2,9 Millionen Dollar für den ersten Tweet
„Ich richte gerade meinen Twttr ein.“ – diese Wörter waren einem Käufer viel Geld wert. Ein digitales Zertifikat weißt ihn nun als Besitzer des Tweets von Twitter-Chef Jack Dorsey aus.
„Ich richte gerade meinen Twttr ein.“ – diese Wörter waren einem Käufer viel Geld wert. Ein digitales Zertifikat weißt ihn nun als Besitzer des Tweets von Twitter-Chef Jack Dorsey aus.
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow vertreibt sich die Zeit während der Corona-Beratungen damit, witzige Tweets zu ersinnen. Bei der vergangenen Sitzung hatte er noch das Handy-Spiel „Candycrush“ gespielt.
Mit einem Dekret des Präsidenten verlässt die Türkei die Konvention zum Schutz der Frauen. Deren Rechte würden in den eigenen Traditionen genügend geschützt, sagt Erdogans Stellvertreter.
Einst hatte er die sogenannte Istanbul-Konvention selbst unterschrieben, nun verkündet Präsident Erdogan den Ausstieg der Türkei. Nur wenige Wochen nach Demonstrationen zum Internationalen Frauentag
Russlands Machthaber nutzen westliche Empfindlichkeiten für ihre Zwecke. Dass Amnesty International Alexej Nawalnyj nicht länger als „gewaltlosen politischen Gefangenen“ bezeichnet, ist für den Kreml ein Triumph.
Mit einer kurzen Handbewegung hat Reiner Haseloff am Donnerstagabend all seine Twitter-Rekorde gebrochen. Der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts twitterte versehentlich ein einzelnes „Ä“ – sehr zur Unterhaltung seiner Follower.
Deutschland hat Alexej Nawalnyj geholfen. Das nimmt Moskau dem Land übel. Der Zorn trifft vor allem deutsche Diplomaten und Journalisten. Letztere könnten bald als „Agenten“ eingestuft werden.
Die Politik wollte über die Landtagswahlen und ein besseres Pandemiemanagement reden. Dazu kam es nicht. Stattdessen bekommen die Wähler einen Eindruck davon, was bei uns wirklich schief läuft.
Die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ legt es immer auf maximale Aufregung an. So auch jetzt mit dem Titelbild, auf dem die Queen Meghan Markle die Luft abdrückt. Was gibt es dazu zu sagen?
Glaubt man dem türkischen Präsidenten, wird 2021 „das Jahr der Reformen“. Doch dass sein Reformpaket die von ihm persönlich ausgesetzten Grundrechte enthält, zeigt nur eines: Im Land herrscht die Willkür.
Die frühere bolivianische Übergangspräsidentin Jeanine Áñez ist festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sie wegen eines angeblichen Putsches gegen ihren Vorgänger Evo Morales.
Lange leugnete Magufuli das Coronavirus, dann empfahl er Beten und Dampfinhalation gegen die Pandemie. Nun wird über seinen Verbleib und Gesundheitszustand spekuliert.
Horst Bredekamps Kritik an Postkolonialismus und Identitätspolitik löst heftige Gegenreden aus. Im Netz stellen mehrere Museumsdirektorinnen psychologische Spekulationen über seine Motive an.
Beim größten Cloud-Anbieter Europas ist ein Feuer ausgebrochen. Viele Kunden haben Daten verloren und den Ausfall ihrer Websites zu beklagen.
Russlands Präsident ist von Twitter genervt. Die Medienaufsicht will nun das Laden von Videos und Fotos „verlangsamen“. Bisher hat sie eine durchwachsene Bilanz beim Versuch, unbotmäßige soziale Medien zu bestrafen.
Bei einer Debatte im EU-Parlament rückt neben Kritik an Ungarn und Polen nun auch Slowenien in den Fokus. Immer wieder behauptet Ministerpräsident Janez Janša auf Twitter, bestimmte Journalisten seien „Lügner“.
Zwei weitere Attacken haben Europa und Amerika erschüttert. Betroffen ist auch eine Sozialbehörde in Spanien.
In der Corona-Krise verschmilzt die Figur des Experten mit der des Aktivisten. So entsteht der Eindruck, in Forschungsbefunden liege der Schlüssel zu politischem Handeln. Für die Demokratie ist das gefährlich. Ein Gastbeitrag.
„Polizei jagt Homeoffice-Sünder“ – solche Schlagzeilen wären doch vor Corona undenkbar gewesen. Im Archiv eines Jahres Pandemie-Heimarbeitswelt kommen da so einige zusammen. Eine kleine Kostprobe.
Auf Twitter trendet das Schlagwort „Männerfoto“. Warum posten nun ausgerechnet am Frauentag so viele Männer ihre Selfies?
Spätestens seit Ausbruch der Corona-Pandemie können wir uns in den sozialen Medien vor schlechten Nachrichten kaum noch retten. Aber warum ziehen uns ausgerechnet die so an? Und was hilft, um damit klarzukommen?
In der Union stehen mehrere Politiker im Verdacht, sich im Zuge der Beschaffung von Schutzmasken bereichert zu haben. Für die Partei könnte der Schaden kaum größer sein.
Der CDU-Abgeordnete Nikolas Löbel soll sich an Geschäften mit Corona-Schutzmasken bereichert haben. Die Spitzenkandidatin seines Landesverbandes in Baden-Württemberg fordert ihn indirekt auf, „die nötigen Konsequenzen“ zu ziehen.
Twitter-Chef Dorsey übernimmt mit seinem Bezahldienst Square die Mehrheit an Tidal. Es ist nicht die erste Zusammenarbeit der beiden Unternehmer.
Wie Billie Eilish liest, weint und lacht: Der Film „The World’s A Little Blurry“ erzählt die Geschichte eines ganz normalen besonderen Teenagers, der Kameras längst gewöhnt ist.
Die Aktivisten von Fridays for Future wollten überparteilich sein. Sind sie es noch? Einige Töne klangen zuletzt eher nach einer linksradikalen Splittergruppe.
Allein vergangene Woche haben fünf weitere Länder Russlands Corona-Impfstoff zugelassen. Auch ein EU-Land hat das Vakzin schon registriert. War die Skepsis des Westens unangebracht?
Warum Plattformkonzerne wie Facebook, Google oder Twitter die Demokratie gefährden, hat der Sturm aufs Kapitol gezeigt. Europa kann dem entgegentreten und ein Zeichen für die Welt setzen. Ein Gastbeitrag.
Die Militärjunta sieht sich als die rechtmäßige Regierung Myanmars. Doch Kyaw Moe Tun verweigert ihr vor aller Welt die Gefolgschaft und spricht sich vor der UN-Vollversammlung gegen das Regime aus.
Als sein Anwalt ihn besuchen wollte, kam heraus, dass Nawalnyj aus dem Untersuchungsgefängnis in eine Strafkolonie verlegt wird. Seine Familie weiß nichts. Was den Kremlgegner für Zustände erwarten könnten.
Bei Facebook und Instagram ist der frühere Präsident gesperrt. Das macht Donald Trump zu schaffen. Manche meinen, er könnte einen eigenen Kanal gründen.
Berlin verbietet eine islamistische Vereinigung. Die Mitglieder kannten sich aus der berüchtigten Fussilet-Moschee. Dort verkehrte auch der Attentäter vom Breitscheidplatz.
Auf der Plattform „Onlyfans“ wird Sex als Lifestyle verkauft. Während der Pandemie stieg die Zahl der Mitglieder von sieben auf neunzig Millionen. Über die Grenzen des Legalen und Legitimen wird gestritten.
Laut einer Umfrage ist eine von drei Personen im französischen Hochschulwesen von Periodenarmut betroffen. In den kommenden Wochen sollen deshalb unter anderem in Wohnheimen Spender mit gratis Produkten aufgestellt werden.
Sie finden immer toll, was der Chef macht, und sagen das allen. Persönlich oder mit vielen Herzchen in sozialen Medien. Dabei bemerken Schleimer kaum, wie sie das Arbeitsklima vergiften.
Relativ milde Strafen für ehemalige Guerrillakämpfer in Kolumbien? Die Aussicht erhitzt die Gemüter in dem südamerikanischen Land. Die Debatte über den Friedensprozess verschärft sich.