Unter kalifornischen Forschern
Um neue unternehmerische Ideen für digitales Wachstum zu entwickeln, schickt Springer drei Führungskräfte für ein halbes Jahr ins Silicon Valley. Unter ihnen ist der „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann.
Um neue unternehmerische Ideen für digitales Wachstum zu entwickeln, schickt Springer drei Führungskräfte für ein halbes Jahr ins Silicon Valley. Unter ihnen ist der „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann.
Daumen runter, gefällt mir nicht, weg mit den Facebook-Aktien: Seit dem Börsengang des kalifornischen Internetunternehmens am 18. Mai wurden knapp 25 Milliarden Dollar Börsenkapitalisierung vernichtet, und die schlechten Nachrichten reißen nicht ab. Es werden viel mehr Wetten auf einen weiteren Kursverfall von Facebook abgeschlossen als auf eine dauerhafte Kurserholung. Klar ist auch, dass sich die Konsortialbanken sowohl während des Börsengangs als auch danach blamiert haben. Und überhaupt zeige das doch alles nur, dass in Amerika, an der Wall Street und ganz offensichtlich auch im Silicon Valley allein die Gier regiert, heißt es allenthalben.
Eigentlich sollte der Börsengang von Facebook die Nasdaq ein für alle mal als wichtigste Börse für neue Technologieunternehmen etablieren. Doch einiges ging dabei schief.
Für Sony hat er Walkmans designt, für Apple den Macintosh. Der Lufthansa-Auftritt am Frankfurter Flughafen ist auch in Hartmut Esslingers Kopf entstanden.
Facebook ist nicht unangreifbar. Und die Macht von Gründer Mark Zuckerberg gibt zu denken.
Eigentlich haben Anonymous und die amerikanische Regierung ein gemeinsames Ziel: Freiheit im Netz. Ist also für Einigkeit gesorgt? Ganz im Gegenteil: Der Streit ist programmiert.
Kevin Systrom und Mike Krieger erleben mit Instagram einen phänomenal schnellen Zahltag - eine weitere Silicon-Valley-Märchengeschichte. Dabei ist die Karriere der beiden nicht ganz so radikal verlaufen wie etwa diejenige des Studienabbrechers Zuckerberg.
Im kalifornischen Silicon Valley kann der Traum vom schnellen Reichtum noch immer in Erfüllung gehen. Facebook zahlt eine Milliarde Dollar für den nicht einmal zwei Jahre alten Fotodienst Instagram.
Bürgermeister Michael Bloomberg will seine Stadt wieder zu einem Magneten für Start-Ups der Technologieszene machen. Er braucht neue Wachstumsfelder, weil die Finanzbranche Arbeitsplätze streicht. Tatsächlich hat New York bemerkenswerte Fortschritte gemacht - auch wenn der Rückstand zum kalifornischen Silicon Valley noch immer enorm ist.
In Peking gehen die Büromieten derzeit steil nach oben. Der Markt in der chinesischen Hauptstadt hat die Krise nach den Olympischen Sommerspielen 2008 hinter sich gelassen.
Matt Cohler gehört zu den prominentesten Internet-Investoren Amerikas. Einst war er einer der entscheidenden Leute hinter dem Aufstieg von Facebook. Heute investiert er in Berliner Firmen. Das Startup Researchgate baut von Berlin aus eine Art Facebook für Forscher auf.
Das Model X ist praktisch wie ein Minivan, nobel wie ein SUV und elektrisch wie ein Tesla. In zwei Jahren wäre das Auto für geschätzte 70.000 Euro zu haben.
Durch den eigenen Börsengang wird Facebook rund 5 Milliarden Dollar aufwenden müssen, um Steuerschulden zu begleichen. Das klingt aber schlimmer, als es wirklich ist. In Zukunft wird das Unternehmen profitieren.
Urheberschutz gegen Meinungsfreiheit: Washington berät, das Netz bekämpft ein Gesetz, das Folgen für die Sicherheit im Internet und die Nutzer hat.
Die Gesichtserkennung im Netz wird nun nicht mehr heimlich aufgedrängt, sondern höflich angeboten. Harmlos macht sie das nicht. Zweite Folge unserer Kolumne „Silikon Demokratie“.
Dieser Mann wusste, dass Produkte mit perfekter Anmutung notfalls auch gegen bequeme Käufer durchzusetzen sind: Walter Isaacson erzählt das Leben von Steve Jobs.
Das Internet ist ein Paradies für Verbraucher und eine Hölle für Bürger. Es wird Zeit für die Vision eines Bürger-Internets, das uns vor der Macht der Konzerne schützt. Erste Folge der neuen Kolumne „Silicon Demokratie“ von Evgeny Morozov.
Soeben hat der Onlinehändler Amazon mit seinen Quartalszahlen und seinem Gewinnausblick auf das vierte Quartal enttäuscht. Der Aktienkurs sank deutlich, Investitionen für den neuen Tabletcomputer „Kindle Fire" belasten das Ergebnis. Der Angriff auf Apple wird teuer, die Aktionäre müssen dafür bluten. Andererseits erinnerten mich die Nachrichten an einen Text, den ich schon im November 2002 geschrieben habe, damals noch als Korrespondent im Silicon Valley. „Ich behaupte, spätestens im zweiten Quartal 2003 wird über eine Insolvenz von Amazon spekuliert", schrieb uns damals ein Leser. Ich versuchte zu klären, ob die Aussage wohl Wahrheit werden würde.
Deutsche Internetunternehmen vor dem Aus? Übernehmen uns Google, Facebook und Co.? Oder: Wie können wir auch im Internet schlagkräftige deutsche und europäische Firmen aufbauen? - so lautete der Titel eines der interessanteren Panels auf den Medientagen, das - fast - ohne die in München plötzlich wieder populäre Google-Schelte auskam.
Sein Aufstieg zum Architekten von Weltrang verlief reibungslos. Doch jetzt muss Christoph Ingenhoven um seinen Bahnhof in Stuttgart kämpfen.
Schwaben sind für ihr Tüftlertum bekannt, und wenn sie dann noch nach San Franzisko auswandern, lässt ihnen ihre regionalen Prägung kaum noch eine andere Wahl. Sie verlegen sich, mit Rechner und Lötkolben bewaffnet, auf den kreativen Umgang mit den Segnungen des benachbarten Silicon Valley.
Meg Whitman ist wieder in ihrem Element. Sie legte einen dynamischen ersten Auftritt als neue Vorstandsvorsitzende von Hewlett-Packard (HP) hin. In einer Telefonkonferenz verbreitete die 55 Jahre alte Managerin Aufbruchstimmung für das Traditionsunternehmen aus dem kalifornischen Silicon Valley.
Während sich Amerika und seine Wirtschaft vom Schock des Terrors Schritt für Schritt erholten, sollten es die Produkte aus dem Silicon Valley werden, die dazu ausersehen waren, solche Anschläge in Zukunft zu verhindern. Schon 1999 hatte der Sun-Vorstandsvorsitzende Scott McNealy gesagt: „Privacy? Get over it!" Jetzt sollte der Ausruf zum Programm werden. Die Zeit der umfassenden staatlichen proaktiven und zugleich verdeckten Datenerhebung und -verarbeitung begann.
FRANKFURT, 9. September. Es war der Tag, an dem selbst die lebensfreudigen Menschen in San Francisco in Depressionen verfielen: Im Financial District der Stadt wurde am Tag nach den Anschlägen des 11.
Klaus Hommels hat in Unternehmen wie Facebook, Skype oder Spotify investiert. Nun hat er mit Springstar einen Inkubator geschaffen, der europäische Start-ups groß machen will, die es auch mit den Amerikanern aufnehmen sollen. Standort seines Inkubators ist nicht zufällig Berlin.
FRAGE: Herr Hommels, wird Berlin zum europäischen Silicon Valley und Brutstätte für Weltunternehmen? ANTWORT: Das Internet-Ökosystem in Europa ist schwieriger. Bisher gab es keine Exit-Märkte, die Länder sind zu klein, und es gab kein richtiges Zentrum.
Hewlett-Packard gab Milliarden aus, um zum weltgrößten Computer-Hersteller zu werden. Jetzt leitet HP-Chef Léo Apotheker die Kehrtwende ein. Er macht genau den Schritt rückgängig, mit dem seine Vor-Vorgängerin Carly Fiorina in eine neue Dimension führen wollte.
FRANKFURT, 19. August. Vergleicht man die Kursentwicklung seit den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, ergibt sich ein klares Bild: Hewlett-Packard (HP), das agile Unternehmen aus dem kalifornischen Silicon Valley, war ...
Google rüstet sich mit dem Kauf von Motorola im Wettbewerb gegen Apple. Vor allem auf dem Smartphone- und Browsermarkt werden die beiden Internetschwergewichte zu immer schärferen Konkurrenten. Dabei saß noch bis vor zwei Jahren Google-Chef Eric Schmidt im Verwaltungsrat von Apple.
Der neue große Wettbewerber von Apple kommt ebenfalls aus dem kalifornischen Silicon Valley. Er heißt Google - und das nicht wegen der Internetsuchmaschine, die das Unternehmen weltbekannt gemacht hat, sondern wegen seiner Betriebssysteme für internetfähige Smartphones, für Tabletcomputer und seit einiger Zeit auch für Notebooks. Das war schon vor der soeben bekanntgegebenen Übernahme der Mobilfunkaktivitäten von Motorola klar. Aber diese Milliardentransaktion setzt hinter die Auseinandersetzung der beiden amerikanischen Hightech-Schwergewichte ein deutliches Ausrufezeichen. Der frühere Google-Vorstandsvorsitzende Eric Schmidt jedenfalls hat das Aufsichtsgremium von Apple, den Verwaltungsrat, in dem er bis dahin einen Sitz hatte, wegen der zunehmenden Konkurrenz unter den beiden Unternehmen schon vor fast genau zwei Jahren verlassen.
Auch Cisco war im Jahr 2000 schon einmal für kurze Zeit das wertvollste Unternehmen der Welt. Diese Zeiten sind zum einen lange vorbei, zum anderen darf sich gerade mit Apple zum ersten Mal seit Cisco ein anderes Unternehmen aus dem kalifornischen Silicon Valley mit dieser Krone schmücken.
Unermüdlich arbeitet Ray Kurzweil daran, uns den Weg ins ewige Leben zu weisen. Im Jahr 2029, so prophezeit es der amerikanische Autor und Erfinder, werden das menschliche Gehirn und der Computer eine Einheit bilden.
Ein Pentagon unserer Zeit: Der neue Apple-Hauptsitz in Cupertino soll bis 2015 im Silicon Valley entstehen - in Form eines ovalen Raumschiffes. Was sagt uns der neue Firmensitz?