Erst die Maloche, dann die Kultur
Der Hennegau in Belgien war einmal das schwarze Land von Kohle und Stahl. Inzwischen hat die UNESCO seine Industriekultur als Welterbe anerkannt.
Der Hennegau in Belgien war einmal das schwarze Land von Kohle und Stahl. Inzwischen hat die UNESCO seine Industriekultur als Welterbe anerkannt.
Als Kulturhauptstadt wollte sich das kroatische Rijeka neu erfinden. Dann kam Corona – und die Besucher blieben aus. Was passiert nun in den sanierten Ruinen und auf Titos restaurierter Staatsyacht?
Die oberösterreichische Stadt Linz will sich etwas trauen: „Veränderung und Erlebnis“ heißt die Devise bei Kunst, Kultur und Tourismus – und das funktioniert verblüffend gut.
Wer per Fahrrad mit der Günter-Grass-App zwischen Lübeck und Mölln unterwegs ist, erfährt nicht nur viel Neues über den Nobelpreisträger, sondern lernt auch über Treidler, Salzprahme und den Hering als solchen dazu.
Sicher keine Sackgasse: Die Kunstausstellung Manifesta kommt 2026 ins Ruhrgebiet. Sie wird stark von China geprägt sein. Wird das eine kritische Veranstaltung oder pekingfreundlich?
Blockbuster-Ausstellungen, der Wille zu Innovationen und beachtlicher Wagemut: Warum Frankfurt am Main den Titel „deutsche Kulturhauptstadt“ verdient.
Jeder Euro für die Kultur ist gut angelegtes Geld: München glänzt mit den Neubauten Isarphilharmonie und Volkstheater.
Coventry ist britische Kulturhauptstadt. Das damit verbundene Programm setzt auf soziale Teilhabe, doch es verblasst gegen das architektonische Wunderwerk der Kathedrale.
Buddeln für die Zukunft, nicht für die Touristen: Kaunas, eine der drei Europäischen Kulturhauptstädte 2022, sucht nach seiner Identität und wagt den Blick in eine düstere Vergangenheit.
Täglicher Kampf +++ Bischof Stefan Heße +++ Richtung der Union +++ Supermächte USA und China +++ Mitwohnen +++ Macht der Worte +++ Danzig +++ Jugend schreibt
In Marseille herrschen Kriminalität, Islamismus und Armut. Mit einem milliardenschweren Hilfsprogramm will Präsident Macron Abhilfe schaffen. Die Opposition wirft ihm vor, „unerträglich monarchisch“ zu sein.
Chemnitz ist die einzige deutsche Großstadt ohne Anschluss an den Eisenbahn-Fernverkehr. Seit Jahren verschleppen Verbände, Politiker und die Deutsche Bahn eine Lösung.
Corona-Impftermine sind noch immer rar für Studierende. Da heißt es: kreativ werden und die Möglichkeiten von Semesterticket und Fahrrad ausnutzen. Daraus können sogar kleine touristische Abenteuer werden.
Beim Treffen der G-20-Außenminister ging es um die Stärkung der Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Pandemie und der Klimakrise. In Italiens Süden sind die Auswirkungen der beiden zu besichtigen.
Chemnitz benennt einen Platz nach dem 1933 ermordeten jüdischen Rechtsanwalt und Kunstsammler Arthur Weiner. Er war eines der ersten Opfer der NS-Diktatur.
Hier wird alles mit Herzblut bezahlt: Simon Mraz hat zwölf Jahre lang das österreichische Kulturforum in Moskau geleitet und das weite Land immer wieder bereist. Kaum einer kennt die freie Kunstszene von Moskau bis Fernost so gut wie er.
Während in Deutschland die Kulturstätten wie Theater und Konzerthallen geschlossen bleiben, wird in Spanien schon wieder aufgetreten. Die erste Wagner-Premiere der Welt im Jahr zwei der Pandemie im Teatro Real.
Daniel Barenboims West-Eastern Divan Orchestra hat einen exzellenten Ruf als Friedensprojekt. Aber bewirkt es im Nahen Osten überhaupt irgendetwas?
Armenien-Aserbaidschan-Konflikt +++ Gendersternchen +++ Duden-Sprache +++ Titelbild
Ein in Verruf geratenes Vergabeverfahren hält die Entscheidung für Chemnitz als Europäische Kulturhauptstadt 2025 auf. Nun sind sich die zuständigen Kulturminister einig. Künftig soll mehr Transparenz helfen.
Kulturhauptstadt Chemnitz +++ Ethik des Impfens +++ Rosenkohl +++ Lisa Federle +++ UN-Botschafter Heusgen +++ Verbot Präsenzgottesdienste
Bayern weigert sich vorerst, das Jury-Votum für Chemnitz als europäische Kulturhauptstadt in der Kultusministerkonferenz zu bestätigen. Dieses Vorgehen wirft viele Fragen auf.
Chemnitz wird Kulturhauptstadt Europas 2025, Nürnberg ist sauer. Aber ist die Branche der Europaflüsterer wirklich so anrüchig, wie manche Medien behaupten?
Der Theatermacher Milo Rau will mit „Das Neue Evangelium“ die Passion Jesu filmisch auf Arbeits- und andere Notsituationen von heute abbilden. Kann das glücken?
Zwischen Kunst, Dokumentation und Aktivismus: Der Schweizer Regisseur Milo Rau hat im süditalienischen Matera seinen Film „Das Neue Evangelium“ gedreht. Mit einem schwarzen Jesus, Feldarbeitern und Stadtbewohnern.
Es müssen nicht immer Berge sein: Der „Kettwiger Panoramasteig“ zeigt, dass man auch im Ruhrgebiet schön wandern kann.
Chemnitz soll für Deutschland Kulturhauptstadt Europas 2025 werden. Die frühere Industriestadt in Sachsen setzte sich gegen die vier Konkurrenten Hannover, Hildesheim, Magdeburg und Nürnberg durch.
Leerstand führt nicht zwingend zu einer leeren Stadt: Chemnitz ist viel aufgeweckter, als die graue Ostmoderne es erwarten lässt. Gerade wurde die sächsische Stadt zur Kulturhaupstadt Europas 2025 gekürt.
Die Vorbereitung dauerte Jahre. Zuletzt wollten fünf verbliebene deutsche Bewerberstädte Europäische Kulturhauptstadt 2025 werden. Der Jubel kommt nun aus Ostdeutschland.
Heute entscheidet sich, welche deutsche Stadt europäische Kulturhauptstadt 2025 wird. Zur Wahl stehen Chemnitz, Hannover, Hildesheim, Magdeburg und Nürnberg. Sagt Ihnen nichts? Oder haben Sie die alle schon bereist? Hier können Sie Ihr Wissen testen!
Kleine Aufreger erhöhen die Aufmerksamkeit: Die Freilichtausstellung „Gegenwarten“ in Chemnitz eröffnet zwanzig Perspektiven auf unser heterogenes Heute – und provoziert Widerspruch.
Die Kunstsammlungen Chemnitz feiern ihre ersten hundert Jahre. In der Ausstellung „Im Morgenlicht der Republik“ wird die Stadtgeschichte sichtbar und – welche Schätze in den Depots lagern.
Der ökonomischen Potenz seiner Kultur ist sich Frankreich wohl bewusst. Doch tut die Politik genug für seine Künstler in der Corona-Krise? Darüber wird derzeit gestritten im Land.
Anfang Mai wurde der Love-Parade-Prozess eingestellt. Die Widersprüchlichkeiten des Beschlusses lenken vom Kern des Skandals ab: Wie konnte überhaupt eine Genehmigung für die Massenveranstaltung erteilt werden? Die neue Folge des Essay-Podcasts.
Der Beschluss, mit dem das Landgericht Duisburg den Love-Parade Prozess Anfang Mai einstellte, ist voller Widersprüchlichkeiten, die vom Kern des Skandals ablenken: Wie war es möglich, dass die Genehmigung für diese Massenveranstaltung erteilt wurde?
Wenn die Geschichte im Kreis verläuft: Der Kasache Jerbossyn Meldibekow veranschaulicht mit seiner vor dem Moskauer Garage-Museum aufgebauten Skulptur „Transformer“, dass Russland immer asiatischer wird.