So will die EU ins Halbleiter-Wettrennen einsteigen
Brüssel will Amerika und China etwas entgegensetzen in der Mikroelektronik. Am Dienstag stellt der zuständige Kommissar Breton den „EU Chips Act“ vor.
Brüssel will Amerika und China etwas entgegensetzen in der Mikroelektronik. Am Dienstag stellt der zuständige Kommissar Breton den „EU Chips Act“ vor.
Europa will zur Weltmacht in der Chip-Produktion aufsteigen. Dafür macht die EU den Weg für milliardenschwere Staatshilfen frei. Eine industriepolitische Zeitenwende.
Zum dritten Mal in fünf Jahren hat Samsung Electronics Intel die Halbleiterkrone entwunden.
Samsung Electronics baut in der Pandemie sein Geschäft mit Mikrochips aus. Ein Umsatzplus der Sparte um 29 Prozent reicht, um Intel zu überholen.
Der Chiphersteller hat vor Gericht gegen die EU-Kommission gewonnen und bekommt ein Milliardenbußgeld zurück. Entscheidend ist aber etwas anderes. Denn der Vorwurf der Richter reicht an den Kern der Arbeit der Kartellbehörde.
Südkoreas Vorzeigeunternehmen Samsung Electronics baut in der Pandemie sein Geschäft mit Mikrochips aus. Ein Umsatzplus der Sparte um 29 Prozent reicht, um Amerikas Intel auf den zweiten Platz zu verweisen.
Der US-Konzern kann seinen Umsatz stärker steigern als erwartet. Das Unternehmen profitiert von der wachsenden Nachfrage nach Rechenzentren. Der Gewinn geht dennoch zurück.
Die EU-Kommission hat vor Gericht eine schwere Niederlage kassiert. Das Luxemburger Urteil könnte weit reichende Folgen haben.
Niederlage für die EU-Kommission: Sie hatte wegen des mutmaßlichen Missbrauchs einer dominanten Marktposition eine Milliardenstrafe gegen den Chip-Konzern verhängt. Diese erklärte das Gericht nun für nichtig.
Der einstige Branchenprimus baut für 20 Milliarden Dollar zwei neue Chipfabriken in Ohio und will damit an alte Größe anknüpfen. Was aber macht er in Europa?
Kniefall vor China: Der US-Konzern Intel hatte seine Lieferanten aufgefordert, keine Waren aus der Region Xinjiang zu beziehen, in der gegen Menschenrechte verstoßen wird. Nach Protesten der chinesischen Regierung leistet Intel nun Abbitte – mit kurioser Begründung.
Die Knappheit von Halbleitern belasten Autohersteller und viele andere Industrien. Doch für den IT-Konzern ASML aus den Niederlanden bedeutet sie brummende Geschäfte. Interessant für Anleger.
In der Halbleiterindustrie läuft nicht nur ein Rennen um die neuesten Technologien, sondern auch um Subventionen. Es geht um mehr als 100 Milliarden Euro.
Apple macht seine M1-Prozessoren schneller. Diesmal richtet sich der Angriff nicht gegen Intel, sondern die Grafikkartenhersteller AMD und Nvidia. So fühlte sich das Macbook Pro im Test an.
Alle wollen Chips: Intel produziert ein gefragtes Produkt. Trotzdem bekommt das Unternehmen die allgemeine Knappheit von Komponenten zu spüren.
Mit neuen Hochleistungs-Chipsystemen will Apple den PC-Markt aufrollen. Die ersten Bewertungen in Testberichten waren sehr positiv. Außerdem präsentierte Apple zwei neue MacBooks, neue AirPods und ein neues Abo-Modell.
Mercedes-Chef Ola Källenius sagt, wieso sich die nächste Regierung dringend um einen schnelleren Ausbau der Ladesäulen kümmern muss, was für die Energiewende noch nötig ist, welche Halbleiter fehlen – und wie sicher seine Lieferketten sind.
So sehr der aktuelle Chipmangel schmerzt: Milliardenhilfen für Fabriken sind nicht die Lösung, sondern Ausdruck einer verfehlten Industriepolitik.
Halbleiter sind knapp, stecken aber überall drin. Europa will wieder aufschließen zu den Besten der Welt – mit einem Plan, der viel Geld und Zeit kosten wird.
Die europäische Wirtschaft ächzt unter dem Mangel an Halbleitern. Kommissionspräsidentin von der Leyen will dies mit einem Gesetz und einem Fonds ändern und ruft zum „mutig sein“ auf.
Wann müssen Influencer ihre Posts als Werbung kennzeichnen? Darüber urteilt der BGH. Intel will Milliarden in Europa investieren. Und die EZB berät über die künftige Geldpolitik. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Chiphersteller Intel hat große Pläne: Unternehmens-Chef Pat Gelsinger will auf dem alten Kontinent ein riesiges Chipzentrum errichten – und der Konkurrenz in Asien die Stirn bieten, wie er im Interview erklärt.
Ob Soft- oder Hardware, IT-Systeme sind komplizierte Gebilde. Das schützt sie allerdings nicht vor Hackern, die gezielt Fehler im System finden können. Woher kommen diese Schwachstellen?
Der Transport einiger Sportgeräte bei den Sommerspielen in Japan wird auch mit Künstlicher Intelligenz gesteuert und liefert so einen kleinen Blick in die Zukunft des Autos. Was steckt dahinter?
Weil aber die Preise sanken und das Geschäft mit Rechenzentren lahmte, machte Intel vergangenes Quartal nicht mehr Gewinn als im Vorjahr. Anleger sind nicht begeistert.
Computerchips sind so komplex geworden, dass ihre Produktion ein enges Netz globaler Lieferketten erfordert. Doch dieses ist unflexibel und anfällig für Störungen wie Pandemien, Dürren und geopolitische Muskelspiele.
Der deutsche Chip-Zulieferer Aixtron hat zum zweiten Mal seine Jahresprognose nach oben korrigiert. Anleger honorierten das.
„Es sollte ein günstiges Umfeld geschaffen werden, das es den Chipherstellern ermöglicht, mit einer Fertigung in Europa wettbewerbsfähig zu sein“, sagt Deutschlandchefin Christin Eisenschmid.
Das Auf und Ab in der Halbleiter-Branche ist nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Doch Analysten sind überzeugt: der Trend zeigt deutlich in eine Richtung.
Die Herstellung eines 2-Nanometer-Chips galt lange als unmöglich. Nun hat IBM den Gegenbeweis angetreten. Der Computerkonzern rühmt seine Entwicklung als entscheidend für die gesamte IT-Branche.
Halbleiter sind technologisch, wirtschaftlich und auch geopolitisch dramatisch wichtig geworden. Nun tobt die Diskussion, was daraus für Europa folgt.
Der Chef des amerikanischen IT-Konzerns wirbt in Europa für ein Großprojekt. Er spricht mit Wirtschaftsminister Altmaier, Ministerpräsident Söder und EU-Kommissar Breton. Wird Deutschland der Standort?
Intel arbeitet an einer Künstlichen Intelligenz, die ihre eigene Software schreibt. Der Chef des Entwicklungsteams erklärt, wie das geht.
Industriekommissar Breton will modernste Chip-Fabriken in die EU holen. Davon hängt nicht nur die Zukunft der Autobranche ab.