Kampf um die Datensilos
Google greift Apple und Facebook an. Es geht um die Macht über die Daten - allerdings nicht, um ihren Nutzern zu schaden. Den Konzernen geht es allein ums Geld. Um sehr viel davon.
Google greift Apple und Facebook an. Es geht um die Macht über die Daten - allerdings nicht, um ihren Nutzern zu schaden. Den Konzernen geht es allein ums Geld. Um sehr viel davon.
Eine neue Generation von sozialen Netzwerken wie Path oder Pair setzt einen Kontrapunkt zu ausufernden Freundeskreisen auf Facebook. Sie begrenzen den Aufbau von Kontakten auf eine bestimmte Zahl oder ein bestimmtes Umfeld. Das soll die Kommunikation persönlicher machen - und verhindern, dass Dinge in die Welt hinausposaunt werden, die nur für einen kleinen Kreis gedacht waren.
Für eine Milliarde Dollar kauft Facebook Bilderhost Instagram. Doch wofür? Sogar das Kameramodul eines Handys, wie es einem im Kaufland nachgeworfen wird, fotografiert doch besser. Es liegt vielmehr am Unterhaltungszirkus eines sozialen Netzwerks.
Die Europäische Ratingagentur droht zu scheitern, Facebook kauft den Coupon-Spezialist Tagtile und Apple wehrt sich gegen eine Klage wegen Preisabsprachen bei E-Books. ING startet den Verkaufsprozess für Asien-Geschäfte, Bayer verkauft die Rechte an ihrer Alzheimer-Substanz an eine indische Firma und die Deutsche Börse erwartet steigende Unruhe an Finanzmärkten. KKR will das Diamantengeschäfte von BHP und Rio erwerben, Daimler steuert in den Vereinigten Staaten auf ein Rekordjahr zu und die Telekom will für Telecolumbus bieten. Zudem lockert China seine Währungspolitik und das Freihandelsabkommen zwischen Amerika und Kolumbien tritt im Mai in Kraft.
Pinterest heißt die Plattform im Internet, bei der jetzt jeder sein muss. Oder vielleicht nicht? Ein Selbstversuch.
Wenn die Polizei Hinweise auf Straftäter über das soziale Netzwerk Facebook erlangen will, darf der Datenschutz nicht vernachlässigt werden. Dies verlangt Hessens Justizminister Hahn.
Kevin Systrom und Mike Krieger erleben mit Instagram einen phänomenal schnellen Zahltag - eine weitere Silicon-Valley-Märchengeschichte. Dabei ist die Karriere der beiden nicht ganz so radikal verlaufen wie etwa diejenige des Studienabbrechers Zuckerberg.
Dass Facebook eine Milliarde Dollar für Instagram zahlt, zeigt wie angreifbar das soziale Netzwerk ist. Facebook wollte auf keinen Fall, dass die Foto-App in die Hände des Rivalen Google gerät.
Im kalifornischen Silicon Valley kann der Traum vom schnellen Reichtum noch immer in Erfüllung gehen. Facebook zahlt eine Milliarde Dollar für den nicht einmal zwei Jahre alten Fotodienst Instagram.
Kurz vor dem geplanten Börsengang wagt das soziale Netzwerk Facebook noch eine dicke Übernahme: Das Unternehmen schluckt für rund 1 Milliarde Dollar den Fotodienst Instagram. Allerdings solle kein Instagram-Nutzer gezwungen werden, Facebook zu nutzen.
Komplett erfunden, aber wahr: Wer Googles Gier nach Informationen kennt, kann jetzt schon im Geiste die neue Datenbrille des Monopolisten auf Italiens Strassen und Plätzen ausprobieren,
Das allerälteste Netzwerk im neuesten Medium: Wie die Kirche auf Facebook feiert. Eine Heimsuchung.
Das soziale Netzwerk Facebook strebt an die Heimatbörse von Apple und Google. Analysten sehen darin einen bedeutenden Sieg für die Nasdaq.
Arbeitnehmer, die sich viel auf sozialen Netzwerken im Internet bewegen, sollten aufpassen, was sie schreiben. Es kann sie im schlimmsten Fall den Job kosten.
Anfang März verklagte Yahoo Facebook wegen zehn Patenten. Das soziale Netzwerk, das kurz vor einem Milliarden-Börsengang steht, bastelte ziemlich lange an einer Antwort darauf - und schlägt nun mit Wucht zurück.
Die Rabattplattform Groupon hat mit der Korrektur ihrer Ergebnisse die Finanzmärkte geschockt. Es gibt unter den Internet-Börsengängen allerdings auch Gewinner - etwa das soziale Netzwerk Linkedin.
Es wird einer der größten Börsengänge der Geschichte: Im Mai stürmt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg aufs Parkett. Deutsche Firmen machen es ihm nach. Blind zugreifen sollten Anleger nicht: Die Neuemissionen bergen Risiken.
Nutzerinnen und Nutzer dokumentieren psychische Leiden auch öffentlich in in sozialen Netzwerken. Die Plattformen müssen nun Wege finden, mit Fotos, die Selbstverletzung zeigen oder zur Magersucht anspornen sollen, sensibel umzugehen. Denn das Netz durch ihr Löschen von den Bildern zu bereinigen, hilft Betroffenen wenig.
Zynga ist mit Titeln wie "Cityville" und "Words with Friends" der Platzhirsch bei Facebook-Spielen. Aber die Nutzerzahlen stagnierten zuletzt, und Spiele von Wettbewerbern sorgten für Furore. "Draw Something" von OMGPOP wurde in kürzester Zeit in Amerika zum Kult. Deshalb hat Zynga den Wettbewerber jetzt gekauft. Das ist kein schlechter Ausgang für OMGPOP, denn das Unternehmen ging mangels erfolgreicher Titel bis vor kurzem noch auf dem Zahnfleisch.
In Amerika wollen Unternehmen von Bewerbern deren Facebook-Passwörter wissen. Politiker zeigen sich empört. Gesetze sollen in Zukunft das Erfragen von Passwörtern illegal machen.
Bald 1 Milliarde Nutzer sind bereit, ihr Leben auf Facebook zu archivieren. Es entsteht ein Datenschatz, dessen Wert das soziale Netzwerk an der Börse heben will. Deshalb tut das Unternehmen alles, damit diese Daten gut vermarktet werden können: Die Nutzungsbedingungen wurden soeben so überarbeitet, dass aus einer Datenschutz- eine Datenverwendungsrichtlinie geworden ist. Andererseits lockt der Datenberg auch andere an: amerikanische Arbeitgeber zum Beispiel, die von Bewerbern ihre Facebook-Passwörter verlangen, um sich in deren Nutzerprofilen umsehen zu können.
Wenn Kinder in Computer-spielen versinken und endlos im Netz surfen, sind Eltern schnell alarmiert. Aber was weiß man eigentlich über Spielsucht im Internet? Zwei Bücher sondieren das Terrain.
Der amerikanische Chiphersteller Sandisk verschreckt seine Anleger mit einer Umsatzwarnung, Facebook schlägt im Yahoo-Patentstreit mit einer Gegenklage zurück und Moody’s stuft die Bonität von GE wegen der Finanzsparte herab. Burger King kehrt an die Börse zurück, der amerikanische Automarkt setzt sein Wachstum im März fort und Brasilien erhebt eine neue Milliardenklage gegen Chevron nach Öl-Leck. Die amerikanische Notenbank dämpft Spekulationen über neue Konjunktur-Hilfen, das Kartellamt geht gegen Ölmultis vor. China will für einen stärkeren Kreditfluss das Banken-Monopol brechen und die Ratingagentur Fitch sieht Griechenland weiter in Schwierigkeiten.
Noch mehr Geld verdienen: Der Internetkonzern Google will die Nutzer enger an sich binden. Per semantischer Verknüpfung soll, wer bei Google sucht, vor allem Google-Angebote finden.
Sind die Mitglieder des Netzwerks glücklich, steigen die Aktienkurse und die Börsenumsätze. Der Sonntagsökonom von Gerald Braunberger
Die Zahl der Patentrechte ist im vergangenen Jahr in Europa abermals gestiegen. Der Schutz sichert nicht nur die Zukunftsbasis von Unternehmen. Er wird auch als Druckmittel im Wettbewerb eingesetzt.
Der geplante Börsengang von Facebook ist der größte in der Geschichte von Internet-Unternehmen. Um gegen die Gefahr von Patentklagen gewappnet zu sein, kaufte Facebook jetzt mehrere hundert Patente von IBM.
Über interne soziale Netzwerke zapfen Unternehmen immer häufiger das kollektive Wissen ihrer Mitarbeiter an. Hierarchien dürfen dabei keine Rolle spielen.
Der Vorstandschef von Facebook hatte bei der Gründung im Jahr 2004 mehrere Mitstreiter. Keiner von ihnen ist heute noch im Unternehmen. Aber Chris Hughes, Dustin Moskovitz und Eduardo Saverin sind nicht in der Versenkung verschwunden, sondern machen heute außerhalb von Facebook von sich reden. Ihre Facebook-Aktien haben sie dazu in eine komfortable Ausgangsposition gebracht.
Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist umstritten. Was könnte passieren, wenn Suchmaschinenbetreiber journalistische Leistungen künftig angemessen vergüten müssen? Ein Gedankenspiel.
Ein ehemaliger Mitarbeiter von Google packt aus: Kurz nach seiner Kündigung bei Google greift James Whittaker die Kultur unter dem Vorstandschef Larry Page an. In der Ära von Vorgänger Eric Schmidt sei Google innovationsfreudiger gewesen, meint er. Heute sei das Unternehmen in erster Linie davon besessen, den Rückstand auf Facebook wettzumachen. Die Ausführungen von Whittaker sind mit etwas Vorsicht zu genießen, zumal er zum Google-Rivalen Microsoft gewechselt ist. Aber sie eröffnen trotzdem eine interessante Perspektive auf den Internetgiganten.
Yahoo hat Nutzer und Werbekunden an Facebook verloren. Doch das Internet-Urgestein schlägt zurück und klagt gegen das größte Online-Netzwerk - kurz vor dessen Börsengang. Der Vorwurf: groß angelegter Ideenklau.
Der Musikstreamer Spotify startet am heutigen Dienstag in Deutschland. Im Interview spricht Spotify-Werbegeschäftsleiter Jeff Levick über die Verzögerungen, die Partnerschaft mit Facebook und darüber, warum er sich für den Konkurrenzkampf gut gerüstet sieht.
Eine kleine amerikanische Lobbygruppe hat einen extrem erfolgreichen Kurzfilm über den ugandischen Verbrecher Joseph Kony ins Netz gestellt. Die Kampagne zeigt eindrucksvoll, wie schnell Massen über die soziale Netzwerke mobilisiert werden können.
Die Stimmung für Aktien aus der Internetbranche kippt an der Wall Street. Die Kurse der meisten Börsendebütanten fallen nach dem ersten Handelstag. Trotzdem warten Anleger gespannt auf den Börsengang von Facebook.
Statt sechs Banken sind deutlich mehr am Börsengang von Facebook beteiligt - darunter auch die Deutsche Bank. Ein genaues Datum steht allerdings noch nicht fest.