Facebook im Alltag
Der große Facebook-Hype ist vorbei, an der Nasdaq und im Frankfurter Handel gehen die Kurse des sozialen Netzwerkes in den Keller. Ein Drama ist das nicht.
Der große Facebook-Hype ist vorbei, an der Nasdaq und im Frankfurter Handel gehen die Kurse des sozialen Netzwerkes in den Keller. Ein Drama ist das nicht.
Eigentlich sollte der Börsengang von Facebook die Nasdaq ein für alle mal als wichtigste Börse für neue Technologieunternehmen etablieren. Doch einiges ging dabei schief.
Nach den herben Verlusten der Vorwoche hat der deutsche Aktienmarkt am Montag nach einem etwas leichteren Start schnell moderat ins Plus gedreht.
Gerade erst hat der 28-Jährige die eigene Firma für ein paar Milliarden an die Börse gebracht, da heiratet er auch noch: Für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg war es eine ereignisreiche Woche.
Der erste Handelstag der Facebook-Aktie war für Anleger eine herbe Enttäuschung. Auch für die kommenden Monate sind die Aussichten schlecht: Nach Meinung vieler Experten werden die mauen Kurszuwächse eher Regel als Ausnahme sein.
Mark Zuckerberg feiert den Börsengang von Facebook mit einem Sonder-Arbeitseinsatz.
Das war eine interessante Diskussion mit den neuen Volontären unserer Redaktion. Es ging um Authentizität. Der Auslöser für das Gespräch war die Frage, ob Politiker wie Hannelore Kraft deshalb erfolgreicher sind als zum Beispiel Norbert Röttgen, weil sie im Fernsehen natürlicher, herzlicher oder auch bodenständiger erscheinen. Hinzu kam die Frage, ob das Nach-Interview, das Claus Kleber vom „heute journal" in dieser Woche mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zum Thema Röttgen geführt hat, ein Zufall war oder eine durchaus geplante Aktion, die Seehofer unglaublich spontan und authentisch erscheinen lässt.
Der Börsengang von Facebook bietet eine Chance: das Unternehmen muss transparenter werden. Grenzüberschreitungen können sich schnell im Kurs niederschlagen.
Eine interessante Diskussion mit den Volontären unserer Redaktion: Warum sind Politiker wie Hannelore Kraft deshalb erfolgreicher sind als Norbert Röttgen?
Moody’s hat die Kreditwürdigkeit von 16 spanischen Banken herabgestuft, Aktionäre verklagen JP Morgan wegen Fehlspekulationen und Fitch sieht wegen Basel-III einen hohen Kapitalbedarf für die größten Banken. Der Chipausrüster Applied Materials erlöst mehr als erwartet, die FDA genehmigt Generika-Versionen des Sanofi-Blutverdünners Plavix und HP will bis zu 10 Prozent der Stellen streichen. Die Vereinigten Staaten setzen neue Zölle für Solar-Module aus China fest, Fitch stuft Griechenland abermals herab und die deutschen Erzeugerpreise steigen weniger stark aus zuvor.
Das soziale Netzwerk hat den Ausgabepreis für seine Aktien auf 38 Dollar festgelegt. Damit gibt sich Facebook einen Wert von 104 Milliarden Dollar. Das hat noch nie ein amerikanisches Unternehmen zum Zeitpunkt seines Börsengangs geschafft.
Mark Zuckerberg behält nach dem Börsengang die völlige Kontrolle über Facebook. Auch in anderen Internetunternehmen wie Google und Zynga sichern die Gründer mit einer Mehrklassenstruktur ihre Macht.
Facebook will mehr Anteilsscheine an die Börse bringen als bisher bekannt. Das soziale Netzwerk plant die Anzahl der Papiere um ein Viertel auf 421 Millionen Stück erhöhen. Ein Seitenhieb kommt von General Motors: Der Autobauer wolle keine Werbung mehr auf Facebook schalten, weil die Anzeigen zu ineffizient seien.
EADS profitiert im ersten Quartal von der hohen Flugzeugnachfrage, Problemkredite machen der Großbank Monte Paschi zu schaffen und der Marktforscher GfK startet mit einem Ergebnisplus ins Jahr. Die spanische Bankia benötigt einen neuen Restrukturierungsplan, Berkshire Hathaway kauft 10 Millionen Aktien von GM und J.C. Penney kürzt nach einem Quartalsverlust die Dividende. Eon kann sein Gasnetz für 3,2 Milliarden verkaufen, Lufthansa interessiert sich für eine Übernahme von TAP und Apple muss sich wegen E-Books vor Gericht verantworten. Zudem schrumpfen die Neuzulassungen für Pkw den siebten Monat in Folge und die Finanzminister der Europäischen Union haben sich auf die verschärfte Regulierung für Banken, Basel III, geeinigt.
Thyssen Krupp erwartet einen Rückgang seines operativen Gewinns, weniger Schäden verhelfen der Allianz zu einem gutem Jahresauftakt und Carl Zeiss Meditec wächst dank Mikrochirurgie weiter. Salzgitter startet mit einem Quartalsverlust, Air Berlin trotzt dem Ölpreis und Sky Deutschland legt zu. Facebook macht vermutlich die Aktien für ihren Börsengang teurer, die Schlecker-Insolvenz belastet Cewe Color und der Stahlzulieferer SKW senkt wegen hoher Anlaufkosten seine Prognose. Die deutsche Wirtschaft wächst im ersten Quartal um 0,5 Prozent, Moody’s stuft 26 italienische Banken herab und die französische Wirtschaft stagniert zu Jahresbeginn.
Am Freitag geht es los: Facebook geht an die Börse. Doch die Zweifel wachsen. Wie will Mark Zuckerbergs Netzwerk in Zukunft Geld verdienen?
Der Börsengang von Facebook wird Mitgründer Eduardo Saverin zum Milliardär machen - und er sorgt auf ungewöhnliche Weise dafür, dass er möglichst viel davon hat. Der 30-jährige gibt seine amerikanische Staatsbürgerschaft auf, um seine Steuerrechnung zu senken.
Werbung ist Facebooks Geschäftsmodell. Wie gut sie bei den Nutzern ankommt ist ausschlaggebend für den Umsatz des sozialen Netzwerks - und für seine Entwicklung nach dem angestrebten Börsengang. Einige Daten deuten darauf hin, dass die Werbung auf Facebook eher mittelmäßig läuft.
Facebook-Eintrag mit Folgen: Weil er dort zur Erstürmung einer Polizeiwache und zur Lynchjustiz an einem Verdächtigen aufrief, muss sich ein junger Mann jetzt vor dem Richter verantworten.
Ihren Novitäten-Bonus haben Blogs aufgebraucht. Den großen Durchbruch dieser Publikationsform haben soziale Netzwerke wie Facebook & Co. gebremst. Bleibt Blogs auf Dauer nur die Nischenexistenz beschieden?
Die heiße Phase beim Börsengang von Facebook hat begonnen. Mark Zuckerberg eröffnete in New York die sogenannte „Roadshow“ und stellte sich rund zwei Stunden den Fragen potentieller Investoren.
Sheryl Sandberg ist das parkettsichere Gegenstück zu Facebook-Gründer Zuckerberg: Die Botschafterin des Konzerns hat gute Drähte nach Washington und gibt Partys, zu denen auch mal Lady Gaga erscheint.
Nicht nur Mark Zuckerberg und Facebook profitieren, wenn das soziale Netzwerk an die Börse geht. Der Weg aufs Parkett wird einige Menschen sehr reich machen.
Facebook ist nicht unangreifbar. Und die Macht von Gründer Mark Zuckerberg gibt zu denken.
Facebook macht ernst und geht an die Börse. Das Unternehmen will Milliarden einsammeln. Es wird die Sensation des Jahres. So funktioniert der Börsengang.
Was ist Privatsphäre im Internet? Und vor allem: Wie spricht man darüber? An Fachleuten mangelt es auf der Blogger-Konferenz Re:publica nicht, eher an den richtigen Kategorien. Die Folge: Die Debatte verläuft mitunter wenig zielgerichtet.
Facebook hat die Preisspanne, zu der Aktien gezeichnet werden können, bekannt gegeben. Sie liegt bei 28 bis 35 Dollar. Damit könnte das soziale Netzwerk über 10 Milliarden Dollar einnehmen.
Die Beteiligungsgesellschaft Carlyle senkt den Ausgabepreis für ihre Aktien auf Druck großer Investoren. Es ist der bislang größte Börsengang an der Wall Street in diesem Jahr.
Der Preis für Aktien des sozialen Netzwerks Facebook soll zum Börsenstart zwischen 28 und 35 Dollar liegen. Der Börsenwert von Facebook dürfte damit deutlich unter den zuvor geschätzten rund 100 Milliarden Dollar liegen. Der Industriegasekonzern Linde ist mit einem Gewinnzuwachs in das Jahr gestartet und Apple-Konkurrent Samsung stellt sein neues Smartphone-Topmodell Galaxy S3 vor. Auf volkswirtschaftlicher Ebene sollen Spaniens Banken nicht zur Auslagerung giftiger Papiere gezwungen werden. Die Tarifverhandlungen im deutschen Bankgewerbe haben unterdessen kein Ergebnis gebracht.
Die Produkte von Apple sind nicht nur Technik, sie sind Teil des Lebens ihrer Nutzer. Die britische Fondsgesellschaft Henderson setzt auf Unternehmen, die dominante Stellungen besitzen.
Neue Freunde, alte Feinde und den nächsten Job: Das alles gibt es auf Facebook. Wer nicht drin ist, droht das Leben zu verpassen. Das soziale Netz ist längst zur Sucht geworden.
Lässt sich unser ganzes gesellschaftliches Leben im Internet mit einer einzigen Kennzahl messen? Der Ansatz von klout.com wirft jedenfalls mehr Fragen auf als er beantwortet.
Die Produkte von Apple sind nicht nur Technik, sie sind Teil des Lebens ihrer Nutzer. Die britische Fondsgesellschaft Henderson setzt auf Werte wie Apple, Microsoft oder Amazon, die im Markt eine dominante Stellungen aufbaut haben.
Kurz vor dem Börsengang hat Facebook seinen Börsenprospekt aktualisiert. Und manches, was die Geldgeber dort lesen, könnte ihnen sauer aufstoßen. Der Gewinn geht zurück.
Das soziale Netzwerk gibt mit seinen Quartalszahlen eine durchwachsene Empfehlung für die Börse. Das Umsatzwachstum hat sich abgebremst, der Nettogewinn ist wegen dramatisch höherer Kosten sogar geschrumpft.
Der digitale Wahlkampf gehört mittlerweile auch in Deutschland zum Standard. Doch Parteien sitzen einem Missverständnis auf: Hochglanz ist kein Gefühl. Was keine Kanten hat und zum Remix nicht taugt, verschmähen die Nutzer.