Weg mit dem Virenscanner!
McAfee und andere Hersteller schüren mit ihren Virenscannern unbegründet Panik. Sie sind nicht nur überflüssig, sondern aufdringlich – und sogar bisweilen gefährlich.
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Nach dem tödlichen Messerangriff in Chemnitz stellen Rechtsradikale offenbar den Haftbefehl gegen einen der mutmaßlichen Täter ins Internet – mit Namen und Details. Sachsens Ministerpräsident setzt unterdessen komplett auf Verteidigung.
Chemnitz ist im Ausnahmezustand. Rechte und Rechtsradikale instrumentalisieren den Tod von Daniel H. Über die eigentliche Tat und das Opfer spricht aber kaum jemand. Vielleicht auch, weil bei der Messerstecherei nicht nur die Täter, sondern auch die Opfer einen Migrationshintergrund haben.
Wer gesellschaftlichen Frieden in Deutschland wolle, dürfe nicht „selbst ernannten Rächern“ hinterherlaufen, sagt Bundespräsident Steinmeier. Die Polizei tritt Gerüchten zu den tödlichen Messerstichen von Chemnitz entgegen.
Die Greueltaten gegen Rohingya-Muslime tragen alle Anzeichen eines Völkermords, sagen Fachleute der Vereinten Nationen. Facebook sperrt daraufhin Konten ranghoher Landesvertreter. Die Regierung spricht von Missverständnissen.
In ihrem Ringen um ein neues Leben haben Flüchtlinge ständig mit Rückschlägen zu kämpfen – aber auch mit Einsamkeit. Erfolg haben jene, denen Ehrenamtliche ihre Netzwerke öffnen.
Bei den Demonstrationen in Chemnitz kommt es zu Gewalt zwischen Rechtsradikalen und Gegendemonstranten. Mehrere Menschen müssen verletzt ins Krankenhaus. Die Polizei gesteht Fehler ein.
Das Problem mit Donald Trump ist weniger, dass ihm partout keine würdigen Worte für den verstorbenen John McCain über die Lippen kommen. Es ist viel größer.
Das Roon-System verwaltet das klingende Archiv, erweitert es um Bilder und Texte und reicht es an alle erdenklichen Abspielgeräte weiter. Feine Sache – aber leider nicht ganz billig.
Bei einer Messerattacke in Chemnitz wurde in der Nacht zum Sonntag ein Mann getötet. Daraufhin hat eine rechte Ultra-Fußballvereinigung zu Demonstrationen aufgerufen – obwohl die Hintergründe der Tat noch völlig unklar sind.
Wie gut passen digitale Assistenten wie Alexa und Google Home in den Einzelhandel? Ein deutscher Finanzkonzern untersucht das nun für seine Zwecke.
Der türkische Präsident versucht es mit nationalistischer und religiöser Rhetorik gegen die selbstgemachte Wirtschaftskrise. Er überzeugt weder Normalbürger noch Geschäftsleute oder Fußballspieler.
Die amerikanischen Tech-Konzerne sind derzeit die wertvollsten an der Börse notierten Unternehmen der Welt. Der wichtige Indexanbieter S&P klassifiziert sie demnächst um. Das hat Folgen.
Seit drei Monaten bekämpfen sich die beiden größten Wirtschaftsmächte der Welt mit Strafzöllen. Das klingt erst einmal abstrakt – doch die Folgen sind längst sichtbar. Fünf Geschichten von der Front.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Texte tippen unter Zeitdruck.
Verwaltungsrichter sind mit der Asyl-Materie häufig überfordert. Weil Leitentscheidungen fehlen, urteilen sie sehr unterschiedlich. Der einfache Vorschlag eines Jura-Professors könnte gleich mehrere Probleme im Asylrecht lösen.
Die demokratischen Standards in Europa sind unter Druck. Eine Stiftung für die Demokratie wäre gut. Nur sollte sie Ideologisierung vermeiden. Ein Gastbeitrag.
Seit ein paar Monaten kombiniert die TV-Plattform Diveo Satelliten-Übertragung mit der interaktiven Online-Verbreitung. Höchste Zeit, den Kombi-Dienst näher anzuschauen.
Vor 40 Jahren schaffte es Prinz Charles noch mit eher mittelmäßigen Noten an die Cambridge Universität. Aber wer studiert heute an den britischen Elite-Universitäten? Über die Klassengesellschaft im Kleinformat.
Binnen sieben Jahren will die Bundesregierung die Gigabit-Zukunft ausrollen. Ab 2025 hat jeder Bürger Anspruch auf Anschluss ans schnelle Netz. Es gibt Zweifel, ob Kosten und Nutzen hier richtig abgewogen werden. Ein Gastbeitrag.
Nur wenige Kader in China kannten Mao persönlich. Sie genießen besondere Privilegien. Einer von ihnen übt nun scharfe Kritik an Staatschef Xi Jinping und weiß auch, weshalb sich viele die alte Ordnung zurückwünschen.
Die Bundeswehr wirbt auf der Gamescom mit Videospielbegriffen um Rekruten. Man wolle junge Leute zum Nachdenken anregen, heißt es. Das ist scheinheilig.
Der Pegida-nahe LKA-Mann, der sich lautstark in Dresden gegen ein Fernsehteam gewehrt hat, verfügt angeblich über Zugang zu sensiblen Daten. Nun äußerte sich auch die Bundesregierung zu dem Vorfall.
Was hilft dem Klimaschutz mehr, der Schutz oder Bewirtschaftung des Waldes? Jedenfalls ist der Wirtschaftswald besser als sein Ruf – auch für den Artenschutz. Ein Gastbeitrag.
Der Münchner Konzern baut um und will im Zuge dessen tausende Stellen streichen. Doch die Zahl, die nun kursiert, stimmt nicht, sagt Siemens jetzt.
Die Modemarke trifft den Nerv vieler Kunden nicht mehr. Seit Jahresbeginn hat sich die Aktie des Konzerns schon halbiert – und am Donnerstag ging es weiter drastisch abwärts.
Der Pegida-Demonstrant, der ein Fernsehteam angepöbelt hat, arbeitet für das Landeskriminalamt. Die sächsische Regierung gerät in Erklärungsnot. Auch Justizministerin Barley verlangt nach Aufklärung.
Geht von Künstlicher Intelligenz eine Gefahr für die Menschheit aus? Nicht solange Maschinen kein Bewusstsein haben, schrieb der Philosoph Markus Gabriel. Er irrt. Ein Gastbeitrag.
Teilen und herrschen: Ein Gespräch mit dem Medienwissenschaftler Roberto Simanowski über Demokratie im Internetzeitalter und darüber, wie uns Gedichte retten können.
Der größte Autohersteller Europas will seine Fahrzeuge zum Teil des Internets der Dinge machen. Es geht um viele Milliarden – und um weit mehr als E-Autos und Carsharing.
Ein Pegida-Demonstrant hat sich in Dresden heftig gegen ZDF-Filmaufnahmen gewehrt. Nun werden immer neue Details über seine Aufgaben beim LKA publik.
Das ZDF hatte 2013 fälschlicherweise von „polnischen Vernichtungslagern“ gesprochen und sich sofort entschuldigt. Ein einstiger KZ-Häftling will, dass seine Erklärung dazu veröffentlicht wird. Nach einer BGH-Entscheidung ruft er jetzt die EU-Justiz an.
Die Bahn erhöht die Preise dieses Jahr nicht so schnell wie andere Unternehmen – das verspricht Bahnchef Lutz. Er macht noch mehr Versprechungen.
Donald Trumps ehemaliger Anwalt belastet ihn schwer. Doch die Republikaner stehen zum Präsidenten. Und ein Amtsenthebungsverfahren hätte aus mehreren Gründen kaum Chancen.
Weil sich kaum einer der 24 Millionen Einwohner in Schanghai an die Verkehrsregeln hält, stürzt die Megametropole täglich ins Chaos mit vielen Staus. Nun verwandelt der autoritäre chinesische Staat die Stadt in ein gigantisches Umerziehungslager.
Die Hoffnungen beim Börsengang des Kabelnetzbetreibers Tele Columbus waren groß. Die Kursentwicklung in diesem Jahr ist desaströs.