Drei Netzwerke - drei Neuigkeiten
Während Google Plus Vorwürfe kontert, kämpft Facebook mit Erreichbarkeitsproblemen und Twitter gibt es jetzt auf Arabisch - ein kurzer Blick auf Nachrichten aus den sozialen Netzwerken.
Während Google Plus Vorwürfe kontert, kämpft Facebook mit Erreichbarkeitsproblemen und Twitter gibt es jetzt auf Arabisch - ein kurzer Blick auf Nachrichten aus den sozialen Netzwerken.
In Hannover hat Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt zusammen mit der Kanzlerin die Cebit eröffnet. Im Interview spricht er über Nutzerdaten, den Kauf von Motorola und seine Sorge, dass Regierungen die Freiheit im Netz gefährden.
Das Auto als kommunikationsfreie Offline-Zone? Undenkbar. Man will auch unterwegs allzeit vernetzt an den Aktivitäten seiner Freunde teilhaben. Comand Online von Mercedes-Benz hilft dabei.
Die ungewollte Preisgabe von Informationen im Netz kann den Ruf ebenso zerstören wie ein realer Tsunami das eigene Haus. Was wir brauchen, ist eine Pflichtversicherung für Online-Katastrophen.
Die Familienunternehmer mögen die Börse nicht mehr. Mancher hat das Parkett schon verlassen, andere wie Douglas wollen weg. So mag Facebook kommen, Fischer eher nicht.
Online-Spiele sind ein fester Bestandteil von Facebook und anderen sozialen Netzwerken. Der Spieleanbieter Zynga versucht sich nun von Facebook zu emanzipieren und startet eine eigenständige Plattform.
Twitter versilbert alle der mehr als 200 Milliarden Kurznachrichten seiner Nutzer. Jede einzelne davon mit emotionaler Tendenz, Ort und Zeit des Versands. Dieses Archiv erlaubt Trendvorhersagen und Manipulation - von unheimlichem Ausmaß.
Heute vor einem Jahr erschoss Arid Uka zwei amerikanische Soldaten am Flughafen. Es war der erste islamistische Mordanschlag in Deutschland.
Bürgermeister Michael Bloomberg will seine Stadt wieder zu einem Magneten für Start-Ups der Technologieszene machen. Er braucht neue Wachstumsfelder, weil die Finanzbranche Arbeitsplätze streicht. Tatsächlich hat New York bemerkenswerte Fortschritte gemacht - auch wenn der Rückstand zum kalifornischen Silicon Valley noch immer enorm ist.
Auf dem Mobile World Congress treiben Unternehmen einen gemeinsamen Standard voran: Mobile Internetseiten sollen gleich aussehen, das Bezahlen soll einfacher und der Verkehrskollaps verhindert werden.
In Polen demonstrierten Zehntausende für die Freiheit des Internets. Die Bedeutung des Internets im Parlamentswahlkampf 2011 schätzen Forscher jedoch als eher gering ein. Ein Besuch in Warschau.
Eine Verstärkung der Euro-Rettungsschirme EFSF und ESM ist für die Europäische Union definitiv erst in etwa vier Wochen ein Thema. Die deutschen Einzelhändler haben einen schwachen Jahresauftakt erwischt. Im deutschen Solaranlagenbau brechen die Aufträge weg, während in Amerika der Automarkt weiter Fahrt aufnimmt. In Japan ist die Arbeitslosenquote im Januar leicht gestiegen, gleichzeitig steckt das Land vorerst weiter in der Deflation. Auf Unternehmensebene GIBT ES Meldungen wonach Lufthansa die defizitäre Austrian Airlines demnächst fallenlassen könnte. Außerdem blieb Koenig & Bauer auch 2011 noch in der Gewinnzone.
Ob für Mobiltelefone oder Autos – ohne gemeinsame Standards für die Kommunikation im Internet werden die volkswirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten, die im Siegeszug der internetfähigen Smartphones stecken, nicht ordentlich genutzt werden können. Diese Meinung vertreten auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona sowohl klassische Industrieunternehmen wie zum Beispiel der Autohersteller Ford als auch das vor dem Börsengang stehende, noch sehr junge soziale Netzwerk Facebook.
Vom Geheimtipp zum nervenden Standard: Die Suchergebnisse auf Google werden zunehmend schlechter. Die brutale Kraftmeierei des Unternehmens ist nur ein Grund.
Auch im Internet präsentieren sich die Kandidaten für den Posten des Frankfurter Oberbürgermeisters. Die Qualität der Auftritte ist dabei sehr unterschiedlich.
Ein Amtsrichter aus Reutlingen könnte Geschichte im Online-Recht schreiben. Der Jurist hat bei Facebook den Account eines Angeklagten beschlagnahmen lassen.
Google und Facebook haben nun offenbar die letzte Scheu verloren: Die Giganten des Internets ändern ihre Datenschutzbestimmungen und bereiten den nächsten großen Schritt vor, um allwissend und unentbehrlich zu werden.
Durch den eigenen Börsengang wird Facebook rund 5 Milliarden Dollar aufwenden müssen, um Steuerschulden zu begleichen. Das klingt aber schlimmer, als es wirklich ist. In Zukunft wird das Unternehmen profitieren.
Mit dem Datenplündern und dem Nutzerausforschen zu Werbemilliarden und Börsengewinnen: So simpel ist die Gleichung, mit der momentan die Datenkrake Facebook verkauft werden soll. Dabei ist das Geschäft mit den Daten und dem Targeting der Nutzer beileibe nicht so einfach, wie man sich das in abgeschriebenen PR-Texten erträumen mag. Und die bessere Konkurrenz ist auch schon da.
Glücksspiel im Netz wird in Deutschland immer beliebter. Die Anbieter wittern einen Milliardenmarkt, doch gegen Falschspieler und Betrüger müssen Glücksspielbranche und Kontrollinstanzen noch technisch aufrüsten.
Die Börse wird Facebook nicht verändern. Aber vielleicht die Welt. Denn was sind 80 Millionen Deutsche gegen die bald eine Milliarde Facebook-Nutzer, die dem Unternehmen allesamt namentlich bekannt sind?
Beim Facebook-Börsengang sticht die Bank Morgan Stanley Erzrivale Goldman Sachs aus und erhält den Zuschlag als Konsortialführer. Der Kampf der Aktienbörsen Nyse und Nasdaq hingegen dauert an.
Mark Zuckerberg hat den Börsengang von Facebook nicht überstürzt. Dennoch ist fraglich, ob Bewertungen von bis zu 100 Milliarden Dollar angemessen sind. Die Zukunftsversprechen des Gründers sind zumindest keine Selbstläufer.
Das soziale Netzwerk weist einen Milliardengewinn aus, aber das Umsatzwachstum lässt nach. Gründer und Vorstandschef Mark Zuckerberg wird durch den angestrebten Börsengang zum Multimilliardär, und sagt trotzdem: Geld verdienen ist bei Facebook nicht die Hauptsache.
Facebook dürfte in Kürze den Börsenprospekt vorlegen. Der tatsächliche Börsengang könnte dann innerhalb weniger Monate folgen. Einige Details sind bereits durchgesickert.
Lügner, Leugner und Verschwörer in ihrer Netzmasche: Das Beispiel der Impfgegner zeigt die Gefahr, die von Meinungsbildung im Internet ausgehen kann. Es ist nun vor allem an Google, diese zu bannen.
Die Anleger haben auch am Donnerstag wieder bei Aktien zugegriffen. Der Dax kann seine positive Entwicklung vom Mittwoch fortsetzen.
Die Euro-Finanzminister haben den Weg für ein neues Griechenland-Hilfsprogramm noch nicht freigegeben. Ehe neue Milliarden fließen, wollen sie konkrete Beweise dafür, dass Griechenland seine Reformversprechen auch umsetzt. Auf Unternehmensebene hat der Bezahlsender Sky Deutschland bei einer Kapitalerhöhung 155,8 Millionen Euro eingenommen. Und dank milden Winterwetter sind bei Fraport die Passagierzahl gestiegen. Brasiliens Ölkonzern Petrobras musste unterdessen einen herben Gewinneinbruch hinnehmen.
Kurz vor dem Börsengang diktiert Mark Zuckerberg seinen 800 Millionen Nutzern neue Regeln. Der Monopolist kann sich alles erlauben.
Berufstätige nutzen ihre Mitgliedschaft bei Facebook, Linkedin oder Twitter auch auf der Arbeit immer aktiver. Doch was sie dort machen hat oft wenig mit dem Job zu tun.
Der Kontakt ist gelöscht, aber gleichsam nicht nur in der Online-Welt: Innenminister Rhein war über „Facebook“ versehentlich mit einem ehemaligen Funktionär der Deutschen Volksunion befreundet.
Monopolisten diktieren uns ihre Bedingungen. Europa muss dagegenhalten, um den Wettbewerb der Anbieter zu stärken.
Die Europäer sollen mehr Kontrolle über persönliche Daten im Internet erhalten. EU-Justizkommissarin Viviane Reding nimmt mit der geplanten Richtlinie besonders soziale Netzwerke wie Facebook ins Visier.
Bei Facebook kann jetzt jeder neue Applikationen gestalten. Unternehmen hoffen auf ordentliche Umsätze. Sie wollen über Facebook mehr Nutzer auf ihre eigenen Angebote ziehen.
Was in Davos passiert, kann jeder im Internet nachverfolgen. Die wichtigsten Webadressen.
Die Gesichtserkennung im Netz wird nun nicht mehr heimlich aufgedrängt, sondern höflich angeboten. Harmlos macht sie das nicht. Zweite Folge unserer Kolumne „Silikon Demokratie“.