Dit is nich Berlin, dit is Jewalt
Ein Mann auf einem Berliner Hinterhof wirft Steine in das Fenster seiner Frau, brüllt: "Du Drecksau!" Die Netzgemeinde findet's poetisch, geil und lol, und bild.de titelt: "Die wahre Berliner Liebe."
Ein Mann auf einem Berliner Hinterhof wirft Steine in das Fenster seiner Frau, brüllt: "Du Drecksau!" Die Netzgemeinde findet's poetisch, geil und lol, und bild.de titelt: "Die wahre Berliner Liebe."
Darf ein Spielzeughersteller auf Bausätze den Namen eines kritisierten Ölkonzerns drucken? Greenpeace sagt: Nein. Nun beugt sich Bauklotz-Produzent einer Kampagne, die Millionen Menschen erreicht hat.
Der französische Formel-1-Pilot Jules Bianchi kämpft weiter um sein Leben. Experten diskutieren über die Sicherheit in der Formel 1. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.
Erzähl es uns! Die Berliner Konferenz „Rewrite the Web - Following the Reader“ fragt nach der Zukunft des Publizierens und Lesens - und huldigt dem Leser als mächtigster Instanz im Buchgeschäft.
Indie-Games von unabhängigen Entwicklern drängen in den Computer-Spielemarkt. Sie sind anders als die Spiele der etablierten Namen. Und das macht ihren Reiz aus.
Das westdeutsche Bürgertum kümmert sich vor allem um seinen Aufstieg, woran man auch im Osten Gefallen fand. Was kostet dieser Egoismus das wiedervereinigte Deutschland?
Wieder platzt ein grüner Traum: Nach der Pleite von Prokon macht nun das Frankfurter Unternehmen Green Planet von sich reden. Anleger wollten in Teakholzplantagen investieren – und stehen nun vielleicht vor dem Nichts.
Hacker aus China greifen offenbar die Mobiltelefone von Demonstranten in Hongkong an. Die chinesische Zensur unternimmt große Anstrengungen, Berichte zu unterbinden. Trotzdem gehen die Demonstrationen am chinesischen Nationalfeiertag unvermindert weiter.
Die Hillsong-Gemeinde in Konstanz steht für den Erfolg charismatischer Freikirchen. Ist der Glaube der evangelikalen Christen aber wirklich so frei und unverkrampft? Ein Erlebnisbericht.
Verbiegt sich das neue iPhone 6 Plus leicht? Käufer aus aller Welt beklagen das Problem in sozialen Netzwerken. Hersteller Apple beteuert, das Problem sei selten. Bislang habe es erst neun Beschwerden gegeben.
Hartgesottene Fans können den siebten Teil der beliebten Weltraum-Saga nicht abwarten: Sie lassen über den Dreharbeiten mit Kameras ausgerüstete Drohnen aufsteigen. Nun will sich der Studiobetreiber wehren.
Die spanische Policía Nacional hat auf Twitter mehr Follower als das FBI: Eine Million Menschen jagen mit den Polizisten Verbrecher oder lassen sich die Leviten lesen. Wie eine Behörde im Internet cool wurde.
Durch die Eiskübelherausforderung wird sichtbar, wie im Internet mit Hetze und Mobbing Geld verdient werden kann. Doch wer trägt dafür die Verantwortung?
In der Schule war er das Opfer, inzwischen ist er 17 und ein erfolgreicher Musiker: Der Rapper Sierra Kidd über Mobbing, das Versagen von Vertrauenslehrern und darüber, wie er schließlich doch zu Selbstvertrauen fand.
Parallel zur Verkaufsschau ABC präsentieren die Galerien und neuen Kunstorte in Berlin außergewöhnliche Schauen, in denen vorgeführt wird, wohin die zeitgenössische Kunst steuert.
Zeitungen entledigen sich immer häufiger ihrer Leserkommentare. Sie werden gelöscht, moderiert und in soziale Netze verbannt. Vorreiter des neuen Umgangs mit dem Publikum sind ausgerechnet Youtuber und „Big Brother US“.
Wang Long aus Shenzen hat seinen Internetanbieter verklagt, weil in China Google, Youtube und Facebook gesperrt sind. Ein harter Kampf bahnt sich an.
Das amerikanische Außenministerium verbreitet Propaganda-Bilder der islamistischen Terrormiliz IS in kommentierter Version. Es will Sympathisanten abschrecken und Widersprüche aufdecken. Eine fragwürdige Strategie.
Die „Scharia-Polizei“ in Wuppertal ist nur ein PR-Coup gewesen? Durchaus nicht, sie führt vielmehr vor Augen, was die Salafisten sich vorgenommen haben.
Was passiert in der Schattenwelt der Geheimdienste? Wer manipuliert wen zu welchem Zweck? Die Öffentlichkeit ist dieser Fragen müde. Warum es sich dennoch und immer noch lohnt, Glenn Greenwald zu lesen.
Die sozialen Netzwerke reagieren auf das zweite Enthauptungsvideo des IS wesentlich schneller als auf das der Ermordung Foleys. Eine Verbreitung kann weitgehend eingeschränkt werden. Der IS sucht unterdessen nach Lücken im System.
Der Kinderdatenschutz im Netz liegt brach. Gleichzeitig bekommen immer jüngere Schüler ein Smartphone geschenkt. Für Diskussionsstoff zum Schulbeginn ist gesorgt.
Clemens Rehbein und Philipp Dausch haben als „Milky Chance“ die Charts in Dutzenden Ländern gestürmt. Ob es mehr als ein Sommermärchen wird, muss sich noch zeigen.
Die Online-Videothek Netflix hat das Fernsehen in Amerika revolutioniert. Jetzt kommt das Angebot nach Deutschland.
In der Onlinevariante des Computerspiels GTA treibt ein Vergewaltiger sein Unwesen. Das empört sogar die Spieler, die sonst im Spiel Polizisten erschießen - und vereint sie mit den Dauerkritikern.
Sie ist neunzehn, gibt vor der Kamera Tipps, wie man sich schminkt, und macht Werbung. Bei Youtube ist sie ein Star, mit fast einer Million Abonnenten. Doch was ist an „Dagi Bee“ so interessant?
Für fast eine Milliarde Dollar kauft Amazon die Streamingplattform Twitch, die außerhalb der Computerspiele-Szene kaum jemand kennt. Was steckt dahinter?
Amazon verschärft die Konkurrenz zu Google: Der Online-Händler kauft mit Twitch ein mögliches Konkurrenzangebot zu Googles Youtube. Der Machtkampf der Internet-Giganten geht in die nächste Runde.
Überall filmen sich die Menschen selbst, während sie schwimmen, tauchen, surfen oder radfahren. Go Pro heißt das neue Wunderding.
Warum das kapitalistische Zahnarztsystem auch nicht besser ist als das sozialistische, wie der Ausstieg gelang und warum Zahnmedizin sogar als Metapher für die IT-Giganten taugt: ein Leidensbericht.
Argumentieren zwecklos: Die Dschihadisten des „Islamischen Staats“ schalten alle Beschränkungen aus, die wir im Laufe des Zivilisationsprozesses verinnerlicht haben. Der Kampf erlaubt ihnen, sich ganz ihren Trieben hinzugeben.
Google will offenbar erstmals auch Kinder unter 13 Jahren als Kunden ansprechen. Dafür soll es etwa eine eigene Version der Plattform Youtube geben. Die Eltern sollen die Aktivitäten und Profile ihrer Kinder kontrollieren können.
Mit seiner guten Organisation und seinem Reichtum lockt der IS junge Gotteskrieger an. Die Propaganda umfasst nicht nur Hetzschriften, sondern auch Fotos von Schokolade und Katzen.
Die Videoplattform Youtube drängt in den Streamingmarkt. Nun erhalten die Spekulationen über ein eigenes Angebot neuen Auftrieb: Laut Medienberichten sollen der Name und der Preis feststehen.
Wer heute ein Star werden will, geht zu Youtube. Ein Besuch auf den Videodays, wo sich die Szene trifft und man einiges über Online-Trends unter Jugendlichen lernen kann.
Für Kinder ist das Internet eine Welt unendlicher Möglichkeiten - denen die Erwachsenen oft Grenzen setzen. Was ist eigentlich so schlimm am Internet? Eltern müssen ihre Argumente gut sortieren.