frankfurt will im Juni zeigen, was es kann. Die zuständige Dezernentin hat schon einmal geschaut, was das sein könnte.
Als der Facebook-Konzern sich in Meta umbenannte, rückten virtuelle Welten schlagartig in den Fokus der Öffentlichkeit. Seitdem sind Jahre vergangen. Wo stehen wir jetzt?
Forscher haben Kiefernzapfen als Vorbild für modernden Sonnenschutz entdeckt. In Freiburg wird damit bereits eine Fassade energieautark verdunkelt.
Die Pharmaindustrie hat der KI-Enthusiasmus gepackt: Einsparungen von bis zu 50 Prozent stellen goldene Zeiten in Aussicht und könnten die Zeit bis zum fertigen Medikament um Jahre verkürzen.
Von handgegossenen Kronkorken bis hin zu installativen Werken: Der Kunstverein Frankfurt hat wieder monatelang an der Ausstellung „And This Is Us“ gearbeitet. Warum sich das gelohnt hat.
Die ESA sammelt Daten über den Kohlenstoffkreislauf auf der Erde. Das bringt Erkenntnisse zum Klimawandel. Doch auch auf weitere Projekte bereitet sich die Behörde vor, zum Beispiel auf dem Mond.
Die Karriere vieler Designer begann auf dem Salone Satellite, der jungen Plattform während der Mailänder Möbelmesse. Welche Deutschen hatten dieses Jahr die Chance, sich dort zu präsentieren?
Das Geschäft des Technologiekonzerns Schunk mit Kunden aus der Autobranche schwächelt. Nun wird mit dem Betriebsrat über den Abbau von Arbeitsplätzen verhandelt.
Das Unternehmen Velta baut in der Ukraine den Grundstoff von Titan ab. Im Krieg stellt es Prothesen für verwundete Soldaten her. Doch es ließe sich noch mehr damit machen, was auch amerikanische Begehrlichkeiten geweckt hat.
Die Digitalisierung archäologischer Schätze schreitet voran: Dank präziser Scans und innovativer 3D-Drucktechniken verschwimmen die Grenzen zwischen Original und Replikat.
Ausgerechnet Donald Trump hat Vietnam zur aufstrebenden Wirtschaftsnation in Asien gemacht. Mit seinem Strafzoll zieht er das Land nun in den Abgrund. Die, die es trifft, können es kaum fassen.
In so mancher Nische des Maschinenbaus ist von Panik wenig zu spüren. Denn Donald Trump braucht die Anlagen, wenn er Amerika wieder „great again“ machen will. Selbst der Dollar wird auf Maschinen made in Germany gedruckt.
Für Kinder wäre es lebensgefährlich, würden sie Teile von Plüschtieren verschlucken. Deswegen braucht es Qualitätsprüfungen vor dem Verkauf. Zwick-Roell stellt die Maschinen dafür und andere Prüffälle her.
Die Weltraumbehörde NASA lässt ein Auto für den Mond entwickeln. Die Reifen stellen dabei eine der größten technischen Herausforderungen dar. Eine Lösung könnte aus Europa stammen.
Mit einer Videobrille läuft der Landwirt durch den Stall. Und erfährt so, dass die Kuh ganz anderes sieht als er.
Die Rakete „Spectrum“ des deutschen Start-ups „Isar Aerospace“ soll die erste sein, die von europäischem Boden eine Erdumlaufbahn erreicht. Doch der erste Testflug war sehr kurz.
Deutschland ist in der schlimmsten sicherheitspolitischen Lage seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Zeit, in der Europa sich auf den amerikanischen Weltpolizisten verlassen konnte, ist endgültig vorbei. Was folgt aus diesem Epochenbruch?
Er nahm den Tod von Polizisten in Kauf und stellte Teile einer Maschinenpistole im 3-D-Drucker her: Ein 20 Jahre alter Rechtsextremist soll nun dreieinhalb Jahre ins Gefängnis.
Vom Monarchfalter haben Forscher aus Darmstadt und Dresden gelernt: Sie konstruierten einen Roboter mit Schmetterlingsflügeln. Eingesetzt werden könnte er zum Beispiel für den Naturschutz.
Die schwache Konjunktur schlägt auf den digitalen Arbeitsmarkt durch. Die Stellenanzeigen für Digitalexperten gehen in der Industrie besonders stark zurück. Dagegen steigt die Nachfrage nach Fachleuten für generative KI besonders kräftig.
LED-Lichter austreten, Dominosteine aufbauen und Musik erkennen: Bei Bashparty in Wiesbaden können sich Groß und Klein in elf Minispielen messen. Das Konzept erinnert an eine bekannte TV-Show.
Seit 2023 stand Klemens Haselsteiner an der Spitze des Bau-Riesen. In dieser Funktion hatte er viel angestoßen. Nun ist die Todesursache bekannt.
„Bio“ ist teuer, aber harmlos? Nicht immer, sagen Sprachforscher. Der Anfang vom Ende des Biohypes? Nicht so schnell, sagen Schweizer Ingenieure, und gehen mit Hefe in den Akkubetrieb.
Die Offenbacher City verödet zusehends. Nun gibt es neue Versuche, der Stadt mehr Leben einzuhauchen. Sie stehen beispielhaft für viele Orte im Land.
Autos werden in Deutschland immer länger gefahren. Somit steigt auch die Nachfrage nach Ersatzteilen. Weil deren Produktion mitunter eingestellt wird, müssen Kunden und Werkstätten kreativ werden.
Drei Ausstellungen in Berlin lohnen zum Jahresauftakt das genaue Hinsehen. Anne Collier widmet sich in der Galerie Neu dem Augenblick, Paolo Cirio konfrontiert in der Nome Gallery mit dem Kommando 52, und Niki Abramidis arbeitet bei Max Goelitz mit einer neuen Entität.
Chemnitz ist Kulturhauptstadt 2025. Auch die Region soll davon profitieren – und mit ihrer Industriegeschichte eine Epoche ins Licht rücken, die ganz Europa geprägt hat.
Während des Einkaufs an Nachhaltigkeit denken? Unnötig, das übernehmen wir, meinen junge Designer aus Deutschland. Und lassen sich Produkte einfallen, die es noch nirgends gibt.